Dann melde dich bitte erst wieder, wenn du einen guten Arzt gefunden hast oder du bei der Beratungsstelle erfahren konntest, wie es für am Besten weiter gehen sollte.
Bis dahin kannst du hier lesen und dir schon einiges Wertvolles für dich mitnehmen.
Beiträge von Stern
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Einen Arzt solltest du unabhängig der Beratungsstelle aufsuchen.
Bis zu deinem begleitendem Entzug kannst du hier schon ganz viel lesen.
Der eigentliche Austausch findet erst mit der begleitenden Entgiftung statt.
Trinke bis dahin gemäßigt weiter, damit du nicht in den lebensgefährlichen kalten Entzug kommst.Ich drücke die Daumen, dass du recht bald einen Termin bei der Beratungsstelle bekommst und dass deine Suche nach einem Arzt schnell erfolgreich ist.
Das nüchterne Leben ist um so viel reicher.
Verschenke nicht so viel Zeit. -
Es ist ziemlich egal, was und wieviel du trinkst.
Der Entzug gehört in ärztliche Behandlung und die Einsicht, dass es nie wieder Alkohol geben kann, ist die Voraussetzung, um in ein nüchternes Leben starten zu können. -
Dann bist ja seit gestern schon einen Riesenschritt weiter. 👍🏻
Wenn du eine lebenslange Abstinenz anstrebst, kannst du hier Unterstützung finden.
Wir begleiten hier jedoch keinen kalten Entzug, denn der ist sehr gefährlich.
Ich lasse dir einen Link dazu hier.ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29
Gehe bitte zum Arzt und lass dich beraten, ob er dich beim Entzug begleiten kann oder ob eine stationäre Entgiftung notwendig ist. -
Hallo ....,
schön, dass du uns gefunden hast und auch, dass du dir schon mit einer Beratungsstelle in Verbindung gesetzt hast.
Wie sind ja eine Selbsthilfegruppe, in der sich bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Du hast schon gesundheitliche Probleme durch deinen Alkoholkonsum.
Am besten, du gehst noch heute oder gleich morgen früh zu deinem Arzt und dort können die ersten Schritte besprochen werden.ich trinke nicht täglich aber wenn ich trinke meistens bis zum kompletten Totalausfall. Meine Familie leidet stark darunter
Leidest du auch stark darunter?
Der komplette Totalausfall geht ja mit Kontrollverlust einher, ganz typisch für Alkoholiker. Siehst du dich schon als Alkoholiker? -
Hallo Heuel,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
4 nüchterne Monate sind schon ein guter Anfang für dein nüchternes Leben.
Herzlichen Glückwunsch dazu. 💐‚Es macht mir nichts aus.‘ habe ich auch anfangs oft gesagt, wenn um mich herum die Leute Alkohol getrunken habe. Irgendwann habe ich mich gefragt: Warum betone ich das jetzt an dieser Stelle?
Da wusste ich auch noch nichts von Suchtgedächnis und davon, dass es immer gefährlich werden kann, wenn Alkohol in Reichweite verfügbar ist, auch, wenn es mir für Moment nichts ausmacht.
Ich habe angefangen, mir meine alkoholfreie Zone in meinem Kopf zu schaffen. Da musste ankommen, dass es für mich nie wieder Alkohol geben kann, wenn ich leben will. Ich will leben.
Ich habe erkannt, dass die Welt um mich herum nicht trockener wird, nur, weil ich jetzt keinen Alkohol mehr trinke. Das ist so, das werde ich auch nicht ändern können und das habe ich akzeptiert.
Vielleicht ist dein Kämpfen auch darin begründet, dass du noch nicht so richtig akzeptiert hast, dass du Alkoholiker geworden bist ….und vor allem, dass du das auch immer bleiben wirst?
So jedenfalls war es bei mir ganz viele Jahre, als ich in jedem alkoholfreien Tag meine Chance sah, jetzt endlich mit dem saufen aufhören zu können….und letztendlich jeden Kampf verloren habe. Ich habe jahrelang einen Kampf geführt, den ich nur verlieren konnte. Niemand gewinnt gegen die Sucht. Sie gehört zum Alkoholiker.
Ich wusste sehr wohl, dass ich Alkoholiker bin, konnte das aber für mich so gar nicht akzeptieren. Weil….ja, weil mein Bild vom Alkoholiker so gar nicht dem entsprach, was ich sein wollte. Aber ich bin es: Alkoholiker. Und ich werde es immer bleiben: Alkoholiker.
Ich wünsche dir hier einen guten und hilfreichen Austausch. -
Freue dich auf dein nüchternes Leben. Du wirst so viel gewinnen.
