Beiträge von Blume52

    Nila, es meint hier keiner böse, es möchte dich auch keiner angreifen! Manchmal hört sich einiges sehr sehr hart an, das muss man natürlich auch erst mal sacken lassen. Aber, wenn es um Kinder geht, möchte ich hier auch manchmal schütteln und los schreien. In 98 % der Fälle schreibe ich dann nichts und halte mich zurück, bin traurig wegen der armen Kinder, die es nicht anders wissen und kennen und auch keine Möglichkeit haben, etwas zu ändern. Aber so wie du es geschrieben hast und damit ja auch so siehst, möchte ich auch mal was dazu geben. Eigentlich hat Cadda es auf den Punkt gebracht! Kein Kind würde äußern, Mama trenn dich bitte. Wie denn auch?? Sind doch die Eltern die einzigen Bezugspersonen, das heißt die einzigen, auf die ein Kind sich beziehen KANN. Es gibt für ein Kind gar keine andere Alternative, es kann die Möglichkeit Trennung und warum überhaupt und was eine Trennung für positive Änderungen mit sich bringen wird kognitiv nicht denken! dafür sind doch wir Eltern da, WIR müssen die Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Das müssen wir doch täglich für unsere Kinder tun, bei den kleinsten Dingen fängt das an… nein, du bekommst keine Schokolade, weil sie macht krank/dick/süchtig etc. oder nein, ein Tablet oder Smartphone ist nichts für Kinder, denn es stumpft ab und macht empathielos etc. oder abends, jetzt geht es ins Bett (obwohl Kind bestimmt noch was anderes lieber machen möchte).

    Täglich treffen eltern ( zumindest sollte das im günstigsten Fall So sein) Entscheidungen zum Wohl ihrer Kinder. Bei normalen Dingen, bei kleineren Sachverhalten, warum zum teufel nicht dann, wenn es um den verdammten Alkohol geht??? Das Leben mit einem alkoholkranken Elternteil richtet dauerhaft Schäden bei Kindern an!

    Ich bin heute 44 Jahre alt, wusste bis in die zwanziger nicht mal, das ich in einer Asifamilie gelebt habe und das andere Kinder viel viel viel bessere Familien hatten als ich. Nach und nach wurde mir das erst bewusst, so richtig erst im letzten Jahr ! Jetzt in diesem letzten Jahr stelle ich mich meiner Kindheit und meiner Vergangenheit, denn ich wusste nie, warum bin ich denn so komisch, gestört, anders als Andere etc. etc etc, ich habe das nicht in Verbindung bringen können mit meiner Kindheit in einer Familie Mit alkoholikern. Ich kannte es ja nicht anders! Und ich verfluche das alles, ich betrauere derzeit meine verlorene Kindheit und die Möglichkeiten, die ich hätte haben können, wäre ich in einer gesunden Familie ( und sei es nur mit einem einzigen Menschen, egal, Hauptsache stabil und gesund) aufgewachsen.

    Mensch, hört doch bitte auf zu sagen, ich tue es für die Kinder, die lieben ihren Papa und er ist soo toll zu ihnen.

    Ich hab das hier schon mal in einem Thread geschrieben, ist aber schon etwas her, mein mittlerweile großer Sohn hat nach meiner Trennung von meinem Mann (da ging es nicht um Alkohol, aber es gibt ja auch noch andere dysfunktionale familienstrukturen) auf meine Frage, ob alles ok ist, was er sich wünscht, ob ich noch was besser machen kann, geantwortet: Mama, es ist alles gut. Es ist jetzt viel besser als vorher, du bist viel fröhlicher und gehst mit mir auch wieder was unternehmen und es gibt nicht mehr ständig Streit. Da war er neun! Vorher hat er aber auch nicht geäußert, ich solle mich bitte trennen… ja, so kann’s gehen

