maibisjuni - Endet mit der Trennung wenigstens die Co-Abhängigkeit?

  • mein Mann ist tot

    Sorry, das hatte ich nicht gewusst.

    Mein Beileid.

    Dein Beitrag und meine Antwort an Hartmut haben sich überschnitten.

    Niemand schiebt uns die Nahrungsmittel in den Mund, ausserdem muss man ja nicht direkt eßsüchtig sein wenn man etwas mehr auf die Waage bringt.

    Stimmt.

    Aber die wenigsten wollen dick sein. Und es gibt Studien, die belegen, wie zuckerhaltige LM das Gehirn verändern und dort das Verlangen nach mehr Zucker steigern. Und dass es deswegen wie bei einer Sucht schwer fällt zu widerstehen, und die Ernährung auf gesund umzustellen. Besonders wenn man das nie gelernt hat, und wissen fehlt.

    Der Schaden für die Gesundheit ist immens.

    Ich will das weder für mich noch fur meinen Mann und meine Kinder.

    Mit fällt es leichter keine Süßigkeiten zu essen, wenn keine da sind. Und gesunde LM zu essen, wenn diese vorhanden sind. Nur darum ging es mir.

    Bei uns hat das Angebot an ungesundem erst durch die Suchtverlagerung meines zugenommen. Meine Frage war, wie lange diese Suchtverlagerung norma ist.

    Manchmal denke ich es wird viel zuviel Aufhebens um alles gemacht

    Jedenfalls zu viel Aufhebens in einem forum zur Alkoholsucht.

    Alles alles Gute für dich, von.mir kein wort mehr dazu.

    und dir ein schönes 2025.

  • Ich seh da schon eine Parallele. Ich müsste dringend abnehmen, schaffe es aber irgendwie nicht. Immer wenn ich Single war, war ich schlank. In Beziehung habe ich lecker gekocht. Dann zu wiederstehen und nichts zu essen ist schwer. Ähnlich für einen Alkoholiker nichts zu trinken. Für den Alkoholiker, der Abstinend bleiben will ist ein alkfreies Umfeld eine Hilfe. Genauso ist es für jemand der abnehmen muss oder will einfacher, wenn das Umfeld auf Dickmacher verzichtet.

    Wenn ich einem dickmachenden Essen nicht widerstehen kann, kann ich mich schon ein wenig in den Alkoholiker rein versetzen. Nur dass Essen kein Nervengift ist und Du bei zuviel nicht den Führerschein verlierst.

  • Dass Angehörige sich mehr auf sich selbst konzentrieren und sich mit Antworten auf Beiträge von Alkoholikern zurückhalten sollten – weil sie deren Situation nicht wirklich nachempfinden können –, habe ich schon mehrmals gelesen.

    In einer PN wurde ich dann gefragt, ob dieses „Antworten auf Beiträge von Alkoholikern“ typisches Co-Verhalten sei. Diese Frage beschäftigt mich sehr, weil sie wohl zutrifft.

    Ich lese bei den Alkoholikern mit, um die Krankheit besser zu verstehen.

    Das Lesen hier hat mir bereits viele Erkenntnisse gegeben.

    In den Beiträgen der Angehörigen habe ich mich selbst wiedererkannt – und daraus folgte schließlich eine räumliche Trennung.

    Wie anderen Angehörigen danach wieder ein zufriedenes Leben gelingt, lese ich nicht, da diejenigen wahrscheinlich nicht mehr hier sind, sondern mit einer räumlichen Trennung auch die Beschäftigung mit dem Thema und damit verbundene Hoffnungen beenden konnten.

    Ich lese hier jedoch noch viel. Ich weiß, also dass und wie zufriedene Abstinenz gelingen kann.

    Meinen Mann erkenne ich jedoch in den Beiträgen der Alkoholiker wieder, die nicht bereit sind, die Risikominimierung umzusetzen, zu der hier von langjährig Trockenen geraten wird.

    Daraus müsste ich eigentlich die Schlussfolgerung ziehen, auch meine Hoffnung loszulassen und mich auf ein Leben ohne meinen Mann zu konzentrieren – wenn ich nicht weiter mitansehen will, wie sein Suchthirn immer wieder die Oberhand gewinnt.


