Beiträge von Alex_aufdemweg

    Viele hier haben sich Gedanken gemacht, wie sie Silvester verbringen.

    Das Risiko minimieren. Es gut rumbekommen. Und, irgendwie auch Spaß daran haben. Oder, so wie ich, zumindest ihre Ruhe.

    Wenn das bei Dir flachgefallen ist, könnte ich mir vorstellen, dass Du heute heftig mit Alkohol konfrontiert wirst. Kann das sein?

    at mich aber nie gestört.

    Nie, vor den vier Monaten.

    Es hat mit Sicherheit einen Grund, wieso Du noch kämpfen musst.

    Wenn er vor Dir trinkt, wird das Dein Suchthirn triggern. Besonders, da es regelmäßig passiert.

    Alle meine Freunde, Bekannten Verwanten trinken Alkohol, bin jeden Tag damit konfrotiert.

    Ja gut. Dann ist das klar.

    Nur nicht trinken, reicht nicht.

    Wenn Du, nicht trinkend, dazwischen sitzt... Also, da würde ich durchdrehen. Auch diese Veränderung bei ihnen mitzuerleben. Da gehöre ich nicht mehr hin.

    Ich habe mir ein möglichst alkoholfreies Umfeld geschaffen. Ich hatte z. B. nur "Freunde" die getrunken haben. Da bin ich nicht mehr mit. Durfte schnell feststellen, dass Alkohol das einzige war, was sie und mich verbunden hatte.

    Ich habe sie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr gesehen. Nur einmal zufällig und tatsächlich hat es sie nicht die Bohne interessiert, wie es mir ging. Ich denke eher, es war ihnen peinlich, vor mir etwas zu trinken.

    Wenn Du Dich weiterhin im nassen Umfeld aufhältst, wird Deine Suchtstimme keine Ruhe geben.

    Da müsstest Du irgendwo anfangen.

    Und Offenheit entlastet mich.

    Und wie.

    Das wird unterschiedlich gehandhabt. Ich z. B. mache das genauso wie Du. Ich muss nicht lügen, oder irgendeine Ausrede erfinden.

    Meistens. Natürlich binde ich es jetzt nicht jedem auf die Nase. Aber allen, die an meinem Leben teilnehmen und natürlich Ärzte.

    bezüglich Offenheit rumgeeiert.

    ^^ Das verstehe ich absolut.

    mein erwachsenes Ich kann sich heute wehren,

    Genau. Und damit es das kann, müssen Bedürfnisse angemeldet werden. Denn dann habe ich alles recht mich zu wehren, wenn diese übergangen werden.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Heuel.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Und habe gleich eine paar Fragen.

    Es ist ein bisschen ungewöhnlich, dass Dein Suchtdruck, nach vier Monaten noch so ausgeprägt ist.

    Was denkst Du, woran das liegen könnte? Ist Dein Zuhause alkoholfrei? Trinkt irgendjemand in Deiner Gegenwart?

    Oder, was hat sich denn bei Dir inzwischen geändert, seit Du nicht mehr trinkst?

    Meinen größten Respekt, dass Du das jetzt vor dem ganzen Haus durchziehst.

    Wenn das mit der Informationsverbreitung, dass Du Alkoholiker bist, so läuft wie bei mir. Dann wissen sowieso schon alle Bescheid. Sowas spricht sich unglaublich schnell herum.

    Aber es gehört einiges dazu, sich dem so offen zu stellen.

    Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem blauen Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Silvester ist für viele nur ein Grund mehr ordentlich einen zu Bechern.

    Ja. Und das über Jahre programmierte Suchthirn, kann da schon mal ausschlagen. Besonders am Anfang.

    Schon beim Einkaufen heute wieder musste ich im Slalom um die Alk-Angebote herumgehen.

    Aber schon wenn morgen die Augen aufgehen und der Kopf frei ist, kommt Freude auf.

    Dann ist das Gröbste erstmal durch. Und ich habe nochmal mehr Grund zum Feiern. Trockenheitsgeburtstag.

