Beiträge von Bolle

    Glückwunsch zu 4 Monaten :thumbup:

    Aber, es wird leichter.

    Das ist so. Trotzdem findet das Leben statt.mit Höhen und Tiefen, mit Herausforderungen und allem was so passiert.

    Ohne Alkohol viel intensiver erlebbar.Die Freiheit wirst du immer öfter fühlen können.

    Bei jedem Mini oder Micro Erlebnis,bei Kleinigkeiten die du geschafft hast.

    Weiter so :thumbup:

    So schlimm ein süchtiger Angehöriger ist, bei bestimmten Leuten bedeutet die Nüchternheit auch Machtverlust. Plötzlich hat da ein Partner kein schlechtes Gewissen mehr und stellt sogar Forderungen! Er ist wach, möchte mitreden und ist nicht mehr automatisch moralisch unterlegen.
    Da bricht eine ganze Dynamik zusammen.

    Hallo Topfmann

    Genau so habe ich auch jahrelang "herumgefuhrwerkt"habs damals nicht gemerkt oder merken wollen. Diese Umstellung, das nüchtern sein und klar sehen und auch Verantwortung für mich und andere Dinge übernehmen wollen, ist meiner Co gegen den Strich gegangen. Und hie und da hat sie versucht mich in meine alte Rolle zurückzubringen. Immer an meiner empfindlichsten Stelle.Alkohol.

    Provoziert und drauf gewartet bis es mal wieder "soweit"war und dann das Zepter wieder übernommen.

    Erst viele Jahre später ist mir das bewußt geworden.

    Wenn der Partner nicht mitziehen will, sogar Fallen stellt, klappt das nicht.

    LG Bolle

    Es ist tatsächlich eher das drumrum. Am Wochenende nichts essen und das Zeug schlucken, wo die Sprechstundenhilfe meinte, das wäre recht eklig, steht dem sonnigen Ausflug mit Essengehen ja irgendwie im Weg.

    Bei mir war es auch so ähnlich. Im Kopf spielen sich dann Szenarien ab,die mit der Realität nicht viel zu tun haben.

    Das Zeug schmeckt auch nicht gut,aber was habe ich nicht alles schon geschluckt was mich auch schüttelte:lol:

    Hab es,auch als weichei :D, ohne Betäubung machen lassen. Sehr interessant die eigene Innenansicht,mit Erklärungen.

    Wurde gelobt und bekam noch einen Gutschein für Frühstück.konnte dann auch mit dem Auto heimfahren.

    Der Arzt meinte, also bis dann in 10 Jahren.

    Mal sehen ;)

    Gedanken zur Rolle des Alkohols

    Früher spielte er zur nassen Zeit die Hauptrolle, das Leben wurde um ihn herum gelebt und er bestimmte.

    Heute hat er für mich auch noch eine wichtige Rolle, weil er mich umbringen kann.

    Aber es ist eine Nebenrolle, nicht mehr benötigt, abgeschoben in eine Ecke und er darf nicht mehr raus:mrgreen:

    Er wird jede Lücke die ich ihm biete ausnutzen, sich wieder reinzudrängen in mein Leben und vorallem Denken.

    Er sitzt in der Ecke und motzt manchmal, bietet sich an.immer wieder solange ich lebe. Aber es wird im laufe der Zeit immer weniger, weil er wissen sollte:keine Chance

    Hatte auch Zeiten in denen ich glaubte, der Alkohol (die Sucht)spiele keine Rolle mehr in meinem Leben. Da hab ich mich gründlich geirrt.

    Es sind ja nicht nur die offenen versuche bei Festivitäten oder sonstigen risikobehafteten Situationen, sondern auch die gedanklichen.zb.Verharmlosungen jeglicher Art.

    Moin Topfmann

    Wie wäre es denn, wenn du gleich mal zu deinem Gartenhaus gehst und eine Inspektion machst. Klar ist das keine Dauerlösung und auch keine endgültige.

    Raus aus der Umgebung, der kommenden Situation aus dem Weg gehen, einfach mal nur für dich sehen was du dort bewerkstelligen kannst um einen Rückzugsort zu haben.

    Das Warten auf eine sich anbahnende Diskussion oder schlecht bis mies gelaunte Partnerin ist verharren und befürchten.

    Etwas tun, nur für dich erleichtert, lenkt ab und ist wenigstens eine mini Perspektive, wenn auch nur für einige Zeit, aber immerhin ein Anfang.

    Änderungen, auch in gefühlt winzigen Schritten passieren nur wenn du losgehst.

    Erst nur mal gucken welche Möglichkeiten es gibt. Planen wie du für dich zur Ruhe kommen kannst, unabhängig was andere davon halten.

    Die Sonne 🌞 scheint, aufraffen, raus,was tun hilft immer.

    LG Bolle

    denn ich muss ja möglicherweise in meinen Garten ziehen

    Jetzt muss ich mal ganz provokativ fragen:wieso du und nicht Sie?

    Eine uneinsichtige Co und ein trockenwerdender Alkoholiker passen nicht mehr zusammen.

    Leider hat das bei mir jahrelang gehen müssen,bevor ich endlich da raus kam.

    LG Bolle

    Hallo Topfmann

    Was du beschrieben hast ist mir geläufig. Hab ich auch erlebt. Ging aber trotzdem wieder hin.Sogar einige Jahre. Gerade am Anfang ist es schwierig sich in der neuen Gruppe zurechtzufinden, was mitzunehmen, sich mitzuteilen, zuzuhören etc.

    Wichtig ist die feste Struktur für dich.Einmal wöchentlich zur Gruppe, auch wenns nicht immer toll sein sollte. Durchziehen und nicht sofort die Flinte ins Korn werfen,hat mir persönlich gutgetan.

