Beiträge von Cadda

    Huhu Evelin,

    Ich bin jetzt gut 4 Wochen abstinent und habe grob hochgerechnet: Ich habe mir schon ca 200,00 Euro gespart - krass, oder?

    Ja das ist so. Ich gönne mir inzwischen öfter mal Dinge mit dem Hintergedanken, dass ich so viel Geld spare, weil ich nicht rauche und trinke :)


    Du liest Dich positiv, das freut mich!

    LG Cadda

    Hallo Maeron,

    Ihr könnt mir also immer wieder schreiben, das ich solche Gedanken hier nicht äußern darf. Hilft mir aber wenig.

    Mir ist noch wichtig zu schreiben, dass Du natürlich solche Gedanken äußern "darfst". Es hat auch niemand geschrieben, dass Du das nicht tun darfst.

    Ich kann allerdings verstehen, dass Dich ein Beitrag, wie mein letzter hier, vielleicht dahingehend hätte beeinflussen können, dass Du das nicht tust. War mir auch von Anfang an nicht sicher, ob ich ihn so schreiben soll oder es lieber lassen sollte. Bin mir da auch immer noch nicht sicher, wenn ich ehrlich bin. Aber das waren halt irgendwie meine Gedanken dazu.

    Ich möchte Dir trotzdem mit auf den Weg geben, dass ich es gut finde, dass Du Dich von solchen Gedanken, wie von mir, eben nicht davon abhalten lässt, ehrlich hier zu lassen, was Dich umtreibt. Das hätte ich auch nicht erreichen wollen, denn wie Du schon schreibst, würde Dir das wenig bzw. gar nicht helfen.

    Nur mit Ehrlichkeit sich selbst gegenüber kann es voran gehen und das werde ich auch beim Lesen weiterer Beiträge von Dir in dieser Richtung berücksichtigen, bevor ich reagiere.

    Liebe Grüße

    Carina

    Hallo Holdy.

    Ich selbst bin trockene Alkoholikerin und interessiere mich auch sehr für dieses Gebiet.

    Eines wüsste ich jedoch schon vor einem Studium:

    Dass eine Suchtberatung nur Sinn macht, wenn diese vom Alkoholiker gewollt- und eingefordert wird und ansonsten jedes Wort und jeder Ratschlag eines Suchtberaters/Therapeuten (oder Angehörigen) verschwendete Energie ist.

    Diese Tatsache geht jedem anderen Wissen über Suchthilfe hinaus.

    Und wenn ich als Suchthelfer mein Wissen bei mir selbst nicht anwenden oder einhalten könnte, wäre es mir unangenehm, Anderen das beibringen zu wollen, was ich selbst nicht lebe.

    Aber gut, das ist letztendlich Deine Sache.

    Du sagst, Du bist wegen Deiner Selbsthilfe hier.
    Wie ist da denn der Stand der Dinge? Schon eine Veränderung in Sicht?


    LG Cadda

    Guten Abend,


    Fakt ist ja, dass Dein Bruder Dich nicht entlastet, sondern belastet.
    Warum lässt Du ihn noch bei Dir wohnen?
    Hast Du das Gefühl, seinen Alkoholkonsum ändern zu wollen bzw. ihm helfen zu wollen, also siehst Du Dich als Co-Abhängige Deines Bruders weil er trinkt?
    Oder geht es darum, dass Du Hilfe im Haushalt benötigst, unabhängig davon ob es Dein trinkender Bruder oder eine andere Hilfe ist?

    LG Cadda

    Hallo Maeron.

    Ich stimme Hope da komplett zu. Das ist der einzige Sinn, nach dem Hartmut fragt, der mir dazu einfällt:

    Nennt man auch geplanter Rückfall.

    Ist es nicht völlig Wurst, ob Du Kontrollverlust "nur" auf Partys hattest oder auch zu Hause. Findest Du es wirklich "normal" den Kontrollverlust auf Partys zu haben, nur weil Andere ihn auch haben?

    Weißt Du, es ist eigentlich auch nicht richtig, hier im Forum einen Alkoholiker davon überzeugen zu "müssen", Alkoholiker zu sein. Wenn Du denkst, dass es bei Dir noch nicht der Fall war, ist es dann nicht vielleicht besser, genau das auszuprobieren? So sind doch anscheinend Deine Gedanken oder nicht?

    Hier möchte niemand jemanden zu einem Rückfall raten, denn in meinen Augen wäre es das. Du bist hier nicht umsonst gelandet und Deine Beschreibungen sprechen für mich eine eindeutige Sprache. Für Dich aber anscheinend nicht und ich finde, dass es hier wirklich langsam schwierig wird.

    Ein Grund, weshalb im Vorstellungsbereich immer nachgehakt wird, ob sich der neu angemeldete User als Alkoholiker sieht, ist genau das hier.

    Was manchen Usern hier vielleicht manchmal zu hart erscheint, wenn auf eine unsichere Beschreibung, ob man sich nun als Alkoholiker sieht oder nicht ablehnend reagiert wird, ist doch genau dieses Beispiel hier.

