Könnte ein kalter entzug sein. Der kann auch tödlich enden. Am besten wärst du noch heute von einem Arzt beraten. Entweder 112 oder Taxi ins nächste KH.
Akute Beschwerden erfordern auch akute Maßnahmen. Vor allem wenn es um Alkohol geht.
Könnte ein kalter entzug sein. Der kann auch tödlich enden. Am besten wärst du noch heute von einem Arzt beraten. Entweder 112 oder Taxi ins nächste KH.
Akute Beschwerden erfordern auch akute Maßnahmen. Vor allem wenn es um Alkohol geht.
Ich denke, jemand ohne Suchtproblematik wird das Verhalten eines Alkoholikers nie richtig nachvollziehen oder verstehen können.
Weil es mit Logik einfach nicht erklärbar ist. Hier regiert einfach nur das süchtige Hirn. Und dieses tut Dinge, die für Nicht-Süchtige einfach nicht nachvollziehbar sind.
Du bist erst zwei Monate in der Beziehung und hast jetzt schon mit Liebesschmerz zu kämpfen. Da ist man doch noch in der Kennenlern-Phase.
Es wäre wirklich gesünder für dich, wenn du dich jetzt von dir löst. Je länger du mit ihr zusammen bleibst, desto mehr wirst du vermutlich in die Co-Abhängigkeit geraten und desto schwieriger wird die Trennung dann für dich.
Und eine Beziehung von einem Süchtigen-Teil und einem Co-Teil sind nicht gesund und für mindestens eine Seite extrem schmerzvoll. Das wird wahrscheinlich deine Seite sein. Denn sie wird sich wahrscheinlich immer sehr widersprüchlich dir gegenüber verhalten.
Das sage ich dir als trockene Alkoholikerin, die ihre Partner damals immer massiv an die Grenzen getrieben hat. Glücklich waren die garantiert nicht.
Wer weiss schon, ob sie Dich überhaupt so weit in ihr Leben lassen will, dass sie die Sauferei mit Dir besprechen möchte.
Vielleicht hat sie Dich einfach nicht dazu ausersehen, sie vom Alkohol wegzubringen.
Genauso nämlich. Ich wollte mich von meinen Partnern nie vom Alkohol wegbringen lassen. Bevor sie zu lästig und nervig wurden, habe ich lieber die Partner abserviert, als das sie mir vom Alkohol fern halten durften.
Und ich denke, da wird es noch einiges geben, was du noch nicht weisst.
Und versuche bitte nicht sie zu verstehen. Sie verhält sich gegen jede Logik.
Versuche lieber DICH zu verstehen. Warum tut es dir so weh, nach so einer kurzen Zeit loszulassen.
Was hat dich so sehr auf die höchste Wolke der Verliebtheit geschossen. Innerhalb so kurzer Zeit? Wenn die Warnzeichen schon reichlich vorhanden sind?
Alles Gute für dich.
Hallo Norex, wie geht es dir inzwischen?
Hallo Puppe.
Mir fällt auf, dass du viel verallgemeinerst.
"Solche Leute" oder "warum schafft man es nicht zu gehen?"
Dein Partner redet sich etwas schön und du schaffst es nicht zu gehen. So übernimmst du die Verantwortung für dein eigenes Handeln.
Das machen ja viele Alkoholiker gerne. So müssen sie halt selber nicht die verhasste Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Und als Opfer muss man natürlich auch irgendwann wieder zur Flasche greifen, weil es anders halt nicht erträglich ist. In diesem Sumpf habe ich selber jahrelang gesteckt.
Lässt du sie dir denn noch zuschieben? Möchtest du weiterhin zusehen?
Er trinkt jetzt am Tag sicher 5 alkoholfreie Bier,
Der Satz sagt viel aus. Meine Gedanken dazu (keine Voraussage, aber eben eine Vermutung), sobald sich seine Gesundheit wieder stabilisiert, wird er weiter trinken. Und du hättest dann weitere Wochen, Monate oder vielleicht Jahre mit Hoffnung verschwendet, die nie wirklich da war.
Auch der Rest deines Textes: das ist in meinen Aigen einfach nur klatschnasses Verhalten, was er da an den Tag legt.
Er manipuliert dich. Vom Kopf her, klingt er noch stockbesoffen. Nur mein Eindruck.
Hallo Eva,
dein letzter Beitrag ist schon etwas her.
