Hallo Audrey,
wie geht es dir heute?
Konntest du dich schon über die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe informieren und vielleicht sogar schon einen Weg für dich finden?
Hallo Audrey,
wie geht es dir heute?
Konntest du dich schon über die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe informieren und vielleicht sogar schon einen Weg für dich finden?
😯
Wärst du länger da geblieben, hättest du auch noch erfahren, dass sie sogar geschmeckt haben 😜
Danke an Alex und an die Moderatoren, dass ihr uns eure Zeit schenkt, damit wir einen schönen Abend haben durften.
Und so ganz nebenbei habe ich wieder eine Menge gelernt. Chatten macht nicht dümmer 😀.
Es fühlt sich für MICH richtig an.
Und du darfst dir da ruhig vertrauen.
Wenn ich kein Zugriff auf das Saufen habe, dann lässt sich das Graben in der Tiefen der Psyche parallel machen . Ist ja ein Schutz da.
Aber dafür muss mich doch keiner wegsperren 🤔 ich kann doch auch zu Hause alkoholfrei in den Tiefen meiner Psyche graben.
Ich finde schon, dass es wichtig sein kann, Vergangenes aufzuarbeiten. Jeder ist anders und nicht jeder kann seine Vergangenheit so einfach ‚abhaken‘.
Manchmal muss oder will man auch gar nix aufarbeiten, sondern einfach nur mal ‚loswerden‘.
Borussia, ich freue mich, dass du wieder hier bist …. nüchtern und mit dem festen Willen, das auch zu bleiben.
Dass du dir nicht ne Kiste Bier an’s Fußende stellst, ist ja mal klar.
Ein alkoholfreies Zuhause ist nicht nur dein Schutz, es erinnert dich auch daran, was du jetzt nicht mehr willst.
Hartmut, bitte korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe.
In einer Therapie werde ich zu meinem Schutz weggesperrt und die Einrichtung sorgt dafür, dass um mich herum alles alkoholfrei ist, damit mich die Belastungen der Vergangenheit nicht einholen und ich wieder saufe?
Hallo Borussia,
schon das Lesen deiner Berichte tut weh 😢 und zeigt wieder einmal mehr, welch verheerende und wirklich schlimme, fast unaussprechlich katastrophale Folgen das Saufen haben kann, was es für die Kinder bedeutet, mit Säufern aufwachsen zu müssen. Und da bin ich ganz bei Cadda und wünsche den Co-Abhängigen, aus deinen Berichten für sich und ihre Kinder die einzig richtigen Entscheidungen zu treffen und die Kraft gewinnen, das auch umzusetzen.
Borussia, was du erleben musstest, tut mir so Leid.
Aufschreiben sortiert den Kopf, das durfte (und darf) ich hier auch erfahren. Geschriebenes später noch mal durchzulesen, zeigt auch den eigenen ‚Fortschritt‘ und macht Mut und gibt Kraft, seinen Weg weiterzugehen….mir jedenfalls.
Mir hilft es, dass ich mir verzeihen konnte und dass ich gelernt habe zu akzeptieren, dass ich Vergangenes nicht ändern kann. Es bleibt immer und es wird vermutlich auch immer mal wieder meine Gedanken bestimmen, das Vergangene gehört zu mir.
Ändern kann ich aber mein Heute und ändern kann ich auch mein Morgen.
Ändern kann ich meine Gedanken, meine Einstellung zum Alkohol und mein Tun …und natürlich mein Nichttun.
Und das wünsche ich dir auch.
Hallo Audrey, auch von mir ein Herzliches Willkommen in diesem Forum.
Und Herzlichen Glückwunsch zu 11 nüchternen Tagen 💐
Ich bin Stern und auch Alkoholikerin.
und kann mich nicht mehr hinter dem Trugschluss ich kann normal mit Alkohol umgehen verstecken
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis.
Für mich war das die wichtigste Erkenntnis überhaupt.
Wir können aber mit Alkohol nicht nur nicht normal umgehen, wir können mit Alkohol überhaupt nicht umgehen. Dieser Zug ist endgültig abgefahren und wir werden das auch nicht wieder lernen können. Wir sind Alkoholiker und das bleiben wir bis zu unserem letzten Tag.
Du zweifelst, ob eine Langzeittherapie der richtige Weg für dich ist. Ob das der richtige Weg für dich ist, weiß ich auch nicht. Ehrlich gesagt, habe ich da auch gar keine Erfahrung mit, denn ich habe keine gemacht. Vielen hier hat sie jedoch sehr geholfen. Was schreckt dich denn so ab?
Freunde und Familie haben wir so lange belogen. Das sollten wir jetzt wirklich nicht mehr tun, finde ich. Und deine Ruhe hättest du mit einer Lüge auch nicht, eine innere Ruhe schon mal gar nicht.
Ich lese seit fast einem Jahr täglich hier, sehr oft sogar mehrmals. Ich lese in allen Bereichen und überall finde ich Hilfe. Ich muss nur hinschauen. Mit Hilfe dieses Forums werde ich in wenigen Tagen meinen ersten Geburtstag in Freiheit feiern.