Scham war auch bei mir ein ganz großes Thema.
Ich habe mich so fürchterlich geschämt, dass ich mich jahrelang nicht getraut habe, mit irgendjemanden über meine Alkoholsucht zu sprechen und so in meiner Sucht verharrt habe. Ich habe so viele Jahre schon gewusst, dass ich Alkoholiker geworden bin und einzig die Scham darüber hat mich in der Sucht gefangen gehalten. Das bedaure ich heute sehr, denn diese Scham war so überflüssig wie sie auch völlig unnötig ist.
Niemand muss sich schämen, weil der krank geworden ist.
Ich wünsche dir für morgen ein gutes Ankommen. -
Da ist doch ein guter Start in dein nüchternes Leben. 😀
und mein Arzt sagt mir zu erreichbar zu bleiben
Zögere nicht, das auch in Anspruch zu nehmen, sollte irgendwas ‚komisch‘ werden.
Hast du noch einen Termin bekommen?
Ich finde es ja auch wichtig, sich gründlich durchchecken zu lassen. Zumindest war ich danach sehr erleichtert, dass ich durch den vielen Alkohol noch keine Schäden erlitten hatte. -
Danke, dir auch ein gutes und schönes neues Jahr.
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Das ist eine richtig gute Entscheidung. 👍
Ich freue mich für dich.
Berichte gern, wenn du wieder zurück bist. -
Hallo Paz,herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Die Erkennnis, Alkoholiker zu sein, ist eine Grundvoraussetzung, um sein Leben ändern zu können.
Die Alkoholsucht ist nicht heilbar. Aber sie kann mit absoluter Abstinenz zum Stillstand gebracht werden. Ich schreibe bewusst ‚mit absoluter Abstinenz‘, weil die Alkoholsucht eben nur solange gestoppt werden, wie kein Alkohol getrunken wird.
Ist die lebenslange Abstinenz dein Ziel?Dann solltest du gleich morgen zu deinem Arzt gehen und mit ihm besprechen, wie du ohne Risiken in ein alkoholfreies Leben starten kannst.
Ich lasse dir 2 wichtige Links da. Lies sie dir in Ruhe durch.
Wenn du gestern den letzten Alkohol getrunken hast, bist du gerade im lebensgefährlichen kalten Entzug. So solltest du dein nüchternes Leben nicht beginnen.ArtikelVom 1. Arztbesuch bis zur Entgiftung
Viele Alkoholkranke haben Angst vorm Arztbesuch.
- Andere denken, der Arztbesuch sei überflüssig, weil sie ja keine richtigen Alkoholiker sind und alles im Griff haben.
- Manche schämen sich.
- Andere schätzen ihre körperliche Situation völlig falsch ein.
- Und andere wollen daheim im stillen Kämmerlein den Alkohol weglassen, damit "es" niemand mitbekommt.
Ihr seid mit euren Ängsten vorm 1. Arztbesuch und der Entgiftung nicht
…Das Forenteam4. Dezember 2021 um 21:37 ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 -
Nach der Reha werde ich zu den Guttemplern gehen. Ohne SHG werde ich’s nicht schaffen. Ich habe hier oft gelesen, dass manche das nicht brauchen, aber zu denen gehöre ich bestimmt nicht.
Nimm dir alle Hilfe, die du kriegen kannst.
Wir sind ja hier auch eine Selbsthilfegruppe, dennoch suchen sich Einige noch zusätzlich Ansprechpartner vor Ort.
Wichtig ist, dass du das Gefühl hast, dass sich das für dich richtig anfühlt und es dir hilft, deinen nüchternen Weg zu gehen.
Kannst du für dich benennen, warum du Zweifel an deinem bisherigen Weg hast? Oder ist die Gruppe vor Ort wie eine ‚Zusatzversicherung‘? -
Das ist ein Prozess den ich etwas langsamer angehen möchte. Das ist mein Weg damit umzugehen. Es wird sich rausstellen, ob ich damit auf die Schnauze fliege. Hoffentlich nicht.
Das wird sich herausstellen ….?
Das finde ich jetzt mal eine sehr gewagte Aussage.
Du lässt dir offen, wie das ausgeht?
Ich riskiere gar nix, wenn ich auch nur den geringsten Zweifel habe, dass ich mein nüchternes Leben in Gefahr bringen könnte.
Ein ‚hoffentlich‘ ist mir da viel zu wenig. -
Stimmt eigentlich!
‚Eigentlich‘ ist genau so ein merkwürdiges und überflüssiges Wort wie ‚Verzicht‘ und ,Versuch’. Finde ich jedenfalls.
