Beiträge von Stern

    Hallo Newchance,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Schön, dass du uns gefunden hast.

    Erfahrungen hast du ja mit einem alkoholfreien Leben. 5 Jahre dann noch mal 7 Jahre sind eine lange Zeit.

    War es wirklich nur ‚fehlendes Selbstbewusstsein‘, was dich hat wieder zur Flasche greifen lassen?

    Oder war es die Sucht?

    Alkoholabhängigkeit bleibt ja für immer. Sie geht nie wieder weg, auch nicht nach vielen Jahren Abstinenz. Ein Glas reicht und schon ist sie wieder da, die Sucht, die gestillt werden will.

    Mich hat der Geschmack und der Geruch von Alkohol auch immer richtig angewidert. Gesoffen habe ich trotzdem. Anfangs wollte ich mich nur wegballern …ganz schnell wurde ich süchtig und dann habe ich den Absprung nicht mehr geschafft.

    Mit Hilfe dieses Forums konnte ich aus der Suchtspirale aussteigen. Ich weiß aber auch, dass ein Glas Sekt mich da sofort wieder reinbringt.

    Hier zu lesen, mich zu beteiligen und die Gespräche mit der Suchttherapeutin werden mir dabei helfen, davon bin ich überzeugt. :thumbup:

    Das klingt super.

    Saufen, um dein Selbstwertgefühl aufzubessern, hast du doch gar nicht nötig.

    Du warst zweimal ganz lange nüchtern und du wirst es wieder sein. Für immer.

    Nimm alle Hilfe, die du bekommen kannst.

    Super 👍

    Der Anfang ist gemacht.

    Mir hat das Aussprechen sehr geholfen, dass ich lernen konnte zu akzeptieren, dass ich krank bin. Dass ich Alkoholiker bin, musste mir keiner sagen. Das wusste ich ganz alleine. Die Angst, ‚entdeckt‘ zu werden, die Scham darüber, dass ich mich in die Sucht gesoffen habe und alle um mich herum und mich selbst einfach nur noch belüge, waren jahrelang mein Begleiter. Die Angst, nie wieder mit dem Saufen aufhören zu können, hat mich regelrecht gelähmt.

    Dann bin ich hergekommen und habe ganz viel hier gelesen. Das hat mir Mut gemacht. Und vor allem die Erkenntnis, dass ich nicht die einzige alkoholabhängige Frau auf dieser Welt bin, hat mir gezeigt, dass ich gar nicht ‚falsch‘ bin. Ich bin krank.

    Das Schöne ist ja auch, dass diese schlimme Krankheit zum Stillstand gebracht werden kann.

    Ich drücke die Daumen, dass die Ergebnisse in Ordnung sein werden.

    Morgen bist du 10 Tage nüchtern. 😀 Freu dich drauf….die erste Null. 👍

    Hallo Luna,

    schön, dass du nun auch dein Leben nüchtern leben möchtest und herzlich Willkommen hier im Alkoholikerforum.

    8 nüchterne Tage zählt dein neues Leben schon. 😀 Das fühlt sich doch klasse an, oder?

    Ich werde alles versuchen um durchzuhalten. Auch wenn es nicht leicht ist, aber das muss ich hier ja keinem erzählen.

    Genauso habe ich anfangs auch gedacht.

    Aber mein nüchternes Leben ist gar kein Durchhalten mehr, seit ich akzeptiert habe, dass ich Alkoholiker bin.

    Für deinen Arztbesuch morgen wünsche ich dir alles Gute.

    Und ich wünsche dir den Mut, dort sagen zu können: „Ich bin Alkoholiker und bin nun schon den 9. Tag nüchtern. Bitte kontrollieren Sie alles, was wichtig ist.“

    Kopf hoch, Schultern nach hinten ….. du hast morgen 9 nüchterne Tage auf deiner Lebensuhr …ein guter Grund, stolz zu sein. 😀👍

    Nüchtern leben heißt ja nicht automatisch, dass die Welt immer nur wunderbar ist.

