Beiträge von °Avalon°

    Klasse, Leute... vielen Dank für die Teilnahme.

    Also ich möchte Zucker vor allem wegen der Kalorien und wegen der "Billig-Energie", auf die ich verzichten möchte, (das beschrieb mal n Typ so, ich fand den Vergleich noch gut) möglichst aus meinem Speiseplan verbannen.

    Jemand hat da gesagt, dass es einem körperlich besser geht, wenn man länger auf Zucker verzichtet.

    Inwiefern hast du das festgestellt?

    Salü zusammen

    Da ich mich echt mal weiterentwickelt habe, möchte ich natürlich schauen, ob es noch weitere Bereiche gibt, die ich verbessern kann...

    Ich interessiere mich für das Thema "Zucker", insbesondere Weisszucker. Ich liebe Griessbrei mit Zimt+Zucker, das ist in der Reha (keine Aloholentzugsklinik, ist wegen meines Schlaganfalles) so mein Lieblings-Frühstück.

    Habe jedoch gehört/gelesen, dass gerade Weisszucker ein Suchtmittel sein kann.

    Kennt sich jemand damit aus? Oder hat jemand gute Links aus vertrauenswürdigem Anbau? *g*

    Salü zusammen

    Ich liebe Tomaten-Mozzarella-Salat, mit Balsamico drauf. Nun sagte mir die Suchtberaterin, das werde aus Rotwein gemacht. Ich habe das mit der Nase getestet: Habe eine Geringe Menge in eine Pfanne getan, und das Zeug erhitzt. Es STANK nach Rotwein. Auf der Produktbeschreibung steht aber nicht, dass da Alkohol drinne sei. Es steht nur "Acid: 7%".
    Also ich habe das Zeug vorsichtshalber aus meinem Speiseplan gestrichen, leider, denn ich liebe Balsamico.

    Muss Alkohol nicht in der Inhalts-Liste drin sein, oder darf man sowas "Acid" nennen? Acid ist ja "Säure". Ich bin kein Chemiker, aber ich bin mit meinem bescheidenen Wissen der Ansicht, dass Alkohol nicht als "Säure" gilt.

    Weiss da jemand was? Und hat jemand ne leckere Alternative?

    Lieber Gruss

    Flo

    Zitat von kamarasow

    Hallo Forum,
    ich wollte mich mal wieder melden. Es geht mir gut. Der Frühling ist eine schöne Jahreszeit. Das Erwachen der Natur ist immer wieder etwas Besonderes. Darin liegt etwas Hoffnungsvolles und die unbekümmerte Wucht eines Anfangs.

    Die Gedanken an Alkohol rücken immer weiter weg. Es ist mittlerweile so, dass man mehrere Tage gar keinen Gedanken daran verschwendet. Ebenso habe ich das Gefühl, dass mein inneres Gleichgewicht wieder in normalen Bahnen läuft. Neulich empfand ich ein großes Glücksgefühl beim Anblick der frischgrünen Natur und einem pastellfarbenen Sonnenuntergang. Das Gefühl der Freude und der Dankbarkeit das Naturschauspiel erleben zu dürfen, war so groß, dass ich kurz feuchte Augen bekam.

    Bis demnächst.
    Karamasow

    Wunderschön, kamarasov... ich stelle bei mir etwas Ähnliches fest, auch nach so kurzer Zeit... ich geniesse wieder Dinge, welche ich zuvor nicht so sehr beachtete... nen schönen Sonnenuntergang, unseren unheimlich schönen, blühenden Apfelbaum im Garten... und gute Stimmung um mich herum. Dafällt mir auf dass ich vorher meine Genussmöglichkeiten nur dezimiert hatte, reduziert auf die Gelegenheit, mit Rausch inner Birne geniessen zu können. Das war völliger Blödsinn, zumal sich dieses Genussgefühl nie so echt und vollkommen zeigte, wie mit klarem Kopf. Ich "genoss" ja nicht mal Realität, sondern nur künstlich herbeigeführte, eingebildete Momente.(an wrlche man sich dann danach auch nicht so schön erinnern kann)

    Joa... die Sonne scheint, ich geh jetzt gleich zur Thera beim Blauen Kreuz, und ich fühl mich gut.

    Ich wünsch Dir einen wunderschönen Tag.

    Lieber Gruss

    Flo

    Zitat

    Ganz wichtig auch, aber hier kann ich daran arbeiten, zumindest bis zu einem gewissen Punkt: ich hoffe, daß ich nicht wieder in ein Loch falle...aufgeben möchte...

