Beiträge von EinsamerWolf

    Hallo cherokee,

    Damenbesuch, ja, hatte ich kurz, bin ja bei einer Patnervermittlung. Ansonsten 20 Tage keinen Alkohol, und auch keine Entzugserscheinungen.
    Die Einsamkeit quält mich halt zur Zeit und braucht viel Energie. Ich kanns halt nicht verstehen, wie manche als Single glücklich sein können.
    War auch einer der Gründe, warum ich dann übermässig trank, um dieses Gefühl zu betäuben, und den nächsten Tag zu schaffen.

    lg,
    Wolfgang

    Ok, mein Auto ist ein fahrendes Ersatzteillager, sprich kanns nur mehr verkaufen.

    Tut schon gut wieder fahren zu dürfen, hab mir allerdings das Einkaufswagerl, mit dem ich die 4 km zum Nahversorger gegangen bin, aufgehoben als Erinnerung. Den Fahrstil dürfte ich auch geändert haben, da wirken wohl die Nachschulungen. Als Schlüsselanhänger habe ich das Mundstück mit dem ich in den Alkomaten blasen musste.

    Den Besuch des Instituts, kann ich früher realisieren, im Oktober.
    Sonst gehts mir eigentlich ganz gut, die Euphorie hat sich auch gelegt, bis auf das Dauerthema (anderer Thread).

    Kennengelernt habe ich, über eine Vermittlungsagentur, auch eine. Bin dort schon fast ein Jahr angemeldet, und nun ja, bisher flau. Seit kurzem, also seit dem Eingeständnis meiner Alkoholkrankheit, beichte ich das immer, vor dem ersten treffen, und sie will mich trotzdem in Natura sehen.

    Liebe Grüße
    Wolfgang

    Hab mir lang überlegt, ob ich in diesem Bereich was schreibe. Habe Schuldgefühle, wenn ich hier mitlese.
    Hab im anderen Bereich schon einen Thread eröffnet, und will mich hier nicht wiederholen, sondern nur schreiben, was ich nocht nicht geschrieben habe.
    Wie der Titel schon sagt habe ich, nicht nur, ein starkes Problem mit einem meiner Elternteile.
    Seit ich mich erinnern kann wurde von diesem getrunken. Als jugendlicher musste ich dann die Verantwortung für das Handeln dieser Person übernehmen. Hat mich damals schon gestört, nur war es ein ungeschriebens Familiengesetzt nichts weiter zu erzählen.
    Nur konnte ich nicht dauernd schweigen, und setzte mich verbal, auch nicht allein, waren zu zweit, zur Wehr.
    Das ging so weit, dass ich fast nicht mehr das Haus betreten durfte. Ich war immer in der Zwickmühle, denn ich liebe meine Eltern.
    Und ohne, dass ich es merkte rutschte ich in die Alkoholkrankheit ab.
    Hat jahre gedauert, eine Scheidung und FS-Verlust, bis ich erkannte, welche Krankheit ich habe. Hat auch meine Ex-Frau treffend beschrieben, dass ich einmal so werde, wie der Hass-geliebte Elternteil.
    Ist halt bei uns das Dauerthema schlechthin.

    Wolfgang

    Hallo cherokee und Hans im Glück,

    habe ein alkoholfreies Haus. Das mit dem Umfeld war leicht. Gehe ja nicht mehr in Kneipen, die ich früher immer ansteuerte. So richtige Freunde hatte ich auch keine, von daher war es leicht, mich von meinen Saufkumpanen zu trennen.
    Ich find die Metapher mit den Grundbausteinen gut. Ein trockenes Haus ist gleich viel angenehmer als ein nasses.
    Stimmt momentan bin ich sehr euphorisch, nur weiss ich auch, das auch andere Tage kommen werden.

    Bringe mein Auto morgen zum Pickerl (bei Euch glaube ich ist das der TÜV). Damit kann ich endlich Termine am Abend annehmen kann, also reale SHG (ist 10 km von mir entfernt) und das Institut ist in Wien (ca.40 km).

    Im Supermarkt schau ich immer, dass ich so schnell wie möglich durchkomme.

    Wünsch Euch noch alles Gute.

    Wolfgang

    Hallo cherokee,

    mir gings ähnlich nach der Scheidung, einsam und keine Freunde, nur die engste Familie.
    Im November wirds ein Jahr, dass ich allein zu Haus bin, alle 14 Tage kommen die Kinder.
    Am Anfang war mir gar nicht wohl, den Anblick des Hauses in der Nach ohne Licht von außen, wo doch früher immer Licht schien, als ich heimkam.
    Ich hatte mich durch viel Hausarbeit und auch reparieren, renovieren etwas ablenken können, nur in manchen Momenten überkommst mich einfach, und da muss ich höllisch aufpassen, den Saufdruck unter Kontrolle zu bringen.

    Ich wünsch die viel Erfolg: Wo ein Wille da ein Weg.

    lg,
    Wolfgang

    Hallo Frei, Hans,

    Danke für Eure Wünsche.
    Persönlich bin ich ja froh mich endlich mit wem austauschen zu können. War nicht immer so.