    In diesem Sinne, sei bitte nicht böse, ich meine es nicht persönlich, aber ich habe grade innerlich doch sehr gekocht 😕 du bist ja bei weitem nicht die einzige die das so sieht, fast jeder der hier aufschlägt sagt Ähnliches. Daher richten sich meine Worte an alle Angehörigen mit Kindern, nicht nur an dich (dein Thread musste nur leider grade herhalten 🥴)

    Vg blume

    Sei ehrlich, du hast getrunken.

    das mit dem alleine sein, ist vorgeschoben. Willst du jedes Mal trinken, wenn du "alleine" bist? Auch ein alkoholfreies Bier ist aktuell keine gute Lösung.

    Ich frage mich hier ziemlich oft, ob einige hier des Lesens überhaupt mächtig sind, weil so oft Sachen unterstellt werden, die aus Texten herausgelesen werden wollen, das ist schon grenzwertig. Wie kann man denn aus dem Text von Spirit das heraus lesen?? Da steht nichts von alleine sondern von zusammen gesessen mit Ausbildern und dann steht da eindeutig dass er eine Spezi getrunken hat. Einige andere alkohofreies Bier oder Bier. Mal davon angesehen, dass das sicher auch nicht der beste Plan war sich mit Biertrinkenden zusammen zu setzen finde ich es trotzdem heftig den Beitrag so falsch zu verstehen und dann damit auch noch zu unterstellen dass der User getrunken hat.

    Und das ist mir nun schon so oft aufgefallen, dass Texte nicht richtig verstanden werden. Nun gut, nun habe ich als Hochbegabte es sicherlich etwas einfacher Inhalte zu erfassen, aber wenn jemand nicht ganz sicher ist, ob er das geschriebene verstanden hat, dann wäre nachfragen zum Verständnis die bessere Alternative als gleich die Vorschlaghammermethode anzuwenden und jemanden damit zu verletzen. Und eine Entschuldigung wäre hinterher auch mal nett.

    Spirit, dir würde ich auch gerne noch was schreiben, aber da ich grade am Handy tippe, wird mir das zu langwierig. Vielleicht schaffe ich es heute Abend mal an den pc, denn dass , was du mit deiner Freundin durchlebst, kenne ich gut , habe aber einen Weg daraus gefunden.

    Hallo Anekan,

    Danke für deinen Beitrag. Aber ich muss das wirklich richtig stellen, weil das hier auch schnell unterstellt wird (also nicht von dir sondern ist früher schon passiert) da spricht die co abhängigkeit oder ich muss jemanden verteidigen. Nein, dem ist ganz und gar nicht so. Ich muss hier keinen verteidigen denn es ist mir im Endeffekt relativ egal, wenn derjenige die Hilfe nicht in Anspruch nimmt! Das ist sein oder ihr Problem und belastet mich in keinster Weise. Von daher stimmt der Satz auch gar nicht, ich soll das nicht so nah an mich ran lassen, tue ich nicht! Ich habe auch keine Angst, auch nicht ob derjenige das aushält. Nichts davon trifft zu, wirklich nicht…

    Ich finde es reicht aufzuklären, das wird ja schon meist in endlosen Beiträgen gemacht. Und Ratschläge und tips sind auch wichtig! Aber dieses stellenweise extreme eindringen, aufdrängen und stellenweise die Wortwahl finde ich nicht für jeden angebracht. Und wir wissen ja nicht, welche Persönlichkeit dahinter steht. Jeder ist doch anders !!! Der eine braucht den harten Gang, der andere eher das einfühlsame. Und jeder soll doch hier offene Tür haben und wieder kommen können. Aber ich kann verstehen wenn einige das nicht mehr tun, und das finde ich nicht ok. Durch einige Beiträge oder Wortwahl wird die Hilfe absurdum geführt…

    Und das finde ich einfach schade denn ich weiß, wie hilfreich dieses Forum sein kann! Und meiner Meinung nach hilft es auch durchaus jemanden da abzuholen, wo er steht und nicht immer nur Schema f jedem überstülpen.