Ist die Hochzeit schon vorbei? Oder steht sie noch an?
Das mit dem Lager in der Hütte war ja nicht so schön. Aber da du die Erfahrung jetzt gemacht hast, kannst du vielleicht etwas für dich mitnehmen. Vorher nachfragen, ob dort Alkohl vorhanden ist und wieviel. Ob man den wegsperren kann, ob es einen Keller oder so was gibt. Da wäre z.B. Alternativen. Ich denke mal, dass dein näheres Umfeld ja ebenfalls möchte, dass du trocken bleibst.
Was dein Partner da gerade macht ist das Musterbeispiel der Manipulation, die ein Alkoholiker leisten kann um von sich abzulenken und seine Co in die Täterrolle zu drücken.
Nur damit er in Ruhe weitersaufen kann.
Zwar kenne ich solche Manipulationsversuche zur Genüge, trotzdem hat es mich gerade fassungslos gemacht, das zu lesen.
Und leider leider hat er damit sogar noch Erfolg. Du denkst, dass mit dir etwas nicht stimmt und mit ihm alles in Ordnung ist.
Es ist leider sehr schwer sich von so einem manipulativen Menschen zu lösen, weil sie es sehr oft schaffen, Zweifel zu schüren. Und gerade das wäre ein Verhalten, was ich bei einem Partner niemals tolerieren könnte. Das er so eine Gehirnwäsche mit mir betreibt. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du es schaffst klar zu sehen. Und vor allem sein Verhalten zu durchschauen.
Schönen guten Morgen liebes Forum,
kennt ihr das auch? Wenn ich dem Arzt schildere, was mir fehlt und was mit mir los ist, habe ich immer die Befürchtung, dass er mir nicht glaubt. Meine Ärztin hat mich aber abgehört und man hörte es wohl sehr deutlich, dass alles verengt ist.
Sie hat meine Medikation geändert und am Wochenende ging es auch soweit gut. Es war zwar nicht toll, aber besser.
Heute sitze ich im Büro, direkt gegenüber wird eine Wand eingeschlagen und scheinbar ist der ganze Bereich im Flur von oben bis unten (alles offen und diese Prozedur wird in jeder Etage gemacht) voller Feinstaub. Ich sitze hier und bin nur am Husten.
Ich habe jetzt einen Antrag auf Befreiung der Präsenzquote gestellt, das wurde uns freigestellt. Eigentlich wollte ich es nicht nutzen, aber ich merke, dass meine Lungen das hier nicht mögen.
Insgesamt gerade nicht ganz so dolle. Ich hoffe weiterhin auf kühleres Wetter, weniger Pollen, weniger Ozonbelastung und damit auch Besserung.
Aber psychisch geht es mir zumindest gut. Das ist doch auch was ![]()
Liebe Grüße an euch alle.
Hallo Dr. W.,
herzlich Willkommen hier. Hier wird viel Wert auf Anonymität gelegt. Vielleicht lässt du deinen richtigen Namen von den Mods editieren?
Was mir direkt ins Auge fällt: "ich war Alkoholiker".
Diese Aussage von einem Arzt macht mich stutzig.
Ich bin Alkoholikerin. Zwar trocken, aber die Krankheit schläft nur. Ich kann sie jederzeit durch ein Glas wieder aufwecken. Heisst für mich: ich werde immer Alkoholikerin bleiben, bis zu meinem Tod. Denn diese Krankheit geht nicht mehr weg.
Danke Stern und Nayouk. ![]()
Im Grunde gar nichts. Nur wenn ich mich nicht immer wieder daran erinnere, verfalle ich in alte Muster. Dauert etwas, das zu verinnerlichen. ![]()
Vielen Dank Linde, das werde ich morgen mal ansprechen. Das kommt absolut hin bei mir. 🙂
Vielen Dank. ![]()
Ich bleibe positiv. Auch dieser Sommer geht vorbei. ![]()
Bei mir ist nicht so spektakuläres , aber ich mag mein leben .
Spektakuläres und Drama hatte ich genug als ich getrunken habe.
Heute mag ich mein ruhiges, trockenes und zufriedenes Leben ![]()
Liebe Grüße an dich
Hallo Forum,
wow, schon wieder so lange her, dass ich hier geschrieben habe.
Ich lese mehr und schreibe weniger, bin aber doch regelmäßig hier.
