Hallo Nika,
ich habe es jetzt nicht mehr so auf dem Schirm.
Ist es deine Wohnung oder eure gemeinsame? Wer hat den Mietvertrag unterschrieben?
LG
Hallo Nika,
ich habe es jetzt nicht mehr so auf dem Schirm.
Ist es deine Wohnung oder eure gemeinsame? Wer hat den Mietvertrag unterschrieben?
LG
Hallo Frank,
kennst du das Programm der AA?
Das hat mir unheimlich geholfen.
So sehr ich es jahrelang verteufelt habe, hat es meine Sicht auf mich, auf andere Menschen und mein Leben noch einmal komplett neu fokussiert.
Vielleicht wäre das ja etwas für dich. Aber das sollte besser nicht alleine gearbeitet werden. Da sind schon einige rückfällig geworden.
Ich bin seit dem 1.8.20 trocken. Also auch noch nicht sehr lange. Ab diesem Tag wusste ich auch, dass etwas anders ist als früher.
Darf ich fragen, was du für deine Genesung bisher getan hast?
Hast du eine shg ausser dieser hier?
Hey Frank.
Irgendwie kommt es mir so vor, als würde in deinen Zeilen sehr viel Verbitterung mitklingen.
Vielleicht täusche ich mich.
Ja, ich muss jeden Tag an mir arbeiten um trocken zu bleiben. Aber die Arbeit an mir selber gefällt mir sehr gut und haben so viele positive Effekte mit sich gebracht.
Es ist nach wie vor spannend, das trockene Leben und ich genieße jeden Tag davon.
Es fühlt sich für mich einfach wie ein neues Leben an. Ein tolles, aufregendes Leben.
Hallo Frank,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Dein Beitrag verwirrt mich etwas. Kann es sein, dass du nicht aussprechen magst, Alkoholiker zu sein?
Glückwunsch zu über 10 Monaten Trockenheit.
Das ist echt toll. ![]()
Viele Grüße
Twizzler
herzlichen Glückwunsch zu 100 trockenen Tagen ![]()
Danke Cadda fürs Schieben ![]()
Ich hatte wohl gestern zu oberflächlich gesucht.
Liebe Steffipeffi,
die Co-Abhängigkeit ist genauso eine Abhängigkeit wie die Alkoholsucht.
Auch daran muss gearbeitet werden.
Wenn schon nicht mit einer Therapeutin, so empfehle ich dir, dir zusätzliche SHG´s zu suchen.
Selbst wenn du dich von deinem Partner trennen würdest, die nächste toxische Beziehung wäre wahrscheinlich nicht weit weg.
Weil wir Süchtigen nun mal so ticken.
Niedriges Selbstwertgefühl, darum nicht gerne alleine sein, an etwas festhalten was uns zerstört.
Das ist die Krankheit. Und die gehört behandelt.
Guten Morgen Marion,
ich bin ganz ehrlich zu dir.
Auf mich wirkt das wie eine Ausrede um nicht zum Arzt gehen zu müssen.
Irgendwie drehst du dich im Kreis.
Am Ende meines Trinkens war ich wirklich so verzweifelt, dass ich jede Hilfe in Anspruch genommen habe, die sich mir bot.
Als ich noch diese und jene Gründe fand warum dieses und jenes nicht ging, musste ich noch einige Runden drehen bevor ich wirklich trocken werden konnte.
Wie ernst ist dir deine Genesung?
Es geht bei dem Arzt zum einen dazu, sich selber nicht zu gefährden (auch wenn es dir jetzt gut geht, kann es von einer auf die andere Sekunde anders sein und dann hast du keine Zeit mehr einen Krankenwagen zu rufen), andererseits ist es aber auch ein großer Schritt, offen und ehrlich mit seiner Krankheit umzugehen.
Denn das ist Alkoholismus. Eine Krankheit.
Ein gebrochenes Bein versuchst du doch auch nicht still und heimlich auszukurieren.