    Es gibt Moderatoren, die machen und können das ganz wunderbar, zu merken, wann ist es genug, die ausgestreckte Hand da lassen aber die Person ihren Weg gehen lassen, egal wohin er führen mag. Das ist meiner Überzeugung nach effektiver als immer noch mal drauf und harte Realitäten oder was auch immer auf den Tisch zu knallen, weil man selber auch nur so den Schuss gehört hat. Nein, so tickt nicht jeder!

    Trotzdem danke für deine Zeit um mir eine liebe Antwort da zu lasen ♥️

    hallo Borussia,

    ich möchte dich gerne bestärken, auf deinem weiteren Weg immer Gott an deiner Seite zu wissen! Er ist da und hilft uns durch alles hindurch, wenn wir es denn zulassen und uns auf ihn einlassen. Deinem text entnehme ich, dass du katholisch bist..., denn das Rosenkranzgebet kennen die Evangelen ja eigentlich nicht, soweit mir bekannt ist. Das Rosenkranzgebet ist ein tolles Gebet um zur Ruhe zu kommen, bei sich und Christus zu sein, es hat einen meditativen Charakter und es hat mich manchmal auch recht schläfrig gemacht :D ähnlich gut wie autogenes Training ;) Die Feier der Heiligen Messe ist eines der schönsten Dinge, die ich in meinem Leben erleben durfte und darf. Ich weiß noch meine erste Heilige Messe, an der ich teilgenommen habe (ich konnte mich auf Gott erst von 11 Jahren einlassen, und danke täglich für diese Gnade, dass ich ihn erkennen konnte). Diese Messe hat mich so sehr umgehauen, dass ich seitdem nicht mehr anders konnte und immer wieder hin musste, weil es mich einfach mit ganzem Herzen und Seele dort hinzieht.

    Ich wünsche Dir alles gute für einen weiteren trockenen Weg!

    Guten Abend,

    ich möchte heute mal wieder etwas in mein Tagebuch hier schreiben und natürlich auch loswerden. Und da ich keinen anderen Thread dafür "kaputt" machen möchte, tue ich das lieber in meinem...

    ich bin gerne hier im Forum; aber ich finde es manchmal wirklich nicht gut, wie neue, meistens Alkoholiker, behandelt werden bzw. unter Druck gesetzt werden. Ich hatte das schonmal ins Gespräch gebracht und dann gut sein lassen, weil ihr viele Argumente dafür habt. ich finde es auch total in Ordnung, auf alles hinzuweisen, gerne auch mit Nachdruck. Aber was heute z.B. bei Angik stellenweise geschrieben wurde fand ich sehr anmaßend. Es wurde alles gesagt, Cadda war meiner Meinung nach die einzige, die gut reagiert hat, Angik melde dich wieder, wenn du beim Arzt warst, mehr ist hier grad nicht zu sagen. Aber das andere? na dann nimm man noch Pfingsten und Fronleichnam usw. mit, finde ich voll daneben. Und ja, ich weiß, ihr habt eure Erfahrungen und wisst es alles besser, aber nochmal, jeder ist unterschiedlich, vielleicht braucht jemand auch ein paar Tage um das alles klar zu bekommen. Ich finde das ist nicht unsere Entscheidung. Das auch kein kalter Entzug hier diskutiert wird und davon nichts geschrieben werden soll, auch völlig klar und in Ordnung! Aber lasst doch jedem sein Tempo oder seine Entscheidung. Ich höre so oft, lasst den Alkoholiker doch, er ist frei in seiner Entscheidung, wenn er sich totsaufen will, dann kann er das tun, denn es ist seine Entscheidung und Verantwortung. Ja! Aber gilt das nicht genauso für die die hier ankommen, und nicht haargenau euren Empfehlungen folgen? Es ist doch dann ihre Entscheidung ob sie sich der Gefahr aussetzen wollen. Und wenn sie noch ne Runde drehen müssen um irgendwann dann erst soweit zu sein, auch ihre Entscheidung. Gesagt ist ja immer alles, genug Ratschläge und Tips werden gegeben, aber was derjenige draus macht, bleibt doch seine Entscheidung. Auch wenn die Alkoholkrankheit in ihren Mustern oft ähnelt sind die Menschen trotzdem unterschiedlich! Der harte Ton der für den einen wichtig und gut ist, ist aber nicht für alle gut! Nicht alle Alkoholiker sind hartgesottene, die das schon vertragen. Manchmal braucht es auch einen anderen Weg oder Ton!

