Beiträge von Stern

    Ich finde auch nicht das ich mit meiner Sucht /sicht das wichtigste bin , gesunder selbsterhalt ja aber das mit der Sucht muss ich mit mir ausmachen und nicht mein Umfeld mit mir

    Das ist mir ins Auge gefallen und dazu habe ich auch eine Meinung. Eine Meinung, besser: Eine Erkenntnis, an der ich sehr lange gearbeitet habe….nämlich so ziemlich fast meine ganze Saufzeit: Ich war mir nicht wichtig genug. Nicht wichtig genug, um mit dem Saufen aufzuhören. Es waren immer alle und alles wichtiger…. wichtiger als ich. Das war total anstrengend. Das hat mich gelähmt, mich ein Stück weit auch handlungsunfähig gemacht.

    ‚Gesunder Selbsterhalt‘.
    Ist es das, was du willst? Ich meine, reicht dir das?
    Ich will leben, nicht nur mich irgendwie so halbwegs gesund erhalten.

    Nüchtern werde konnte ich erst, als ich mir wichtig geworden bin. Das war genau so wichtig wie das Akzeptieren, dass ich Alkoholiker geworden bin und das auch für immer bleiben werde.
    Das heißt ja nicht, dass ich der Mittelpunkt der Welt geworden bin, anderen kann ich gern so egal sein, wie mir heute der Alkohol egal ist, aber ich bin mir das Wichtigste in meinem Leben geworden….ich mir für mich.
    Und genau das fühlt sich nicht nur schön an, ich finde das auch enorm wichtig für mein nüchternes Leben.


    ‘Das mit der Sucht‘ musst du nicht mit dir ausmachen.
    Ich nutze dafür dieses Forum, meine Selbsthilfegruppe.
    Ich lasse mein ‚weiteres‘ Umfeld komplett raus aus meiner Sucht, das allerallerengste Umfeld (Familie) weiß um meine Sucht, aber ich bespreche sie nicht mit denen. Einfach, weil meine Sucht mein Thema ist. Das bespreche ich mit Leuten, die verstehen, wovon ich rede.
    Das allernotwendigste Umfeld (bestimmte Ärzte) wissen natürlich auch Bescheid und mit denen bespreche ich mich auch, wenn es notwendig ist.

    Mein Umfeld muss sich mir auch nicht anpassen. Aber wenn Rücksicht genommen wird, empfinde ich das als Wertschätzung.

    Nun bewege ich mich aber auch nicht in einem alkohollastigen Umfeld. Dennoch begegnet der Alkohol mir ja überall ‚da draußen‘. Ich kann das nicht ändern und ich versuche es auch gar nicht erst.
    Ich bin für mich nüchtern. Und nur ich kann nüchtern bleiben. Meine Verantwortung.

    Nimm dich wichtig. Für dich.

    In Deiner Frage schwingt schon ein wenig, ja was denn... "Reindenken"? in die Situation von Sonnenscheins Mann mit:

    Nix da, lass meine Frage mal bitte einfach eine Frage sein.

    In deiner NUR Frage lässt mich das Wort „DURFTE“ stutzig werden. Das hat schon an sich eine Wertung abgegeben.

    Wenn das für dich eine Wertung war, kannst auch gerne stutzig werden, aber mir zu unterstellen, ich hätte irgendwas bewertet, finde ich nicht schön.
    Natürlich verwende ich ,durfte‘, ‚müssen‘ oder ‚sollen‘ wäre ja wohl auch nicht besser.

    Ich finde auch, dass sich Sterns Formulierung wertend liest. Neutral wäre gewesen, zu fragen, wie das abgelaufen ist, ob oder was er zur Situation gesagt hatte.

    Ich das leider nicht richtig in Worte fassen, aber ich lese daraus, dass Stern verwundert ist, dass es eine Entscheidung des Richters gibt, ohne „dass der arme Mann noch was dazu sagen bzw. sich verteidigen durfte“. So kommt das bei mir an.

