Ich war auch auf der Flucht und wusste keine andere Lösung Ich hab meine Gefühlswelt schlicht verdrängt, nicht verbessert, einfach betäubt, weil mir alles viel zu viel war. Besser hat es das nie gemacht, aber für kurze Zeit tatsächlich erträglicher. Und dann konnten Kopf und Körper irgendwann nicht mehr ohne. Schlimm.
Beiträge von Hera
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Auch von mir alles Gute! (Ich habe schon lange einen, der liegt aber brach.)
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Ich finde diese Reaktion gar nicht soo seltsam, sie spricht vielleicht eigentlich von sich oder? Das, was nie jemand zu ihr gesagt hat, sagt sie jetzt zu dir.
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Guten Morgen!
Den Alkohol auf keinen Fall selbst wegschütten, weil der Geruch triggern kann. Am Besten jemand anderen bitten, diesen zu entsorgen. Ich persönlich habe meine Gläser weggeworfen, aber das handelt jeder wie er will. Ich wollte nichts mehr haben, dass mich an meine Saufzeit erinnert. Und für Dekorationsideen kannst du dich ja im Internet inspirieren lassen oder vielleicht haben andere hier Ideen.
Grüße
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Dann kann ich dich jetzt nur ermutigen, hier zu lesen und vor allem öfter zu schreiben. Auch hier können Erlebnisse gut aufgearbeitet werden, wobei die Gegenwart das ist, auf was es letztendlich ankommt. Und nach vorne schauen. Das, was war, kann sowieso keiner mehr ändern und katapultiert einen ja auch manchmal in unschöne Erinnerungen zurück.
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Das klingt nach nem Haufen Vorhaben, die da gleichzeitig in deinem Kopf herumgeistern, mich würde das überfordern.
mit der Entgiftung bist du ja durch, wenn du nun bei Tag 11 bist, hast du diese auf eigene Faust und kalt durchgezogen, weil du bei deinem Hausarzt nicht drangekommen bist?
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Hallo Yoyo,
ich wollte dich nur kurz darauf aufmerksam machen, die ersten vier Wochen, die du nun wieder hier bist, NICHT bei neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich zu schreiben, (die Mitglieder mit den orangeroten Namen) .
Du bist nun bei Tag zehn? Was möchtest du denn dieses Mal anders machen? Wie ist es dir ergangen?
Lieber Gruß,
Hera
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Ich hab auch ein Helfer-Syndrom, das klingt, als würde ich zwanghaft helfen wollen und hat irgendwie einen negativen Touch, dabei sehe ich einfach nur nicht weg, wenn jemand Hilfe braucht. In deinem Fall ist es dazu noch deine Freundin gewesen, der du helfen wolltest.
Es ist da aber wie bei den Alkoholikern, sie können sich nur selbst helfen. Sie wissen sehr wohl, dass sie ein gewaltiges Problem haben, aber wollen nicht zusätzlich darauf angesprochen werden. Ab dann fühlt es sich übergriffig an. Weiter oben habe ich irgendwo gelesen, dass du sie sogar angeschrien hast. Auch, wenn du weißt, dass du in Grunde recht hast, hast du da eine Grenze überschritten und ich hätte mich da als Freundin wahrscheinlich auch zurück gezogen. Jetzt kannst du nur abwarten und dich um dich und deine Gefühle kümmern.
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Hi Nebelglas!
Wenn er ein Trink"Verbot" ausgesprochen bekommt, dann wird er vorher oder heimlich trinken - oder aber sich früher vom Acker machen (müssen). Auf Entzug ist ein solches Fest nicht auszuhalten. Ich spreche jetzt auch aus meiner Alkoholikerin-Erfahrung. Vielleicht erledigt es sich daher von alleine, indem er nicht kommt.
Auf jeden Fall finde ich es krass, wieviel Raum das bei dir einnimmt und dass du darüber in der Therapie sprechen musst und Notfallszenarien ausarbeitest, das sollte dich vor deinem wichtigen Tag nicht so beschäftigen müssen, da es ja auch die Vorfreude trübt, das tut mir leid für dich.
Lieber Gruß,
Hera
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Du bist eine richtig gute Freundin. Du warst ehrlich und hast aus Sorge gehandelt. Vielleicht steht sie irgendwann vor deiner Türe, weil du die einzige bist, die Wahrheit kennt.
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Danke Hope.
Ich bin mir nicht sicher, ob Frauen da bessere Chancen haben. Das Verhältnis Mann / Frau war in meiner Shg ziemlich ausgeglichen. Aber es gab mehr Frauen in der Angehörigengruppe, die trauen sich öfter, sich Hilfe zu holen. Ist ja hier im Forum auch so. Es gibt auch viele da draußen, die sich alleine auf den Weg machen und es auch schaffen oder eben nicht. Statistiken sagen nicht viel aus. Auch die Rückfälligen errechnet man ja aus Menschen, die irgendwo registriert sind - wie die Zahl wirklich aussieht, weiß keiner. Du hast es in der Hand, ich wünsch dir das Beste!