    Und an dieser Stelle möchte ich auch noch was anderes loswerden. Respekt wird hier doch eigentlich groß geschrieben, das finde ich toll! Aber dieser sollte dann auch jedem gelten und wenn jemand verletzt wird, sollte das thematisiert werden und bitte auch nicht öffentlich geschrieben werden dürfen. Ich als bekennende Christin und Katholikin fand es sehr verletzend und sogar unverschämt, dass hier von jemandem (ich möchte den Namen jetzt nicht nennen, weil ich ihn nicht diffamieren möchte) geschrieben werden durfte "ich traue den Katholiken nicht" und weiter dann aber empfiehlt, sich trotzdem bei dem nicht vertrauenswürdigen Volk Hilfe zu holen, weil dafür taugen sie dann vielleicht unter Umständen eventuell was. Die Caritas leistet großartige Arbeit! Ebenso viele andere Menschen in der Kirche! Nicht alle, nein, das ist leider so, es gibt auch einige unchristliche Gestalten, aber die gibt es überall. Ich schreibe ja auch nicht, ich traue den Heiden und ungläubigen nicht! Was wäre das für eine Botschaft an Euch...? Denn die meisten hier sind ja nicht gläubig.

    Und was unterscheidet uns Katholiken von den Evangelischen Mitbrüdern und -schwestern? warum sind nur die Katholiken vertrauensunwürdig...? Also ich finde diese Aussage wirklich sehr daneben.

    Ansonsten geht es mir und uns gut; ich mache nun seit vier Wochen mehr Sport und habe meine Ernährung umgestellt und hoffe nun, das ich das nun endlich in den Griff bekomme. Endlich kann es auch mal um mich gehen; eine schlimme Zeit liegt hinter mir und uns, aber es entwickelt sich immer noch alles gut und wird immer besser. Frohe Pfingsten!

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Hallo Angi,

    es tut mir sehr leid, dass du grade so eine Breitseite bekommst; ich finde das auch nicht immer so ok, es wirkt oft abschreckend und ich empfinde es auch als zu viel Druck der stellenweise ausgeübt wird. Aber was ich weiß ist, dass hier jeder helfen möchte und es im Prinzip nicht böse oder persönlich gemeint ist. Kopf hoch und bleib trotzdem dran!

    Du hast alle Tips bekommen, die du brauchst, handeln musst du. Du hast einen Termin beim Arzt gemacht, das ist klasse, melde dich bitte wieder, wenn du den hinter dir hast und wie es dir dann geht. Und ob oder wann du die 112 rufst, musst du wissen... es ist deine Entscheidung; es bleibt das Restrisiko, dass es zu spät sein könnte, aber das wird dir bewusst sein, hast du ja nun oft genug gehört.

    es grüßt blume

    Alles gute für deinen weiteren trockenen Weg ! Wollte auf jeden Fall an dieser Stelle festhalten, dass auch Ebike fahren Sport ist!!!!!! Ich komme dadurch seit vier Wochen endlich wieder in Bewegung, mit meinem Übergewicht war an ein normales Rad nicht zu denken u d das wäre ich nie angegangen. Nun bin ich schon viel fitter denn die Muskelkraft braucht man ja trotzdem, denn sonst wäre das Ebike ja ein Moped 😌 die Beine tun trotz höchster Stufe immer noch ordentlich weh nach jeder Tour, bergauf möchte ich manchmal noch absteigen weil es so anstrengend ist. Also ich finde es nicht gut, Menschen die sich aufraffen und mit einem Ebike fahren so die Motivation nehmen zu wollen 🥲 es ist trotzdem Sport… vielleicht kein Hochleistungssport aber effektiv trotzdem !

