Da stimme ich dir zu. Trotzdem geht es öfter um ihn (Streit, Gesprächsmangel, Essen...). Als Auslöser für's Saufen. Das fand ich nicht gut.
Beiträge von Hera
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Ist das hier eine Eheberatung? Wenn ich wegen dem kalten Abendessen wieder zu Saufen anfange, DANN gäbe es ein Problem. Ich finde, dass der Fokus hier nicht auf dem Ehemann liegen sollte, den wir überhaupt nicht kennen. Oder?
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Aber auch übel, dass du auf den Anker "in ein paar wenigen Monaten" hinarbeitest ... was ist dann WÄHREND diesen Monaten? Da leidest du weiter, oder?
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Genauso ist es wie du schreibst. Um das Ganze nicht zu vergessen habe ich sogar ein Poster entwickelt mit Bilder und Text aller Situationen in denen ich mich befand. Schlägerei auf Feier und Treppenhaus, Notfallstation etc. und es mir immer vor Augen zu führen. Meinem kleinen Teufel auf der Schulter interessiert das relativ wenig
Ich würde das nicht so von mir abtrennen. Oder das als Suchtteufel auf der Schulter personalisieren. Es ist eine Krankheit, die ein Teil von dir ist und keiner sitzt auf deiner Schulter und flüstert dir irgendwelche Dinge ein. Das wirkt, als gäbe man seine Macht über sein Verhalten an was Fiktives ab. (Ist aber meine Meinung.)
Suchtteufel, Suchstimme, Suchthirn...du kannst es so bezeichnen, aber unterm Strich bist das du mit einer Scheißkrankheit, die einen aber nicht zwangsläufig in die Knie zwingen muss, wie du hier lesen kannst.
Akzeptanz zuerst und dann kommt die Freiheit und das ist ein richtig gutes Gefühl.
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Du hattest dich ja unter anderem hier angemeldet und beschlossen, nicht mehr zu trinken, weil du im Rausch so unangenehm eskaliert bist. Es ist jetzt Zeit vergangen, die Scham und die Erinnerungen verblassen, dein Hirn suggeriert dir vielleicht, dass es gar nicht sooo schlimm war bliblablubb...
Hol dir das Gefühl zurück, wie furchtbar du dich gefühlt hast. Wie elend es dir ging. Dann hast du genügend Gründe, am Ball zu bleiben.
Gruß, Hera
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Wir können dich lesen! Grüße
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Naja hier wird schon viel Rücksicht auf mich genommen. Kein Alkohol, keine gerede über Alkohol, ich habe ein großes Zimmer und meinen Rückzugsort. Ist halt jetzt wie eine WG, als die Kinder klein waren war es wie eine Familie- sind halt net meine Kinder
DAS find ich wichtig! Familiäre Probleme kann es immer geben, auch mit eigenen Kindern. Das ohne Alkohol zu meistern, um das geht es doch im Kern. Jederzeit kann irgendwo was nicht rund laufen, im Job verbringt man oft mehr Zeit als mit seiner Familie. Das darf dann eine Abstinenz auch nicht zum Bröckeln bringen... Ich selber muss stabil sein, vor Allem, wenn sich Umstände in naher Zukunft nicht ändern können.
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Hi! Du hast ja schon einen abstinenten Frühling und Sommer verbracht. War es da auch so? Die "Gesellschaft" trinkt eben vermehrt draußen anstatt drin. Aber trinken tut sie doch das ganze Jahr.
Grüße
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Hi nutshell, darf ich fragen, ob du die ganzen Monate vor deinem Rückfall alkohollastige Orte komplett gemieden hast?
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Ich freu mich auch für dich!
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Das klingt gut. Als wäre da jetzt ein Knopf drunter gemacht worden. Und es tut bestimmt auch gut, das alles mal in Worte zu fassen. Ich wünsch dir, dass du dich in naher Zukunft wieder mögen lernst. Dass der Alk dich daran hindern würde, hast du längst kapiert. Alles Gute für dich!
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Hi auch von mir!
Geh da nicht hin. Ist deinem Mann bewusst, wie ernst es dir ist?
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Ich lese heraus, dass der Alkoholverzicht gut läuft, du aber mit deinem Leben insgesamt unzufrieden bist und der Alk die Ursache für deinen jetzigen Gefühlszustand ist. Stimmt das so?
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Irgendwann konnte ich mir selbst gegenüber nichts mehr vormachen und musste es mir eingestehen. Das hat aber schon ne Weile gedauert, jahrelang war es missbräuchlicher Konsum. Dann kamen die Entzugserscheinungen und dann war es für mich klar. Und ab da begann auch das Täuschen meines Umfelds.
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Hi und willkommen, da bist du hier an der richtigen Adresse und es schaut bestimmt bald ein Mod bei dir vorbei,
LG
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Dem Suchthirn ist deine Einstellung total egal. Da kann ein Blick auf's bekannte Alk-Regal oder selbst ein Geruch schon ein Auslöser sein.
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Ich wünsche dir, dass du irgendwann mit einem Gefühl von Stolz darauf zurückblicken kannst, diese schlimme Phase hinter dir gelassen zu haben und dir für dein neues, trockenes Leben auf die Schulter klopfst. Kopf hoch und nach vorne schauen. Alles Gute!
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Hi!
Ich kann leider total mit dir mitfühlen. Ich habe mich nicht nur einmal peinlich verhalten... Ich weiß jetzt nicht wie schlimm es war und inwieweit du dich daneben benommen hast, aber ich hab mich damit getröstet, dass die anderen ja wissen, wie ich bin, ohne besoffen zu sein. Die Scham bleibt natürlich, aber mit der Zeit wird sie weniger. Inzwischen konnte ICH mir verzeihen, ich war damals nicht ich.
LG, Hera
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Ich weiß der Großteil hier wird mir empfehlen nicht hinzugehen, die Option habe ich auch in Erwägung gezogen, bin noch unschlüssig.
Dann war dir das Echo doch klar?
Du bist da völlig bewusst hingegangen und warum der Geburtstag wichtig war, weiß ich nicht. Anscheinend wichtiger als dein Wunsch, deine Abstinenz zu sichern.
(Das mit der Hochzeit meiner Tochter zu vergleichen... klingt einfach nur trotzig.) Ich habe mein Umfeld komplett geändert, mir hält niemand mehr nen Kurzen unter die Nase.
Ich weiß einfach, dass ich niemals in einem Umfeld hätte heilen können, in dem ich krank geworden bin.
Dein Leben, deine Krankheit, deine Entscheidung. Ich wünsch dir, dass du das auch im Nachgang überstehst.
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Nicht cool. Alle Warnungen in den Wind geschlagen. "Überstehen" und "meistern" - das ist keine Leistung, sondern Unvernunft. Sorry, aber ich kann das absolut nicht verstehen. Und ich find es blöd, weil vielleicht der ein oder andere Neue dann denkt, er kann das auch.