    Heute hab ich ja mal den ersten Teil der Arztbesuche hinter mir. Da ging es hauptsächlich um den Führerschein. Nun, ich darf nun nach 7 Monaten wieder fahren, mit einer Bewährung von einem Jahr.
    Am Abend gehts zu Hausarzt wg. Suchthilfe/therapie.

    Ich wünsch Euch gutes Gelingen und Erfolg bei Euren Vorhaben.

    Lg,
    Wolfgang

    Guten Morgen Leo Lux,

    Danke, für die Information. Hab am Donnerstag einen Urlaubstag, an dem ich die ganzen Arzt und Amtswege erledige (Psychiater, Amtsarzt und Hausarzt).
    Jetzt habe ich sechs Tage hinter mir. Hatte dies vorher auch schon mal gemacht, wegen den 1. Blutwerten, die eigentlich damals im August in Ordnung waren (CTD: 1,25), nur mit dem Unterschied, dass ich nicht abstinenz bleiben wollte. Kurz nach den Erebniss der Blutwerte hatte ich wieder die alten Trinkgewohnheiten. Erst seit 17.9 begriff ich, dass es nur abstinent bei mir geht, und ich es für mich tun muss. Sehr geholfen bei dieser Entscheidung hat mir dieses Forum, wo ich die Erfahrungsberichte gelesen habe. Das hat mich so derart überzeugt, dass ich jetzt hier registriert bin.

    Schönen Tag,
    Wolfgang

    Hallo Carl Friedrich,

    ich bin Dir nicht böse. Bin auch seitdem nicht gefahren. Das mit der Suchthilfe hat auch meine Schwester zu mir gesagt.
    Eigentlich war es mir egal, dass mir der Schein abgenommen wurde. Das einzig störende ist, ich bin zeitlich nicht mehr so flexibel.
    Am Donnerstag bekomm ich das psychiatrische Gutachten. In Österreich ist es nicht annähernd so streng wie bei Euch.

    Lg Wolfgang

    Hallo Martin,

    mein Hausarzt hat kommenden Donnerstag, 24.9.2015, Ordination, wo ich Ihn einweihen kann, wobei er es wahrscheinlich schon weiss, er macht mir auch die Blutwerte, und da musste ich dazusagen, dass ich es wegen dem Schein brauche, sonst gibts keinen CTD-Wert. Ich werd Ihm auch sagen, dass es gefährlich ist. Glaub bei uns wird das auf die leichte Schulter genommen. Wohn auf dem Land, und öffentlich ist es sehr mager, und ohne Schein sitze ich momentan fest.

    Lg,
    Wolfgang

    . . .auf diese simple Frage habe ich keine Antwort, außer den Namen Wolfgang.
    Kurz umrissen, warum ich hier schreibe.
    Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 7 Jahren, eher mehr als Neugier denn sonst was. War eine lupenreine Alkoholvergiftung. Totaler Filmriss, wachte nächsten Morgen auf, und hatte null Ahnung was passiert ist.
    Die eigentliche Saufkarriere im neg. Sinn startete ich mit 15. Mit diesem alter durfte man damals das erste mal ausgehen. Natürlich wollte ich erwachsen wirken, und bestelllte mir gleich eine Martini in der Disco.
    Das erwachsen wirken ging weiter, und aus dem Martini wurde dann auf Bier umgeschwenkt, denn davon kann man ja nicht Alkoholiker werden. Mit dieser Auffasung verbrachte ich dann die weiteren 28 Jahre. Einmal mehr und weniger, je nach Gemütslage.
    Den richtigen Knaller machte es dann Anfang 2014, als mir die Frau das Ende der Ehe kundtat. Da steiegerte es so richtig auf 8 Bier und 1,5 Liter Wein, und das fast täglich. Das da was nicht stimmte auf die Idee kam ich nicht. So musste es kommen, dass mir im Februar 2015 der Schein mit 2,32 Promille abgenommen wurde. Das Umfeld hat mir bis zur Scheinabnahme auch nichts vorgeworfen, erst dann machten sich die ersten Stimmen laut. Die Einsicht, dass ich Alkoholkrank bin kam erst mit einem Gespräch meiner Schwester, die meinte ich sollte mich auf Erholung begeben. Worauf ich sagte, wieso Kur mir fehlt doch die Krankheit - Doch eine Nacht drauf, sah ich ein, welche Krankheit ich habe. Ich bin Alkohol krank.
    Seit dem 17. September 2015 trinke ich keinen Alkohol mehr. Ich wusste auch nicht, dass das gefährlich sein kann, hat mir der Psychiater, bei welchem ich wegen dem Führerscheinverfahren bin n i c h t gesagt, sondern habe es erst im Nachhinein auf dieser Webseite erfahren. Im moment habe ich keine körperlichen Beschwerden, eher geistig seelische.

    Lg,
    Wolfgang