Aber den Drang zu trinken habe ich gottseidank noch nicht.
Aber was sind zwei Tage.
Zwei Tage sind zwei Tage.
In deinem Fall sind zwei Tage zwei nüchterne Tage, zwei Tage ohne Alkohol….zwei Tage sind der Anfang eines neuen Lebens.
Aber den Drang zu trinken habe ich gottseidank noch nicht.
Aber was sind zwei Tage.
Zwei Tage sind zwei Tage.
In deinem Fall sind zwei Tage zwei nüchterne Tage, zwei Tage ohne Alkohol….zwei Tage sind der Anfang eines neuen Lebens.
Aber was ist schlecht gehen.
Die schuldgefühle sind so schlimm
Mit ‚schlecht gehen‘ meinte ich das Körperliche.
Deine Schuldgefühle kann dir erstmal keiner nehmen.
Schau nach vorne, nur auf die Zukunft kannst Einfluss nehmen.
Ziele formulieren, aufschreiben, die kleinen Erfolgen sehen….das hat mir in der Anfangszeit geholfen, besser mit meinen Schuld- und Schamgefühlen umgehen zu können.
Super, dass du zum Arzt gehst.
Du musst und du solltest den Entzug nicht alleine machen.
Und egal was kommt.. Ich ziehe das durch.
👍
Und wenn es dir am Wochenende trotz der Tabletten schlecht gehen sollte, zögere nicht und gehe in die nächste Klinik.
Es wird besser, auch das Kopfkino.
Es tut mir Leid, dass es dir so schlecht geht.
Heute ist Freitag. Da hat dein Arzt sicher noch bis mittags geöffnet. Geh da bitte hin und schildere deine Symptome. Er wird dir helfen, dass es dir besser geht.
Hallo Nafino,
Herzlich willkommen hier im Forum.
Da kam jetzt alles zusammen, was sich wohl aber auch schon lange angekündigt hat.
Rückgängig kann niemand irgendwas machen. Du kannst nur nach vorne schauen und es da besser machen.
Du bist jetzt auf dem richtigen Weg, hast schon gute Voraussetzungen geschaffen, um jetzt nüchtern werden zu können.
Du wirst gut betreut. Nimm alle Hilfe in Anspruch, die du kriegen kannst.
Aber Pech verfolgt mich.
Pech verfolgt dich nicht. 😉
Du hast dein Leben jetzt in der Hand. Du entscheidest, wie es weiter geht.
Es tut mir so Leid, dass es dir so schwer fällt, ein zufriedenes nüchternes Leben aufzubauen.
Ein eventuelle Zusammenhang ist dem Elternhaus war mir auch schon durch den Kopf gegangen.
Vielleicht kannst du da mit Hilfe der Fachleute drüber nachdenken.
Ich werde in der nächsten Zeit hoffentlich wieder mehr hier schreiben. Das Schreiben hier hilft mit oft.
Mir hilft das Schreiben hier auch oft.
Manchmal sind es total belanglose Dinge und manchmal sortierte ich aber auch durch das Schreiben die verwirrten Gedanken.
Schön, dass es dir jetzt mit der regelmäßigen Tabletteneinnahme wieder besser geht. Das freut mich.
Hallo Lotta,
wir kennen uns noch nicht, darf ich mich kurz vorstellen?
ich bin Alkoholiker, hatte in meiner Saufzeit Gottseidank niemanden, der sich co-abhängig verhalten hat. Es hat noch nicht mal jemand gewusst, dass ich überhaupt Alkohol trinke, weil ich immer nur heimlich gesoffen hatte. Seit 2 Jahren bin ich nüchtern.
Bei den Angehörigen lese ich sehr viel mit, bei dir auch.
Verstehen tu ich oft nicht so viel. Deshalb lese ich auch nur, denke mir meinen Teil und ziehe es vor, mich nicht zu Dingen zu äußern, von denen ich keine Ahnung habe.
Verzeih, wenn ich das jetzt trotzdem tue.
Du willst die Beziehung beenden.
Seit Monaten sammelst du Beweise, dass dein Partner säuft. Für den Fall, dass du ‚einknickst‘?
Du willst ihm nicht schaden mit deinen Beweisen, ihn auch nicht bloßstellen?
