Beiträge von Alex_aufdemweg

    Ich war bislang der Meinung, dass meine Kinder noch zu klein sind, um zu merken, wie es mir geht und was da bei uns los.

    Ich kann mich sehr gut an meine Kindergartenzeit erinnern. Und da wusste ich schon genau Bescheid.

    Kinder haben ganz feine Antennen. Meine Mutter fand das damals ganz toll, dass ich ihr immer sagen konnte, wenn er getrunken hatte. Damit war dann nämlich seine besch... Art entschuldigt.

    Ich finde, dass wir alle hier ziemlich mutig sind, weil wir uns so einer Herausforderung stellen.

    Bei mir hat das mit Mut nichts zu tun. Eigentlich hatte ich eher Schiss vor dem endgültigen Aus.

    Wie das aussehen kann, habe ich dann später noch bei meinem Vater gesehen. War Jahre lang in der geschlossenen Abteilung, um dann an einem Sammelsurium an Krankheiten zu sterben, die man durch Alkohol bekommen kann.

    Hallo adeline,

    willkommen hier.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    VG

    Alex

    Ich denke ich warte mindestens 6 Monate

    Ich habe zwei Jahre gewartet. Ein Jahr hätte wohl auch gereicht. Ich musste es aber erst richtig wollen.

    Hatte gedampft. Das überall und ständig.

    Fast zwei Wochen lang alle paar Minuten daran gedacht. War echt heftig. Die Suchtstimme hat Kapriolen geschlagen. Mag daran liegen, dass Dampfen nicht so stinkt und der Geschmack ok ist. Es ging mir da halt nicht so besch... wie beim Alk.

    Auf Dauer bringt einen das Nikotin, weil es ein Pestizid ist, dann doch um. Oder macht zumindest richtig krank. Von den Kosten ganz zu schweigen.

    Gleichzeitig mit dem Alkohol wäre das zu viel für mich gewesen.

    Nach zwei Wochen war es dann durch.

    Pauschal würde ich auch mindestens ein Jahr vorschlagen. Außer, Du willst einfach nicht mehr. Zum Rauchen zwingen musst Du Dich jetzt auch nicht.

    Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren.

    Das ist schon irgendwo richtig. Ich denke praktisch den ganzen Tag nicht an Alkohol. Wozu auch? Nur hier, oder wenn irgend etwas ansteht, um zu prüfen, ob ich was planen muss.

    Ich möchte es nicht im falschen Moment vergessen.

    Also im Prinzip passt das schon, mit dem "steht im Hintergrund". Wenn Du jetzt schon nicht mehr daran denkst, wäre das aber schon Raketen-Geschwindigkeit.

    Jetzt hab ich darüber nachgedacht das mal zu probieren - mich aber dagegen entschieden.

    Gibt da ein Buch. Trocken Bleiben - Nüchtern leben. Da steht ab Seite 97, dass bewusstseinsverändernde Drogen grundsätzlich schlecht für Alkoholiker sind. Von daher, gute Entscheidung.

    Kiffen anstatt Saufen ist nicht die Lösung. Und ich denke, dass in diesem Zustand der Griff zur Flasche schnell passiert ist.

    Probiere Ggfs. Mal eine andere Gruppe aus. Ein anderes Format.

    Ansonsten, bin ich auch fast nur noch hier.
    Aber im ersten Jahr bin ich einmal in der Woche da hin.
    Da gibt es aber keine Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen. Das würde ich auch nicht wollen.

    auf Anfrage alles erzählt

    Vielleicht hast du dieses Mal auch wieder auf eine Anfrage gewartet?
    Da müsstest du selbst aktiv werden.

    In meiner Gruppe gibt es gar keine Gebühren. Das funktioniert auf Spendenbasis.
    Die würden sich auch nur über Alltagsprobleme unterhalten. Da mache ich inzwischen fleißig mit. Nur wenn ein neuer da ist, wird an diesem Tag vermehrt über Alkohol gesprochen. Und über die Anfänge.
    Am Anfang habe ich aber selbst angefangen, von und meinem Problem zu erzählen. Gleich zu Beginn. Bei den späteren Wortmeldungen gingen sie dann automatisch darauf ein. So habe ich das Meeting praktisch immer zu meinem Meeting gemacht.
    Also früh melden und von sich erzählen.
    Bei dir handelt es sich allerdings auch um ein anderes Format, wie ich heraus lese. Von daher kann ich das natürlich nicht so gut einschätzen.

    Ich stelle mal mein ganzes Zitat rein. Sonst liest sich das da oben, als hätte ich Dir die Frage gestellt.

    Dann stimmt doch mit dem was nicht. Da würde ich aber mal genau nachfragen. ;)

    "Aus welchem Grund ist dir Alkohol so wichtig?"

    Die Frage war ja nicht an Dich gerichtet. Sondern als Vorschlag gedacht, was die Person gefragt werden könnte, die unbedingt möchte, dass ich etwas Alkoholisches trinke.

    Beim Stöbern im Forum habe ich einen alten Thread entdeckt, wo sich Alex_aufdemWeg über Hartmut ärgert. Und nun ist er Moderator.

    8| Und ich weiß sogar welcher.

    Meine ersten Wochen im öffentlichen Bereich fehlen hier, aus bestimmten Gründen.

    Aber ich kann kurz erzählen.

    Ich kam hier rein und habe z. B. auch gar nicht einsehen wollen, wieso meine Ex jetzt ihr Bier aus dem Vorratsschrank nehmen soll. Es ist ja mein Problem.

    Also auch praktisch das Gleiche was gerade bei R/no Thema ist.

    Und ich habe mich über den Ton hier geärgert.

    Aber dieser Ton hat mir den A... gerettet. Und wenn ich jetzt, sehr viel später, lese was da bei mir in den Anfängen steht... Dann stelle ich fest, dass da gar kein Angriff auf mich persönlich stattgefunden hat. Ich habe das aber schon so empfunden.

    Also nochmal. Was mir sehr geholfen hat ist

    1. Es geht um die jeweilige Handlung und um Alkohol. Nicht um mich persönlich.

    2. Wenn es piekt, nicht sofort antworten. Aushalten und warten. Das Hirn fängt an weiter darüber nachzudenken. Und dann wurden und werden, auf einmal die Fakten für mich sichtbar. Wenn ich dann aus dem "Kampfnebel der Hormone" wieder aufgetaucht bin.

    Hui. Eigentlich will ich ins Bett.

    Tschüss