Beiträge von Stern

    Hallo Odin,

    es ist gut, dass dir über deinen Alkoholkonsum Gedanken machst. Und es ist gut, dass du das so kritisch tust.

    Kontollverlust ist ja nun mal ein sicheres Anzeichen dafür, dass du Alkoholiker geworden bist. Das hast du richtig erkannt.
    Wann hast du denn das letzte mal Alkohol getrunken? Bist du gerade in dieser ,Trinkpause‘ und hast nun für dich beschlossen, dass es nie wieder Alkohol für dich geben wird?

    Dein Arzt sieht dich nicht in einer Therapie, empfiehlt dir aber eine Selbsthilfegruppe. Wir sind ja eine Selbsthilfegruppe. Hat dein Arzt schon Untersuchungen durchgeführt, damit für dein neues nüchternes Leben zumindest gesundheitliche Fragen schon mal abgeklärt sind?

    Ich habe hier anfangs ganz viel gelesen. Diese vielen Erfolgesgeschichten haben mir so viel Mut gemacht, dass auch für mich ein nüchternes Leben wieder möglich sein kann. Daran habe ich mich geklammert: So viele haben es geschafft…ich schaffe das auch.

    Natürlich wusste ich dabei auch immer, dass es eben viel mehr doch nicht schaffen. Die wenigsten davon schreiben ja hier.
    Aber ich habe mich an die paar Prozent gehalten, die es geschafft haben, abends nüchtern ins Bett zu gehen. Und nächsten Abend wieder ….und nächsten Abend wieder …… inzwischen zähle ich 142 Wochen.


    Wichtig ist, dass dein Zuhause absolut alkoholfrei ist….und bleibt. Nix für den lieben Besuch, der ja immer so gerne dies und jenes trinkt….

    Zuhause ist meine ‚sichere Burg‘, schaffe dir auch so eine sichere Burg.

    Ist dieses forum für sowas richtig?

    Du findest in diesem Forum einen wertvollen Erfahrungsschatz mit einem Mix aus Allem, was die Menschen hier bewegt, wie sie was für sich lösen und was für sie nicht gar nicht geht ……


    Wir sind ja eine Selbsthilfegruppe. Dir wird niemand sagen können: So geht das und so geht das nicht.
    Ich lese mich hier durch die Berichte ….durch die Erfahrungen …..nehme mit, was für mich passt und lass‘ liegen, was für mich nicht passt. Genau hinschauen und mich immer mal überprüfen, so geht mein Weg. (zwar auf der ‚anderes Seite‘, aber die Hilfe zu Selbsthilfe liegt ja in den vielen Beiträgen hier für jeden bereit.)

    Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell einen Chirurgen findest, der dir helfen kann und dir auch deine Angst nehmen kann.
    Du bist sehr tapfer.
    Deine positive Einstellung zum Leben ist trotz deiner schlimmen Diagnose spürbar. Ich wünsche dir, dass du dir das bewahren kannst.

    Vielleicht hast du den Artikel ja schon entdeckt.
    Ich lasse ihn trotzdem mal hier und vielleicht kannst du da ja was für dich mitnehmen.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hallo RH89,

    ich lasse dir den Bewerbungslink für den offenen Bereich da, einfach draufklicken und noch mal kurz schreiben, dass du dich hier austauschen möchtest

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir wollen hier die Anonymität der Hilfesuchenden bestmöglich schützen. Wenn RH89 deine Initialen mit deinem Geburtstag sind, willst du vielleicht nochmal überdenken, ob das so für dich tatsächlich passt?

    Dass ein kalter Entzug sehr gefährlich sein kann, ist dir sicher bewusst. Ärztlich betreut wäre sicherer gewesen.

    Mir war es schon aber auch wichtig, dass mich ein Arzt mal so richtig durchcheckt. Ich wollte mein nüchternes Leben nicht mit der Ungewissheit beginnen, dass ich vielleicht irgendwelche Schäden davongetragen habe….und wenn doch, hätte ich dies schnell behandeln lassen wollen.

    Willst du nicht wissen, wie es um deine Gesundheit steht?

    Ich lasse dir einen Link hier, da klickst du bitte drauf und schreibst noch kurz einen Satz zu deiner Bewerbung für den offenen Bereich dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Gandolf,

    Da du dich mit anderen Alkoholikern im offenen Bereich austauschen möchtest, lese ich heraus, dass du dich inzwischen als auch als Alkoholiker siehst.
    Kannst du das so bestätigen?

    Bis jetzt habe ich mich noch nicht entschließen können, wobei ich genau weiß, 1. strikt keinen Alkohol trinken und 2. in Behandlung gehen.