    Maeron, Du solltest Dir wirklich im Klaren darüber werden, ob Du Dich als Alkoholiker siehst oder nicht, das ist meine Meinung, ehrlich gesagt. Dass Du das ständig vor Dir selbst in Frage stellst, bringt Dich in keinster Weise weiter. Außer weiter an einen Rückfall heran.


    LG Cadda

    und ehrlich gesagt war das die Beste Entscheidung die ich treffen konnte. Ich fühle mich sehr erleichtert damit, Schluss mit dem Kämpfen!!! Dieser Laden und das drum herum hat mir eine Menge Energie abgesaugt und wer weiß was als nächstes kommt.

    Das waren exakt meine Gefühle, einige Zeit nach der Trennung von meinem saufendem Ex-Partner, als ich mich aus meiner Co,Abhängigkeit befreite.

    Ich war erleichtert. Es war Schluss mit Kämpfen. Diese Beziehung hat mir eine Menge Energie abgesaugt ich war gespannt was als Nächstes kommt.


    Was kam war Freiheit und Kraft.

    LG Cadda

    Guten Morgen Nessa,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier geht es nun für Dich weiter.

    Du kannst jetzt überall schreiben, aber bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Ich wünsche Dir einen guten Austausch.


    LG Cadda

    man weiß nie, wo das leben einen hinführt. jetzt erscheint es dir vielleicht sinnvoll, wenn deine frau hier mitliest, und in drei monaten wünschst du dir vielleicht, du könntest hier frei schreiben, ohne dass sie mitliest. du kannst es nicht rückgängig machen - dann müsstest du von vorn anfangen, dir ein anderes forum suchen.

    Ich stimme Lilamond komplett zu.

    Meine Dokusoap, wie es vielleicht der ein oder andere hier oder bei anderen Teilnehmer/innen betrachtet, geht weiter.

    Ich frage mich eher, wofür Du die Gruppe benötigst, wenn Du nicht ansatzweise aus der Soap aussteigst und noch viel mehr frage ich mich, weshalb Deine Frau eine Gruppe benötigt, wenn sie das nicht aufhören will zu saufen?!

    Guten Morgen Donnie,

    ich glaube, Du hattest mal geschrieben, dass Du demnächst einen Termin hast beim Arzt?


    Wenn ich von Deinen „Phasen“ lese, denke ich mir, dass das sicherlich behandelt werden kann und Du eventuell nicht richtig eingestellt bist.

    Depressionen lassen sich behandeln vor allem hast Du jetzt einen wichtigen Teil geschafft: Du bist nüchtern!
    Absolute Voraussetzung, um den „Rest“ anzugehen.

    Natürlich braucht zwar alles seine Zeit und nicht jeder ist mit dem Aufhören des Saufens sofort alle dazugehörigen Laster los, aber ich habe den Eindruck, dass Du Dich ganz schön „quälst“ wenn ich von Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, extreme Konzentrationsschwierigkeiten, Flashbacks und Panikattacken lese.

    Ich denke nicht, dass das zur „normalen Umstellung“ dazugehört und Du einfach nur Geduld brauchst und sich das dann von selbst gibt.

    Ich würde es nicht als irgendwelche Phasen runterspielen, denn ich wünsche Dir, dass Du das nicht erleben musst oder deutlich weniger.

    Deshalb würde ich jetzt die Sache angehen anstatt sie hinzunehmen. Ich bin sicher, dass Dir da geholfen werden kann, warte nicht, dass es von selbst verschwindet.

    Du hast es gepackt, Deine Sucht in Angriff zu nehmen. Das ist großartig! Nun kannst Du Dich nüchtern an die nächste Baustelle wagen, um diese Phasen in den Griff zu bekommen :)


    LG Cadda

    Hallo Evelin,

    Dieses Vertrauen ist allerdings noch nicht so stark, dass ich mich heute auf die Weihnachtsfeier von der Arbeit getraut hätte 😂 bei solchen Anlässen habe ich mich zwar höchst selten betrunken, aber ich will ja auch kein Gläschen Wein trinken!

    Selbst wenn es dort „nur“ das „Gläschen Wein“ gewesen wäre, weil Du Dich bei solchen Anlässen nicht (oder dennoch höchst selten) betrunken hast, so wäre es der Startschuss fürs Saufen und andere Anlässe.

    Deshalb finde ich es gut, dass Du auf Dich achtest, indem Du Dir eingestehst, Dich nicht sicher genug zu fühlen und nicht hingehst.

    LG Cadda

    Hallo Midget,

    das Zusammenleben mit Deinem Mann hört sich ehrlich gesagt furchtbar an. Es bringt Dir ja letztendlich auch nichts, zu analysieren, warum das so ist.
    Sein Verhalten ist eben typisch für jemanden der trinkt.

    Die Frage ist: Warum tust Du Dir das an?

