Hi Pitthe, es ist schlimm, was durchmachen musst.
Wie können wir helfen?
Hat deine Frau schon mal geäußert, daß sie Hilfe braucht? Redet ihr miteinander?
Hi Pitthe, es ist schlimm, was durchmachen musst.
Wie können wir helfen?
Hat deine Frau schon mal geäußert, daß sie Hilfe braucht? Redet ihr miteinander?
Alles anzeigenHallo, liebes Forum,
Nur so nebenbei...
Ist es wichtig, die Tage zu zaehlen, an denen man nicht trinkt?
Mir ist es eigentlich egal, wie viele Tage ich nicht getrunken habe.
Klar bin ich ein bisschen stolz, aber eigentlich ist es doch nicht wichtig, oder?
Ich zaehle doch auch nicht die Tage an denen ich kein Heroin genommen habe oder nicht geraucht habe....
Wichtig ist mir nur, dass ich jeden Tag achtsam bin und ich habe hier im Forum gelesen, dass
die Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist
Ich finde diesen Satz sehr sehr wichtig, weil ich ja "Rueckfallspezialist" bin.
Ueber eine Antwort wuerde ich mich sehr freuen.
Liebe Gruesse
Peter
Hi Peter,
das kannst du halten wie der auf dem Dach 😉
Wenn es dir nicht wichtig ist, musst du doch nicht mitzählen.
Ich hab zwar so eine App installiert, aber tippe auch nicht jeden Tag drauf.
LG,
Hera
Willkommen Sandmann, wollte nur kurz hallo sagen und daß ich es gut finde, daß du deinen Entzug so engmaschig von deinem Arzt begleiten lässt.
...das du jetzt bestimmt wieder aufbaust, noch stabiler und schöner und in dem du deine Kinder glücklich aufwachsen sehen wirst ![]()
Hi, ich klink mich kurz ein.
Mitunter ist es auch sehr anstrengend, deine Beiträge zu lesen und auch herauszulesen, was du eigentlich wissen möchtest. Sehr komplex alles..
Tolle Wortwahl, zweifelsohne, aber ich z. B. scrolle recht schnell weiter.
Diese in den Raum gestellte Fragen z.B., an wen richtest du die?
Wo schreibt Schratte was von Trennung?
Alles anzeigenHallo 9Leben,
nun mal eine direkte Frage an dich.
Mir ist aufgefallen, dass du meist nach einer optimalen und richtigen Formulierung suchst. Sei es bei Alkoholiker, Co und jetzt bei EKA. Welchen Hintergrund hat das? Schreibst du eine Abhandlung über das Thema Sucht? Oder kommst du aus dem sozialpädagogischen oder psychotherapeutischen Bereich?
Dann fragst du anklagend. Willst du da was ändern?
Dann der Account 9Leben dazu, was ein prima Titel dazu wäre.
Aber wenn das alles nur deiner Selbsthilfe und dem Verstehen geht, dann habe ich es fehlinterpretiert. Nichts für ungut.
Ich hab genau das Gleiche gedacht!
So viele Fragen, in allen 3 Bereichen,
mich hat das auch gewundert..
Ich fürchte der Co sieht auch nicht klarer. Weil er ja glaubt, er hat die Möglichkeit bzw. die Pflicht den Karren aus dem Dreck zu manövrieren. Er sieht anders - aber auch nicht klar!
Deshalb der Komparativ "klarER", weil nicht alkoholumnebelt.
Das ist eine tolle Einstellung! Aber eben eine, die du als Erwachsene treffen kannst, als Kind leider nicht. Da steckst du ja noch in deiner zukünftigen Vergangenheit, die Eltern entscheiden über dein Leben, du kannst ja nicht mal einordnen, was da gerade um dich herum geschieht.
Die Ausgangsfrage war ja, warum der Alkoholiker nicht geht. Deshalb hab ich geschrieben, was ich sonst in diesem Bereich des Forum vermeide, weil da verschiedene Welten aufeinander prallen.
Für den Alkoholiker steht der Alkohol und die Beschaffung des Stoffs an erster Stelle, danach kommt erstmal nichts.
Der CO sieht die Gesamtsituation deutlicher, er ist viel klarer. Wir sehen das verschwommener.
Das soll eine Erklärung sein, kein Rechtfertigen. Ich kümmerte mich trotzdem um all die notwendigen Belange meiner Familie, auch betrunken.
Aber darüber hinaus, war ich zu nichts mehr fähig.
Nein da muss ich dir widersprechen.
Ich gehe in diesem Stadium nicht, weil ich Heilungschancen sehe. Ich bin nicht süchtig.
Sorry, dann co-abhängig.
Und noch eine Frage an die Alkoholiker die das lesen:
Warum geht ihr nicht einfach? Wenn es doch so wichtig ist zu saufen? Wenn man dafür alles gefährdet, besoffen die Kinder fährt etc.. warum geht Ihr nicht?
