Beiträge von Blume52

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    Hm, also… nun äußer ich mich auch mal 🙈

    Also Rache kann ich persönlich nun nicht zwingend sofort entdecken, zumindestens nicht aus den Ausführungen. Aber das ist schlussendlich auch egal, ob aus Rache oder liebe oder helfen wollen. Du fragst dich, ob Du zu weit gegangen bist. Ich überlege die ganze Zeit, seit ich das gelesen habe, dass du sie ex angerufen hast und nun auch andere noch informieren möchtest, was würde ich tun? Ich versuche mich da hinein zu versetzen, aber es ist echt schwer.

    Prinzipiell würde ich sagen, es geht dich nichts an und man sollte nicht bei jemandem anrufen, und die Aufgabe übernehmen ihn zu „outen“


    Jetzt kommt aber mein ABER… andererseits bin ich wenn Kinder im Spiel sind auch immer eher auf der Seite der Kinder, um diese zu schützen und wenn neben meinem Kind ein Mensch hausen würde, der unter Umständen nicht mehr zurechnungsfähig ist, würde ich als Mutter erwarten, dass man mich hierüber in Kenntnis setzt. Wer weiß, ob derjenige im Alkohol oder Koks Trip nicht plötzlich mit nem Messer in der Hand da steht, sich umbringen möchte ist womöglich das Kind noch gefährdet…? Also ich habe bei sowas wirklich schiss, muss ich gestehen, denn ich traue schwerst alkoholisierten Menschen oder Menschen unter drogeneinfluss leider sowas zu. Oder besser, für mich ist es einfach unberechenbar, ich kann mir nicht sicher sein, ob alles gut geht und wenn dann was passiert, und es kommt heraus, andere haben es gewusst und mir als Mutter nichts gesagt, denen würde ich dann Vorwürfe machen. Alsonim Ergebnis, wenn was passiert wäre weil du nichts gesagt hast, wäre das schlechte Gewissen bestimmt höher, als jetzt, da du ihn verpetzt hast…

    ich denke, das sieht hier nicht jeder so, denn ja, man soll sich nicht in andere Leute Angelegenheiten einmischen, aber ich habe extreme Angst das meinem Kind etwas passieren könnte und möchte sowas nicht erleben.


    Nun kann ich auch nur deine Version als gegeben annehmen, über deinen Partner kann ich mir ja kein Bild machen und weiß in keinster Weise, wie er ist und ob von ihm Gefahr ausgeht. Dass musst du für dich selber überlegen und entscheiden. Und halt auch vor dir selber rechtfertigen.

    Also, geht von ihm unter Umständen Gefahr aus oder geht es dir nur darum, dass er ohne Unterkunft schneller „am Tiefpunkt“ ist damit es für euch vielleicht noch eine Chance gibt… diese Frage solltest du dir stellen und ehrlich beantworten.

    Da ja auch ein paar Christen anwesend sind, wünsche ich als alter Atheist einen gesegneten und frohen Ersten Advent.

    Vielen lieben Dank Hanseat, das tut sehr gut, als Christ in der heutigen Zeit doch noch Beachtung zu finden. Wir haben heute zum ersten Advent eine heilige Messe in Hamburg besucht und danach noch schön gegessen und sind grade glücklich und zufrieden heim gekehrt.


    Ich wünsche dir, trotzdem du Atheist bis, und auch allen anderen Menschen hier einen


    Gesegneten ersten Advent und eine wunderschöne Adventszeit!


    Und ich kann es nicht lassen 🙈 der Herr ist nah, bald wird er kommen, freuen wir uns auf die Geburt Christi und das darauf gegründete Weihnachtsfest 🌲🎄🌲


    Und auch von mir alles gute und beste Wünsche zu den vier trockenen Monaten ♥️👍😃

    Hallo schmusekatze,


    Nicht AN IHM, cadda hat eindeutig gemeint, du solltest an der Situation MIT IHM, sprich ihn betreffend, was ändern. Nicht die Kinder sollten umgeändert werden, sondern z.b. eigene Wohnung, Trennung, alleine mit den Kindern glücklich werden. IHN kannst DU NICHT ändern!