    Das liest sich ähnlich wie n Statement welches ich im Erweiterten geschrieben habe. Ich kenn's, oder meine es zu kennen. Hat dann jeweils mit depressiven Zügen zu tun, zumindest bei mir. Diese Sogwirkung eines Loches, von welchem man eigentlich weiss, dass es "ungut" ist, und sich trotzdem hineinziehen lässt. Wenn ich dann drin bin, macht sich eine (unüberlegte) Gleichgültigkeit breit, welche mich Dinge tun lässt, die selbstschädigend sind.

    Unser Suchtberater in der geleiteten Gruppe sagt das auch. RF's gehören zur Krankheit dazu. Sagt, dass es zwar nicht unweigerlich passieren muss, dass jedoch die Quote dermassen hoch ist, dass man ihn dazuzählen sollte. Ich persönlich krieg bei dieser Formulierung etwas Mühe, das kommt so "Es ist in Ordnung wenn Du nen Rückfall hast"-mässig rüber. (Hintertüre?)

    Ich finds nämlich überhaupt nicht in Ordnung. Setze ich mit Selbstverrat gleich.

    Zitat von Claudia

    Sprich - wieder trinken weil nix läuft und eh alles doof ist - funktionierte ja beim ersten Mal auf Dauer schon nicht. Hat mich nur zum Alki werden lassen.

    Wieder trinken, weil das Leben so schön ist und mich der Alk früher ja noch lustiger hat werden lassen - würde aber nun auch nicht mehr funktionieren, da ich beim Trinken ja nicht im Kopf gehabt hätte:
    "Klasse, macht Spaß, die Runde ist gesellig und lustig..."; sondern nur ein einziges Wort durch meinen Kopf geistern würde: RÜCKFALL.
    Nicht lustig.

    DA habe ich für mich erkannt, daß ich nie wieder trinken kann. Jedenfalls nicht so, daß es mir Spaß machen würde.

    Liebe Claudia

    Musste schmunzeln ob diesen Zeilen. Das sind haargenau meine Gedanken, wenn's um's Saufen geht. Einerseits aus "negativen" Motivationsgründen, also weil nix läuft, weil ich schlecht drauf bin, wegen Inhaltslosigkeit, etc. Andererseits weil ich eben super drauf bin, und diesen Zustand "feiern" möchte. Dann aber die Erkenntnis, dass ich dies gar nicht geniessen könnte, sondern mir die ganze Zeit Vorwürfe machen würde. Ergo würde ich meine gute Laune eher verderben.
    Ich sagte gestern bei der Einzelsitzung vom Blauen Kreuz dass mir die Gründe für den Griff zur Flasche sowieso völlig egal wären. Mir fällt immer irgendwas ein, womit ich sowas "rechtfertigen" könnte. Und es geht auch nicht um "feiern", "nur ein Glas", "Genuss".. völliger Blödsinn. Ich will breit sein, so richtig voll... wobei "wollen"...eben...dann spiele ich das gedanklich durch, male mir Konsequenzen aus, schaue, was ich bis jetzt schon erreicht habe, und das reicht (momentan noch), um den Griff zur Flasche sein zu lassen.
    Einerseits ist das gut, und andererseits macht mir das Sorgen. Habe zugegebenermassen manchmal Schiss, dass ich das auf Dauer nicht durchhalte.

    Joa, mein weg ist holperig, aber es is' einer... und er geht wenigstens in die korrekte Himmelsrichtung. Da und dort noch Kürv'chen, aber ich hab die Sonne sowas von im Blickfeld.. *g*...

    Danke für's Mut machen. Ihr alle hier macht mir Mut. Meistens zumindest. höhö..

    Ah... jetzt wirds mir klar. Jetzt begreife ich es. Gut. Auch ich habe gelogen was das Zeug hielt, als ich noch gesoffen habe. Aber nicht seitdem ich abstinent bin.

    Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen dass ich vielleicht doch nicht lüge, sondern mich schlicht und einfach überschätzen könnte?

    Ist es nicht irgendwie nachvollziehbar das jemand, der unheimlich über seinen Schatten gesprungen ist, und trotzdem Sport getrieben hat bis ihm die Zunge zum Ar*** raushing, dermassen voll von Endorphinen ist, dass er das Gefühl hat, alles zu schaffen? Muss das zwangsweise "Lügen" bedeuten? Darf man sich in Deinen Augen nicht darüber freuen dass man neben Biertrinkern tatsächlich null Reissen verspürte? Mensch, echt... Dich freut's doch sicherlich auch, wenn Du an eine solche Situation gerätst, und merkst: Sie kann Dir nichts anhaben...
    Dass dies funktioniert hat, heisst ja nicht, dass es immer funktioniert, und das hat auch niemand behauptet - am allerwenigsten ich...

    Sorry, aber irgendwie find ich Dich schräg. Und Du projizierst Dein Verhalten auf andere. Da gibts anscheinend keine Abweichungen, keine anderen Möglichkeiten... die denken da anscheinend alle wie Du, nicht?

