Danke für eure Antworten.
Wenn er jetzt wirklich aufhört, dann scheint es mir als wären unsere 10 Beziehungsjahre für die Katz.
Natürlich freu ich mich für ihn, wenn es ihm gut geht. Aber warum konnte er diesen Schritt nicht für uns machen? (den er ja vielleicht gar nicht durchzieht 🤔 ... wie ihr ja auch schon gesagt habt)
Er hat mich so "dran gekriegt" mit Schuldgefühlen ...
Er meinte noch, dass er jetzt die beste Version seiner selbst wird - nur ICH hätte es nicht verdient, den Teil von ihm noch zu erleben. Denn ich hätte in unserer Beziehung als Partnerin so versagt.
Da spricht er bei mir was an, da ich tatsächlich auch auf eine Art süchtig bin und dadurch viel Mist gebaut hab. Also erstmal "süchtig" als Co ... dann aber auch mit Fremdgehen in Form einer Liebes- und Beziehungssucht.
Und da ich mich sehr viel mit psychologischen und spirituellen Themen beschäftige, denke ich irgendwie es gibt ein "wie innen so außen". Im Sinne von: Er ist im außen ein Spiegel von meinem Inneren. Also mein Suchtverhalten zeigt sich in ihm und ich lehne es so sehr ab, weil ich ein ähnlich gelagertes Problem hab.
Erst wenn ich etwas an meiner Sucht ändere - dann erst zeigt es sich auch im außen.
Bisher haben wir uns beide blockiert mit der Haltung "Warum soll ich aufhören zu trinken, wenn du die ganze Zeit eine scheiß Partnerin bist" bzw "Wie soll ich mich 100% auf dich einlassen, wenn du trinkst".
Jetzt macht er den Step und in mir schreit es innerlich "Juhuu, dann bin ich 100% bei dir".
Und nun serviert er mich ab ...
Nach eurer Erfahrung ist das alles Manipulation?! Schade, dass es im Leben keine Glaskugel gibt ...