    Darf ich bitte selbst entscheiden, über was ich verwundert bin?
    Und wie etwas bei dir ankommt, ist letztlich nicht mein Problem.
    Ein Dialog wäre ohne Unterstellungen sicher zielführender.

    Ich bin ja selbst tatsächlich auch erstaunt, dass die so schnell entschieden haben, ohne den Typen zu befragen

    Aha, du darfst erstaunt sein?
    Ich lese daraus, dass Panama ….. Nein, ich lese gar nix heraus….

    Falls Du es nicht so gemeint hast, dann bitte nix für ungut.

    Es war nicht so gemeint.


    Sonnenschein CoA , es tut mir Leid, dass meine Frage hier dein Buch gesprengt hat, weil Leute meinen, sich dazu äußern zu müssen, was sie zu wissen glauben, was ich denke.

    Und es tut mir Leid, was du und deine Kinder erleben mussten. Es ist gut, dass du ins Handeln gekommen bist, denn nur so konnte ja auch das Gericht handeln.

    Ich wünsche dir und deinen Kindern alles Gute und viel Kraft für alles, was noch kommt.

    Aber es gibt Steigerungsformen vom Adjektiv "krank". Meine Überlegung geht eher in diese Richtung.

    Das ziehe ich bei der Alkoholsucht nicht in Betracht.

    Es ist Fakt, dass die Alkoholsucht nur mit absoluter Abstinenz zum Stillstand gebracht werden kann….egal, was, wieviel und wie oft jemand gesoffen hat ….

    Ist die Grenze ,ab hier Sucht‘ überschritten, gibt es kein wenig oder mehr mehr. Es gibt nur noch ‚Sucht‘.

    Und ab da gibt es nur noch: Mit Alkohol vor mich hinvegetieren bis der Tod mich erlöst oder ohne Alkohol leben.
    Mit der Sucht leben lernen, das habe ich mir zur Aufgabe gemacht:…denn los werde ich die Sucht nie wieder.

    Das genau so für mich zu akzeptieren, hat mir meinen Weg in ein zufriedenes nüchternes Leben geebnet.

    Der Beschluss ist sofort gültig und kann nicht angefochten werden. Wenn er gegen die Auflagen verstößt, droht eine sehr hohe Geldstrafe oder ersatzweise Ordnungshaft.

    Außerdem wurde das Jugendamt vom Gericht über den Vorgang und die vom Vater ausgehende Kindeswohlgefährdung informiert. Das sollte hilfreich sein für meine weiteren Bestrebungen wegen Unterhalt und Sorgerecht.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier gleich gesteinigt werde: Darf ich fragen, ob dein Mann sich überhaupt zu der Angelegenheit äußern durfte?

    Ich empfinde es tatsächlich so aber ich weiß, dass es eigentlich falsch ist. Darüber muss ich noch nachdenken.

    Was bedeutet denn das ‚eigentlich‘ in deinem Satz?

    Dass ich Alkoholiker geworden bin, wusste ich schon viele Jahre, aber ich war auch der Meinung, dass es viel schlimmere Alkoholiker gibt als mich.
    Ich habe eine Arbeit, eine Wohnung, war meistens verlässlich. Ich habe nicht hinterm Bahnhof billigen Fusel aus der Pulle gesoffen. Ich war immer ordentlich ‚zurechtgemacht’ und vernünftig angezogen…..
    Zumindest konnte ich somit meine Fassade immer wieder schön weiß pinseln.

    Fakt ist aber: Ich war gar nicht so regelmäßig bei der Arbeit wie ich das gerne gewesen wäre. Meine Wohnung wurde immer mehr zur Rumpelkammer. Ich habe zu Hause direkt nach der Eingangstür den teuren Wein direkt aus der Flasche gesoffen, weil ich es bis zum Glas gar nicht mehr ausgehalten habe. Und verlässlich zu erscheinen, war mit höchster Kraftanstrengung verbunden. ‚Zurechtmachen‘ musste ich mich einfach, weil ich ungeschminkt gar nicht mehr das Haus verlassen konnte. Die Sucht hatte natürlich auch bei mir sichtbare Spuren im Gesicht hinterlassen. Seit dem weiß ich, dass all ich die chicen Supermodels ungeschminkt auch nur Durchschnitt sind. Und immer sauber gekleidet sein konnte ich nur, weil ich Unmengen an Klamotten hatte….

