Erstmal vielen Dank für eure Hilfe, das Lesen selber hat geholfen mich besser zu verstehen.
Der Sport ist unter anderem mein Ventil gegen den Suchtdruck, vorallem das Laufen. Wenn ich welchen verspüre, laufe ich solange bis ich denke fast zu kollabieren, manchmal auch mitten in der Nacht. Das hört sich jetzt extrem an, aber es hilft. Manchmal rauche ich auch eine, was nicht gut ist und wenn ich das so schreibe, auch bescheuert klingt. Mir sind die Gefahren einer Suchtverlagerung bekannt.
Wasser habe ich im Auto immer dabei und nehme ich auch zur Genüge zu mir, das füllt den Magen gut.
Einer meiner Hauptprobleme sind die Schlafstörungen, die ich während dem Trinken schon hatte und die nun schlimmer geworden sind. Stresst mich ungemein, wenn ich weiß, dass ich in x Stunden wieder im Dienst sein muss und kein Auge zubekomme.
Das stetige nachfragen der Kollegen, warum ich mich so abwende und die Trennung von meiner Frau .. triggert alles. Im Nachhinein denke ich, dass es eine Kombi aus allem ist. Aber alles kein Grund wieder zur Flasche zu greifen.
Ich werde meinen Blutzucker in nächster Zeit nach dem Sport beobachten und das mit dem Einkaufen seinlassen.