Guten Morgen Erna,
ich kann das alles total gut nachvollziehen, was Du da schreibst. Dieses sich Schämen müssen für peinliche Aktionen. Zu merken, dass das Kind leidet. Sich immer wieder vornehmen, nicht mehr trinken zu wollen und doch ist die Sucht stärker.
Dass Du nicht direkt zum Arzt gegangen bist, ist gefährlich, das hast Du hier sicherlich gelesen, wenn Du schreibst, dass Du seit einigen Tagen hier liest. Vorsichtshalber möchte ich den link trotzdem nochmal hier lassen:
Kalter Entzug
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…
Es ist immer besser, sich beim Start in die Nüchternheit nochmal durchchecken zu lassen, auch wenn Du den Anfang nun schon hinter Dir hast.
Dass Du bereits mit der Suchtberatung Kontakt aufgenommen hast, ist ein super Schritt in die richtige Richtung und auch dass Du Dich hier angemeldet hast.
Du kannst das schaffen und glaub mir, es ist soooooo erleichternd ohne den Alkohol. Es kam mir am Anfang wie ein Verzicht vor, inzwischen sehe ich es nur noch als Gewinn. Niemals wieder möchte ich trinken. Nicht nur Du wirst Dir selbst dankbar sein, auch Dein Sohn wird dankbar sein, glaub mir.
Hast Du schon den Artikel über die Grundbausteine gefunden? Wenn man sich daran hält, hilft es ganz gewaltig, auf dem richtigen Weg zu bleiben.
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
LG Cadda