Beiträge von Hera

    Das war nicht mein Ziel :/

    Du kannst alles schreiben, was du willst. Wie jeder hier. Ich frag mich nur, was es DIR persönlich bringt? Ich meine, die Fragen, die du stellst. Sollen die dich bei deinen Fragen an dich selbst weiterbringen?

    Kam dann wohl falsch rüber.

    Ich hab dir neulich schon mal ne Frage an dich gestellt, da kam gar keine Antwort.

    Ich bin Alki, EKA und meine Mutter Co.

    Liebe Petra, deine Tipps in Ehren, aber im Prinzip trittst du doch selbst auf der Stelle und weißt nicht, wohin mit dir.

    Co's die gegangen sind, sind doch in dem Fall, die, die Erfahrungen weitergeben können.

    Sich gegenseitig, wenn man in der Schwebe ist, noch mehr Fragen zu stellen, bringt einen doch wenig weiter?

    Liebe Grüße,

    Hera

    Hi Dini,

    meine Schwester hat sich auch von ihrem Mann getrennt und musste sich um alles kümmern. Er meinte, du willst mich verlassen, also kümmere dich um ne Wohnung usw..

    Prinzipiell hatte er auch recht.

    (Alkohol war übrigens nicht der Trennungsgrund, den lassen wir mal weg). Wie dem auch sei, war alles nicht einfach, meine Schwester war jetzt 2 Wochen krankgeschrieben, Burnout, ging auch ihr nahe. Sie haben einen 8-jährigen Sohn und ne gute Lösung gefunden, aber der Clou war, daß er nach 3 Monaten schon heimlich ne Neue hatte, sich aber von allen (auch unserer Familie) ordentlich hat bemitleiden und trösten lassen, sie beschimpft und ganz schlimm über sie gesprochen hat, etc....

    Ich hab mich aus Allem rausgehalten, war auch gut so.

    Jetzt zum eigentlichen Thema, sorry, hab etwas zu sehr ausgeholt.

    So. Bei mir und meinem Mann, bin ich die Alkoholikerin.

    Als es/ich dann nicht mehr ertragbar war,

    hab ICH angeboten, auszuziehen, damit es allen 3en besser geht, wir haben 2 Kinder.

    Das war in meinen Augen, selbst besoffen, das einzig Richtige und Faire.

    Ich verstehe so ein doppelgemeines Verhalten null.

    Ich drück dir die Daumen, daß du schnell etwas findest,

    LG, Hera*

    das glaube ich nicht, dann schon eher sowas wie "Bild der heilen Familie" zerstört...

    Aber grundsätzlich hatte er den Lebensstil seines Vaters nicht unkritisch gesehen, daher bin ich so geschockt von seiner Reaktion. Seine Frau arbeitet im Gesundheitswesen, hat also grundsätzlich auch ein kritisches Auge...

    Ich sollte wohl Ruhe bewahren und schauen wie es wird wenn der erste Schock überwunden ist

    Dann ist ja gut.

    Gib ihm Zeit, er wird jetzt vieles an seinem Vater anders betrachten (müssen).

    LG

    Huch, der neue Tag fängt ja schon in 15 Minuten an =O

    Ich glaub, traurige Momente sind auch irgendwo wichtig.

    Der Mensch kann rein körperlich gar nicht immer gut drauf dein, hat was mit Glückshormonen und Botenstoffen zu tun, hab ich mal gehört.

    Dauerglücklichsein gibt es nicht, man würde sonst überschnappen.

    Daher auch dieses "himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt"-Sprichwort.

    Kann man also schonmal zulassen 😉

    Dann schlaf schön*

    Hi Erna,

    willkommen!

    Bin seit ca 2,5 Monaten ohne Alkohol unterwegs und jeden Tag wieder froh darüber. Das Leben hat mich wieder und meine Familie, noch wichtiger, auch 😀

    Bei der Entgiftung hatte ich zum Glück einen "milden Verlauf" und bisher auch keinen Saufdruck. War aber von Tag 1 an unter Hausarztaufsicht.

    Deine Geschichte ist quasi meine...vor's Haus gekotzt etc....

    Dann hab ich mich endlich und viel zu spät entschlossen, aufzuhören und hab's durchgezogen.

    14-tägige Blutabnahme, Termine bei der Suchtberatung, in der Tagesklinik bei ner Psychologin, hab mich hier angemeldet, bin seit ein paar Wochen bei den AA und jetzt hab sogar ich eine Reha beantragt. Nicht, weil ich wanke, sondern, weil es wohl Einiges aufzuarbeiten gilt und ich mich festigen möchte. Hab noch immer einen Riesenrespekt vor unserer Krankheit und auch Angst vor einem Rückfall.

    Mein Arzt meinte heute, es wäre klasse, daß ich alles umgesetzt habe, was mir geraten wurde.

    Das geb ich dir jetzt einfach mal so weiter,

    LG

    Je mehr ich hier gelesen habe, überwiegend bei Angehörigen, desto lieber würde ich ihm mittlerweile für Montag absagen. Weil ich weiß, dass er zu hören bekommt, dass er Alkoholiker ist. Und wie er da "rauskommt" und das es nur mit Abstinenz funktionieren kann ist mir mittlerweile auch klar.

    Vielleicht ist das böse, aber das traue ich ihm nicht zu. Warum also mindestens 70 km durch die Gegend fahren?

    Danach müsste er ja tatsächlich selbst tätig werden und Anlaufstellen die ihm der Suchtberater nennt aufsuchen... wenn ich an diesen Weg denke mit all den Stolpersteinen werd ich müd und es leid ihm "den Arsch nachzutragen". Zumal ich weiß, dass die Liebe die wir hatten nie wieder so wird. Mein Vertrauen ist weg. Durch seine Respektlosigkeit habe ich auch Respekt und Achtung vor ihm verloren.

    Aber, und das ist für mich tatsächlich ein Dilemma, weil ich meine Versprechen halte, ich habe angeboten ihn zu fahren.

    Sorry, der Smiley war aus Versehen, kann ihn nimmer löschen.

    Ich fänd es auch gut, wenn du nicht mitgehst, sonst hängst auf seiner nächsten Baustelle auch schon mit drin.

    Du siehst das schon richtig.

    LG

    Ich hab sogar irgendwann mal nen 6er-Karton Wein bestellt..

    Für mich war das Wegfahren der leeren Flaschen immer so schlimm, zweimal die Woche, fast nur Weinflaschen, hab manchmal im Auto gewartet, damit ich alleine bin, wenn ich sie in die Container warf. Hatte so fünf Stamm-Läden und natürlich die Tankstellen, dafür bin ich dann auch 2 Ortschaften weiter gefahren.

    Es ist ein beschämendes Gefühl gewesen, so getrieben zu sein.

    Deshalb als Einstieg,meinte ich.

    Dann muss natürlich klar formuliert werden, da hast du völlig Recht.