Ich wünsche dir, dass du für dich einen Weg findest, den du aus tiefster Überzeugung gehen willst. Und ich wünsche dir, dass du Hilfe annehmen kannst.
Hallo Borussia,
herzlich Willkommen zurück und vielen Dank für deine Offenheit wegen deines Rückfalls. Respekt.
Ich finde das wirklich so super, dass du nun wieder ‚durchstartest‘, dir Gedanken machst, wie, weshalb, warum du rückfällig geworden bist und ich wünsche dir, dass du die richtigen Erkenntnisse für dein nun nüchternes Leben gewinnst.
Ich bin nüchtern, klar und ausgeglichen, und ich kann Euch freudig berichten, daß ich jetzt 300 Tage nüchtern bin.
👍
Herzlichen Glückwunsch
👍 super
Herzlichen Glückwunsch zu 100 nüchternen Tagen.
Ich finde auch, dass das so richtig wichtig klingt 😀
Vor allem sind aber es 100 Tage ohne Alkohol, 100 Tage im nüchternen Leben, 100 x stolz sein 😀
Nee, das braucht kein Mensch 🧐
Ich hab manchmal das Gefühl, die Betäubungen wirken bei mir nicht immer so, wie sie sollten. Dann drückt der Arzt mir eben die doppelte Dosis rein. Auf jeden Fall sollte der Arzt bei sowas immer Bescheid wissen, auch der Zahnarzt.
Das kenne ich auch. Die normale Dosis ist bei mir immer viel zu wenig gewesen. Und hat auch nie so lange gewirkt wie sie sollte.
Irgendwo habe ich gelesen, dass das bei Alkoholikern oft so ist.
Bei meinem letzten Zahnarztbesuch war alles in Ordnung 😀 Freitag ist wieder Kontrolltermin und obwohl mir nichts weh tut, habe ich auch Bammel.
Bis ich in er Abhängigkeit war. Da geht es dann nur ums Trinken. Wieviel ist noch ok? Wie geht der Abend weiter? Wie den Pegel halten? Wie unglücklich ich zu der Zeit war und wie froh ich bin, dass ich das nicht mehr muss
Diese Gedanken habe ich auch öfter, wenn ich auf Menschen treffe, die Alkohol trinken.
Sie begegnen uns ja (fast) überall, und jetzt, wo wir wieder öfter draußen unterwegs sind, begegnen sie uns auch noch öfter.
Ich empfinde das genauso schön wie du, da nicht mit Wehmut hinschauen zu müssen, sondern eben froh und dankbar sagen zu können: Ich muss nicht mehr trinken.
Ich wünsche dir auch einen guten Start in dein neues Arbeitsleben.
In den geschützten Bereich kann man (nach vierwöchiger Zeit im offenen Bereich und nach erfolgreicher Bewerbung wechseln.
Da kann dann nicht ‚alle Welt‘ mitlesen. Man ist besser geschützt und der Nachbar liest nicht mal eben aus Neugier mit, welche Sorgen und Ängste man hier ablädt.
Geheimnisse werden nicht ausgetauscht 😀 … oder doch 🤔
Herzlichen Glückwunsch zu 9 nüchternen Monaten.
Es freut mich zu lesen, dass mit dem Alkohol auch die Depressionen gegangen sind.
Dann stürze dich nicht zu sehr in die Arbeit und nimm dir auch genügend Zeit, die gewonnene Freiheit zu genießen 😀.
Ich wünsche dir auch viel Freude bei deiner neuen Aufgabe 💐
Hallo Sternchen,
herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch zu heute 9 nüchternen Tagen.
Ich zähle auch Tage, und heute sind es 324.
Dass, was du erzählst mit den Flaschen kaufen und entsorgen und dass zum Feierabend nur noch der Alkohol zählte, kenne ich auch.
Auch ich bin ständig am putzen und wirbeln
Damit habe ich auch ersten Wochen verbracht.
Putzen, sortieren, aussortieren… die Schränke … und die Gedanken.
Lügen gegenüber seinen Mitmenschen und sich selbst.
Auch das kenne ich.
Ist es nicht herrlich befreiend, sich selbst nicht mehr anlügen zu müssen.
Sich selbst einzugestehen, dass wir süchtig geworden sind, ist ein großer Schritt. Es anzugehen, sich aus diesem Suchtverhalten zu befreien, macht dich zu Recht stolz.
Nimm alle Hilfe, die du bekommen kannst und genieße jeden nüchternen Tag.
Herzlichen Glückwunsch zu deinem persönlichen Rekord …. 68 Tagen ohne Alkohol 🎈
Das letzte Mal war es ja auch nur eine Trinkpause. Dieses Mal ist es die dauerhafte Abstinenz. So ist das Ziel, und darüber wird nicht diskutiert.
Und natürlich hast du morgen deinen 69. nüchternen Tag und übermorgen deinen 70. 😀
Du machst das super, und so reiht sich ein Tag an den nächsten.