    Nüchtern leben ist nun mal Leben und da geht es schon mal ‚darunter und drüber‘ 🤪

    Ich bin ins Bad, Wasser ins Gesicht und hab mir selbst gesagt, vorsichtshalber, ohne Saufdruck, dass es nichts an der Situation ändern würde, wenn ich jetzt trinken würde, außer einschlafen und sich hinterher noch schlechter zu fühlen. Durchgeatmet, ein Kaffee und eine Aussprache später war alles wieder paletti. Das fühlt sich so gut an, sage ich euch.

    Super 👍🏻

    Und auch ganz super sind deine 11 nüchternen Wochen. 🌻

    Hallo Liliane,

    schön, dass du nun auch nüchtern leben willst und schön, dass du uns gefunden hast.

    Ich bin mit Hilfe dieses Forum nüchtern geworden.

    Ich habe so viele Beiträge gelesen und durfte so erfahren, dass ein Leben ohne Alkohol möglich ist. Genau das konnte ich mir nämlich gar nicht mehr vorstellen.

    Und das wollte ich auch….ein Leben ohne Alkohol.

    Das war vor über 2 Jahren.

    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch und ich wünsche dir, dass du jetzt jeden Abend nüchtern ins Bett gehen kannst.

    Die Alkoholkrankheit lässt sich nicht überwinden. Einmal da, bleibt sie für immer an uns kleben. Wir können die Krankheit lediglich zum Stillstand bringen ….. bis zum ersten Glas.

    Als mir genau das klar wurde, wurde das Nüchternsein einfach.

    Das wünsche ich dir auch.

    Ich traue mich sogar ein bisschen positiv in die Zukunft blicken.

    Trau dich ruhig, dich auch auf die Zukunft zu freuen.

    Das Thema war für mich durch. Und als ich rückfällig wurde, hatte ich die leichtsinnige Idee, alles im Griff zu haben.

    Ging auch ein paar mal gut, dass ich nach dem ersten Bier aufhören konnte. Dann wieder kompletter Kontrollverlust.

    Ich muss komplett verinnerlichen, dass es kein erstes Bier mehr gibt!

    Hattest du den Gedanken, alles im Griff zu haben, schon einige Zeit vor dem ersten Bier oder erst, als es einige Mal ‚gut ging‘?

    Wenn es einige Male ‚gut ging‘, hattest du da für dich bewusst die Möglichkeit in Betracht gezogen, doch kein Alkoholiker zu sein?

    Hallo Ninschi,

    2 Monate darfst du nun schon nüchtern leben. Das ist wirklich ein super Anfang.

    Ich bin sicher, dass es dir auch bald besser geht. Meist brauchen Medikamente eine Weile, bevor sie so wirken, wie sie wirken sollen. Habe ein bisschen Geduld.

    War halt ein sehr sehr schlimmes Ereignis was mich wachgerüttelt hat..

    Ich denke mal, dass die meisten Alkoholiker mit einem sehr sehr schlimmen Ereignis wachgerüttelt worden sind. Bei mir war es auch dieses sehr sehr schlimme Ereignis, was mir den Startschuss in ein nüchternes Leben verpasst hat

    Garten.. Und motorrad fahren.

    Die saufzeit nach der Arbeit habe ich mittlerweile gut im Griff.. überbrücke die zeit mit Arbeit..

    Und meine Therapeutin hilft.

    Im Garten gibt es doch bei nahezu jedem Wetter was zu tun.

    Und Motorrad fahren geht ja nüchtern auch wunderbar 😀.

    Zeit kann man auch mit Arbeit überbrücken, aber vielleicht findest du noch was anderes für deine neu gewonnene Zeit.

    Ich weiß genau, dass es Zeit geben wird, in denen ich die scheinbar schnelle Lösung als Alternative sehe. Darauf will und werde ich vorbereitet sein. Wenn ich also wieder beginne, meine Sucht zu verharmlosen und nicht konsequent meine Trockenarbeit mache….


    Die Sucht wird immer da bleiben. Du wirst immer Alkoholiker bleiben. Du wirst nie wieder Alkohol trinken können…nicht, wenn es dir gut geht, nicht, wenn es dir schlecht geht, nicht, wenn andere das tun.