    Toll deine 330 Tage 👍

    Hallo Alba,

    Ich habe lange mitgelesen und nichts geschrieben, weil ich denke, dass der Rest hier und du mich nicht hören wollt mit dem was ich schreiben werde. Aber es belastet mich schon jedes Mal, wenn ich die Beiträge in deinem Thread lese. Erstmal vorweg, natürlich ist es gut, dass du auf deine Bedürfnisse schaust und Grenzen für dich setzt. Und ja, man hat viel erlebt mit einem alkoholiker und das geht auch nicht einfach so weg, ich bin selber mit einem trockenen alkoholiker zusammen. Nichts desto trotz ist mein Mann, und auch deiner ja nun schon länger trocken und sie sind ja auch eigene Persönlichkeiten und Individuen mit eigenem Charakter, Bedürfnissen und Gefühlen. Auch wenn sie mal gesoffen haben und uns das Leben zur Hölle gemacht haben.

    Als ich deinen Beitrag mit dem outdoorwochenende gelesen habe, habe ich die ganze Zeit gedacht, der arme Partner 😕 so viele Erwartungen, und dann auch noch unausgesprochen, weil das für dich so normal ist muss er das doch erahnen und genauso machen und wollen. Wenn mein Partner mit mir in den Urlaub möchte, dann kurz vor Start sagt er will doch nicht, dann wäre das schon echt heftig für mich (habe ich nämlich oft mit meinem Mister x so erlebt in nassen Zeiten). Aber ok, es ging dir nicht gut, alles ok! Aber dann sagst du er kann alleine fahren aber im Endeffekt war es doch nicht richtig was er gemacht hat denn er hätte doch von sich aus erahnen müssen, wann er wieder zurück kommen soll, also früher, und dass er dann doch bitte nicht noch das und das macht. Das fand ich echt krass. Wenn mein Mann mir sagt, ich soll fahren und alleine Freude haben, weil er grade nicht kann und möchte, dann gehe ich davon aus, dass das auch so ist und es würde mir richtig mies gehen, wenn ich zurück Käme und er dann so ein Theater machen würde 🥲 also entweder ich vertraue seinem Wort oder ich kann mich ja nie wieder frei bewegen weil ich dann ja noch was erahnen müsste und ich hätte ständig Angst, was falsch zu machen.

    Was ich dir gerne sagen möchte, ohne dass du dich jetzt durch meinen Beitrag angegriffen fühlst (hoffe ich, denn das möchte ich nicht!), ist, dass es nicht gut ist, weder in Freundschaften, Beziehungen oder auch bei seinen Kindern, Erwartungen zu haben. Damit kann das gegenüber nicht frei sein, und ich denke doch mal, dass du auch nicht irgendwelchen Erwartungen von anderen unterliegen möchtest. Also ich möchte das, zumindest nicht mehr… und da kann ich deinem Mann uneingeschränkt beipflichten, es wäre eine große Hilfe für dich, wenn du das mit therapeutischer Hilfe angehen würdest, denn das hat mir so sehr geholfen, auch von meiner Erwartungshaltung weg zu kommen und das fühle ich jetzt ganz tief in mir, dass das wirklich nicht gut ist.

