und Wichtelmama
mir fiel grade noch ein, dass ich Dir noch erzählen möchte, dass ich gemerkt habe, dass ich selber scheinbar viel mehr unter dieser Ungerechtigkeit (Haus, Garten, Nachbarschaft, Natur, Tiere...) leide oder gelitten habe, als Sohni dies tut. Obwohl er als ich ihm damals von der Trennung erzählt hatte ja direkt sagte "ABER WIR BLEIBEN HIER!" Und obwohl er ja autistische Züge hat und sehr viele Routinen braucht. Und sehr von der Umgebung profitiert hat.
Mir ist das ganz extrem aufgefallen, als er in letzter Zeit anderen Leuten immer wieder so vollkommen selbstverständlich erzählt "in Ort xy wohnt mein Papa" oder "ich besuche meinen Papa" oder so. Da ist nix von "da wo ich früher wohnte" oder so. Er hatte ja schon keine 2 Wochen nach unserem Auszug, an Weihnachten, von seinem Zuhause gesprochen, wenn es um unsere (Ferien-)Wohnung ging. Er wollte einen Weihnachtsbaum in seinem Zuhause, obwohl wir ja in unserem alten Haus gefeiert haben. Wurde ihm dort etwas zu viel, bat er mich, dass wir nach Hause (in die Ferienwohnung) fahren usw. Es war von Anfang an UNSER ORT und den hat er sicherlich mit einer entspannten Mama verbunden.
Das kann und darf natürlich bei jedem Kind unterschiedlich sein - jedes Empfinden von den Kindern, die ja nix dafür können, hat sein Recht. Ich hatte da ein riesen Glück. Aber vllt hilft es Dir, denn wie meine Therapeutin mir oft empfielt, wenn ich Dinge in der Zukunft negativ sehe: Kann natürlich sein, dass es so (negativ) kommt. Aber es gibt zig andere Möglichkeiten, die genauso gut eintreten können.
Ich denke an Euch und wünsche Euch alles beste für Euer Einleben in EUREM ORT!!
LG
Api