    Später, schon länger trocken bin ich dann nicht mehr hin,weil immer öfter der Kaffee im Vordergrund stand.

    Hier ist das für mich um Längen besser.

    Das sortieren der Gedanken und Gefühle, der tägliche Austausch zu jeder Zeit, die Rückmeldungen oder einfach nur die Mitglieder im täglichen trockenen Leben zu lesen tut mir gut.

    Viele Beispiele zeigen, daß hier die Gruppe genügt. Für mich,heute, jetzt ist das so.

    Andere haben parallel eine vor Ort. Schadet bestimmt auch nicht.

    Wichtig ist und bleibt das dranbleiben, vorallem wenns mal nicht so gut läuft. Gilt online und vor Ort. Entscheiden kannst nur du allein.

    LG Bolle

    Habs auch gekuckt

    Die Botschaft,seinen Konsum anzuschauen ist gut.Die Verantwortung (zum Wohle des Volkes)das es besser werden kann, kommt eher nicht an,da liegt der Geldbeutel dazwischen.

    Was die Experten raten steht hier im Forum.

    Was die Professoren raten ist Nichtwissen vom Feinsten.Es geht ja auch nicht um ihr Leben, aber um ihr Geld 💰

    Zumindest war es ein Ansatz, könnte man öfter machen vlt mit Experten, die selbst abhängig sind und darüber berichten, wie sie die Wissenschaftler und ihre Versuche, die Menschenleben kosten, sehen.

    VG Bolle

    Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird

    Hört sich altbacken an, stimmt aber trotzdem.

    Zu jedem Artikel hier hab ich eine Meinung, teile sie meist nicht direkt mit. Warte bis morgen oder übermorgen. Dann hat sichs meistens erledigt.

    Bei Risiko, Saufdruck schreib ich gleich.

    Manches nehme ich mit,anderes lass ich liegen.

    Anfangs las ich überall mit.das macht kirre ,beschäftigte mich unnötig, manchmal bis in die Nacht.

    Die Finger stillzuhalten ist für mich nicht immer einfach, aber mit der Zeit auch eine Routine geworden.

    Laß mal, sage ich mir dann und Koch mir einen Kaffee ☕️ oder mach einfach was anderes. Das Forum läuft nicht weg.

    Bleib dran

    LG Bolle

    Außerhalb diesem Forum tausche ich mich mit niemandem darüber aus. Also dachte ich, ok ich wage es und mache das so.

    Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich deshalb belächelt werde.

    Hallo

    Mach es einfach so, wie du das vorhast.

    Wenn jemand es belächelt, siehst es ja nicht:)Ausserdem ist es ja ein Gefühl, muss ja nicht stimmen :wink:

    Kannst ja dein Tagebuch hier beginnen.

    Ich lese mehr als ich schreibe. Mein Tagebuch hier ist spärlich gefüllt.

    Andere wiederum schreiben fast täglich aus ihrem trockenen Leben. Lese ich gerne.

    Später, im geschlossenen Bereich gibt's noch viel mehr zu entdecken.

    LG Bolle

    ich versuche immer mehr bereiche trocken zu besetzen. gestern habe ich zum ersten mal wieder fußball in kleiner runde geschaut. weil ich das eben gerne mache. es hat problemlos funktioniert, auch wenn die anderen bier und wein getrunken haben. solche sachen

    Hallo Paul

    Manche Bereiche lassen sich nicht trocken besetzen ,wie zb ein trinkendes Umfeld.

    Achte mal in den nächsten Tagen oder Wochen,ob dir die Bilder der Fußballrunde nicht öfter oder manchmal wieder aufblitzen,und vor allem welche Empfindungen du dann dabei hast.

    Ist nur mal ein Denkanstoß

    Ansonsten Glückwunsch zu 16 Monaten neuer Freiheit 👍

    LG

    Bolle

    Ich werde meine Abstinenz schützen und gefährliche Situationen meiden. Allem was triggern könnte aus dem Weg gehen.

    Sehr gut.

    Auch Filme,Podcasts,Bücher sind nicht immer gut.(Risiko)

    Dir was Gutes tun,genug essen,ausreichend trinken und den Kopf beschäftigen mit neutralen Dingen,nicht auf die Alkoholkrankheit oder Alkohol bezogen,hilft.

    Die Lebenseinstellungen verändern sich von selbst,da gibts nicht viel dran zu arbeiten,erzwingen oder unbedingt wollen funktioniert auch nicht,macht Stress und unzufrieden.

    Der längste Weg besteht aus einzelnen Schritten,und manchmal ist es sinnvoll mal die Scheuklappen anzuziehen und einfach weiterzugehen,ohne großartig drüber nachzudenken wo man rauskommt.(so hab ich es zeitweise gemacht)

    Bleib dran.

    LG Bolle

    Hallo Kadett

    Für immer,sage ich nie,bezüglich meiner Abstinenz. Wer weiß denn schon was in der Zukunft passiert.

    Kann schon verstehen, das man am Anfang wild entschlossen ist und solche Dinge raushaut.Du hast gemerkt wie dich das überfordert .Wäre bei mir nicht anders. Zu spekulativ.

    Gut das du das gröbste vorerst überstanden hast.

    Den Vorschlag von Nayouk find ich gut.

    Wenns dir nicht gutgeht,gehst nach Hause. Ohne Rechtfertigung.Bin krank, Ende.

    Titeländerung:thumbup:

    Geduldig werden kann schon mal 10 bis 20 Jahre dauern :mrgreen: (War bei mir so ähnlich)

    LG Bolle