Beiträge von Sonne.

    Hallo Nayouk,

    ich hab selbst über mich gestaunt, aber das ist das spannende an der Abstinenz, ich lerne mich immer mehr neu kennen.

    Und genau Doro,das Vertrauen war nach dem 1."Hallo " da.

    Es war so vertraut, so selbstverständlich, so einfach, so lustig und so herzlich, das Zusammensein beim Forums-Treffen.

    Ich bin froh,dass ich da war. Einer meiner "Tagessprüche" ist : reden von Mensch zu Mensch. Und genau das haben wir gemacht.

    Bei eurem Lob zu meiner positiven Veränderung werde ich ganz rot und freue mich natürlich. Ihr habt es mir aber auch leicht gemacht, selbstbewusst zu sein.

    Ich freue mich auf nächste Mal,und bleibe dann garantiert länger.

    Gruß Sonne

    In diesem Jahr verbinde ich das Forums-Treffen mit einer Städtereise nach Magdeburg. Vom 1.5. bis Sonntag suche ich mir ein schönes Hotel.

    Bis nach Bertingen sind es ca.40km und ich würde zur Kräuterwanderung, zum Essen oder oder nach Bertingen kommen.

    Gruß Sonne

    Hallo, inzwischen ist mir bewusst, es ging in der Hauptsache immer um die Wirkung. Ich habe geglaubt, ein Bier mit einer Zigarette, oder 1 Glas Sekt schmeckt so gut und entspannt, schließlich habe ich es mir verdient...

    Wie verrückt es doch ist,in Alkohol und Zigaretten sind keine wertvollen Inhaltsstoffe, wo soll da die Belohnung für meinen Körper sein? Es ging immer um den Rausch.

    Es ist jetzt eine Belohnung für meinen Körper, ohne diese Gifte.

    Hallo,

    heute hatte ich einen schönen Tag. Ich hab im Homeoffice gearbeitet, mittags einen langen Spaziergang gemacht,gelesen. Nichts außergewöhnliches, aber trotzdem schön.

    Ich bin so froh, dass ich wieder zurück in die Abstinenz gekommen bin. Nur nüchtern kann ich so zufrieden leben. Das wil ich niemals vergessen .

    Mir geht es weiterhin gut. Ich merke, wie hin und wieder neues Selbstbewusstsein erscheint.

    So ist mein 2.Gedanke,wenn Suchtdruck kommt:es geht gleich vorbei, ist nicht echt.

    Ich schaffe es auch fast immer (99%),mich nicht zu verurteilen oder zu bemittleiden. Stattdessen akzeptiere ich, es ist eben so, ich werde niemals aus Genuss mal ein Glas trinken können oder zu Feierlichkeiten.

    Aus dieser Akzeptanz wird immer öfter stolz auf meine Konsequenz. Es muss ja auch Selbstliebe sein,denn wenn ich mich nicht mögen würde,würde ich dem 1.Impuls nachgeben.

    Danke Silberstreifen für den Buchtip.

    Wie du in deinem letzten Satz geschrieben hast, im Grunde geht es in fast allen Lebensbereichen darum bei sich selbst zu bleiben und dann aus der inneren Mitte heraus zu handeln.

    Leider vergesse ich das oft,da sind dieses Forum und Bücher hilfreich zur Erinnerung.

    Gruß Sonne

    Hallo Kazik,hallo Stern,

    Mein Gleichnis: rote Ampel= Alkohol trinken, ist wohl doch nicht gleich/ähnlich.

    Heute bin ich bei gelb gefahren,das wäre dann wohl ein alkoholfreies Bier. Nein es ich Quatsch, und führt ja auch zu nichts.

    Wichtig finde ich jedoch dranzubleiben , nicht müde zu werde, sich mit der Sucht gedanklich zu beschäftigen.

    Zur Trockenarbeit, die ich in den letzten Monaten/ Jahren wenig gemacht habe :

    Für meinen ersten Gedanken ( jetzt würde ich gern meine Gefühle abstellen) kann ich nichts, aber für den zweiten, der dann Alkohol als Lösung vorschlägt,schon.

    Es muss und wird für mich immer selbstverständlicher, bei einer roten Ampel bleib ich ja auch stehen. Nie überlege ich, doch noch zu gehen.