    Und ich habe auch einen zweijährigen hier und mache immer noch meine Therapie ( nicht mehr wegen meines Mannes sondern meiner ursprungsfamilie) denn ich denke, es wäre für die Kinder wesentlich besser, wenn sie eine stabile Mutter und vor allem ein stabiles Elternpaar hätten. Deine Gefühlsausbrüche und Wut und was du dann so fühlst bekommen die auch mit. Und auch dass der Papa ständig weg geschickt wird.

    Meine Meinung ist, wenn du deinem Mann eine ehrliche Chance geben willst, dann solltest du das auch tun, aber so wie es im Moment ist, finde ich nicht, dass es das ist. Wenn du aber fühlst, dass da nichts mehr an liebe ist und du ihn eigentlich gar nicht mehr als Partner möchtest, dann wäre es fairer, ihm das zu sagen, denn dann hat er eine ehrliche Chance, für sich was neues aufzubauen.

    Und das soll alles nicht bedeuten, dass ihr einfach so zur Tagesordnung übergehen sollt. Das meine ich damit nicht… ich hoffe, dass du meine Worte lesen konntest, ohne dich verletzt zu fühlen, denn das ist wirklich nicht meine Absicht.

    Es grüßt Blume 🌸

    Hallo Peter,

    Ich fand deinen Beitrag sehr passend! Ich habe den thread, deinen Thread liebe Nudeltante, mit gelesen und von Anfang an gedacht, gleich so ein tiefes Gefühl gehabt, das wird nichts. Ich habe mich aber zurück gehalten, weil ich auch davon ausgegangen war, dass du das nicht hören möchtest nudeltante, und wieder angegriffen sein würdest. Aber ist dass das, was du dir wünschst? Dass man nur das sagt, was du hören möchtest? Ich kann es mir kaum vorstellen, aber vielleicht ist es ja so, dann ist das natürlich auch ok.

    Ich bin auch schon wieder weg und werde nicht weiter auf dich „eindreschen“ aber kann nur sagen, dass alle Vorredner schon gute und richtige Worte gefunden haben!

    Hallo ihr Lieben,

    heute melde ich mich mal wieder mit unserem Meilenstein :)

    Seit nunmehr einem Jahr ist mein Mann trocken. Ich freue mich sehr für ihn, aber auch für uns und natürlich unser Kind. Ich bin sehr dankbar, dass wir zu den wenigen gehören, die dieses Glück erleben dürfen. Natürlich bleibt aber immer mal wieder die Angst, der Alkohol könnte in einem schwachen Moment stärker sein und unser harmonisches Leben wieder zerstören. Aber ich versuche positiv zu sein; mit jeder wackeligen Situation konnte ich mein Vertrauen in meinen Mann stabilisieren. Ich bin noch lange nicht bei 100 Prozent (ich weiß aber auch gar nicht, ob das überhaupt jemals so sein wird; hat man doch wirklich schlimme Dinge und Enttäuschungen und Verletzungen an der Seite eines Alkoholikers erlebt), aber ich habe ein gutes Vertrauen entwickelt und bin nicht mehr ständig in Habachtstellung oder Sorge.

    Ich lese natürlich immer noch täglich hier im Forum mit (komme aber einfach zeitlich nicht dazu, mich intensiv einzubringen; denn wenn ich was schreibe, soll das auch vernüftig sein, und nicht nur kurz dahin geschrieben) und bin immer wieder schockiert und manchmal auch wütend (wütend in Bezug auf die Kinder, die sich nicht wehren können und dem weiter und weiter ausgesetzt sind), was sich doch einige Partner alles gefallen lassen und immer noch nicht das Weite suchen. Und das meine ich todernst! Ich bin auch geblieben, würde jetzt natürlich sagen, aber bei uns war das was anderes. Ich habe es gespürt, dass mein Mann das schaffen kann, er muss nur einsehen, dass er Alkoholiker ist. Und das sagt natürlich jeder... Aber es war schon so, dass ich bei dem letzten Absturz mich hier angemeldet habe, weil ich wusste, so geht es für mich auf keinen Fall weiter, denn meinem Kind möchte ich das ersparen. Ich hatte begonnen mir Hilfe zu holen und war zu der Entscheidung gekommen, dass ich mich trennen werde. Ich kam nur nicht mehr dazu, eine Trennung auszusprechen weil mein Mann mir zuvor kam und mir mitteilte, dass er mir und dem Kind das nicht mehr antun möchte und er alle Hilfe in Anspruch nehmen wird, damit er nie wieder trinkt. Ja, das war vorher noch nie so und ich habe ihm diese Chance gegeben. Und er hat sie (bisher) genutzt. Er war schon vorher ein unglaublich fürsorglicher und liebevoller Vater, aber mit tagelangen Aussetzern alle fünf bis sechs Wochen. Das war nicht mehr tragbar für den Kleinen; nun kann er fast 365 Tage im Jahr von seinem Papa profitieren. Möge Gott weiterhin seinen Beistand und Kraft schenken!