    Fabienne,

    es hört sich so an, als wärest du kurz davor einzuknicken.


    Bitte schau nur auf das, was du die letzten Wochen, Monate, Jahre ertragen hast, auf das was du vermisst hast. Nicht auf sentimentale Momente, die es bestimmt mal gab, aber das negative überwiegt das ganze doch um Längen.

    Mir fällt grad was ein, was meine Ärztin mich mal gefragt hat, um zu schauen, was bringt mir die Partnerschaft überhaupt bzw. wie viel Paar sind wir denn eigentlich.


    Frag dich mal folgendes:


    In Prozent, wie viel Prozent ist dein Mann dir ein Partner, also ein richtiger Partner, so wie du es dir vorstellst? Ein Mensch, auf den du dich verlassen kannst, der für dich da ist, der für dich sorgt, der mit dir Dinge unternimmt, der mit dir redet, der sich deine Sorgen und Probleme anhört, der mit dir kuschelt, der mit dir schläft etc


    Wie viel Prozent würdest du sagen ist er dir ein Partner? Ob nun auf den Monat gesehen oder auf das Jahr oder welche Bezugsgröße du nehmen möchtest, spielt eigentlich keine Rolle...


    Mir hat das sehr geholfen, mir grundsätzlich über unsere Partnerschaft klar zu werden, wo stehe ich "Liebestechnisch". Wenn da ein Wert von z.B. 20 % raus kommt, dann hätte für mich eine Beziehung überhaupt keinen Sinn. Und das finde ich ist sogar unabhängig, ob da nun Alkohol mit im Spiel ist, oder der Partner aus anderen Gründen kein Partner ist.

    Hallo Krisi,

    bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich nicht verletzen, aber wenn Kinder mit im Spiel sind spreche ich gerne klare Worte. Du sagst, es gibt grad keine Lösung; doch sage ich, es gibt immer eine Lösung! Man oder Frau muss nur anfangen die Schritte zu gehen, alleine, eigenständig. Auf meinem Schreibtisch steht ein Kalender mit Lebensweisheiten (der ist schon ein paar Jahre alt) aber die eine Karte habe ich immer aufgeschlagen und gucke jetzt grade aktuell drauf. Da steht:


    "Tausend Meilen beginnen mit dem ersten Schritt"


    Es ist natürlich einfacher zu sagen, ich bleibe, weil gibt keine Lösung bzw. ich sehe keine Lösung. Dann schau genauer hin... geh suchen... mach dich auf den Weg... ich weiß zwar nicht wie das in der Schweiz ist, aber bei uns in Deutschland bekommt jede alleinerziehende Mutter, grade wenn sie sich aus sowas freistrampelt doch Unterstützung. ALG II heißt das bei uns, das heißt man bekommt eine Wohnung und einen Beitrag zum Unterhalt (kurz gesagt). Erkundige dich bei Euch, es gibt hier im Forum aber auch ein paar Schweizer, vielleicht sagen die dazu auch noch was :)


    du sagst, zu eurem Kind ist er ja nicht agressiv. Es reicht aber definitiv wenn er zu dir aggressiv ist; wenn es eine agressive Stimmung gibt, womöglich als Grundstimmung...? Das ist so was von ungesund für Kinder; die bekommen das mit; sie können sich dem nicht entziehen, sie glauben unter Umständen sie sind schuld, sie versuchen lieb zu sein, damit es besser wird, sie bekommen Angst, weil die Mama beschimpft wird, sie kennen nichts anderes und übernehmen das Verhalten (anderen Kindern gegenüber, oder sogar der Mutter gegenüber, und benehmen sich dann unter Umständen so wie dein Partner...) usw. Es gibt so viele Dinge die man hier aufzählen könnte, um aufzuzeigen, was es mit Kindern macht und wie schädigend das sein kann.