    Doch diese Umsetzung fällt mir unendlich schwer.

    Ich verabrede mich zwar mit anderen Menschen, aber überall begegne ich dem Alkohol, der meine Lebensträume zerstört hat.
    Mein größtes Problem ist das Hadern mit der verlorenen Zeit – und damit, dass sich meine Gedanken immer noch so viel um die Sucht und ihre Folgen drehen.

    Ich kann gemeinsame Aktivitäten mit anderen Menschen kaum genießen, weil ich sie nicht aus dem Wunsch an dem jeweiligen Treffen unternehme, sondern hauptsächlich, weil mein Mann wegen seiner Sucht dafür nicht zur Verfügung steht.


    Ich wäre lieber mit ihm zusammen – doch das ist nicht möglich, da er immer wieder dem Alkohol verfällt.

    Ich weiß im Moment nicht, wie ich wieder Freude am Leben finden soll.

  • Liebe maibisjuni

    Ich wäre lieber mit ihm zusammen – doch das ist nicht möglich, da er immer wieder dem Alkohol verfällt.

    Ich weiß im Moment nicht, wie ich wieder Freude am Leben finden soll.


    ich kann das nachempfinden. Früher habe ich mich geschämt, dass ich immer alleine unterwegs bin und wurde auch oft von Bekannten angesprochen, warum mein Mann nicht dabei ist. Mittlerweile ist es mir einfach egal und ich genieße meine freie Zeit. Und wenn es mir doch mal schlecht geht, habe ich meine Hündin, mit der ich kuscheln kann und die mich versteht.

    LG Elara

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

  • Hallo liebe maibisjuni ,

    einen schönen Nickname hast Du, ist die beste Zeit des Jahres 🌷ich verstehe Dich gut. Ich habe räumlich nie zusammen gelebt, deshalb gab es in der Hinsicht keine Trennung, aber in den vergangenen Jahren ein immer weiteres, alkohol- und drogenbedingtes Auseinanderdriften mit meinem Ex-Partner. Ich will trotzdem sozusagen hierbleiben, lese weiter, schreibe gelegentlich was, weil mich die Gedanken auch nicht einfach loslassen und ich mit anderen mitffühle, an welcher Station des Weges sie auch gerade sind. Er fehlt mir oft. Aber ich blicke dank des Forums auch mit mehr Zuversicht aufs Alleinsein. Bin wieder offener für neue Menschen geworden.

    Eine Zeitlang ging es mir so, dass ich mich für die spärlichen Momente, in denen er aus seinem Rückzug auftauchte, praktisch bereitgehalten habe. Unternehmungen mit anderen waren Notlösungen, weil er nicht da war. Das führte dazu, dass ich Freunde gar nicht mehr wirklich wahrgenommen und schließlich auch langjährige Freundschaften fast verloren habe. Ich müsste mich zwingen, da herauszukommen und verstehe glaube gut, wie es Dir geht. Gib Dir Zeit, wie Du schreibst, ist das ein längerer Prozess. Ich habe mir irgendwann angefangen, ganz bewusst Dinge nur mit bestimmten Freunden vorzunehmen, die ich ganz speziell nur mit der jeweiligen Person machen wollte, das half mir, da wieder etwas herauszukommen.

    Liebe Grüße

  • Hallo maibisjuni,

    Wie anderen Angehörigen danach wieder ein zufriedenes Leben gelingt, lese ich nicht, da diejenigen wahrscheinlich nicht mehr hier sind, sondern mit einer räumlichen Trennung auch die Beschäftigung mit dem Thema und damit verbundene Hoffnungen beenden konnten.

    Es ist oft so, dass Angehörige den Weg aus der Suchtbeziehung raus finden und dann irgendwann diese Selbsthilfegruppe verlassen. Weil sie den Austausch aus verschiedenen Gründen nicht mehr brauchen.

    Es gibt aber auch Mitglieder, die aktiv noch dabei sind. Und es gibt viele, viele Threads zum Nachlesen bei Cos, die nicht mehr dabei sind aber deren Wege noch nachzulesen sind. Und es gibt viele aktuelle Themen von Cos auf verschiedenen Stadien des Weges.