Auf diese Art und Weise wird es voraussichtlich nicht funktionieren.
Steffipeffi, hast du auch einen Thread?
Mir sind da nämlich gerade bei dir zwei Sachen aufgefallen.
und bin derzeit psychisch nicht stabil genug um es durch zu ziehen. Er hat mich über die Jahre klein gemacht, mein Selbstwertgefühl ist nicht mehr vorhanden ich habe große selbst zweifel .
ZitatNein ich mache keine Therapie. Warum soll ich eine machen, wenn er eigentlich eine braucht.
Diese beiden Aussagen widersprechen sich meiner Meinung nach komplett.
Am besten einfach anrufen und einen Termin machen.
Du solltest zumindest mal durchgecheckt werden um Krampfanfälle etc zu vermeiden.
Meinst du eine Klinik für eine Langzeit?
Da wirst du zum einen evtl. eine Wartezeit haben, zum anderen solltest du dafür entgiftet sein.
Das bist du zur Zeit einfach noch nicht.
Da wäre der Besuch beim Arzt mal der erste Anlaufpunkt.
Was hält dich davon ab zu einem Arzt zu gehen?
Hallo Marion,
hast du denn inzwischen mal Rücksprache mit deinem Arzt gehabt?
Seit Freitag nicht mehr getrunken bedeutet ja, dass du mitten im kalten Entzug bist und der kann wirklich gefährlich sein.
Ich lese zwar bei dir gewisse Veränderungen aber ich habe gelernt, dass der Alkohol mich nicht so einfach von der Leine gelassen hat.
Nur nicht trinken hat mir bei mir jahrelang nicht funktioniert.
Was tust du für deine Abstinenz. Hier schreiben ist schon mal sehr gut. Aber ich bin mir nicht sicher ob das, gerade in der Anfangszeit, ausreicht.
Bei mir ist es dann spätestens nach drei Monaten immer wieder gescheitert.
Abgesehen davon, dass du auch echt ernsthafte gesundheitliche Schäden davon tragen könntest.
Du hört doch auf zu trinken, weil du leben möchtest.
Riskiere das doch dann bitte nicht durch einen kalten Entzug ohne Arztgespräch.
Hallo Nika,
ich habe jetzt mal ein wenig bei dir quergelesen.
Ich wünsche dir sehr, dass es dabei bleibt, dass er auszieht. Denn solch eine Situation ist wahnsinnig gefährlich für dich.
Die ersten Monate habe ich mich von allem fern gehalten wo es Alkohol gab. Auch von Familienfeiern.
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis du selbst wieder rückfällig werden würdest.
Was lässt dich so an dieser "Beziehung" festhalten?
Vor ein paar Monaten hast du geschrieben, dass du Angst hast alleine zu sein.
Bei mir war es so, dass ich mir direkt zu Beginn meiner Abstinenz eine reale SHG gesucht habe. Dort habe ich dutzende Telefonnummern bekommen und wusste, ich bin jetzt nicht mehr alleine. Und das Gefühl habe ich bis heute.
Vielleicht wäre das ja auch etwas für dich.
Mir hat es sehr geholfen mich einerseits hier auszutauschen, aber eben auch das Treffen oder Telefonieren mit Gleichgesinnten.
Pff..."7 Jahre besoffen ertragen", er hätte jeder Zeit gehen können.
Diesen Satz von Nachtschicht möchte ich dir nochmal besonders ans Herz legen.
Er musste dich nicht 7 Jahre besoffen ertragen. Es war seine eigene Entscheidung das zu "ertragen".
Er hat die Wahl gehabt zu gehen. Genau wie du jetzt die Wahl hast das zu ertragen oder ihn gehen zu lassen.
Er hat sich damals freiwillig in diese Situation begeben.
Viele Grüße
Twizzler
Hallo Leonard,
ich bin selber jetzt auch schon seit August 2020 bei AA und seitdem auch trocken.
Meine Inventur, also den 4. Schritt, habe ich auch schon durch.
