Hallo Forum,
jetzt bin ich schon auf die 2. Seite gerutscht…
Bei mir stehen einige größere Veränderungen an (Jobwechsel und Umzug in eine andere Stadt). Da bin ich froh, die Herausforderungen ohne Alkohol meistern zu können.
Klar habe ich Angst, was die Zukunft bringt. Ich bin aufgeregt, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.
Die aufkommenden Gefühle hätte ich vor zwei Jahren noch mit Alkohol beruhigen wollen. Oder viel wahrscheinlicher: ich wäre gar nicht so weit gekommen, da mir der Mut und die Energie für einen Neuanfang gefehlt hätten.
Meine erlernte Strategie funktioniert aber sehr gut: Schritt für Schritt. Nicht auf den Berg schauen, der vor einem steht, sondern nach und nach die Dinge angehen und abarbeiten. Immer Stück für Stück. Und wenn ich wieder einen Punkt geschafft habe, freue ich mich, dass es weiter geht. Das, was ich jetzt noch nicht erledigen kann, wartet, bis es soweit ist.
Außerdem bin ich aufgeregt, weil ich wieder Fahrstunden nehme. Nun habe ich seit über 20 Jahren einen Führerschein, bin aber seit meiner Prüfung so gut wie nie gefahren. Also bin ich vor zwei Wochen zum ersten Mal wieder selbst gefahren und habe heute meine zweite Stunde. Mal sehen, ob es noch eine dritte wird, oder ich mir zutraue, ab dann ohne professionelle Begleitung unterwegs zu sein.
Ich wünsche einen schönen Dienstag
Seeblick