    Trotzdem kann ich nur jedem Partner von einem Alkoholiker/in eindeutig sagen: Geht bitte, für Eure Kinder!!! Sie können sich nicht wehren und werden in den meisten Fällen verhaltensauffällig oder psychisch krank und tragen diese Last ein Leben lang mit sich rum. Wenn ich hier von angeblichen Rückfällen lese, die bereits drei Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus passierten, kann ich nur den Kopf schütteln. Was ist denn daran ein Rückfall.... und trotzdem wird weiter gemacht und die Kinder hintenan gestellt. Oh man, mich macht das oft ziemlich traurig was ich hier lese...

    So, das war es aber jetzt erstmal von mir, habt eine gute Nacht

    Dieser Psalm ist für mich einer der wichtigsten, er trägt mich durch alle Lebenslagen. Ich liebe ihn…

    Der Herr ist mein Hirte,

    nichts wird mir fehlen.

    Er lässt mich lagern auf grünen Auen

    und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

    Er stillt mein Verlangen;

    er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,

    ich fürchte kein Unheil;

    denn du bist bei mir,

    dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

    Du deckst mir den Tisch

    vor den Augen meiner Feinde.

    Du salbst mein Haupt mit Öl,

    du füllst mir reichlich den Becher.

    Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang

    und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

    Kurze Frage: Bist Du in die Fänge einer Sekte wie den Zeugen Jehovas geraten?

    Nu reichts mir aber! Lange genug habe ich hier derartige Beiträge von C.F. gelesen und immer meinen Mund gehalten, des Friedens Willens. Aber ich verbitte mir solche Unterstellungen in Bezug auf an Gott Glaubende!!!

    und schon mal vorweg, du kannst darauf gerne loszetern, ich werde deine Beiträge dazu nicht lesen und auch nicht kommentieren. Wie war das noch, jedem das seine? Ach ne, darf man ja nicht sagen...

    Liebe Lust for life,

    es freut mich so sehr, dass du durch unseren Schöpfer Kraft und Liebe und Geduld erfahren kannst und daraus natürlich auch alles schöpfen kannst, deinen trockenen Weg weiter zu gehen. Wir konnten und können die Gnade Gottes erfahren, sie kann in uns wirken, weil wir in einem bestimmten Moment Gott erfahren haben und dieses auch zugelassen haben. Jedem wird diese Gnade zuteil, es kann sie nur nicht jeder sehen oder fühlen oder annehmen. Dafür bete ich jeden Tag, dass jeder Mensch dieses erfahren darf. Denn nur dann fängt auch wirklich ein Leben in Fülle an. Das kann ich so sagen und das meine ich sehr ernst, denn ich konnte über 30 Jahre auch nicht glauben, bis ich diesen einen Moment erlebt habe, und seitdem ist Gott bei mir und in mir und ich fühle mich bei ihm geborgen. Und seitdem weiß ich, dass alles vorher (obwohl ich glaubte, alles wäre super, ich brauche doch keinen Gott, was sind das bloß für Menschen die an sowas glauben) nicht annähernd das war, was ich jetzt habe, was ich jetzt leben und fühlen darf. Dafür bin ich jeden Tag so dankbar und wir beten auch jeden Abend mit unserem kleinen Sonnenschein zur Nacht; und danken für jeden einzelnen Tag und für alles was wir haben.