    Also Deine Schreibe verrät mir mehr über dich als über mich... und du tust mir leid.

    Hm... so hab ich das bislang nicht angeguckt. Danke für Deine Zeilen, Vollwaise...

    Nun... Hysterie... es gibt sicher Leute (hier und anderswo) welche keine Desserts essen dürfen, welche Alkohol enthalten. Weil sie dadurch extrem getriggert werden. Für die ist diese "Hysterie", wie Du sie nennst, sicherlich angebracht und das einzig Richtige.

    Für mich scheint das bis jetzt zumindest nicht zu gelten. Ich esse immer noch Käsefondue (hat Weisswein drin), denke aber währenddem und danach überhaupt nicht mehr an Alkohol als ich das ohne Fondue täte. (Und ich esse jetzt auch nicht andauernd Fondue, um mich zu vera****en.)

    Genau mit dieser $cheiss Mitte hab ich grad meine Probleme... die Arglosigkeit. Gut, da ich das weiss, macht mich das gleich weniger arglos, aber trotzdem... ich verliere anscheinend das Interesse an der Thematik, und das empfinde ich als "Rückweg zum Alten"....

    @Carl: och täte das derzeit NIE hinbekommen, nicht zu rauchen. traue ich mir einfach nicht zu... und hab auch noch keinen Bock drauf.

    Aber ich hab heute die dritte Woche... als frischgebackener Abstinenzler... sind nur drei Wochen, aber ich freu mich darüber dass ich sie geschafft habe. Mögen noch viele folgen...

    Hatten gestern Gäste. Die brachten Schokolade und ne Pulle Rotwein mit.
    "Da, die ist wohl hauptsächlich für dich, Flo"

    "Nö, ich trink keinen Alk mehr."

    Sie entschuldigten sich... "Wenn wir das gewusst hätten hätten wir das nie getan"

    Wird wohl auch nimmer vokommen... sind nämlich gute Leute, die wir jedoch selten sehen....

    ich hab auch immer gesoffen beim kochen. koche jetzt abe noch lieber wie vorher. bin jetzt auch experimentierfreudiger..

    iwie tu ich jetzt alles lieber...

    ich habs mit diesen dingen mittlerweile so: geb den dingen ne chance. also ne echte chance.

    wenns dann ned gefällt isses halt nur schöngesoffen worden.

    ausprobieren.

    Zitat von ratlos

    deshalb trinkt er wieder täglich, weil er sich nicht vorschreiben lässt, was er zu tun hat.

    Also mal zusammengefasst:

    -Er entscheidet, dass er zu Hause nicht mehr trinkt.
    -Er entscheidet, dass nun diese Regel nicht mehr gilt, und trinkt trotzdem zu Hause.
    -Du weist ihn darauf hin, dass er sein Wort nicht hält.
    -Du bist schuld weil er wieder mehr trinkt.


    Is' ja praktisch, wie er sich das zurechtlegt.
    So muss er der Tatsache, dass er Alkoholiker ist, nicht in's Auge schauen.


    Wie oben genannt: Das Ganze wird schlimmer. Und wenn Dein Mann bei 4 Flaschen Bier bereits aggressive Züge entwickelt, dann stellt sich die Frage: Was tut er bei 10 Flaschen Bier?

    Dass Du Angst haben musst, ist traurig, und nicht tolerierbar. Wenn man in seinen eigenen vier Wänden Angst hat, dann besteht da echter Handlungsbedarf.

    Du stellst Dich schlafend, um Konflikten (mit einem alkoholisierten Menschen) aus dem Weg zu gehen?

    Du hältst etwas zusammen (Familie), was auf Dauer auf diese Weise keinen Bestand haben wird.

    Dein Mann sollte handeln. Bald. (oder gestern)

    Zitat von Hans

    Meiner Meinung nach ist die einzige Hilfe, die du dabei leisten kannst, ihm eindeutig klar zu machen, dass du sein selbst- und fremdzerstörerisches Handeln nicht weiter tolerierst.

    Naja, Ernest, ist das nicht etwas zu schwarz-weiss? Ich mein... diejenigen, mit denen ich regelmässig Kontakt habe, und die mir nahe stehen, also mein direktes Umfeld, sollte das schon wissen... nicht aber Hinz und Kunz, da wäre ich ja auch einig mit Dir.

    Ich denke, man darf das nicht verallgemeinern. Ich würde zum Beispiel NIE jemanden am Arbeitsplatz darüber informieren... obschon ich mit denen oft zu tun habe...habe da auch schlechte Erfahrungen gemacht.

    Aber mein Freundeskreis und meine Familie? Auf jeden Fall sollen die das wissen.

    Flüchtige Bekanntschaften: nö...wieso auch... das sind eh diejenigen, denen ich jetzt aus dem Weg gehe..