Vielleicht hilft es, wenn man während der Phasen des Zweifels in der Trockenheit an solche Ereignisse zurückdenkt, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass man so etwas nicht mehr erleben möchte.
Hilft es auch dir?
Kommst auch du zu dem Ergebnis, dass du so etwas nicht mehr erleben möchtest?
Wenn ich mich meine, schreibe ich gern von mir….damit bin ich mir näher als würde ich das allgemeine ‚man‘ beschreiben. -
Das sind Menschen,welche meinen , alles mit ihrem eigenen Willen ohne Hilfe schaffen zu können! In Punkto Alkohol eine völlige Selbstüberschätzung!
Ich habe einen wirklich starken Willen, und wenn das nicht so überheblich klingen würde, würde ich sagen: Ich bin der Mensch mit dem wirklich allergrößten Willen, den ich kenne.
Aber bei der Sucht reicht dieser allergrößte Wille nicht. Bei der Sucht geht es auch um die Akzeptanz der eigenen Sucht und um die Einsicht (in die Notwendigkeit des absolut abstinenten Lebens).
Erst, als ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker bin und das auch immer bleiben werde und der Einsicht, dass ich diese Sucht ,nur‘ stoppen kann, niemals heilen, konnte ich nüchtern werden.
Ich bin auch nach fast 3 einhalb Jahren noch immer täglich hier in meiner Selbsthilfegruppe, weil ich niemals den Bezug zu meiner Alkoholabhängigkeit verlieren möchte. Hier zu lesen und schreiben zeigt mir jeden Tag, was ich nie wieder möchte….und was unweigerlich passiert, wenn ich meine Selbstfürsorge vernachlässige. -
Dieser Prozess brauch ja auch etwas Zeit und ich weiß, das sie mich letztendlich unterstützen wird.
Ich sag zu ihr spontan, von deinem Hugo (weinhaltiges Getränk), müsse sie auch immer was auf Vorrat haben.
Passt das für dich gut zusammen?
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Ich will es versuchen.
Egal, was ich in meinem Leben versuchte, war von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Ein Versuch ist immer nur ein Versuch. Ein Versuch führt zu keinem Ergebnis.Seit ich aufhörte zu versuchen und einfach mache, gelingen meine Vorhaben auch.
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Viele Kleinigkeiten machen ja den Tag. Und wenn so viele schöne Kleinigkeiten wieder wahrgenommen werden, verliert etwas nicht so schönes direkt an Gewicht, finde ich.
Auf Alkohol zu verzichten bedeutete heute für mich
Denst du, dass du auf Alkohol verzichtest?
Ich finde ,Verzicht‘ hat so einen hässlichdn Beigeschmack….so, als würde etwas (in dem Fall: Der Alkohol) fehlen. -
Ich habe noch nicht viel erreicht. Außer das ich endlich zu meinem Problem stehe und mir Hilfe hole!
Ich finde, du hast schon sehr viel erreicht.
Du hast dein Problem erkannt und du bist ins Handeln gekommen. Und du hast dich schon gut mit deiner Alkoholsucht auseinandergesetzt, indem du hier am Austausch teilnimmst. Dadurch hast du für dich Erkenntnisse gewinnen können, die dir den nüchternen Alltag erleichtern und du setzt Pläne für dein nüchternes Leben um und du sorgst für dich.
Ganz wichtig finde ich, dass das Beschäftigen mit der eigenen Sucht nicht vernachlässigt wird. Natürlich wird vieles normal, aber Leichtsinnigkeit und das Vernachlässigen der eigenen Selbstfürsorge hat schon so viele wieder in den Strudel der Suchtspirale gezogen.
Ich weiß nicht, wie es ist, Quartalstrinker zu sein, ich habe ja immer gesoffen, wenn ich alleine zu Hause war. Aber ich bin sicher, dass es egal ist, wann und wieviel ein Alkoholiker getrunken hat.
Es muss im Kopf ankommen, dass es keinen Alkohol mehr geben kann, nicht heute, nicht morgen, nicht in 6 Wochen. Nie wieder. Und ‚nie wieder‘ lässt keinen Spielraum. Für mich nicht, für dich nicht….für keinen Alkoholiker, der nicht noch einmal in die Suchtspirale geraten will.Nicht quatschen, sondern machen
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Ich merke, dass es mir gut tut, alles auszumisten. Im Aussen Ordnung zu schaffen ist eine schöne Ergänzung zum Ordnung schaffen im Innen.
Das habe ich anfangs ganz genau so gemacht: Aufräumen, aussortieren, Platz schaffen …..Platz um mich herum schaffen hat Platz in meinem Inneren geschaffen.