    Ich bin kein besserer Alkoholiker und auch nicht weniger Alkoholiker als jeder andere Alkoholiker auch.
    Ich bin genau so krank. Ich konnte meine Krankheit zum Stillstand bringen. Zum Stillstand, nicht mehr und nicht weniger.

    Einen Rückfall will und kann ich mir nicht leisten.

    Ich auch nicht.

    Weil ich tief in mir drin weiß, dass ich den Ausgang aus der Suchtspirale nicht noch einmal finden werde.
    Ich sehe ein nächstes Glas Alkohol als das Besiegeln meines Todesurteils. Das macht mir keine Angst, aber es erinnert mich immer wieder daran, dass diese qualvoll tödlich endende Sucht ‚nur‘ gestoppt ist.

    Meine Antidepressiva wirken schon gut, aber ich denke eine Psychologin / ein Psychologe würde mir zusätzlich noch gut tun. Auch um die Gefahr zu minimieren, dass ich auf Dummheiten komme wenn ich mal wieder in den Seilen hänge.

    Mit Psychologen und Therapien habe ich gar keine Erfahrung.

    Bist du da nicht bei einem Psychologen in Behandlung? Oder wer verschreibt dir die Medikamente?
    In den Seilen hängt ja jeder mal. Dann auf ‚Dummheiten kommen‘ wäre echt nicht gut. Hast du einen Notfallkoffer?

    Schau mal hier, vielleicht findest du da auch was deinen ganz persönlichen Notfallkoffer.


    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Ich bin auch ‚nur‘ hier.
    Hier findet mein Austausch über die Alkoholsucht statt. Den Austausch mit anderen Alkoholikern finde ich wichtig.
    Hier zu lesen, hier zu schreiben, offen für andere Beiträge sein ist der Trampelpfad, der zu meinem zufriedenen nüchternen Weg wurde.

    Auch habe ich zusammen mit meinem Psychiater versucht eine Psychotherapie zu bekommen.

    In Bezug auf die Alkoholsucht?

    Hallo Lebensmut,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen in unserer SHG.

    Du kannst hier sehr viel Hilfe zur Selbsthilfe finden, wenn du hinschaust, was hier geschrieben wird, was dir geschrieben wird und was du bei anderen liest.


    Er ist sehr viel schwerer abhängig als ich es je war. Den Weg aus der Sucht wird auch er nur schaffen, wenn er an einen gewissen Punkt erreicht hat.

    Kein Alkoholiker ist abhängiger als ein anderer Alkoholiker.
    Abhängig - anhängiger - am abhängigsten gibt es nicht, abhängig hat keine Steigerungsform.

    Lediglich eben genau dieser ‚gewisse Punkt‘ zur Wende ist unterschiedlich ….oder anders: Wird unterschiedlich bewertet.

    Du warst auch nicht abhängig, du bist abhängig. Und du wirst immer alkoholabhängig bleiben. Sucht geht nie wieder weg.

    Ich bin nicht naiv mir ist schon klar, dass es für mich auch harte Zeiten geben wird und da bau ich auf meinen Willen, meine Selbstliebe und auf Menschen an die ich mich im Notfall wenden kann.(z.B. euch)


    Ich denke eine gewisse Stärke und Disziplin benötigt es schon um nicht rückfällig zu werden.

    Auf den Willen bauen, finde ich ziemlich gefährlich.
    Ich habe so viele Jahre den festen Willen gehabt, mit dem saufen aufzuhören. Ich habe es nicht geschafft. Und glaube mir, ich habe einen sehr starken Willen. Sucht lässt sich nicht (allein) mit dem Willen steuern.
    Klar ist ‚wollen‘ wichtig, aber gerade am Anfang war es mir wichtiger zu verstehen, dass ich krank bin.

