Der erste ist wohl Liebe. Dann haben wir auch tolle Zeiten, Wochen und Monate ohne Ausfälle, im Sommer. Vielleicht ist auch Angst dabei, mein bisheriges Leben aufzugeben. Auch Angst um meinen Mann, der sonst alleine ist. Ich muss dazu sagen, dass er Asperger Autist ist und sozial wenig Anschluss hat.
Du kannst ihn auch lieben, wenn Du auf Abstand gehst. Du solltest ihn aber nicht mehr lieben als Dich selbst. So bleibt das Suchtsystem erstmal wie es ist.
Ich verstehe, dass Du Angst hast, etwas aufzugeben - aber was, wenn es immer so weitergeht? Oder schlimmer wird?
Mein Vater ist noch sehr jung an den Folgen seines Alkoholkonsums gestorben.
Du hilfst deinem Mann nicht, indem Du bleibst und Dir das Ganze antust. Das hat ja bislang auch nicht funktioniert.