    Bei mir hat der Klassiker, "alkoholfreier Januar", damals funktioniert. ^^ Und dies wird dann mein vierter.

    aber nur eine Person die trinkt.

    Es scheinen Dir gut bekannte Menschen zu sein. Hast Du mit ihnen noch nie darüber gesprochen, was es mit Dir macht, wenn vor Deiner Nase getrunken wird?

    Wahrscheinlich muss "dieser eine Mensch" nicht unbedingt trinken. Du möchtest doch auch ein entspanntes Silvesterfest haben.

    Ist ja nicht so, dass Du gerade aufgehört hast.

    Da klingelt es halt bei mir. Ich habe so viele Menschen aussortiert, denen der Alkohol wichtiger war als ich. Bin ich ja auch selbst schuld. Habe sie mir ja vorher auch so ausgesucht.

    Das liest sich bei Deinen Bekannten jetzt erstmal nicht so.

    Glückwunsch Heuel,

    vier Monate ist ja schon eine ordentliche Hausnummer. Es ist gut, dass Du Dich hier angemeldet hast. Hier kannst Du Hilfe finden um ein glücklicheres, abstinentes Leben zu führen.

    Du siehst Dich als Alkoholikerin? Strebst Du lebenslange Abstinenz an?

    Das sind die Voraussetzungen hier.

    VG

    Alex

    Guten Abend Paz,

    schön, dass Du es jetzt angehst.

    Wenn Du gestern das letzte Mal getrunken hast, befindest Du Dich bereits im kalten Entzug. Dieser kann auch tödlich enden.

    Gehe bitte schnellstmöglich zum Arzt oder scheue Dich nicht, im Notfall die 112, anzurufen wenn sich Dein Zustand bis dahin verschlechtert.

    Am besten trinkst Du bis zu dem Arzttermin "moderat" weiter.

    Die psychische Komponente wird Dich zwar Dein ganzes Leben begleiten. Jetzt hat aber erst einmal Dein Körper Vorrang.

    Shitstorm

    Dein Gefühl kann ich nachempfinden. So fühlte ich mich anfangs auch. Ich war ja auch gewöhnt mir eine Menge anzuhören, wegen meiner Sauferei. Was ja nie viel gebracht hat.

    Also bin ich hier davon ausgegangen, dass ich jetzt halt (wie gewohnt) auf die Mütze bekomme.

    Tatsächlich verhält es sich aber hier anders.

    Es tut mir leid, Dir das sagen zu müssen, aber für mich geht es hier nur ganz am Rand um Dich.

    Es geht um die Sache. Um Alkohol und wie lebe ich sicher und glücklich Abstinent.

    Dann schreibst Du etwas. Oft kenne ich es von früheren Aussagen anderer. Oft sogar von mir selbst. Dann wird das mit meinen Erfahrungen abgeglichen. Rote Lampe geht an? Gefahr und/oder Fehler ansprechen.

    Wichtig für Dich, für andere und auch für mich.

    Ich kann Dir für Deine Aussagen, die Du da so raushaust, nur danken. ^^

    Denn genau dafür sind wir ja hier. Also. Alles ok. Du machst das genau richtig. :thumbup:

    Wenn ich Suchtdruck bekommen würde, bräuchte ich nur 300 Meter zur nächsten ⛽ Tankstelle gehen.Das wäre dann eher gefährlich für mich.

    Das ist auch schon wieder so ein Klassiker Bono. ;)

    Es ist etwas anderes, sich die Jacke und Schuhe anzuziehen. Den Geldbeutel in die Hand zu nehmen. 300 Meter zu laufen und dann sich dann noch etwas zu kaufen.

    Anstatt einfach in den Schrank zu greifen und es sich direkt rein zu schütten.

    Das Hirn und der Verstand haben mehr Zeit um sich auf dem Weg einzuschalten. Und es ist eine ganz andere Hürde.

    Es gab hier User, die haben berichtet, wie sie eine Kühlschranktür geöffnet haben und zack war es passiert. Auch dieser Rat, aus den Grundbausteinen, kommt nicht von ungefähr.