    Hast du dich denn inzwischen dazu entschließen können, nie wieder Alkohol zu trinken?

    War deine Entgiftung ärztlich begleitet und bist du aktuell in ärztlicher Betreuung?

    Hallo sumi,

    das ist hier noch der Vorstellungsbereich.
    Der eigentliche Austausch findet erst nach der Entgiftung statt.

    Aber du findest hier im Forum schon mal ganz viele Beiträge, die dir über diese Zeit helfen.

    Ich hatte mich auch hier angemeldet als ich noch nicht entgiftet war.
    Allein das Lesen hier bis zur Freischaltung hat mich darin bestärkt, dass mein Entschluss, nun endlich mit dem Alkohol trinken aufzuhören und ab jetzt nüchtern durch mein Leben zu gehen, meine einzige Chance ist, wieder am Leben teilnehmen zu dürfen. Denn immer nur besoffen oder gedanklich mit der Sucht beschäftigt ist ja kein Leben mehr.
    Es war so hilfreich, hier zu erfahren, dass es ein nüchternes Leben wieder geben kann. Ich konnte wieder hoffen.

    Auch ich hatte ziemlich Angst. Weil ich ja auch gar nicht wusste, was jetzt auf mich zu kommt.
    Je mehr ich hier las, desto sicherer wurde ich mir, dass ich das auch schaffen schaffe. Und ich habe es geschafft. Und es hat sich so gelohnt, nicht wieder aufzugeben.

    Freu dich auf den nächsten Schritt. In ein paar Tagen ist es soweit ….dafür wünsche ich dir ganz viel Mut und Hoffnung.

    Mich schüttelt es, wenn ich mich für den Rest meines Lebens als Alkoholiker bezeichnen MUSS.

    Erstmal …Du musst gar nix.
    Die Realität akzeptieren macht ein nüchternes Leben jedoch bedeutend einfacher….. und auch ‚normaler’. So jedenfalls empfinde ich das.

    Es ist ja nun mal so, dass ich immer Alkoholiker bleiben werde. Daran ändert auch nix, dass ich jetzt keinen Alkohol mehr trinke. Und das ist nicht nur bei mir so, das ist bei jedem Alkoholiker so.

    Ich bin zu mir ehrlich. Das ist mir ganz wichtig. Und mir gegenüber bin ich mal alkoholabhängig. Ich konnte meine Krankheit stoppen, aber geheilt wird da nix mehr. Ist so.
    Was davon ich bei andern erzähle, ist etwas ganz anderes. Ich halte mich da sehr bedeckt. Andere gehen sehr offen mit ihrer Sucht um. Muss jeder für sich entscheiden.

    Was ich jedoch sehr gefährlich finde, ist, seine Sucht sich selbst gegenüber zu verharmlosen. Ich finde da eine deutliche Sprache mir selbst gegenüber schon sehr wichtig.

    Hallo Gomlibur,

    herzlichen Glückwunsch zu 2 nüchternen Wochen.

    mein Therapeut ist der einzige mit dem ich mich Austauschen kann, an Freunde & Familie trau ich mich noch nicht.

    Jetzt hast du auch noch uns. 😀

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Ich habe auch ‚nur‘ diesen Austausch hier.
    Nicht jeder muss wissen, dass ich Alkoholiker bin, die engste Familie weiß das aber schon.
    Nur meine Gedanken zum Thema Alkoholabhängigkeit kann ich eben nur mit anderen Alkoholikern austauschen.

    Hallo Sumi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen und herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss, mit dem Trinken aufzuhören.

    lch habe mir vorgenommen morgen zur Hausärztin zu gehen und einen Termin zum Entzug in der Klinik auszumachen

    Das finde ich ganz große Klasse.
    Wichtig ist, dass du bei deiner Ärztin ganz ehrlich bist.
    Viele sagen beim Arzt nur: Ich glaube, ich trinken zu viel Alkohol….. Damit kann kein Arzt gut arbeiten und dich auch nicht gut beraten.

    Ich denke schon das ich Alkoholikerin bin.


    Wenn du immer wieder Alkohol trinkst, ohne das zu wollen und immer mehr trinkst als du möchtest und nicht so einfach aufhören kannst, sind ja schon sehr starke Anzeichen, dass du Alkoholikerin geworden bist. Findest du nicht auch?

    Ich wünsche dir für morgen ein gutes Gespräch mit deiner Ärztin.

    Iwona, das ist aber lieb.
    Vielen Dank und dir auch alles Liebe zum Valentinstag. 🪻🌷

    Ich lese deine erfrischenden Beiträge so gerne und gehe so oft mit einem Lächeln hier wieder weg.
    Es ist so schön zu sehen, wie du dein Leben genießen kannst. 😀