    Ich stelle mir oft die Frage (denn du bist ja nicht die einzige, die mit so einer Lebensgeschichte hier ankommt), was genau liebt ihr denn an eurem Partner? Ich kann das oft schlecht nachvollziehen, denn wenn jemand nie ganz nüchtern ist, bzw. agressiv und sogar handgreiflich wenn er getrunken hat (was ja meistens bei ihm der Fall ist) oder angepisst wenn er nüchtern ist; was kann man da denn noch dran lieben? Bitte, verstehe mich wirklich nicht falsch, ich will dich hier nicht angehen oder verurteilen; vielleicht gibt es dir ja einen Denkanstoß mal genauer hinzuschauen und dir diese Frage zu beantworten.

    Aber gleich vorweg, früher als er das Jahr nüchtern war, da war er ja ein ganz anderer, so toller Mensch, das ist nicht das was ich meine. Denn den Menschen gibt es ja grade bzw. seit längerem nicht mehr und es sieht nicht danach aus, dass das mittelfristig wieder so sein wird. Was hält dich aktuell in dieser Beziehung (außer euer Kind, das hatten wir ja schon, das ist ein Grund, nicht dran festzuhalten)


    Ich wünsche dir weitere gute Beiträge hier, die dir helfen, dich zu sortieren und um den ersten Schritt von den tausend Meilen angehen zu können.

    Hallo Krisi,

    meine Tochter 15 Monate und momentan der einzige Grund weshalb ich mich nicht über alle Berge bin.

    Bei dem Zitat stehen mir alle Haare zu Berge...deine Tochter sollte der Grund sein, warum du aber ganz ganz schnell gehen solltest! Geld hin oder her, es gibt für ALLES eine Lösung.

    Um auf irgendwelche Hoffnungen einzugehen habe ich jetzt grade keine Zeit, tut mir total leid, aber aktuell ist es sowieso das einzig wichtige, das Kind aus so einem aggressiven Umfeld dauerhaft raus zu holen.

    Du wirst bestimmt noch einige Beiträge dazu bekommen, wenn ich die Zeit finde schreibe ich dir auch noch mehr dazu. Aber kurz gesagt, die kleine nimmt großen Schaden wenn du ihr das weiterhin und dauerhaft zumutest, verbale und körperliche Aggressivität zu erleben.

    Ich hoffe sehr für euch, du hörst hier gut hin und kannst die Worte auch zulassen.

    Ach so, ich habe ihn nicht vorher gefragt, wie es ihm wohl damit gehen würde usw.; also nciht vor der Trennung und dem Umzug. Das habe ich ihm halt einfach "vorgegeben"; erklärt, das Mama und Papa sich getrennt haben, das wir uns nicht mehr so doll lieb haben, wie es bei Eltern sein soll und wir uns deswegen oft gestritten haben, und das es natürlich nciht an ihm liegt usw. und bin dann mit ihm zu der Wohnung gefahren als ich die Schlüssel hatte und habe sie mit ihm angeguckt, gefragt, wo er gerne sein Zimmer hätte und ob er Ideen dafür hätte usw.

    Wie es ihm geht, also so ein richtiges Gespräch geführt, habe ich nach ein paar Wochen, als die Situation sich etwas normalisiert hatte. Und da war alles gut für ihn.

    Was ich sagen will, du hast alle Möglichkeiten, deinen Kindern die Situation positiv zu gestalten.

    Ich fände es aber grundsätzlich falsch, Kinder vorher nach ihrer Meinung zu fragen; das kann nur nach hinten los gehen; kaum ein Kind wird wohl sagen, klar, super dass du dich trennst, denn sie wissen ja nicht was kommt (das ist in dem Alter kognitiv so noch nicht möglich, dass sie eine Situation weiter denken)

    Hoffe, ich konnte das mit den wenigen Worten verständlich machen.

    ich muss nun weiter arbeiten :lol:

    Ich habe Angst, dass meine kleine tochter mir zutiefst böse ist, dass wir in eine andere Wohnung ziehen.