    Beim durchstöbern des Forums bin ich auf das Bild der 2 Hunde in mir gestoßen. Also es kämpfen 2 Hunde in meinem Kopf und der,den ich füttere , wird größer und stärker.

    Ich hab das mal für mich aufgeschrieben,

    Hund1 sagt/bellt:

    Ich bin glücklich weil,ich nicht trinke, in einer harmonischen Beziehung lebe,ich gesund bin, ausreichend Geld habe,Arbeiten gehe, in Frieden leben darf,Ziele habe

    Hund 2 sagt/bellt:

    Ich bin weniger Wert als andere, streng dich an,sei nicht so faul,stell dich nicht so an,

    Heute werde ich mal drauf achten,welchen Hund ich füttere.

    Hallo KaDett, du hast gerade schwer zu kämpfen.

    Ich hab mal gelesen,Gedanken sind wie Züge,die in einen Bahnhof fahren. Manche halten,manche rasen schnell durch, dann gibt es Bummelzüge, vielleicht auch mit Cabrio Wagen.

    Und nur ich entscheide,in welchen Zug ich einsteige., bzw.welchem Gedanken ich folge,oder einfach vorbeifahren lasse.

    Ich finde es stark und richtig,dass du hier bist und schreibst.

    Heute ist Tag 19.

    Mir geht es gut. Meine Tage sind ohne Alkohol viel länger. Ich muss nicht mehr ab 20Uhr "zur Entspannung ", Sekt trinkend auf dem Sofa sitzen und fernsehen.

    Ich kann auch meine Entspannung gezielt beginnen,so lese ich z.B.wieder gern ein Buch oder spiele ein Instrument.

    Ich hab mal den Buchtitel : "Glaub nicht alles was du denkst" , oder so ähnlich,gelesen. Und so mache ich es mit Saufdruck auch,es ist nur ein Gedanke, auf den ich nicht hören werde.

    Es stimmt schon, ich will nicht trinken. Aber das wollen die anderen Trinker, die aufhören wollen und es nicht schaffen,auch nicht.

    Es ist eine Lebensaufgabe, der ich mich stelle und alles andere unterordne. 99 % des Tages ist mir das so klar, mir gefällt es, nüchtern zu sein,kein Verlangen zu habe.

    In einem Faden hab ich gelesen,dass Alkohol, wenn ich ihn stehenlassen,mir niemals hinterhergelaufen kommt. Das "Verhältnis " geht immer von mir aus. Und genauso ist es. Meine Hand, von meinem Kopf gesteuert, würde zugreifen. Es ist wie bei Giftpilzen im Wald- da würde ich auch nie zugreifen.

    Aber es gibt Momente am Tag,da habe ich Angst davor, mögliche Gefühle nicht auszuhalten und sie betäuben zu müssen.

    Rational weiss ich, dass ich ein schönes Leben habe, dass auch negative Dinge dazugehören, dass das Leben aus Hochs und Tiefs besteht.

    Mir tut es gerade sehr gut geschrieben zu haben. Ordnet meine Gedanken.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.

    Gruß Sonne

    Heute ist Tag 14.und es geht mir gut. Der anfängliche Saufdruck, der in den letzten Tagen hin und wieder da war,ist jetzt weg.

    Ich habe viele Doku's und Filme über Alkoholiker und Angehörige gesehen. Die Hauptausage ist immer gleich: Glücklich und zufrieden leben kann ein Abhängiger (also ich)nur ohne Alkohol. Alkohol bringt Leid, vertane Lebenszeit, weitere Krankheiten und belastet die ganze Familie.

    Es gibt für mich keinen Grund Alkohol zu trinken.

    Manchmal bin ich stolz, dieses Glft nicht mehr zu wollen.

    Gruß Sonne

    Guten Morgen Thalia,

    was vorher anders war und mich wie ferngesteuert handeln ließ habe ich mich auch so oft gefragt.

    Ich glaube, ich hatte einfach zu wenig Wasser getrunken. Ich bin an einem schönen Tag durstig einkaufen gegangen. Ich war (zu) selbstbewusst, wollte den Moment noch toppen und dachte vermutlich, so schlimm kann ein bisschen Sekt nicht sein.