Ein profitables Festhalten an der Sucht, das auf die Gesundheit des Säufers pfeift,
Amen. Aus dem Grund habe ich es nur "geschafft" 16 Minuten davon anzuschauen.
Ein profitables Festhalten an der Sucht, das auf die Gesundheit des Säufers pfeift,
Amen. Aus dem Grund habe ich es nur "geschafft" 16 Minuten davon anzuschauen.
Probiere Ggfs. Mal eine andere Gruppe aus. Ein anderes Format.
Ansonsten, bin ich auch fast nur noch hier.
Aber im ersten Jahr bin ich einmal in der Woche da hin.
Da gibt es aber keine Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen. Das würde ich auch nicht wollen.
auf Anfrage alles erzählt
Vielleicht hast du dieses Mal auch wieder auf eine Anfrage gewartet?
Da müsstest du selbst aktiv werden.
In meiner Gruppe gibt es gar keine Gebühren. Das funktioniert auf Spendenbasis.
Die würden sich auch nur über Alltagsprobleme unterhalten. Da mache ich inzwischen fleißig mit. Nur wenn ein neuer da ist, wird an diesem Tag vermehrt über Alkohol gesprochen. Und über die Anfänge.
Am Anfang habe ich aber selbst angefangen, von und meinem Problem zu erzählen. Gleich zu Beginn. Bei den späteren Wortmeldungen gingen sie dann automatisch darauf ein. So habe ich das Meeting praktisch immer zu meinem Meeting gemacht.
Also früh melden und von sich erzählen.
Bei dir handelt es sich allerdings auch um ein anderes Format, wie ich heraus lese. Von daher kann ich das natürlich nicht so gut einschätzen.
Ich hab gleich so getan, als ob ich richtig krank bin
(Also wie beim Männerschnupfen *psssst*)
Wie belohnst du dich denn anstatt mit Alkohol?
Die Wohnung nicht zu putzen, weil es einen Belohnungstrigger geben könnte. Auf die Idee bin ich leider nicht gekommen. 😅
Die Lösung liegt hier nicht in der schmutzigen Wohnung, sondern in dem von mir oben markierten Satz.
Denk dir etwas aus.
Ich stelle mal mein ganzes Zitat rein. Sonst liest sich das da oben, als hätte ich Dir die Frage gestellt.
Dann stimmt doch mit dem was nicht. Da würde ich aber mal genau nachfragen.
"Aus welchem Grund ist dir Alkohol so wichtig?"
Die Frage war ja nicht an Dich gerichtet. Sondern als Vorschlag gedacht, was die Person gefragt werden könnte, die unbedingt möchte, dass ich etwas Alkoholisches trinke.
Beim Stöbern im Forum habe ich einen alten Thread entdeckt, wo sich Alex_aufdemWeg über Hartmut ärgert. Und nun ist er Moderator.
Und ich weiß sogar welcher.
Meine ersten Wochen im öffentlichen Bereich fehlen hier, aus bestimmten Gründen.
Aber ich kann kurz erzählen.
Ich kam hier rein und habe z. B. auch gar nicht einsehen wollen, wieso meine Ex jetzt ihr Bier aus dem Vorratsschrank nehmen soll. Es ist ja mein Problem.
Also auch praktisch das Gleiche was gerade bei R/no Thema ist.
Und ich habe mich über den Ton hier geärgert.
Aber dieser Ton hat mir den A... gerettet. Und wenn ich jetzt, sehr viel später, lese was da bei mir in den Anfängen steht... Dann stelle ich fest, dass da gar kein Angriff auf mich persönlich stattgefunden hat. Ich habe das aber schon so empfunden.
Also nochmal. Was mir sehr geholfen hat ist
1. Es geht um die jeweilige Handlung und um Alkohol. Nicht um mich persönlich.
2. Wenn es piekt, nicht sofort antworten. Aushalten und warten. Das Hirn fängt an weiter darüber nachzudenken. Und dann wurden und werden, auf einmal die Fakten für mich sichtbar. Wenn ich dann aus dem "Kampfnebel der Hormone" wieder aufgetaucht bin.
Hui. Eigentlich will ich ins Bett.
Tschüss
27 Tage, was nichts ist das ist mir aber schon bewusst.
Jede Nüchternheit fängt mit dem ersten Tag an. Also ist das nicht nichts.
Aufpassen muss ich immer, aber am Anfang sind die Beine noch etwas wackliger unterwegs.
Und darum geht es gerade. Ist der Alkohol daheim greifbar, kann es sehr schnell vorbei sein. In Sekunden.
Jahrhunderte lang glauben die Menschen, die Erde ist flach und die Sonne dreht sich drumherum.
Kann ja nicht jeder auf dem neuesten Stand sein. Auch wenn es wirklich nervend ist.
Wohlwollendes Augenrollen ist angesagt. ![]()
Ich gucks mir mal an
Na dann viel Spaß dabei
Hätte ich jetzt auch gemacht. Im Prinzip ist Negativ-Werbung, auch Werbung, stelle ich gerade fest.
Danke Rennschnecke Genau so sehe ich das auch. Wenn es jemanden stört, dass ich keinen Alkohol trinke. Dann stimmt doch mit dem was nicht. Da würde ich aber mal genau nachfragen. ![]()
"Aus welchem Grund ist dir Alkohol so wichtig?"
Meine Ex Saufkollegen konnten damals jedenfalls nicht schnell genug das Thema wechseln.
Ich hab da mal reingeschaut. Nichts für nasse Alkoholiker. Punkt.