    Zum Verharmlosen sehe ich da gar keinen Spielraum. Es geht nicht. Fertig.

    Akzeptanz ist das, was ich für mich als einen guten Weg befinde….und die Überzeugung, dass niemals irgendwas mit Alkohol besser oder schöner oder einfacher wird, nicht kurzfristig und für uns Alkoholiker langfristig schon mal gar nicht.

    Vielleicht ist es auch gar nicht so doof, auch hin und wieder zu schauen, wo ich hin will. In die Zukunft schauen kann ich natürlich nicht, aber dann fällt mir sofort ein, wo ich nie wieder hin will.

    Nach heute 140 Tagen Nüchternheit bin ich ein bisschen stolz auf mich und aber vor allem dankbar, bis heute gut durch die Zeit gekommen zu sein.

    Herzlichen Glückwunsch zu 140 Tagen Nüchternheit.

    Da darfst du ruhig ein bisschen stolzer sein als ‚ein bisschen‘.

    Dankbarkeit ist es auch, was ich ganz oft fühle. Ein schönes Gefühl.

    ABER ich bleibe aufmerksam, denn es werden sicherlich andere Zeiten kommen. Da bin ich mir, auch aus eigener Erfahrung, sicher.

    Also weiter trocken arbeiten. Also Trockenarbeit.

    Aufmerksam sein ist gut. Und wichtig.

    Aber warum denkst du, dass du, dass sicherlich auch ‚andere Zeiten‘ kommen? Was meinst du mit ‚andere Zeiten‘?

    Ich bin nicht Mitglied im Alkoholiker-Forum.de e.V., darf ich da trotzdem wissen, inwieweit der Verein von außerhalb angenommen wird?

    Wie muss ich mir das ‚Vereinsleben‘ vorstellen?

    Wird in dem Verein „nur“ auf dieses Forum verwiesen oder finden da auch eigene Aktivitäten statt?

    Oder findet alles hier im Alkoholikerforum statt und es wird „nur“ auf den Verein verwiesen?

    Oder sind wir hier im Alkoholikerforum der Verein mit eben richtigen Mitgliedern und eben so Leute wie ich es bin?

    Ich bin in Vereinsfragen nicht so bewandert, wenn meine Fragen so richtig dämlich sind, kann mein Beitrag auch gern wieder gelöscht werden. :roll:

    Hallo Iwona,

    mir geht es ganz genauso.

    Und ja, es ist eine Ausrede, bei mir zumindest.

    Warum nicht heute? Warum warten bis nach dem Wochenende, nach dem Urlaub?

    Wir wissen doch, dass es immer nur ein Aufschieben ist, Daran was zu ändern ist schwer.

    Doppelmoral? Ach nö, so streng bin ich mit mir nicht.

    Ich gehe nachdenken, ob es auf das ‚Warum nicht heute?‘ eine Antwort gibt.

    Hallo Freisein,

    ich freue mich, dass du den großen Schritt gegangen bist und dir Hilfe geholt hast.

    Das ist echt stark. 👍

    Einen Satz zum ‚sich schämen‘ möchte ich dir noch hier lassen.

    Es gibt keinen einzigen Grund, sich für eine Krankheit zu schämen. Es gibt so viele Krankheiten auf dieser Welt. Jeder Mensch kann jede Krankheit bekommen. Du hast die Alkoholsucht und die Depression bekommen. Andere bekommen was anderes.

    Aber ich kenne dieses fürchterliche Schamgefühl auch. Es legte sich, als ich akzeptiert habe, dass ich krank bin.

    Gegen die Alkoholsucht kannst du was tun, gegen die Depression auch. Gegen viele andere Krankheiten sind selbst die besten Ärzte machtlos.

    Ich wünsche dir, dass du bald zur Ruhe kommen kannst und du dich auf die angebotenen Therapien einlassen kannst.

    Hilfe annehmen können ist wichtig. Das du das kannst, hast du gestern gezeigt. Ganz große Klasse.