    Hallo Fabienne,

    an so einer Stelle gebe ich oft gerne die Worte meines seinerzeit 9jährigen Sohnes weiter... als ich mich von meinem damaligen Mann trennte (nach mehreren verschwendeten Jahren, weil ich immer Angst hatte, dem Kind Haus und Vater usw zu nehmen) und mit xy in eine eigene Wohnung zog, fragte ich ihn, wie es ihm gehe, wie er sich fühlt, ob er doll traurig ist, ob ich noch was anders machen kann (sinngemäß) und da sagte er "Mama, jetzt ist es alles doch viel besser, du bist nicht immer traurig und verkriechst dich nur in deinem Zimmer; wir machen viel mehr gemeinsam und du bist viel fröhlicher". Damit hatte ich so überhaupt nicht gerechnet und ich weiß seitdem, dass ich viel früher hätte gehen sollen, denn die Stimmung und das was es mit mir gemacht hat, hat ja offensichtlich doch nicht dazu geführt, das mein Kind ein super tolles Leben geführt hat. Es kommt nicht auf Haus und Garten und Auto und viel Spielzeug usw. an, sondern darauf, dass es der Mama alleine viel besser geht und dadurch ein viel schöneres Leben mit den Kindern möglich ist.

    Vielleicht wird sie ja gar nicht böse sein, oder traurig, wer weiß; und selbst wenn, hört sich zwar hart an, aber du bist die Mutter und MUSST die Entscheidungen treffen, da Kinder die Tragweite überhaupt nicht abschätzen können. Sie können keine verantwortungsbewussten Entscheidungen treffen, weil die Weitsicht fehlt. das müssen wir als Eltern nunmal übernehmen. Und wenn sie traurig ist, wird sich das auch legen, du hast es in der Hand, ihr eine viel viel schönere Zeit zu offenbaren. Mit einer glücklichen, zufriedenen und nicht mehr eingeengten, unterdrückten Mama.

    Wird schon!

    Oh Fabienne, war für ne verzwickte Situation. Ich bin ja leider auch so eine ehrliche Haut die auf so eine konkrete Frage wohl nicht hätte „lügen“ können. Das Wort lügen meine ich in diesem Fall nicht abwertend! Er merkt es ja doch schon ganz schön konkret, dass da was kommt. Ich finde diese Frage auch sehr konkret. Und der Schwimu traue ich nach deinen Aussagen auch alles zu, die hat die Nase bestimmt gern in deinen Sachen. Furchtbar! Das geht gar nicht für mich, meine schwimu hätte hier rein gar nix zu suchen ohne Absprache, meine Mutter auch nicht. Das ist mein privatester Bereich, den geht keinem etwas an.

    Ich kann dazu gar nicht richtig was sagen, also was das richtige ist. Bei mir wäre es ohne Probleme möglich, dass ich sage, ich kann nicht mehr ich ziehe aus, da würde ich absolut keine Angst vor meinem mann haben müssen. Aber ich kann das bei dem Clan auch überhaupt nicht einschätzen, im Zweifel wäre ich wegen eurer Sicherheit wohl auch eher dafür, nichts zu sagen bis zum Schluss. Im Endeffekt kennst du sie aber am besten…

    Du schaffst das ! Nervenaufreibende 14 Tage liegen noch vor dir, das ist für den Moment meeeega viel, aber wenn Du dann da raus bist und nach vorne guckst auf die nächsten 10.000 ( und noch mehr) Tage in Freiheit, sind die 14 Tage dann Rückblickend doch „nichts“

    Hm, ja, dann ist es wirklich so, dass er oder ihr besser mal bei einem der Ärzte nachfragt, zur Sicherheit. Hier aus der Ferne kann keiner verantwortungsvoll das richtige dazu sagen. Hätte die Entgiftung grade ambulant begonnen, hätte das sicherlich damit zusammen hängen können, und es wird bestimmt auch einen Grund dafür geben, aber wie gesagt, wir sind hier keine Ärzte, im Zweifel wenn ihr euch Sorgen macht, dort nachfragen wo er war oder beim Hausarzt …

    Das ist ja so toll Sporty ♥️ Greif zu, da wolltet ihr doch sowieso gerne rein, bis der vorgeschobene Plan deiner Eltern kam. Ich sag jetzt einfach mal so, das soll alles so sein, die Wohnung ist noch frei, extra für euch 😁