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Ja, einerseits war es mir bewusst, andererseits konnte ich nichts dagegen tun, bis ich es selbst wollte. Tief drin wusste ich über all die Jahre, dass ich nicht nur mir, sondern auch meinen Kindern und vor allem meinem Mann viel Schlimmes antat. Aber die verdammte Sucht war lange Zeit stärker und wichtiger als alles andere. Aber egal war es mir nie.
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Herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahr Bibi! Das ist schon ein besonderer Meilenstein und ich finde es toll, wie du deinen Weg gehst. Ich lese dich gerne!
Liebe Grüße,
Meli
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Mag sein, aber hier geht es um die Mutter, die versucht, sich durch den Austausch hier aus ihrer Co-Rolle zu befreien.
Ich verurteile die Tochter nicht, möchte ja selbst nicht für meine Sucht verurteilt werden. Ich habe nur versucht, dem Pauschalvorwurf auf den Grund zu gehen und ihm dadurch etwas von seiner Macht zu nehmen.
Denn mir, egal, ob als Alkoholikerin oder als Co, hat es geholfen, der ungeschminkten Wahrheit ins Auge zu sehen - oder es zumindest zu versuchen.
Natürlich nicht, du hast kein Recht, über jemanden zu urteilen. Und ja, das mag alles so sein. Aber die ungeschminkte Wahrheit ist eben auch, dass ich weiß, wie sich das anfühlt und ich werde mich auch nicht von mir und meiner Vergangenheit distanzieren. Ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat und wie ich auch schon dachte: "Lasst mich in Ruhe und hört auf, euch in mein Leben einzumischen, ihr versteht sowieso nicht, wie es mir geht."
Ich zieh mich nun aber zurück, weil das nicht meine Baustelle ist, es hat mich nur berührt Olli57
Alles Gute dir!
Hera
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Ihr Leben zerstört? Sie meint wohl ihre letzte Möglichkeit, legal an Geld für Alk zu kommen.
Das find ich sehr hart.
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Als Mutter kann ich erahnen, wie schlimm deine Situation sein muss. Ich bin selbst Alkoholikerin und muss zugeben, ich war kurz schockiert und hin- und hergerissen. Es tat mir leid. Aber nach dir zu schauen, bevor du krank wirst, ist absolut wichtig!
Sie ist scheinbar auch durch die Kontrolle und den Führerscheinentzug nicht an ihrem Tiefpunkt angekommen, ob es was ändert, wenn sie auf der Straße landet, wird sich zeigen.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie hoffnungslos und verzweifelt ich war, als die Sucht mich gesteuert hat. Ich war auch oft verbal aggressiv und ich bin auch betrunken Auto gefahren. Mein Umfeld hat furchtbar gelitten, aber ich war wie ausgeliefert. Ich kann das Verhalten deiner Tochter leider nachvollziehen, weil es mich an mich erinnert. Es gibt einfach nichts, das wichtiger ist, als die Befriedigung dieser Sucht, wenn man drinsteckt. Mir war alles egal, meine Familie, mein Job, meine Finanzen, mein Aussehen, mein Mann ist zusammengebrochen,...einfach alles.
Ich wünsche dir, dass du den Abstand, den du brauchst, wahren kannst und dass du durch den Austausch hier Hilfe findest.
Liebe Grüße,
Hera
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Wie hat sie das mitbekommen, dass du das warst?
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Guten Morgen!
Tja, ich denke, er hat es nicht verstanden, sonst würde er dich ernst nehmen. Hast du dich im Gespräch als Alkoholikerin bezeichnet? Du schwimmst ein bisschen in deinen Aussagen. Kommst du selbst vielleicht damit nicht zurecht, dich klar zu positionieren? Ich hätte keine Lust, mich jedes mal aufs Neue zu erklären.
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Hier muss dir nichts peinlich sein. Einige hatten Rückfälle und sind wieder hier aufgeschlagen und haben dafür höchstens Anerkennung bekommen.
Die HALT-Regel, darauf achten, dass man nicht hungrig, wütend, einsam oder müde ist, wäre angebracht, nach dem, was du oben als Ursachen für erneuten Konsum genannt hast. Die könnte helfen.
Hast du dir überlegt, was du vielleicht ändern möchtest?
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Dann möchtest du folglich nicht für den Rest deines Lebens damit konfrontiert werden. Was ist dein nächster Schritt? Was wünschst du dir?
LG,
Hera