    Und die Bibel ist ein höchst aktuelles Werk, welches auch nie an Aktualität verlieren wird. Wenn du darin liest, wirst du immer auch Hilfe im Jetzt haben. Die Worte sind über 2000 Jahre alt, der geschichtliche, kulturelle, gesellschaftliche Hintergrund auch, dieses muss natürlich berücksichtigt werden (dafür gibt es hervorragende Exegese, wenn man Hilfe braucht), aber der Inhalt ist kein veralteter Unsinn.

    Und nein, ich gehöre auch keiner Sekte an, lediglich einer christlich anerkannten Kirche, wohl sogar der größten christlichen Kirche dieser Erde.

    Geh weiter deinen Weg mit Gott, und lass dich nicht von Menschen abschrecken, die nicht glauben; du brauchst dich nicht verstecken. Wir dürfen glauben!!!

    Alles gute für deine trockene Zukunft!

    Hallo MaBee,

    du hast ein Zitat von Lütte bei mir eingefügt und dazu was gefragt. Leider kann ich die Frage daher also nicht beantworten, da der Inhalt ja nicht von mir stammt.

    Wenn Du aber auch eine Frage an mich hattest, immer her damit :)

    Ich lese immer noch täglich hier im Forum mit, komme aber leider wirklich aus Zeitgründen überhaupt nicht mehr dazu im Moment, mich mit Beiträgen zu beteiligen. Manchmal möchte ich so gern was schreiben, aber bis ich dann abends das Kind im Bett habe, fehlt mir wieder die Energie, mich noch an den PC zu setzen (über Handy tippen finde ich meeega anstrengend).

    Aber jetzt habe ich mir mal eben mit Laptop geschnappt und wollte mal eben antworten.

    Dein eigener Thread war mir sofort auch aufgefallen und bei dir hätte ich sogar gerne was geschrieben, denn es gibt ein paar Ähnlichkeiten zwischen dem Trinkverhalten deines Partners und meines Mannes; bzw. meines Mannes als er noch trank, denn er ist nun bald seit 10 Monaten abstinent (auf dem Weg zu einer hoffentlich stabilen und dauerhaften Trockenheit). aber wie gesagt, die Zeit...

    Bis bald

    Hallo skaldjar,

    Toll wie du bisher deinen Weg gehst, das hört sich sortiert an, weiter so!

    Gerne möchte ich einen kleinen Rat, wenn man das überhaupt so nennen kann, mir fehlt nur das richtige Wort grade dafür, geben. So wie jedem anderen, der nicht an Gott glaubt auch. Das ist ok wenn man nicht glauben kann, aber, Lehne es nicht kategorisch ab und geh dem aus dem Weg, das würde ich gerne mitgeben. Manchmal kommt Gott dann doch zu jemandem durch, der nicht an ihn glaubt, denn Gott spricht zu jedem, nur hören wir es oft nicht. Auch ich habe 33 Jahre meines Lebens nicht geglaubt, bis ich eine so tiefe Erfahrung hatte, die mich „umglauben“ lassen hat. Also was ich meine, du brauchst nicht glauben, aber vermeide die Begegnung mit glaubenden zum Beispiel nicht. Es kann ganz anders sein, als du jetzt denkst. Das gilt auch für vieles anders, so finde ich, offen für anderes zu sein kann manchmal neue Möglichkeiten eröffnen 😃

    Und ich glaube, und dafür bin ich sehr dankbar 😊 und das trotzdem ich sehr analytisch, kritisch hinterfragend und wissenschaftlich orientiert bin ☺️