Hier wurde gesagt, für einen evtl. Streit wegen des Umgangs mit dem Kind, sei das sogar richtig und gut. Weiß ich nicht, entscheide selbst.
Du willst, dass er einsichtig ist. Einsichtig, dass er Alkoholiker ist nicht mehr saufen will oder einsichtig, dass er auch die Beziehung beenden will?
Du hast noch ein wenig Hoffnung. Auf was hoffst du?
Du spielst das Spiel noch mit …schreibst du.
Ist das noch Beziehung?
Ich frage mal anders: Was wäre noch schön in deiner Partnerschaft, wenn dein Partner nicht (mehr) saufen würde?
Aber ich kann mir nicht vorstellen dass ihn kein schlechtes Gewissen plagt…
Und selbst wenn er ein schlechtes Gewissen hat, was würde das an deiner (an eurer) Situation ändern?
Würde das irgendetwas besser … einfacher machen?
Würdest du dich dann besser fühlen?
Tief in mir bin ich unendlich froh die natürliche Müdigkeit und Ruhe wahr zu nehmen
Ich freue mich sehr über diesen Satz.
Ruhe dich aus. Du hast Zeit.
Hallo Brettman,
da ist man ja heute wieder früh wachgewesen. 😉
Ich wollte dich doch auch gar nicht kritisieren. Du kannst natürlich schreiben und reden wie du möchtest.
Wichtig ist, dass du keinen Alkohol trinkst …man kann ja vielleicht Alkohol trinken.
Man ist ja auch nicht alkoholkrank, du bist es.
Ich wünsche dir einen guten Tag, ohne Alkohol…und mit vielen schönen Eindrücken, die dir dein nüchterner Blick geben kann.
Man" drückt eben die Distanz zum eigenen Ich aus, um die es ja zum Teil auch geht. Wenn ich die überwunden habe, bin ich vermutlich auch bewusst oder völlig unbewusst in der Lage, von mir zu sprechen.
Hmmmm 🤔 Wie willst du denn eine Distanz zu dir selbst aufbauen? Und wozu? Das verstehe ich nicht.
Ich finde es schon wichtig, mir ganz nah zu sein. Ich will mich doch spüren.
Das ist wirklich toll, was sich bei dir alles schon in 9 nüchternen Tagen verändert hat.
Der Körper heilt, die Seele tut es auch.
Ich denke nicht daran was alles in 5 Jahren passieren kann ich lebe hier und jetzt und heute und wieder einen weiteren Tag ohne Alkohol ohne Leid und ohne Qualen .
Das finde ich super. 👍
Wieder ein Tag ohne Alkohol, ohne Leid und ohne Qualen. Du darfst dich schon auf morgen freuen…da gibt es wieder einen Tag ohne Alkohol, ohne Leid und ohne Qualen. 😀
Vielleicht solltest du dann erstmal keine Festivals oder Ähnliches mehr besuchen. 🤔
Es ist nicht gut, wenn du dich in Gefahr begibst. Beim nächsten Mal hast du vielleicht keine Jalapenos dabei. Und deinen scharfen Tomatensaft wirst du ja wohl nicht immer mit dir rumschleppen.
Ich für meinen Teil bleibe deswegen nach Rückfällen auch mindestens eine Woche auf Dauersuff hängen, bis es dann mit Arztbesuch wieder einigermaßen geht und ein neuer Anfang beginnt. Allein dieser Kreislauf ist so gaga, aber Sucht ist ja selten von rationalen Verhaltensweisen geprägt.
Warum schreibst du in der Gegenwartsform? 🤔
Es mit sich selbst aushalten zu können oder vielmehr zu genießen, ist mein Schlüssel, das muss ich hinkriegen. Und da scheint es egal zu sein, wie beliebt man in seinem Umfeld ist und wie sehr einen der Partner liebt. Wenn man sich selbst kacke findet, lässt man sich nur schwer vom Gegenteil überzeugen. An diesem Phänomen arbeite ich therapeutisch schon seit ca. 18 Monaten und habe dabei festgestellt, dass man sich nüchtern gar nicht mal so kacke findet. Aber warum dann doch wieder der Griff zur Flasche? Weil man nicht nur süchtig, sondern auch bekloppt ist.
Warum schreibst du von ‚man‘, wenn es um dich gehen sollte?
