Verarscht ist vielleicht ein zu harter Ausdruck.
Ratschläge und Empfehlungen nicht anzunehmen ist ja kein böser wille.wenn es jemand dann doch macht und hinterher Suchtdruck entsteht ist es eine erfahrung.im günstigen fall!
Die Gefahr wird unterschätzt.kenn ich gut von mir,nach ein paar Monaten Trinkpause wurde ich leichtsinnig und ging Risiken ein,die ich damals noch nicht als besonders groß ansah.
Damals hatte ich vom Suchtgedächtnis noch keine Ahnung,vom Wesen der Sucht auch nicht.
Aus Unwissenheit und mangelnder Einsicht.
Das gesteh ich jedem,der sich auf den Weg gemacht hat auch zu.
Es ist eine tödliche Krankheit und das zu verstehen und zu akzeptieren hat bei mir sehr lange gedauert Bei etwa 200 Toten täglich durch Alkohol (offizielle Zahlen des Bundesministeriums) Dunkelziffer höher müsste man schon Mal ins Grübeln kommen und alles fürs Überleben (trocken bleiben)tun.
Das rüber zu bringen kann Leben retten.
Ich fühle mich nicht verarscht,wenn jemand das noch nicht versteht, sondern sage mir,er/sie ist noch nicht soweit.
Und leider kommen viele auch nicht soweit,weil sie aus dem Rückfall nicht mehr raus kommen.
So sehe ich das und kann auch nix dran ändern.