    Als ich mich getrennt und nach und nach ein neues Leben aufgebaut hatte war und ist es ein stinknormale Leben geworden. Mit Höhen und Tiefen. Im Prinzip brauche ich den Austausch hier nicht mehr weil ich nicht mehr als Coabhängige lebe, mein Mann ist kein Säufer und wir haben unsere "normalen" Problematiken. Ich bin noch hier weil ich Moderatorin bin und weil ich Menschen meinen Weg aus der Coabhängigkeit zeigen möchte.

    Als Beispiel wie mir das gelungen ist und dass man es schaffen kann. Wen interessiert da mein Alltag? Der ist unspektakulär. Meistens. Ich schreib ab und an was in mein Fädchen damit es auf Seite 1 steht und die User sehen können, wenn sie wollen, mit wem sie es hier als Mod zu tun haben.

    Bei Alkoholikern ist es anders. Das Suchtgedächtnis bleibt lebenslänglich und es braucht Aufmerksamkeit und Austausch um zufrieden trocken Leben zu können. So mal meine kurze Erklärung, ich bin ja nicht betroffen und kann es nicht besser schildern.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • auch hier ist es wohl ein längerer Prozess, Dinge zu akzeptieren.

    Genau das wollte ich Dir auf Deinen Post weiter oben antworten.

    Ich wäre lieber mit ihm zusammen – doch das ist nicht möglich, da er immer wieder dem Alkohol verfällt.

    Akzeptanz ist der Schlüssel. Und Konzentration auf das, was Du beeinflussen kannst: Deine Gedanken, die Pläne fürs Wochenende, neue Herausforderungen/Hobbies, Dinge und Menschen, die Dich glücklich machen …

    Wenn Du immerzu sehnsüchtig daran denkst, was Du Dir wünschst, was aber nicht ist bzw. sein kann, macht das natürlich traurig … Versuch Dich auf Dich zu konzentrieren und das, was positive Gefühle verstärkt. Lieben Gruß!

  • Hallo maibisjuni,

    Meine Geschichte ist noch relativ jüng, und bei gewissen Themen bin ich noch mittendrin. Die Konsequenzen der Sucht meines Mannes sind sehr weitgehend geworden und ich kämpfe weiterhin, trotz Trennung.
    Ich kann mich meinen Vorrednerinnen anschließen, es ist ein Prozess und es benötigt seine Zeit. Ich persönlich habe aktuell keine definierten Erwartungen mir gegenüber: wenn ich glücklich bin - freue ich mich, wenn ich traurig bin - es ist so und es ist ok. Was ich aktiv vermeide sind Ausflüge in die Vergangenheit, ebenso vielen Warums. Solang ich heute im Klaren bin mit mir, bin ich zufrieden. Wenn ich mit jemandem Spazieren gehe, quäle ich mich nicht mit den Gedanken, dass ich eigentlich lieber mit meinem Mann wäre spazieren gewesen. Es tut manchmal weh, insbesondere jetzt, wenn die intakten Familien mir über den Weg auf dem Weihnachtsmarkt laufen, und ich bin alleine mit dem Kind und einer mit Schokolade überzogenen Banane unterwegs.

    Liebe Grüße Ino

  • Es tut manchmal weh, insbesondere jetzt, wenn die intakten Familien mir über den Weg auf dem Weihnachtsmarkt laufen, und ich bin alleine mit dem Kind und einer mit Schokolade überzogenen Banane unterwegs.

    Oft sieht es von außen betrachtet nur so aus, als wären die Familien „intakt“ …


    Ich sehe auch oft verliebte Paare und schau denen sehnsüchtig hinterher. Und dann erinnere ich mich, dass ich und mein Ex-Freund sich oft bzw. meistens draußen auch so gesehen wurden - ein scheinbares Traumpaar … (die Dramen waren für die Menschen auf dem Weihnachtsmarkt unsichtbar) …

  • Es tut manchmal weh, insbesondere jetzt, wenn die intakten Familien mir über den Weg auf dem Weihnachtsmarkt laufen, und ich bin alleine mit dem Kind und einer mit Schokolade überzogenen Banane unterwegs.