Da könnte ich jetzt gegenfragen, warum du bleibst, wenn dein Partner alle(s) gefährdet?
Die Antwort ist dieselbe:
Weil es eine Sucht ist.
Beiden Parteien wird es irgendwann bewusst.
Da stecken dann aber beide meist schon mittendrin.
Ich behaupte, Alkoholiker wissen, daß sie Alkoholiker sind.
Hallo und willkommen bei uns Hirsch!
Ich wünsch dir, daß dir das Forum hier genauso hilft wie mir.
Da ich jahrelang täglich getrunken habe, waren 10 Tage ohne schon ein gewaltiger Schritt für mich. In eine gute Richtung. Jetzt bin ich bald ein Jahr alkoholfrei und es geht mir gut, wie seit Jahren nicht mehr.
Hier ist immer jemand für dich da
LG,
Hera*
Hi Sinuhe, wenn du deine Hausärztin dieses Mal direkt auf deine Alkoholkrankheit ansprichst und du deshalb einen Checkup machen willst, darf sie nicht mit Ablehnung reagieren. Du musst es halt klar sagen. Viel Durchhaltevermögen weiterhin!
Hi und willkommen Achilles!
Ich schlafe auch weniger als vorher, aber dafür durch und bin viel erholter. Obwohl meine Uhr sagt, ich gab viel zu wenig Tiefschlaf, aber das ist mir jucke, ich fühl mich ja besser. Hat bei mir auch ein paar Wochen gedauert.
Tu mich dafür eher mit dem Einschlafen schwer, trinke dann abends einen Tee, Melisse zum Beispiel.
Meine wirren Träume sind auch weg, das schlechte Gewissen am Morgen,...
könnte dir eine ewig lange Liste mit positiven Entwicklungen schreiben.
Gib dir und deinem Körper Zeit, jeder regeneriert sich anders.
Lieber Gruß,
Hera
Was mich persönlich immer wieder sehr freut, sind die Glückwünsche der alten Hasen, wenn ich wieder einen kleinen Meilenstein für mich legen konnte.
Gegenseitiges Anspornen unter Neuen ist natürlich auch toll, aber wie ihr schon vorher immer wieder geschrieben habt, sind doch einige Neuankömmlinge ruckzuck wieder weg vom Forumsfenster und das ist für mich dann widerum überhaupt nicht motivierend.
Das ist wie in der Schule, man kann klar zusammen lernen, aber die Klassenarbeit muss man dann trotzdem alleine schreiben.
Lange Rede,... ich lass mich gerne anleiten, wenn es mir dabei hilft, länger zu leben.
Alles anzeigenIch versetze mich persönlich mal in die Lage:
Ich bin frisch trocken und bleibe wegen der (in dem Fall vermeintlichen) Risikominimierung bei der Hochzeit einer meiner Söhne fern.
Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass das Fern bleiben für mich persönlich ein noch viel, viel größeres Risiko darstellen würde.
Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher Vater oder Mutter dann Gedanken hat wie: „Wenn ich nicht mal mehr zu der Hochzeit meines eigenen Kindes gehen „kann“, dann ……
Und ich könnte den Gedanken sogar nachvollziehen.
Ein grundsätzlich anderes Umfeld schaffen und nicht mehr im Alltag dort rumlungern, wo man zu Saufzeiten war, das ist das Eine.
Eine Hochzeitsfeier des eigenen Kindes, keine alltägliche Sache und das Fern bleiben kann meiner Meinung nach wie gesagt mehr schaden, als nutzen, was die Risikominimierung angeht.
LG Cadda
Das unterschreibe ich sofort.
Hat es vielleicht was mit der Chronologie zu tun? Eine deiner 1. Diagnosen, vor den anderen Erkrankungen?
Super, dann wünsch ich mir als nächstes, daß dein Gespräch gut für dich verlaufen wird. Hab einen schönen Tag!
Ich fang ja auch nicht an umzurechnen, wieviel ich im Schnitt über's Quartal verteilt trinke, um mein Trinkverhalten minimaler klingen zu lassen, wenn ich mich hier vorstelle, damit ich nicht so abhängig bin wie andere... Nach dem Motto, bei dem und dem ist es ja viiiiel schlimmer.
Ich hatte Angst, daß es bei mir auch so werden kann, weil ich schon mittendrin war. Mir war bewusst, ich sterbe vielleicht daran und da war es mir jucke, wie ich mich bezeichnen muss.
Ich meldete mich an, weil ich mit Alkohol definitiv nicht umgehen kann und festgestellt habe, daß er mehr Macht über mich hat als ich über ihn.
Wenn dem nicht so ist, find ich hier gar nicht erst her.
Alkoholikerin ist eine Bezeichnung, die ich mir selber gebe, weil ich weiß, daß es so ist.
Ich stigmatisiere mich nicht, ich geb dem Kind einen Namen. Und für eine Krankheit muss ich mich nicht schämen.