Allerdings empfiehlt es sich wirklich, diesen Schritt (am besten auch die anderen) mit einem Sponsor zu gehen.
Ich empfand diesen Schritt als sehr anstrengend und es sind sehr viele Dinge aus der Vergangenheit hoch gekommen.
Für mich war das der schlimmste und gleichzeitig auch der beste Schritt. Denn danach habe ich einfach so irrsinnig viele Erkenntnisse über mich selber bekommen und mein Leben hat nochmal einen richtigen Wandel durchgemacht. Zum Positiven hin.
Aber während des Schrittes ging es mir teilweise wirklich richtig schlecht.
Ich war sehr dankbar, zu der Zeit eine einfühlsame Sponsorin zu haben, die mich unterstützt und mich wieder aufgerichtet hat, wenn ich am liebsten alles hingeschmissen hätte.
Aber das Endergebnis hat dann alles wieder wett gemacht.
Den "Nur für heute-Text" kannst du übrigens auch im Internet lesen.
Einfach mal "Gedanken zum Tag AA" bei Google eingeben.
Welches Buch von AA ich übrigens auch sehr empfehlen kann, gerade für den Beginn der Trockenheit, ist "Trocken bleiben - nüchtern leben"
Das enthält sehr viele tolle Tipps.
Viele Grüße
Nicole
Hallo Kaenguru,
Ich bin selber auch alkoholikerin, hatte aber auch mal einen Partner mit dem ich das gleiche durchgemacht habe. Nach drei Monaten war ich psyisch komplett am Ende.
Was ich mir alles anhören durfte. Übelste Beschimpfungen. Flaschen wurde durch die Wohnung geworfen, die Polizei wurde gerufen....das volle Programm.
Nach diesen drei Monaten hatte ich absolut keine Kraft mehr und konnte es zum Glück beenden.
Diese Beziehung ist etwa drei bis vier Jahre her.
Da er ein Arbeitskollege ist weiss ich, er trinkt heute noch und die Polizei und Krankenwagen ist dauergast bei ihm und seiner Neuen.
Du hast einen guten Entschluss für dein Leben getroffen. Er wird dich immer weiter mit runter ziehen.
Ich wünsche dir sehr, dass du den Absprung schaffst.
Super. ![]()
Herzlichen Glückwunsch Elly. ![]()
Das wird besser.
Nach und nach habe ich gelernt, meine Zeit anders einzusetzen.
Und über freie Tage freue ich mich jetzt ganz besonders. ![]()
Trockenwerden ist ein Prozess. Und ich lerne dabei nie aus.
Hi Sternchen.
Das gibt mir anfangs ganz ähnlich. Plötzlich war so viel Zeit da.
Hastvdu vielleicht ein paar alte Hobbies, die du wieder aufleben lassen könntest? Oder vielleicht einfach was raus, spazieren gehen.
Ich habe in der ersten Zeit unheimlich viel geschlafen. Zum einen um die Zeit rum zu bekommen und zum anderen war ich ständig k.o.
Hallo Sternchen,
willkommen hier im forum und Glückwunsch zu den ersten 5 Tagen. Ein toller Anfang.
Jetzt heisst es dranbleiben.
Nur nicht trinken reicht in den meisten Fällen nicht aus.
Ich muss an meiner Trockenheit arbeiten. Ich beschäftige mich täglich damit, gehe ins shg's, lese hier und in anderen Gruppen und mein Leben hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren auch rapide verändert.
Alte Kontakte sind gewichen, neue haben sich aufgebaut und gefestigt.
Ich achte sehr viel mehr auf mich, mein Wohlergehen und meine Grenzen.
Das alles war ein schleichenden Prozess, der in einem langen Zeitraum stattgefunden hat.
Schreib dir die Finger wund, aber bleib dran. Du hast einen ganz wichtigen ersten Schritt gemacht.
Schön, dass du hier bist.
Heute ist aber erst der 11. April.