Jetzt kommst sie daher und jammert einfach mal ein wenig herum. ![]()
![]()
Seit vier Wochen habe ich echt arge Probleme mit meinem Asthma. Liegt vielleicht am Wetter, ich hoffe sehr, dass es zum Winter hin wieder besser wird. Im Moment kann ich kaum 300 m langsam gehen, ohne gleich einen halben Erstickungsanfall vor lauter Husten zu bekommen.
Morgen habe ich diesbezüglich einen Arzttermin. Vielleicht bin ich auch nicht gut auf meine Medis eingestellt. Ich bin gespannt. So lange gehe ich in die Akzeptanz und schone mich bei der Hitze und mache alles wirklich im Schneckentempo. Da ich ja sonst eher hektisch bin, tut mir das auch mal ganz gut. Nicht, dass ich mich daran noch gewöhne.....? ![]()
So ihr Lieben, lasst es euch gut gehen und genießt (wenn ihr könnt) das Wetter.
Alles Liebe
Nicole
Es gibt die Stimme in meinem Kopf, die mir sagt: "so schlimm ist es bei dir doch noch gar nicht"
Hallo Mauseweich,
ohh ja, diese Stimme kenne ich. Und ich bin jemand, die auf die sehr harte Tour lernen musste, wie falsch diese Stimme lag. Dass ich Alkoholikerin bin, weiss ich im Grunde schon seit ca. dem Jahr 2000. Dann habe ich mich 2006 (oder war es 2004) hier erstmalig angemeldet. Die Stimme meldete sich immer wieder nach ein paar Wochen. Ich habe dann nochmal 14(!!!!) Jahre gebraucht bis es bei mir endgültig Klick gemacht hat. Was für eine lange Zeit. Was für verschwendete Jahre. Die Stimme ist die Sucht, die Hoffnung, dass ich doch wieder trinken kann wie andere, gesunde Menschen auch.
Heute ist die Stimme verstummt. Ich wünsche dir sehr, dass deine auch verstummt und du es nicht auf die harte Tour lernen musst.
Hallo Leonie,
Das System macht Druck aber ich bin einfach noch nicht soweit obwohl ich es gerne wäre. Ich muss mich ständig rechtfertigen, was meine Gesundheit betrifft und um Termine kämpfen. Es ist schwierig geworden.
Mein Körper zeigt es mir mittlerweile mehr als deutlich, wenn ich mich übernehme.
Seelisch ist es eine Mischung aus funktionieren müssen, funktionieren wollen und als faul abgestempelt zu werden. Man sieht es ja nicht was mir fehlt.
Ehrlich, du hast meinen großen Respekt. Ich hadere gerade genauso, eine Krankheit bei den Ärzten anzusprechen, aus genau dieser Angst. Ich gehe den Weg jetzt zwar auch, aber deine Gefühle dabei kann ich so gut nachvollziehen.
Ich finde es toll, dass du deine Gesundheit jetzt an erste Stelle setzt. Du kümmerst dich. Das machst du gut.
Nimm dir die Zeit die du brauchst. Unsere Körper sind keine Maschinen und unsere Psyche schon dreimal nicht.
Gute Besserung
Klingt in meinen Ohren sehr überheblich. Aber ist natürlich dein Ding wie du damit umgehst. Es gibt genug Fälle, in denen der Hochmut vor dem Fall kam. Menschen die ihre Sucht nicht ernst genommen haben. Die dachten, einfach nur nicht mehr trinken würde schon ausreichen.
Die Zukunft wird es zeigen, ob du dazu gehörst oder ob es bei dir gut geht.
Trotzdem, dass mich dein fehlender Respekt vor der Krankheit eher aufregt, wünsche ich dir alles Gute.
Deine Text spricht mir zu 100% aus der Seele. Genau so sehe ich es auch und habe es eben auch nieder geschrieben. Ich bleibe Alkoholikerin. Heilung gibt es für mich nicht. Diese Akzeptanz hat dazu beigetragen, dass ich trocken werden durfte.
Den Text solltest du dir abspeichern und immer mal wieder hervorholen. Gerade für neue User finde ich ihn sehr inspirierend und ich hoffe er wird oft gelesen.
Hallo Chewie, erstmal: toll gemacht. Du hast ein Problem erkannt und um Hilfe gebeten. Und vor allem: du bist nicht rückfällig geworden.
