Du hast alkoholfreien Sekt aus Versehen mit richtigem Sekt vertauscht, hab ich das richtig verstanden?
Beiträge von Hera
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Hallo zusammen, ich freue mich, bin auch etwas nervös, aber ich hoffe, ich werde den Anforderungen gerecht. Danke, für das Vertrauen!
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Meiner Meinung nach widerspricht sich das. Du hast den "ganzen Tag" ans Saufen gedacht und doch war es dir egal?
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Auch Gedanken können triggern. Es sollte dir egal sein, wer wann wo und aus welchem Anlass trinkt. Zuhause sitzen und darauf warten, dass ein Tag vorbei geht, ist ja nicht Sinn einer zufriedenen Abstinenz oder wie siehst du das?
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Ich habe eben deinen Faden quer gelesen und bin daran hängengeblieben. Ist von 2022.
Ich wünsche mir ich hätte die Entdeckungen nie gemacht und die Sache niemals angesprochen
Das hier von heute:
Jetzt kommt die große Reue, dass ich das Problem angesprochen und Dramen gemacht habe. Ich hätte einfach nichts sagen und machen sollen, dann wäre er noch hier. Aber ob das besser wäre?
Du bist im gleichen Thema mit denselben kreisenden Gedanken, obwohl du heute, 4 Jahre später, ähnliche Antworten wie damals bekommst. Was genau erhoffst du dir??
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Gegen Alkohol hat man am Außenstehender wirklich keine Chance.
Schon traurig, dass man Selbstmord auf Raten der Liebe vorzieht.Als Alkoholikerin gebe ich dir beim ersten Satz recht, beim Zweiten aber nicht. Ich habe den Alkohol nicht der Liebe oder meiner Familie vorgezogen, ich war suchtkrank. Der Alkohol stand nicht an erster Stelle, weil ich es so wollte, sondern weil ich abhängig war.
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Trennen sich Alkoholiker bzw ziehen sie sich auch vor jemanden zurück den sie lieben?
wenn man das Thema angesprochen hat bzw ihnen auf die Schliche gekommen ist?Kannst nicht pauschalisieren, manche reden dann auch endlich darüber.
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Puuuuhhh.... mich hätte auch eher dein Werdegang in Sachen Sucht interessiert und dann deine Erkenntnis und der Weg, wie du aufgehört hast. 40 Jahre sind schon ne Hausnummer, wie lange hast du davor getrunken?
Das Forum hat mir persönlich sehr geholfen und lebt vom Austausch und Erfahrung, zeitlich passenden Hilfestellungen und die soliden Ansätze dienen Neulingen zur Orientierung. Mehr braucht es meistens nicht.
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Sorry, ich schreibe hier mehr über meinen Partner, als über mich… Aber das beschäftigt mich gerade sehr…
Ich find das schon wichtig, weil das ja deine Abstinenz gefährdet. Zuerst würde ich das mal klar kommunizieren. Sein Abtun oder die Verharmlosung eurer Sucht kommt vielleicht daher, weil er es nicht hören will. Ich sag jetzt mal knallhart, dass das sonst auch keine Basis für dich ist, dir ein trockenes Leben aufzubauen.
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Hi, hast du deinem Freund, mit dem du ein Haus baust, also vermutlich deine Zukunft verbringen willst, klar gesagt, dass du Alkoholikerin bist und nie wieder trinken willst?
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Dann musst du noch zu einer weiteren Erkenntnis kommen, nämlich dass diese Krankheit keine Unterschiede macht. Wer nicht dauerhaft ohne Alkohol kann, ist Alkoholiker. Vielleicht sind die Mengen (noch) unterschiedlich oder die Abstände des Konsums. Aber das war es dann auch schon. Willkommen hier!
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Der Kindergarten kann auch das JA einschalten. Kannst du da mal nachfragen? Vielleicht ist denen was aufgefallen?
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Mal kurz Hand auf's Herz, was machst du, wenn es jetzt wärmer wird und überall Menschen draußen sitzen und manche davon irgendwas Alkoholisches trinken? War das mit dem Döner nicht die Erinnerung, weil du dort selber mal gesessen bist?
Klar kannst du Orte meiden, wo Menschen explizit zum Trinken hingehen, so wie die Biergärten, aber wenn du unverhofft in so eine Situation gerätst, brauchst du ja auch eine Steategie. Nicht, dass du dich irgendwann einschließt und nur noch deine Frau schickst?
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Ich find es nur sehr schade, dass du immer noch nicht zufrieden lebst und ich werde mich mit Tipps zurückhalten, weil es bei mir nicht so war. Es hat sich von Anfang an einfach nur gut angefühlt und war nie ein Kampf. Aber ich kann mir vorstellen, wie ätzend das sein muss und ich wünsch dir, dass sich bald was ändert. Vor allem in dir drin.
Lieber Gruß
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Und keiner hier will dir was Böses. Wir nehmen uns eigentlich nur Zeit, dir zu helfen. Das ist alles. Denn dafür gibt es dieses Forum.
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Familie ist mir sehr wichtig....da ich nicht mehr viel habe! Ich kann mir nicht vorstellen das man nicht beides kombinieren kann?
Das meinte ich.
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Du kannst es kombinieren, wenn du stabil bist. Und du wirst hier keine Tipps bekommen, wie du das dort am besten meisterst.
Auch nicht von mir. Und zwar nicht, weil mir meine Familie nicht wichtig war, sondern weil ich noch lange für sie da sein wollte. Deshalb bin ich nirgends hin, wo ich mich einer Gefahr ausgesetzt fühlte. Und ich mach das bis heute so.
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ich habe das gelesen, aber dieses Familientreffen kann ich nicht ausfallen lassen! Es ist nur 1 x im Jahr und mir sehr wichtig
Doch du kannst.
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Alles klar. Ich würde nur das "meist" nicht unterschreiben. Ich find in meiner Kindheit auch keine Ursache. Na ja, wichtig ist das Jetzt.
Bis dann
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Liebe Alyfee, die Alkoholsucht ist eine Familienkrankheit, die ihren Ursprung meist schon im Kindesalter hat. Es liegt in Deiner Hand, dieses Gefüge zu durchbrechen. Du siehst in Deiner unmittelbaren Umgebung, dass die Alkoholkrankheit eine tödliche Krankheit ist. Jedes Glas würde Dich genau dort auch hinführen. Ich wünsche Dir viel Kraft. Bleib auf Deinem Weg.
Ich komm mal kurz zu dir. Dass Alkoholismus eine Familienkrankheit ist, versteh ich so, dass da die ganze Familie darunter leidet...nicht, dass die Ursache meist in der Kindheit liegt. Es gibt genügend Alkoholiker, due keine EKAs sind. Oder meinst du Kindheitserfahrungen, die zur Sucht führen?
LG