Unter der Voraussetzung, dass er es will. Du weißt ja nicht, warum der Einzelne trinkt. Ob er nichts (mehr) zu verlieren hat. Wenn das so wäre, würde jeder irgendwann an den Punkt kommen. Tun aber nicht alle.
Mir war das klar, weil ich Verantwortung meinen Kindern gegenüber hatte, sie haben sich eine trinkende Mutter nicht ausgesucht. Egal wie betrunken ich war, da hab ich mit mir nicht diskutiert. Bei meinem Mann wären sie in den besten Händen gewesen. Ich hätte sie verloren, aber das wäre für die beiden die einzige Option gewesen, normal aufzuwachsen.
Alkoholiker sind oft hart zu sich selbst. Also ICH war es. Und da war und ist mir meine Bequemlichkeit sch***egal. Wohnungsmarkt, Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, Finanzen, ... was juckt einen das, wenn das Hauptziel das tägliche sich-Abschießen ist??