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Beiträge von Lanananana
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Was versprichst du dir davon? Ist dir klar, dass du damit nichts erreichst aber deinen Safe Space verlierst?
Er will trinken und das ist sein gutes Recht, denn er ist erwachsen und trägt die Verantwortung.
Du hingegen trägst die Verantwortung dafür, dass es Dir gut geht. Ihn kannst Du nicht ändern! Aber dein Verhalten liegt in Deiner Hand. -
Gestern fragte mich jemand was den so schlimm sei,mit einem Alkoholiker zusammen zu leben. Wenn ich darüber nachdenke denke ich es ist doch nur das ich mich schäme.
Wirklich?!? Ist es nicht auch schrecklich für dich und deine Kinder nicht gesehen und gehört zu werden? Lies doch nochmal von Anfang an, wieviel Sch… du schon allein wegmachen musstest.
Und schau Dir mal Ratgeber zu „toxischer Schuld und Scham“ an. Mir hat das sehr geholfen. -
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Ich verstehe nicht, wenn man seit dem 8.6. hier ausziehen will, das nichts passiert ist.
Denkt er das das einfach so weiter läuft?
Er ist doch offenbar pitschenass ... Frage beantwortet!?
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Ich bin seit 1,5 Jahren mit ihm zusammen. Es war am Anfang eine wunderschöne Zeit. Bis ich das erste Mal gemerkt habe, er versucht einen Streit zu provozieren.
Er war meine große Liebe und ich wahrscheinlich auch seine. Aber nicht mit Alkohol, damit ist er ein anderer Mensch, damit komme ich nicht zurecht.
Ich glaube auch ihm geht es mittlerweile sehr schlecht, die Anzeichen dafür sind überdeutlich. Gelbe Haut, die juckende und kratzt, Selbstgespräche in einer Tour, Tag und Nacht, er vergisst sehr viel, Nasenbluten, beim Husten kommt öfter ein Blutklumpen, 4-5 Stunden schlafen am Tag.
Ich bin an diesen Sätzen hängen geblieben und möchte das gern mit dir teilen … natürlich sagt Zeit nichts aus über die Tiefe einer Liebe … aber es fällt mir schwer nachzuvollziehen, wie jemand in so kurzer Zeit vom Traummann zum körperlich gezeichneten Alkohol-Kranken geworden sein soll …
Verklärst Du da nicht vielleicht was?
Warum ist es mir wichtig, Dich das zu fragen? Weil ich glaube, dass Du es Dir unnötig schwer machst, wenn Du in der jetzigen Situation „er war meine große Liebe“ manifestierst …
Wer weiß, was noch kommt … vielleicht eine viel größere Liebe … hoffentlich aber eine, die glücklich beginnt und sich ebenso entwickelt.
Bleib bei deiner Wut und auf jeden Fall bei deinem Entschluss, dass es so nicht weitergeht. -
Traurig bin ich auch manchmal. Das finde ich auch total ok.
Aber es ist ein Unterschied, ob ich traurig bin oder mir gedanklich Mauern baue.
Mir fiel beim Lesen nur die Formulierung auf …
Liebe Grüße! -
Ich mache mir vorwürfe das ich Sie nicht genug/lang in ihr Kampf gegen die Sucht unterstützt hätte.
Du hast keine Schuld! Es ist an ihr konsequent an Ihrer Trockenheit zu arbeiten. In der Klinik hätte sie sich Hilfe holen können anstatt zu trinken. Sie ist noch nicht so weit.
Ehrlich gesagt, schockt mich das was du schreibst im Hinblick auf eure Kinder. Ich bin selbst in einer suchtbelasteten Familie aufgewachsen - wie gut, dass Du ihnen Schutz und Sicherheit gibst. Schlimm, was sie wegen der Sucht der Mutter durchwachen müssen.Ich bin innerlich zerrissen und habe Zweifel an meine Entscheidungen. Bin ich ein schlechter Mensch? Habe ich einen kranken geliebten im Stich gelassen?
Du hast absolut richtig entschieden! Für deine Kinder, für dich aber auch für sie. Du hast sie nicht im Stich gelassen. Sie hat euch im Stich gelassen.
Hoffentlich wird sie jetzt „wach“. Bleib auf deinem Weg. Ich hoffe, die Kinder und Du kommen zur Ruhe! Ich wünsch euch weiterhin viel Kraft. -
Erst heute morgen im Bad beim Zähneputzen kamen mir wieder Dinge in den Sinn, die ich vermisse, die ich so nie mehr erleben werde.
ich befürchte auch, dass ich so eine Intensität nicht mehr erleben werde
Es ist aber auch möglich, dass noch was viel Intensiveres wartet … ich zum Beispiel habe unbemerkt meine Beziehung zu mir sehr intensiviert. Ich wusste vorher gar nicht, dass da noch so viel Luft nach oben ist …
Der eigentliche Punkt ist allerdings, dass solche Gedanken bremsen und runterziehen. Warum nicht überzeugt sein, dass die nächste Beziehung definitiv noch intensiver und vor allem eine ohne Suchtproblematik ist?!