    Liebe Ino ! Es mag Dir jetzt zwar nicht direkt helfen (aber wenn doch, freue ich mich natürlich auch), aber glaube mir eines (und da sprechen inzwischen Jahrzehnte an Erfahrungen heraus): Viele der sogenannten oder vermeintlich "intakten Familien" sind vieles, aber eben nicht intakt, sondern haben auch ihre massiven Probleme. Da könnte ich so schrecklich viel darauf verwetten. Es ist halt auch oft mehr Schein als Sein. Ich sehe das bei mir selbst immer wieder, wie sich manche "Familien" (manche sind das schon lange nicht mehr), nach außen hin als Vorzeige-Mammis und Pappis im sozial anerkannten Ambiente (da kommt mir selbst das Schmunzeln) präsentieren. Und wenn man letztlich doch ein wenig weiß, wie es bei diesen dann wirklich abgeht (Schulden, Konkurs, Delogierung, Gewalt, kurz vor der Scheidung, Fremdgehen und und und), dann sollte man das Auftreten in der Öffentlichkeit und das äußere "Erscheinungsbild" nicht auf die Goldwaage legen. Ich selbst habe ja auch getrickst bis zum "Geht-Nicht-Mehr"... Anderweitig... Nur am Rande. Ich weiß, ich bin nichts besser.

    Schaue doch einfach zu, liebe Ino , dass es Dir und Deinem Kind gut geht! Andere sollten kein Maßstab sein! Auch, als es mir wirklich schlimm erging, beim Spazierengehen habe ich immer stets gelächelt, gegrüßt und mich ein wenig mit den Damen und Herren unterhalten. Aber, in der Wirklichkeit sieht vieles anders aus.

    Naja, jedenfalls: Ein kleiner Tipp, von jemandem, der selber schon so viel in den Sand gesetzt hat und auch täglich sieht und erlebt, wie es bei so manchen "abläuft"...: "Nimm es nicht so schwer!" Bzw. ich sage es anders: Nimm nicht andere als Vorbild für Dich und Dein Kind! Schau auf DICH!

    LG, Stef.

  • Aurora   EllaDrei   Ina   Lanananana   stef2303

    Danke für eure Antworten.

    koda Nach der Trennung hatte mein Mann sich zu Entzug, LZT und Abstinenz entschieden. In der abstinente Phase wohnten wir wieder zusammen.

    Nach Rückfällen erfolgte die erneute räumliche Trennung, und wenn sich dieser Ablauf nicht fortlaufend wiederholen soll, dann muss der eine entweder Gefahren für Rückfälle ernsthaft verhindern, oder der andere die Hoffnung darauf begraben und akzeptieren, dass die abstinenten Phasen nie von Dauer sein werden, und sich ein neues Leben aufbauen.

    Ich bin jedoch kein Mensch, dem es leicht fällt, aus Bekanntschaften neue Freundschaften entstehen zu lassen, oder gerne ständig auf Achse ist .

    DIe alten Freundschaften bestehen zwar auch noch, aber noch auf dem reduzierten Niveau, auf dass sie sich durch die Sucht entwickelt haben.

    Insofern bin ich je nach meiner Verfassung mal bereitwilliger zu hoffen, dass mein Mann zur 100 %igen Umsetzung der hiesigen Grundbausteine bereit ist, oder freue mich, auch ohne Begleitung, auf die neue Freizeitgestaltung.

    Mal bin ich nur traurig und beneide die Menschen, wo ohnehin alles perfekter erscheint, oder Mütter, deren Kinder noch klein sind.

    (Meine Kinder sind erwachsen und leben ihr eigenes Leben, was natürlich auch schön ist, aber ohne Mann UND ohne Kinder fühle ich mich zuhause manchmal zu allein.)

    An manchen Tagen lese ich zur Aufmunterung im forum. Ich finde den zu lesenden Austausch oft so klug, tröstlich, verständnisvoll und die sich daraus entwickelnde Veränderung der mindsets als sehr mutmachend.