Mir hilft es, meine Gedanken besser zu sortieren, wenn ich von mir rede ….vom ‚ich‘…. ‚man‘ ist immer so fürchterlich weit weg, finde ich.
Ich sehe ein, dass es etwas ungünstig zu vermitteln ist, welche vermeintlich positiven Effekte der Alkohol für mich hatte. Außerdem bin ich neu und versuche gerade, mich zu orientieren und da bin ich für das hiesige Erfahrungswissen sehr dankbar. Trotzdem erachte ich eine kurze Selbstanalyse für zumindest nicht schädlich oder gar verkehrt; aber natürlich jeder so, wie er meint.
Ich finde Selbstanalyse super.
Und natürlich hat Alkohol eine Wirkung. Die kann zu Saufzeiten durchaus positiv empfunden werden. Ich fand, als ich anfing zu trinken, den Rausch auch prima. Ich habe nie getrunken, weil es geschmeckt hätte …ich wollte den Rausch, die Betäubung, das Wegballern. Irgendwann, und das ziemlich schnell ging es nicht mehr darum, es ging nur noch darum, dass ich saufen muss. Ich war abhängig geworden. Ich wollte mich nicht mehr wegballern, ich wollte den Rausch nicht mehr, ich wollte die Betäubung nicht mehr ….und ich konnte trotzdem nicht aufhören.
Heute ekelt mich damaliges Saufen an, auch mein Verhalten.
Auch wenn heute ein Tag war, an dem ich meinen Notfallkoffer in Form von Jalapeno aus dem Glas (also scharf essen) öffnen musste und daher weiß, dass es eigentlich schnell gehen muss, will ich auch Kraft aus der Ruhe schöpfen. Und das hat nichts mit Verdrängen, Verschieben oder Verleugnen zu tun. Soweit, so mittelmäßig.
Gab es einen ‚Auslöser‘, dass du schnell deinen Notfallkoffer brauchtest?
Gut, dass du ihn zur Hand hattest.
Kraft aus Ruhe schöpfen finde ich super.
Mir tut Ruhe inzwischen sehr gut. Hat aber auch ne Weile gedauert, bis ich mich alleine und mit Ruhe aushalten konnte.
Es tut mir gut, einfach mal so dazusitzen, den Blättern am Baum zuzuschauen und den Vögeln zu lauschen.
Hallo Freisein,
einen sehr schönen Namen hast du dir ausgesucht.
Freisein …. das ist Leben ohne Alkohol. Den Anfang hast du gemacht.
Herzlich Willkommen in dieser Selbsthilfegruppe.
Mir hat es gerade am Anfang sehr geholfen, hier ganz viel zu lesen und dabei zu erkennen, dass es überhaupt möglich ist, ohne Alkohol zu leben. Das war eine großartige Erkenntnis für mich. Jetzt bin ich schon 2 Jahre zufrieden nüchtern.
Mir wurde von allen Seiten dringend empfohlen, am besten nahtlos nach dem Entzug in eine stationäre Langzeit Therapie zu gehen und dass werde ich tun !
Dann tu das.
Nimm alle Hilfe, die du kriegen kannst.
Du bist noch so jung, auf dich wartet ein Leben in Freiheit. Nutze die Chance, die sich dir gerade bietet.
Ich wünsche dir, dass du nicht aufgibst und die Hilfe annehmen kannst, die man dir geben will.
Und nichts ist anders. Ist das schlimm?
Keine Ahnung. Du wirst es merken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich kein wirklich anderes Ergebnis bekam, wenn ich immer wieder das gleiche gemacht oder eben nicht gemacht habe.
So ganz verstehe ich nicht, was mir gegenüber zum Ausdruck gebracht werden soll. Nur so ist es richtig und anders wird das nix?
Es gibt kein richtig oder falsch.
Hier kann jeder Erfahrungsberichte bekommen, vielleicht auch Vorschläge, auf jeden Fall aber Warnungen, die einem sehr wertvollen Erfahrungsschatz entspringen und ja niemanden ärgern sollen.
Was nun jeder da für sich rauszieht, bleibt dem Einzelnen überlassen.
Aber vielleicht helfen SHGs tatsächlich nur beim trocken bleiben und nicht, um trocken zu werden, was man nach zwei Wochen ja definitiv noch nicht von sich behaupten kann. Danke.
Mir hat diese SHG vom 1. Tag an geholfen.