    Na dann hopp, rein da😁 ich finde es gut, dass du Nägel mit Köpfen machst ( deine Entscheidung bleibt hoffentlich so)

    Und ich würde auch nichts sagen! WS du so berichtet hast von denen, werden die ziemlich ungemütlich zu euch werden, und vermutlich ziemlich fies, auch zu den kindern

    Um gottes Willen, Ich Jammer immer nach Eltern, weil ich keine habe 🤨 aber das geht ja überhaupt nicht. Die sind immer da? 365 Tage, 7 Tage die Woche, jeden Tag, jedes Weihnachten, jedes Ostern, jedes Silvester 😟 um Himmels Willen, zumindest hilft mir dein Thread grade dabei, mich langsam daran zu freuen, dann lieber keine Eltern zu haben. Das ist ja fürchterlich, wie einengend, da kann man ja nicht mehr frei durchatmen. Und wenn ihr eigenen Besuch bekommt, das die dann auch noch da rumhängen… sowas gibts doch gar nicht…

    weißt du, ich hatte eben entschieden, ich schreib da nichts drauf, weil mir grad die hutschnur hochgeht, hatte mein laptop zugeknallt und bin ins wohnzimmer. aber dann merkte ich, ne, das kann ich nicht unkommentiert lassen und bin weider zurück an den Schreibtisch :lol:


    also, jeder hat natürlich andere ansichten von erziehung, ich habe natürlich auch meine eigene Vorstellung, wie ein Kind aufwachsen sollte und halte die für richtig. Sicher sind auch andere Sachen gleich richtig. Aber ich sage trotzdem mal meine Meinung dazu:

    Ein Kind, auch keines was 14 Jahre alt ist (weil ist immer noch ein Kind, hat mit der Pubertät genug zu tun, die ist echt anstrengend, muss zur Schule, das ist anstrengend, und noch so einiges andere ist anstrengend in dem Alter) ist für die Aufgaben verantwortlich, für die sich die Eltern entschieden haben, genauer gesagt, welche Bürde sich die Eltern aufgehalst haben. Wenn ich entscheide, ich kaufe ein Haus, und muss da ständig noch dran arbeiten und renovieren, dann ist das meine Entscheidung als Erwachsener; das Kind hat das aber nicht entschieden; es muss halt einfach den Weg mitgehen, den ich gehe. Sprich, es zieht da mit ein. Aber es ist absolut nicht dafür zuständig, meine Bauarbeiten mit zu erledigen!!! Ebenso sehe ich das mit Gartenarbeit. Wenn ich unbedingt einen Garten haben möchte, was kann mein Kind dafür? Ich sehe das auch nicht als seine Aufgabe. Da bin ich jemand der das so regelt, wenn mein Kind z.B. den Rasen mähen würde, könnte es sich damit sein Taschengeld aufbessern. Auch muss mein Kind auf keinen Fall mein Auto sauber machen (das wäre wieder mit Taschengeldaufbesserung verbunden). Was Kinder tun sollten, bzw. welche Aufgaben auch schon mal ein Kind übernehmen sollte, sind diejenigen, die im Leben lebensnotwendig sind. Dazu gehört m.E. zum Beispiel den Tisch mit decken und abräumen, Geschirrspüler ausräumen, einräumen, mal die Wäsche waschen oder aufhängen. Also Dinge, die von ihm im Prinzip später ja auch erledigt werden müssen. Das frühzeitig auch mit zu übernehmen, kann sinnvoll sein. Muss aber auch nicht zwingend meiner Meinung nach. Wenn Dinge dagegen sprechen, weil z.B. grade eine Projektarbeit in der Schule anfällt, dann noch für eine Klausur gelernt werden muss, (Sportverein oder andere Aktivitäten sind auch wichtig!) oder sonst was wichtiges für Schule ansteht, dann würde bei mir auch die Hausarbeit für das Kind hinten anstehen. So wird das bei uns gehandhabt...