    Ohne das forum wären mir, und damit auch meinem Mann die bisherigen Schritte in die richtige Richtung noch nicht möglich gewesen.

    Daher, danke an alle, die hier ihre Geschichten und Erfahrungen teilen oder auf diese antworten.

  • Hallo maibisjuni ,

    das hier kann ich so gut nachvollziehen:

    DIe alten Freundschaften bestehen zwar auch noch, aber noch auf dem reduzierten Niveau, auf dass sie sich durch die Sucht entwickelt haben.

    Mein Sohn ist auch schon aus dem Haus und ich fühle mich auch gelgentlich einsam. Aber ich versuche jetzt immer mehr, was dagegen zu tun. Vor allem meine engste Freundin hatte kein Verständnis mehr für mein co-abhängiges Verhalten und hat sich vor Jahren schon immer stärker zurückgezogen. Ich arbeite daran, das wieder aufzubauen, weil ich sie einfach sehr mag, und auch weil Freundschaften die wichtigste Stütze gegen diese Melancholie sind, finde ich.

    Wenn man nicht mehr ganz so jung ist, fällt der Aufbau neuer Freundschaften ja meist auch nicht so leicht. Ich zB bin Mitte 50, war noch nie an Vereinen interessiert, das macht es schwierig. Aber es geht trotzdem, ich möchte Dir gene Mut machen. Ist natürlich ein bisschen Glückssache, die rchtigen Leute zu finden, die einem liegen. Ich nutze eine Freizeit-App für Verabredungen mit Leuten, die gleiche Interessen haben. Konzerte, gemeinsame Kino- und Theaterbesuche, Spieleabende, tanzen gehen , wandern, sporteln oder Stricken und Häkeln bei Kaffee und Kuchen geht dort alles, je nachdem, was man gerne mag. Klar muss sich das erst finden. Aber wieder aus sich und dieser Schwere herauskommen tut wirklich gut.

    Liebe Grüße

  • Hallo liebe EllaDrei, ich glaube ich hab den AppTipp von dir und schon erfolgreich ausprobiert… 😉👍

    Könnte noch n bisschen aktiver werden… bin zwischendurch aber auch immer wieder ganz gerne nur mit mir…

    LG, Simsalabim

  • Ich nutze eine Freizeit-App für Verabredungen mit Leuten, die gleiche Interessen haben. Konzerte, gemeinsame Kino- und Theaterbesuche, Spieleabende, tanzen gehen , wandern, sporteln oder Stricken und Häkeln bei Kaffee und Kuchen geht dort alles, je nachdem, was man gerne mag. Klar muss sich das erst finden.

    Sowas hab ich auch für mich entdeckt und es ist eine tolle Sache. Ich habe wieder Spass am Leben und mittlerweile genieße ich es auch alleine mit mir zu sein.

  • Es tut mir leid zu hören, daß das es bei euch wieder Rückfälle gab, vielmehr bei deinem Mann. Ich kann es gut verstehen, daß da erneut Hoffnungen begraben wurden. Ich glaube bevor ich hier ins Forum kam, war ich auch viel mehr voller Hoffnung, daß die Sucht etwas ist was man heilen kann. Daß jemand abstitent wird und das Trinken dann auch einfach kein Thema mehr ist. Aber es ist, wie es ist. So ein doofer Satz, bei der Sucht aber leider so wahr.

    DIe alten Freundschaften bestehen zwar auch noch, aber noch auf dem reduzierten Niveau, auf dass sie sich durch die Sucht entwickelt haben.

    Da lässt sich aber doch anknüpfen oder? Kann aus einem reduzierten Nievau nicht auch wieder etwas höher frequentiertes werden?
    Wollte dir jedenfalls Mut machen, es weiter anzugehen. Gut zu dir zu sein, herausfinden, was vielleicht sogar gerade alleine mehr Freude machen könnte, und darauf zu vertrauen, daß sich Dinge für dich zum Positiven entwickeln dürfen.

    Alles Liebe für dich und - heute ist ja der dritte Advent, - einen schönen solchen für dich.

    Schreib hier ruhig öfter, du bist nicht alleine. Und gelesen wirst du auch.

    Koda

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!