Gutem Morgen Lolo,
ich finde Deine Vorgehensweise, hier nun nach Beispielen zu suchen, wo es mit einem alkoholkranken Partner funktioniert hat (sei es durch trocken werden oder weil die Frau sich arrangiert hat) überhaupt gar nicht hilfreich.
Ja, es gibt (wenige) Beispiele, wo die Frau meint, es gehe ihr jetzt gut im Zusammenleben mit dem Alkoholiker, weil sie sich emotional genügend abgegrenzt hat (ob das tatsächlich so ist oder nur schön geredet, das weiß nur die Person selbst) und es gibt tatsächlich auch Beispiele, wo der Mann oder die Frau aufgehört hat zu trinken und wo es jetzt wirklich klappt.
Aber was genau bringt DIR das??
Es gibt nämlich auch noch andere Beispiele, möchtest Du die denn auch wissen? Es gibt hier Beispiele, wo sich der Mann tot gesoffen hat. Es gibt hier Beispiele, wo die sich getrennt wurde, um den Alkoholiker endlich wach zu rütteln und obwohl sehr viel Liebe und Einsicht da war, hat der Alkoholiker es trotzdem nicht geschafft, aufzuhören und säuft ebenfalls noch.
Meine Meinung: Wenn Du Dich jetzt auf die Suche nach Beispielen begibst, wo es ein Happy End gibt, dann hast Du leider noch gar nicht verstanden, worum es eigentlich gehen sollte. Du solltest Dich unabhängig von dem Schicksal Deines Partners darum kümmern, dass es Dir gut geht.
Indem Du aber Lösungen anstrebst, deren Ziel jedoch abhängig von ihm sind, wird das nichts.
Ich wünsche Dir wirklich, dass Du mehr der Realität als Deinem Herzen folgst, denn das können sonst noch sehr viele unglückliche Jahre werden, die Dir da bevorstehen.
LG Cadda