Ich möchte dir nochmals, weil es schon etwas her ist, die HALT-Regel ans Herz legen. Hier das Zitat von Elly:
Auch die HALT-Regel, die ich erst hier kennengelernt habe, ist eine gute Hilfe!
H - Hungry - Hunger vorbeugen - Gut essen! Und auch das Trinken nicht vergessen!
A - Angry - Ärger vorbeugen oder abbauen.
L - Lonley - Sich in der SHG oder nahen Menschen anvertrauen. Nicht einsam bleiben.
T - Tired - Bei Müdigkeit sofort gegen wirken. Sich Ruhe gönnen, genügend schlafen bei Erschöpfung.
Vor allem Punkt 1 war für mich anfangs (im ersten Jahr) total wichtig. Sobald mein Magen richtig gefüllt war, war der Druck weniger bis ganz weg. Das durfte für mich auch gerne was schnelles und nicht so gesundes sein. Hauptsache der Trinkdruck wurde weniger. Und ich weiss, wie plötzlich und wie schlimm der kommen kann. Ich erinnere mich noch gut an meinen letzten. Da war ich fünf Monate trocken und vorher hatte ich mich tierisch aufgeregt und war mit meiner Wut alleine. Und das auch noch an Silvester, kurz vor Mitternacht. Es kam so heftig über mich. Aber ich hatte Menschen, die ich anrufen konnte. Und der Druck ging weg. Wie bei dir.
Ich möchte dir gerne von meiner Erfahrung berichten. Vielleicht kannst du etwas für dich heraus ziehen, was dir hilft.
Ich bin Alkoholikerin. Das ist für mich kein Schimpfwort, das ist keine Niederlage, das ist kein Stempel. Es ist meine Krankheit. Eine Krankheit die ich selber zum Stillstand bringen kann. Ich werde nie wieder "normal" (was immer das auch heissen mag) trinken können (will ich heute auch gar nicht mehr
).
Aber mir das einzugestehen, war mitunter für mich der wichtigste Schritt. Denn er hat alles weitere ins Rollen gebracht. Die Trinkpausen davor, hatte ich immer nach ein paar Wochen oder Monaten im Kopf, dass ich es ja nochmal probieren könne, vielleicht jetzt weniger trinken könne, geheilt sei.
(Spoiler: konnte ich nicht, war ich nicht
)
Ich wollte einfach nicht auf Alkohol verzichten für mich weiteres Leben. Ich konnte mich nicht verabschieden. Das hat für mich den großen Unterschied einer Saufpause zur Trockenheit gemacht.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du wirklich für dich begriffen, was es bedeutet Alkoholiker zu sein? Oder gibt es da noch eine leise Stimme der Hoffnung in deinem Kopf, dass alles irgendwann nur wie ein böser Traum war und du wieder ganz "normal" trinken kannst.
Ich bin Alkoholikerin. Ich werde immer Alkoholikerin bleiben. Ich habe eine Krankheit, die mein Leben lang andauert, also muss ich auch ein Leben lang für mich daran arbeiten. Darum gehe ich in Meetings, lese und schreibe hier und tausche mich mit anderen Alkoholikern aus. Das ist die Arbeit, die ich in meine Gesundheit investiere. Diabetiker müssen auch ein Leben lang an ihrer Gesundheit arbeiten. Meine Krankheit erfordert dies ebenso.
Dann noch zu deiner Frau:
Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass du dich mal in Ruhe mit ihr hin setzt und das Gespräch suchst? Ihr erklärst, was das für eine Krankheit ist und das es mit "trink doch einfach nicht" bei Weitem nicht getan ist? Vielleicht mag sie sich ja irgendwann einmal selbst ein wenig mit der Krankheit auseinander setzen. Dass dein Körper und Geist nach vier Monaten noch erschöpft ist, viel Neues zu lernen und zu verarbeiten hat, ist ganz normal. Das dauert seine Zeit.
Es ist für frisch Trockene wie für Langzeit-Trockene gleichermaßen wichtig:
meine Genesung steht an erster Stelle!!! Ich mache nichts, was meine Trockenheit gefährden könnte!!!
So, genug geschrieben, sorry für die Frikadelle an deinem Ohr. ![]()
Edit: Nur für heute trinken ich keinen Alkohol.
Das hat mir in der Anfangszeit unheimlcih geholfen. Tag für Tag angehen. Nicht direkt das große Ganze sehen. Kleine Schritte