Hallo Veru,
willkommen bei uns im Forum. Du bist nicht allein und du kannst dich hier mit uns austauschen. Warum willst du das mit dir allein ausmachen? Nimm doch jede Hilfe an, die du bekommen kannst. Du musst es ja nicht jedem auf die Nase binden, aber deine Partnerin solltest du unbedingt einweihen. Sie kann dir eine so große Stütze sein, deine Abstinenz zu festigen. Wie willst du ihr auch erklären, dass du gar keinen Alkohol mehr trinken möchtest? Außerdem sollte deine Wohnung alkoholfrei sein. Das betrifft sie ja auch, sofern ihr eine gemeinsame Wohnung habt. Habe den Mut mit ihr zu sprechen.
Das Kapitel „Alkohol“ ist eigentlich nie ganz abgeschlossen. Man muss ja einiges dafür tun, um zufrieden und stabil abstinent zu bleiben. Dazu würde ich dir auch einen Besuch beim Hausarzt empfehlen, um deine Werte checken zu lassen. Er hätte dich eigentlich schon bei der Entgiftung begleiten müssen, denn ein Kalter Entzug kann tödlich enden!
Wenn deine Arbeit ein Teil des Problems ist, kannst du da etwas ändern? Entweder komplett der Jobwechsel oder vielleicht weniger stress und weniger Arbeitsstunden? Gibt es da Möglichkeiten?
Es ist toll, dass du dein Problem erkannt hast und dich hier angemeldet hast. Du musst dich nicht schämen. Alkoholismus ist eine Krankheit, die sich keiner ausgesucht hat. Für andere Krankheiten würdest du dich auch nicht schämen, oder?
Es gibt einiges an Literatur, die wirklich sehr gut ist (z.B. „Alk“ von Borowiak) und auch hier im Forum einige Artikel und natürlich die Berichte und Erfahrungen der anderen User.
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Der Notfallkoffer
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…
Viele Grüße
Seeblick