Ja, reingeschaut habe ich auch. Bis Minute 16. Als sich dann eine Alkoholikerin den Schnaps an den Mund gesetzt hat, um zu "trainieren" nicht zu trinken.
Das war es dann. Sinnlose Masochistenspielchen muss ich mir nicht ansehen.
Vorher hat er noch ein Bier mit einem Alkoholiker getrunken, der plötzlich kontrolliert trinken kann.
In der Vorschau kam noch irgendwas mit "Abstinenz ist nicht möglich".
Ich rate von dieser Doku ab. Am Ende kommt noch jemand auf die Idee, das nachzumachen.
Ich persönlich gehöre zu den glücklichen Menschen, denen es möglich war, es meinem Umfeld mitzuteilen. Den Rest hat mein Kleiner übernommen. Der anfing allen zu erzählen, dass der Papa kein Bier mehr trinkt und zu den "reale SHG" geht.
In der Schule. In seinen Sportvereinen, usw.
Bis ich das bemerkt habe, war es eh durch.
Es gab ein paar Blicke. Nachdem aber festgestellt wurde, dass ich noch immer wie ein normaler Mensch aussah (vielleicht etwas frischer, als vorher) wurde das schnell uninteressant.
Da so etwas sicher schnell die Runde gemacht hat, gehe ich davon aus, dass einfach jeder Bescheid weiß. Darauf angesprochen hat mich tatsächlich kein einziger.
Ich denke, dass es für die meisten Menschen bei Weitem nicht so interessant ist, wie jetzt für mich selbst.
Alle meine Freunde wissen Bescheid. Besonders meine vielen Freunde, die ich jetzt nicht mehr habe, da es sich nur um Saufkumpanen gehandelt hatte. Ich vermisse sie keine Minute, da wir, außer dem Alkohol, kein Interesse füreinander hatten.
Ich habe alle sozialen Brücken zurück in die Sucht abgebrochen und lebe heute sehr gut damit.
Ich brauche mich nicht verstecken und wenn ich irgendwo zum Glas greifen würde, würde zu Recht das große Trara ausbrechen.
Zu meiner Sucht stehe ich voll und ganz und das würde ich jedem mitten ins Gesicht sagen, wenn es nötig wäre.
Das war jetzt meine Sicht und Art, wie ich damit umgehe. Ich dachte mir, eine Extreme der "offenen" Seite hier, dürfte nicht schaden.
Vor-Glückwunsch zu zwei Jahren Stromer. 🥇
Wann fing denn Deine Entgiftung genau an?
Ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich das überhaupt erwähnt habe
Was ich Dir gerne raten möchte ist, dass Du - auch wenn es im ersten Moment schwer ist - Dich nicht rechtfertigst.
Ich habe ein paar Stunden gewartet.
Mit der Zeit hat mein Hirn dann angefangen, die Fakten raus zu filtern, ohne dass meine Emotionen das weiter blockiert haben.
Und wenn ich der Meinung war, dass das nichts für mich ist, habe mich auch nicht mehr darüber aufregen müssen. Hat mich etwas weiter geärgert, war meistens etwas dran.
Willkommen Robyn,
du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.
Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Nein, im Ernst. Deine Gefühle schlagen anscheinend immer sehr gewaltig aus. Gegen "wahnsinnig gut drauf", ist ja nichts einzuwenden. Irgendwie habe ich nur bedenken, dass das vielleicht auch wieder mal umschlagen könnte, wenn Du so ein Tempo vorlegst.
Vielleicht ist das bei Dir aber auch einfach normal so. Das wird der Grund sein, wieso ich das Bedürfnis habe ständig auf die Entschleunigung zu pochen.
Warum? Bin lieb und nett 😜
Wie diese Hündchen, die immer so an einem hoch springen und sich die ganze Zeit dabei freuen. ![]()
Hat Dich Deine Erfahrung, in Deiner Mitte, Dich nicht etwas ruhiger gemacht? Hält wahrscheinlich nicht so lange. Aber heiß baden soll ja auch helfen.
Sieh auf alle Fälle zu, dass Du genug Schlaf bekommst. Das ist wichtig.
Irre was dieses Vorbeifahren ausgelöst hat. Habe ich so noch nicht erlebt.
Ich komme jetzt wieder mit einer ollen Kamelle. Aber sie stimmt.
Wenn ich aufhöre zu saufen, kommen mit der Zeit viele Gefühle zurück.
Aber, es kommen alle Gefühle zurück.
Die guten und die schlechten Gefühle. Wie Du erkannt hast, liegt die Kunst jetzt darin, einen anderen Weg zu finden, als Alkohol.
Das sind neue Pfade. Doch dadurch, dass Du sie jetzt immer wieder gehst, werden sie fester und breiter. Und bald hört dieser schlechte Vorschlag des Suchthirns fast ganz auf.
Bei mir kommt das praktisch gar nicht mehr. Ich musste eher aufpassen, wegen der Belohnungsgedanken.
Das ist jetzt auch weg. Dann wären es nur noch die sich häufenden Trigger. Das kann ich vermeiden.
Jedes Mal, wenn Du einem "Angriff" der Suchstimme widerstehst, wirst Du stärker werden.
Das Suchtgedächtnis bekommt mal einen Schulterwurf verpasst
Am besten einen Q goshi. Der hat sich bewährt. ![]()
Wenn ich bei Dir lese, werde ich ganz hibbelig. Vielleicht nimmst Du zum Lavendel noch Baldrian dazu. ![]()
Auf alle Fälle ist so viel Lebensfreude ansteckend.