    Ich bin nicht zu schwach, nicht zu willenlos, nicht zu charakterlos , nicht nicht stark genug, um mit dem saufen aufhören….ich bin krank.

    Die Alkoholsucht ist eine Krankheit. Ich bin Alkoholiker. Gewusst habe ich das schon ganz lange. Aber erst, als ich das auch akzeptieren konnte, konnte ich nüchtern werden.
    Und ich habe diese Krankheit, die Alkoholsucht, als lebenslange unheilbare Krankheit verstanden und ich habe sie als meine lebenslange unheilbare Krankheit für mich akzeptiert.

    Sie geht nie wieder weg, geht aber mit absoluter Abstinenz zum Stillstand zu bringen, ungestoppt endet sie tödlich.
    Absolute Abstinenz bedeutet ‚immer‘. Es gibt keine Ausnahmen, kein winzig kleines Glas, keinen Eierlikör übers Eis, kein versteckter Alkohol im Dessert….null Alkohol.

    Ich bin stark und kann sehr diszipliniert sein. Hat mir beim nüchternwerden nur bedingt geholfen.
    Ich konnte nur zufrieden nüchtern werden, weil ich verstanden habe, dass es für mich als Alkoholiker nur die Wahl zwischen ‚mit Alkohol und irgendwann elendig verrecken’ oder ‚ohne Alkohol und wieder leben‘. Ich habe mich für das Leben entschieden.

    Selbstliebe konnte ich erst auf meinem nüchternen Weg wieder neu lernen. Sie ist sehr groß geworden, aber ich mag mich ja auch nicht immer und von daher ist es schwierig, Selbstliebe als Hilfe in den Notfallkoffer zu packen.

    Hier zu schreiben, ist eine gute Idee. Dieser Austausch mit anderen Alkoholikern ist auch mir eine wertvolle Stütze.

    Ich habe ausschließlich alleine zu Hause gesoffen. Da ist es schwer, die Orte zu meiden, wo man immer gesoffen hat. Ich habe mir meine nüchterne Zone in meinem Kopf geschaffen. Das macht mich unabhängig von anderen Menschen und Orten.

    Als ich hier vor etwas mehr als 4 Jahren ankam, war ich etwas älter als du es jetzt bist.
    Ich habe meinen nüchternen Weg gefunden, indem ich offen war für das, was hier geschrieben wird und auch viel hinterfragt habe. Ich habe mitgenommen, was für mich passte, habe liegen gelassen, was in dem Moment nicht so zu mir passte und habe mich immer mal wieder umgeschaut, ob etwas Liegengelassene nicht doch passen könnte.

    Ich wünsche dir hier einen hilfreichen Austausch.

    Willkommen zurück seb24

    Leider kam die Abwärtsspirale in Form eines Rückfalls und es wurde immer schlimmer und heftiger. Ich hatte mir tatsächlich auch, wie so viele, eingebildet ich kann das kontrollieren.

    Danke, dass du das so offen hier schreiben kannst.

    Ein Alkoholiker kann niemals wieder seinen Alkoholkonsum kontrollieren. Deshalb ist es ja auch so wichtig, sich selbst als Alkoholiker zu sehen, seine Krankheit, die Alkoholsucht, anzunehmen und zu akzeptieren, dass das jetzt und für immer so ist, wie es ist.
    Die Alkoholsucht bleibt ja für immer da, sie geht nie wieder weg.


    Inzwischen bin ich seit ca. Eineinhalb Jahren trocken und kurz vor dem letzten Schritt, dass alles fast wieder wie früher ist...wie früher, als ich der Krankheit Alkoholsucht noch nicht verfallen war.

    Das freut mich.
    Hast du in den letzten eineinhalb Jahren eine reale SHG besucht?