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Willkommen - ich habe deine Zeilen mit Interesse gelesen und möchte Dir gern meine Gedanken dazu dalassen
Er ist ein guter Mensch ,er ist für seine Kids da
So lang er als Alkoholiker nass ist, schadet er seinen Kindern - da ist nichts schön zu reden. Ich bin selbst in einem suchtbelasteten Elternhaus aufgewachsen.
Ich fühle mich so verantwortlich für Ihn
Du bist nicht verantwortlich für ihn. Du bist verantwortlich dafür, dass es deinen Kindern gut geht - und Dir! Das ist unmöglich in einem suchtbelasteten Haushalt. Einfach weil die Belastung - ausgesprochen oder unausgesprochen - viel zu groß ist.
Das letzte Mal wurde mir alles zu geschoben weil ich ja so schwierig furchtbar wäre ,da muss man ja trinken!
Das muss ich eigentlich gar nicht kommentieren … das steht ja für sich. Oder? Du bist nicht Schuld. Und das weißt Du. Aber ich frage mich, warum Du ihn in Schutz nimmt, wenn er Dir sowas an den Kopf wirft.
Kein Haus dieser Welt ist es wert, dass man das Wohl der Kinder dafür opfert - und auch nicht das eigene.
Lies mal bei den Erwachsenen Kindern von Alkoholikern. Ich wünsche Dir einen hilfreichen Austausch hier. -
Lass Dich nicht verunsichern. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du gehandelt hast. Deine Bekannte weiß doch gar nicht wovon sie spricht. Leute, die nicht in so einer Situation waren wie Du und so fühlen wie Du können das gar nich wirklich beurteilen.
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Für deinen Sohn finde ich die Entscheidung mehr als fragwürdig. Auch wenn Du schreibst, ihr führt ein normales Familienleben - führt ihr das eben mit einem nassen Alkoholkranken und einer coabhängigen Mutter nicht! Er leidet darunter - auch wenn du die Situation klein redest.
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Herzlichen Glückwunsch!!! Und alles Gute für den Neustart! Du hast aus meiner Sicht 100% die richtige Entscheidung getroffen.
Gib Dir Zeit. Ich bin überzeugt, Du wirst schon sehr bald sehr erleichtert sein über diese wundervolle Chance. -
Dass Dich das aufwühlt verstehe ich sehr gut - aber für mich liest sich die Zusage für das Haus unter diesen Bedingungen nach einem unglaublich tollen Wink des Schicksals und nach einer großartigen Chance, Dir und den Kindern was Neues, ganz eigenes aufzubauen. Was kann daran falsch sein! Nur Mut! Ich wünsche Dir, dass die (Vor-)-Freude Angst und den Blick zurück verdrängen kann!
Liebe Grüße!
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Ich habe wieder angefangen, mit anderen darüber zu reden, dass mein Mann wieder trinkt.…
an anderen Tagen macht es mich wütend, bereitet mir Sorgen oder macht mich traurig. Unserer Beziehung geht es sonst gerade erstaunlich gut.
Daran bin ich hängen geblieben. Für mich ist es ein Widerspruch, dass dein Mann wieder angefangen hat zu trinken und du deshalb in Sorge und z.T. auch wütend bist … es euch sonst aber gut geht … Wie kannst du das so ausblenden?
Aber wenn du dich in der Beziehung gerade „erstaunlich gut“ fühlst, scheint das für dich ja aktuell überwiegend zu passen?! -
Ich bin selbst in einer suchtbelasteten Familie groß geworden - dem Kind kann es so nicht gutgehen! Und der erlittene Schaden braucht ggfs. sehr lange, begleitete Aufarbeitung!
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ich immer versuche, mein Kind davor zu schützen.
Wie soll das unter den Umständen gelingen? Bist du dir bewusst, wie schädlich das alles für seine Entwicklung ist?
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No contact ... ist nicht einfach, aber das Beste, was Du gerade für Dich tun kannst. Bloß nicht antworten.
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Ich/Wir haben schon so viel mit ihm geredet, es bringt nichts.
Aber wir müssen das hier ertragen und es macht einen psychisch echt kaputt
Hallo Petra77 , wen meinst Du damit? Dich und deine Kinder?
Ihr müsst das nicht ertragen! Du bist diejenige, die die Verantwortung dafür hat, dass die Kinder davor geschützt werden.