Beiträge von Hera

    Hi!

    Deine Geschichte, deine Sorgen und deine Situation ist 1:1 wie meine war!

    Ich mach dir jetzt einfach mal Mut.

    Bleib dran, bleib stark und du wirst sehen, wie frei du dich ohne Alk fühlen wirst.

    Meinen Bekannten und meiner Familie hab ich anfangs nur gesagt, daß ich ne Weile keinen Alkohol mehr trinke, weil er mir einfach nicht mehr gut tut. Inzwischen fragt mich keiner mehr.

    Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg,

    Hera (ca. 10 Monate abstinent und glücklich damit)

    Guten Morgen Seeblick!

    Der Geschmack ist genau das, was mir überhaupt nicht fehlt.

    Ich trank nicht wegen de Geschmacks, sondern der Wirkung wegen.

    Dieses Schale, das blieb, hält mich sogar davon ab.

    Inzwischen find ich es auch mehr als unangenehm, bei anderen eine Fahne zu riechen.

    Alles Gute zum 3. Trockenjahr,

    LG, Hera

    Das habe ich auch schon feststellen Auch sonst sagt sie sehr oft „du verstehst es einfach nicht, du wirst es nie verstehen“.

    Darauf kommt mir jedoch der Gedanke, dass ich sehr wohl weiß wie viel Platz Alkohol in unserer Gesellschaft hat, wie leicht es ist an diese Droge zu kommen oder auch wie sehr Alkohol in unserer Gesellschaft akzeptiert wird.

    Ja ich kann nicht zu 100% nachvollziehen, wie es ist Alkoholkrank zu sein, weil ich selbst es nicht bin. Aber was hat das denn mit der Situation zu tun?

    Hi Emily!

    In ihren Augen alles.

    Die Alkoholsucht beeinflusst jede einzelne Sekunde des Alkoholikerlebens und das Verhalten des Süchtigen. Jeden Tag, manchmal Jahrzehnte oder sogar ein ganzes Leben lang.

    Der Alk kommt IMMER an erster Stelle.

    Das bedeutet diese Krankheit.

    Nur, damit du diese Sichtweise für's Verständnis hast.

    Lieber Gruß,

    Hera, Alkoholikerin, nüchtern seit 9 Monaten

    Du hast die schlimmen Dinge doch eh in deinem Kopf, bring sie nicht noch zu Papier. Ich hab 3 Mal ne Flasche Wein nachgekauft, die ich meiner Nachbarin weggetrunken habe, als ich ihre Blumen gegossen gab, während sie im Urlaub war. Ich mach das immer noch, wenn sie weg fährt. Also Gießen 😉 jedesmal, wenn ich ihr Haus betrete, muss ich dran denken. Die Scham wurde inzwischen von Kopfschütteln abgelöst.

    Viele von uns haben so krasse Sachen aufgrund der Sucht gemacht. Aus Verzweiflung.

    Geh ruhig mit dir in's Gericht, aber sachte.

    LG

    Guten Morgen,

    sprich doch mal mit deinem Arzt, er muss und wird dich ernst nehmen. Oder weiß er schon Bescheid? Vielleicht stärkt dich das?

    Lass dich in diesem Zug doch auch gleich mal durchchecken, das schadet nie.

    Und Menschen, wie dein Mann, wollen das nicht ernst nehmen, weil sie selbst ein Alkoholproblem haben.

    Es ist gut, daß du dir gegenüber ehrlich bist, sonst kann dein Weg in die dauerhafte Abstinenz gar nicht erst beginnen.

    LG

    Hi iwona, ich fühl, genau, was du meinst!

    Heute bei einer Infoveranstaltung in der Schule gewesen. 19 Uhr. Wäre früher ein Horror-Termin gewesen, so spät, den Tag über einigermaßen nüchtern bleiben, dort gesessen, Entzugserscheinungen gehabt, geschwitzt...

    Bei meinem großen Kind war es öfter so. Leider. Heute konnt ich ganz locker hin, saß in der 1. Reihe, konnte alle Informationen aufnehmen, bin danach nicht heimgehechtet, um endlich zu trinken.

    So geht Leben,

    liebe Grüße!