    Vielleicht war es auch für meine Abstinenz gut dass mein Suchthirn kurz die Kontrolle über mich hatte damit ich es beim nächten mal gar nicht mehr soweit kommen lasse.

    Ich empfinde da beim Lesen ein merkwürdiges Gefühl im Bauch.

    Wie willst du denn dein Suchthirn beim nächsten Mal in der gleichen Situation beeinflussen? Oder in anderen Situationen?

    Ich weiß jetzt auch, dass es ein Suchthirn gibt. Aber es liegt doch an mir, jetzt eben diese Kontrolle darüber zu behalten. Ich bin nüchtern, mein Hirn ist nicht mehr von der Sucht benebelt und ein großes Geschenk des Nüchternseins ist für mich, dass ich wieder meine eigenen Entscheidungen treffen kann.

    Ich habe lange nicht verstanden, warum ich immer wieder saufen musste, obwohl ich das gar nicht wollte.
    Meine 1. Lektion war: Ich bin süchtig, deshalb muss ich saufen.
    Ich kann das nicht heilen, ich werde immer süchtig bleiben. Aber ich kann die Sucht zum Stillstand bringen….mit absoluter Abstinenz. Stillstand….nicht mehr und nicht weniger. Bis zum nächsten Schluck Alkohol.

    Es liegt an mir, nüchtern zu bleiben. Und nur an mir. Egal, wo ich bin, egal, was auf mich einprasselt….Es ist meine Entscheidung, keinen Alkohol zu trinken. Ich bin nicht (nur) mein Suchthirn.

    Vielleicht war es auch für meine Abstinenz gut dass mein Suchthirn kurz die Kontrolle über mich hatte damit ich es beim nächten mal gar nicht mehr soweit kommen lasse. Ich muss auf jeden fall noch viel wachsamer durch den Tag gehen.

    Hallo Berta,

    herzlichen Glückwunsch zu nun schon wieder 2 nüchternen Jahren.
    Schön, dass dir das Lesen hier auf deinem nüchternen Weg eine Hilfe war.

    Vor 2 Jahren fühlte ich mich überfordert, auf die Fragen zu antworten

    Kannst du das näher erklären?

    Mir haben gerade am Anfang die Fragen hier sehr geholfen, meinen Weg überhaupt zu finden. Weil ich selbst die Antwort wissen wollte….für mich. Ob ich mich da immer verständlich ausdrücken konnte, weiß ich gar nicht. Darüber habe ich mir gar nicht so viele Gedanken gemacht. Der Grund, hier zu schreiben, war ja, dass ich nüchtern werden wollte und bleiben wollte. Die Antworten auf meine Beiträge haben mir meinen Weg gezeigt, genau wie die Fragen.
    Und wenn jemand was nicht versteht, kann er ja gerne fragen. 😀

    Herzlichen Glückwunsch zu 10 nüchternen Wochen. 👍

    Ich habe dabei festgestellt, dass es für die Kids auch gar nicht so einfach zu verstehen ist, wenn der Vater sagt ich bin Alkoholiker. Dennoch war es wichtig für uns als Familie darüber zu reden.

    Ich weiß jetzt nicht, wie alt deine Kinder sind. Und ich bin mir gerade auch nicht sicher, inwieweit Kinder alles verstehen müssen, wenn der Vater sagt: Ich bin Alkoholiker. Ich bin erwachsen und selbst Alkoholiker und verstehe lange nicht alles über die Alkoholsucht.
    Vielleicht reicht es auch erstmal, ganz allgemein von Suchtmitteln zu sprechen und dass sie eben abhängig machen können und du jetzt vom Alkohol abhängig geworden bist und dass diese Krankheit zwar nicht heilbar ist, aber durch Abstinenz gestoppt werden kann. Und genau das willst du, und deshalb gibt es keinen Alkohol mehr für dich.

    Mehr rede ich mit meiner Familie nicht über meine Sucht.
    Ich denke, wer selbst nicht süchtig ist, kann auch nicht nachvollziehen oder verstehen, was es heißt, süchtig zu sein.