Beiträge von NIKA.

    Ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Ich selbst bin Alkoholikerin und meine Mutter war es auch. Seit ich mich erinnere kam es immer wieder zu sehr schlimmen Situationen mit ihr. Die prägendste für mich war als sie völlig betrunken das Bett verfehlte und mit dem Kopf in der Nachttischlampe, die völlig aus Glas war, landete. Ich war 6 Jahre alt, meine Schwester 5. Wir waren allein zu Hause, unser Vater in der Arbeit.

    Ich will das gar nicht näher ausführen, jedenfalls hat sich meine Mutter 10 Jahre später suizidiert. Meine Schwester meinte letztens, stell dir vor sie würde noch leben?

    Ich kann dich verstehen.

    Hallo JEB

    Ich bin wegen meiner Erkrankung durch Medikamente seit über 6 Jahren im Wechsel. Suchtdruck hatte ich deswegen nicht, aber meine Emotionen waren/sind deswegen oft sehr stark, natürlich auch körperliche Symptome. Sehr müde, sehr wütend, sehr traurig usw. das hat sich aber nach einem Jahr eingependelt.
    Vielleicht solltest du dass für dich überprüfen?

    Vielleicht führt das eine zum anderen?

    Ich find unser Forum deshalb so gut, weil hier so verschiedene Fraktionen da sind. Angehörige, Kinder und Alkoholiker.

    Ich bin Alkoholikerin und eins lass ich da, die Sucht ist wichtiger als alles andere.

    Ganz wenige schaffen es raus aus der Sucht und wenn ich von mir ausgehe, hatte ich den Weg rausgefunden, nicht mein Sohn, Partner, sondern ich allein.

    Ich wusste immer was ich anstelle, wenn ich trank, aber die Kommentare waren mir egal. Bis ich selbst nicht mehr wollte. Ich glaube, dass niemand jemanden dazu bringen kann, mit dem trinken aufzuhören.
    Er oder sie muss diese Erkenntnis selbst bekommen.

    Ganz schlimm die Sucht war mir wichtiger als mein Kind. Und mein Partner war mir noch mehr egal.

    Das bringt euch nichts zu hinterfragen, warum denkt er nicht an die Kinder oder an mich.
    Er denkt nicht, dass ist seine Suchtstimme. Das könnt ihr nicht reparieren.

    Also das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.

    Wir möchten nicht, dass über Dritte hergezogen wird, die sich nicht äußern können

    Ich und auch viele andere haben schon ihren Unmut über Kollegen, Chefs, Männer, Frauen, Kinder …. hier lassen dürfen. Das hat doch nichts mit lästern zu tun. Wie ich schon schrieb, vieles was geschrieben wird, dient auch zum einfach nur Frust rauslassen.
    Und das hat nichts mit einem Läster Club zu tun.

    Ich verstehe das jetzt alles gerade überhaupt nicht.

    Naja, wenn es jemanden so beschäftigt, was ich hier bei Absti rauslese, kann es durchaus so sein, ohne dass derjenige das auch glauben mag, dass Suchthirn nimmt sich alles, was es braucht um „befreit“ zu werden.

    Aber ich schätze das Forum deshalb auch so sehr, dass ich meinen Frust auch rausschreiben kann.

    Nimmt auch viel Druck raus. Einfach zur Regulation, na klar sind dann auch andere Meinungen da, aber das macht es doch aus?
    Ist nur meine Meinung.

    Wie alt ist sie denn? Grad voll pubertierend? Und stimmt da sind’s irre 🤯. War ich auch mal und im Job Seh ich das ja dauernd….

    Also zusammen sitzen und ein Gespräch führen, hätte mich damals noch mehr verärgert und wütender gemacht….

    Wennst mit ihr was klarstellen willst, musst den richtigen Zeitpunkt abwarten/erwischen, ach ich will im Grunde gar nicht gscheitln…

    Irgendwas muss Ihr ja missfallen, wenn sie Dich immer wieder verbal angreift.

    Mir hat auch immer was missfallen in dem Alter, da musste ich auch gar nicht lange suchen 😉

    Es sind jetzt über vier Wochen, dass ich wieder nüchtern und klar im Kopf bin.

    Gestern war ich beim Zahnarzt, da bekam ich die doppelte Dröhnung, ein Zahn musste raus.

    So wichtig für alle Alkoholiker Unter uns 😉: sagt unbedingt dem Zahnarzt, dass ihr Alkohol konsumiert habt, da sich das Schmerzempfinden verändert. Die „normalen Spritzen“ wirken nicht so stark.

    Der nächste Aha Punkt, jedenfalls bei mir gestern. Als ich da halbgesichtig betäubt war und raus aus der Praxis war, bekam ich Suchtdruck. Die HALT Regel ging nicht, ich durfte nichts essen nichts trinken.
    Die Suchtstimme wurde lauter, sie versuchte mir klar zu machen, dass ich jetzt mit Alkohol desinfizieren muss. Dass, die Schmerzen, die ich da ja noch gar nicht hatte, nach einigen Litern Bier, dann sicher nicht so schlimm wären usw.

    Ich habe dann hier geschrieben, viele Beiträge gelesen, irgendwann bin ich eingeschlafen, als ich aufwachte (hatte übrigens einen Sauftraum), ging’s mir wieder gut.

    Gleich mal gegessen und getrunken.

    Ich war nicht vorbereitet, daß durch ein Betäubungsmittel, meine Suchtstimme aufwacht.

    Vielleicht hilft dies ja dem einem oder anderem.

    Auf was willst du raus?

    Dein Alles

    Hey, erste Radler mit 16. das erste Bier mit 18.. dann bis 19 ab und an, nur am Wochenende.

    Bis 25 gar keinen Alkohol mehr, oder nur mal auf einem Fest oder so. Dann etwa bis 28 deutlich zu viel: Abends so 3 Flaschen Bier.

    Ab 28 bis Anfang 30 unregelmäßig, ab 30 bis 35 deutlich zu viel, täglich. Am Ende sogar bis zu 7 Flaschen am Wochenende. 3 Jahre stopp bis 39 und eben dann bis letztes Jahr. Seitdem wieder stopp.


    Nach der Scheidung mit 31 wurde es abends mehr. Einsamkeit, Frust. In den 20er war es einfach Arbeit und am Wochenende mal die Sau rausgelassen.


    Ich habe immer gemerkt, Alkohol beruhigt mich ungemein, obwohl ich ihn selber nicht vertrage. Übelkeit, Kater, übergeben.

    Ist doch von Vorgestern.

    Schau nach vorne.

    Warum, wieso, weshalb analysiere mit deinem Therapeuten, aber du trinkst nicht mehr, also Abmarsch ins Neue. Ist doch gut!

    Deine, was sind deine Vorstellungen von Partnerschaft usw. Ich kenn sie nicht, und ist auch egal.

    Ich wollte nur erklären einem alkoholabhängigen, sind Wünsche von außen einfach egal.

    Da gibts nur einen der Recht hat, die Suchtstimme.

    Aber ich bin hier wieder raus, und sorry wenn es hart ist.

    Ja ich habe diese wunderbaren Eigenschaften, aber wenn ich soff war mir alles jeder egal. Und ich habe auch ein Kind. Im Alkoholkopf war das alles egal. Du wirst einen Alkoholiker niemals durch deine Wünsche, Träume was auch immer dazu bekommen zu sein wie du ihn haben willst, oder es dir vorstellst. Er muss den Weg finden, du kannst und sollst es auch nicht tun. CO.