    Du warst so konsequent wegen des Ladens. Warum hier nicht? Du hast doch diesbezüglich auch Zufriedenheit verdient.

    LG Cadda

    Guten Morgen.

    Ignorieren und weiter im Text?

    Genau so….

    Es sei denn ich wäre - wie hier erwähnt wurde - auf einer Feier gewesen.
    Dann würde ich kurz nachdenken, ob es etwas damit zu tun haben könnte bzw. mir das damit erklären.

    Aber grundsätzlich messe ich dem nicht zu viel Bedeutung bei. Wenn ich das bei anderen Traum-Themen machen würde, wäre ich irgendwie irre.

    LG Cadda

    Guten Morgen Jenny,

    dieser Satz, dass Du Dir nicht seinen Kopf zerbrechen musst, kam auch vor allem durch den inzwischen gelöschten Beitrag zustande. Ich wollte diese Vorschläge damit entkräften.

    Es ist verständlich, dass Du natürlich schauen möchtest, wie Du am besten mit der Situation umgehst.


    Ich habe Dich inzwischen für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch :)

    LG Cadda

    Hallo Blumenwolke,

    ich befürchte, dass Deine Konsequenz, die ja erstmal wichtig und richtig ist, nicht lange anhalten wird. Denn letztendlich wird er sich dann vermutlich zwar Mühe geben, es nicht mehr so ausarten zu lassem, dass er nicht in Dein Bett reihert, aber an der Tatsache, dass er trinkt, ändert das ja nichts, ob Du nun heute, morgen oder übermorgen zurückgehst. Es ging für ihn sicherlich um diesen Totalausfall, aber nicht um sein Trinken im allgemeinen, weshalb Du gegangen bist. Ein Alkoholiker kann sich aber leider zumindest nicht auf Dauer zusammenreißen, da kontrolliert trinken eben nicht funktioniert,sonst wäre er kein Alkoholiker.

    mhhhhhhhhhh. es erwartet niemand hier das du dich trennst das vorab.... wenn.... wo ein Wille, da ein Weg ;)

    Huhu Midget, ich finde viele Dinge gut, die Du schreibst, aber dieser Satz stimmt definitiv nicht ganz. Wenn das so wäre, dann würden hier wesentlich mehr Geschichten gut ausgehen, denn ich glaube, fast jeder Angehörige, der sich hier angemeldet hat, hatte zunächst diesen Willen und wollte einen Weg finden. Leider wird die Rechnung der Angehörigen da ohne den Alkoholiker gemacht. Der Wille des Angehörigen kann noch so groß sein, ein Weg findet sich nicht, wenn der Alkoholiker nicht aufhört zu trinken. Jedenfalls führt dann kein Weg in eine zufriedene Beziehung.

    Es reicht auch leider oftmals nicht einmal der Wille des Alkoholikers, denn die Sucht ist leider eine Krankheit, die eine Willenstärke ausschalten kann. Klar ist auch ein Wille nötig, um als Alkoholiker aufzuhören, aber dieser allein reicht auch nicht. Deshalb kann ich Deinen oben genannten Satz leider gar nicht unterschreiben, wo ein Wille ist, da ist zwangsläufig nicht auch ein (zufriedener) Weg, vor allem der Wille des Angehörigen reicht dabei nicht.

    Der Weg könnte höchstens sein: Ich bleibe trotz allem bei ihm und bleibe dann halt auf der Strecke. Das sollte aber nicht der Weg zum Ziel der Zufriedenheit sein.


    LG Cadda

    Hallo Jenny,


    erstmal herzlich Willkommen bei uns. Die Dinge, die Deinem Partner helfen könnten bzw. die Bernie genannt oder gefragt hat, betreffen Deinen Partner, nicht Dich.

    Er ist derjenige, der sich darum kümmern sollte, was ihm gut tut und was ihm hilft.

    Nutzt er/ihr schon Dinge aus dem Notfallkoffer?

    DU musst keine Dinge aus einem Notfallkoffer nutzen. ER kann das tun und sich kümmern. Du bist ja wegen Dir hier.

    Natürlich kannst Du Dich dann darauf einstellen, indem Du ihn unterstützt und z.B. nicht in seinem Beisein trinkst, aber ansonsten solltest Du Dir nicht seinen Kopf zerbrechen.

    Möchtest Du Dich regelmäßig hier austauschen? Dann bewirb Dich gern für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Erdbeere,


    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben,


    Du kannst jetzt überall schreiben, bitte jedoch nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch :)


    Ich lebe übrigens zwar nicht ganz allein, da meine Söhne bei mir leben, aber die gehen schon ihre eigenen Wege.

    Seit meiner letzten katastrophalen Beziehung habe ich nicht mehr mit einem Mann zusammen gelebt. Das ist nun über 6 Jahre her und ich liebe es!!!

    Ich habe in der Zeit zu mir selbst gefunden und kann sehr gut allein sein. Ich würde mir niemals wieder das gefallen lassen, was ich mit früher gefallen ließ.

    LG Cadda