Da wollte ich erstmal nur mit dem Saufen aufhören. Dass dies für immer sein soll, war mir allerdings schon am 1. Tag klar.
Wie das funktioniert wusste ich aber auch nicht. Aus den unzähligen Berichten hier habe ich mir das rausgezogen, von dem ich dachte, das könnte für mich passen. Nicht mit allem konnte (und kann) ich mich anfreunden. Das heißt aber nicht, dass ich dies oder jenes nicht doch immer mal wieder in meine Gedanken mit aufnehme.
Menschen sind nun mal verschieden. Nicht immer passt alles 1:1 für jeden. Offen bleiben für den Blick nach links oder rechts hilft mir, zufrieden nüchtern zu bleiben.
Super finde ich, dass du Termine beim Hausarzt und beim Psychologen wahrnehmen möchtest. Alle Hilfe, die du bekommen kannst, solltest du auch erstmal nehmen.
Du willst doch gesund werden.
Hallo Brettmann,
so ein bisschen verstehe ich deine Gedanken ja.
Ich finde es nur nicht wirklich hilfreich auf dem Weg in ein zufriedenes nüchternes Leben, sich diese ‚Glücksgefühle‘ immer wieder als solche klar machen zu wollen.
Nun kommt bei dir auch noch eine Depression dazu (oder war vielleicht schon vor der Alkoholsucht da). Zu dem Thema kann ich nix zu beitragen.
Ergo war die Phase unbewusst sowie von vornherein nicht auf Dauer angelegt, und das scheint mir mein Hauptproblem (gewesen) zu sein.
Und was ist jetzt anders?
Ich glaube, dass Alkohol einen Glücksfaktor von 12 hat und das ist schon schwer zu topen.
Und wie hoch war der Glücksfaktor, wenn du besoffen nicht mal mehr dein Bett gefunden hast? Wieviel Glücksgefühl war da noch, wenn du aufgewacht bist und dir klar geworden ist, dass du es wieder nicht geschafft hast, keinen Alkohol zu trinken?
Ich finde nicht, dass Alkohol überhaupt einen Glücksfaktor hat. Nicht bei uns Alkoholikern.
Alkohol beseitigt die Entzugserscheinungen und die Sucht lies mich immer weiter saufen …obwohl mein Leben ansonsten ganz gut war…noch.
Alkohol ist eine Droge, schreit nach immer mehr und schießt letztendlich jeden Alkoholiker immer weiter nach unten.
Warum schwebst du gedanklich auf einer rosa Wolke und trauerst dem Alkohol so hinterher?
Der Alkohol hat dich krank gemacht. Wenn du wieder zum Alkohol greifst, könnte das dein Todesurteil sein.
Ein Glücksgefühl will bei mir da überhaupt nicht aufkommen.
Mein Glücksgefühl ist, dass ich endlich nicht mehr saufen muss. Nüchtern leben schafft mir Freiheit. Mit Alkohol war ich gefangen, verdonnert dazu, immer weiter saufen zu müssen. Jetzt bin ich frei. Und dieses Glücksgefühl ist so einzigartig, da reicht 12 ganz lange nicht ran.
Herzlich willkommen hier im Forum und herzlichen Glückwunsch zu 15 nüchternen Tagen.
Weder die Liebe zu und mit meiner Frau noch die Anerkennung in meinem Job oder sonstige positive Aspekte konnten mich vom Suff abhalten. Warum? Weil ich scheinbar nix habe, was mein Glücksgefühl ähnlich befriedigt, wie eben Alkohol
Ist das tatsächlich so?
Hat Alkohol dir wirklich ein Glücksgefühl verschafft?
Mich konnte auch nichts und niemand vom Suff abhalten.
Der einzige Grund, warum ich gesoffen habe, war (zumindest die letzten Jahre), weil ich süchtig war und meine Sucht nach Alkohol befriedigen musste. Daran konnte nichts und niemand etwas ändern. Mich vom Suff abhalten konnte nur ich ganz alleine …
Heute ist es mein größtes Glücksgefühl, wenn ich abends nüchtern ins Bett gehe und morgens nüchtern wieder aufwache und mich auf einen nüchternen Tag freuen darf.
Gibt es die überhaupt?
Was genau ist die Frage? 🤔
Ich wünsche euch eine gute Zeit. 😀