Beiträge von Panama

    Hol seine Eltern ins Boot. Ihr seid nicht verheiratet, er steht nicht im Mietvertrag. Damit kannst du von ihm verlangen, dass er die Wohnung verlässt. Du kannst das zur Not mit der Polizei durchsetzen, das ist Hausfriedensbruch, wenn er nicht geht.

    Ich finde, an deinem Text und deiner Haltung klingt gar nichts grausam. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und da du schon x mal von ihm belogen wurdest, ist doch klar, dass du jede Aussage anzweifelst.

    Gut, dass du dich mehr auf dich konzentrierst. Bleib da dran und vielleicht schaffst du es doch, den Kontakt ganz sein zu lassen. Wenn du ehrlich bist, bringt es euch bestimmt gerade beide nicht weiter.

    Ich finde den Haushalt an sich nicht problematisch, aber Bier zu komplett jeder Gelegenheit in deinem Kontext schon. Und wenn es dich eben stört, wie soll dann eine Beziehung vernünftig laufen. Ich selbst bin zB sehr geruchsempfindlich, never ever hätte ich mir einen Raucher als Partner vorstellen können. Das war für mich von Anfang ein Ausschlusskriterium, da hätte der tollste Mann der Welt kommen können.

    Meine Mutter lebt übrigens in einer ähnlichen Wohnung, Wein- und Sektgläser in der Vitrine, Schnapsflaschen auf dem Sideboard, Weinflaschen im Küchenregal und immer ne kalte Flasche Sekt im Kühlschrank.

    Die Schnapsflaschen sind 20 Jahre alt, die Weinflaschen verstaubt und Sekt trinkt sie zu ihrem Geburtstag oder an Weihnachten. Und sonst vielleicht 1-2x im Monat 1-2 Gläser Wein auf nem Fest oder beim Essen gehen.

    Du kannst dich dazu rechtlich beraten lassen.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist es so:

    Wenn ihr nicht verheiratet seid und er nicht im Mietvertrag steht, muss er gehen, wenn du das willst. Falls er das nicht tut, könntest du die Polizei rufen und ihn aus der Wohnung werden lassen.

    Hm, ich dachte, um so viel zu trinken und dabei noch halbwegs gerade stehen zu können, hat man sich über längere Zeit eine Toleranz angetrunken.

    Un es hieß doch, die Freundin wäre ca 15 Jahre abstinent gewesen und erst vor kurzem wieder rückfällig geworden.

    Falls sie nicht doch schon länger wieder getrunken hat.

    Ich persönlich merke ein Glas Sekt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so viel trinken könnte, dass ich auf 2.5 Promille käme, da würde mich bestimmt deutlich vorher furchtbar schlecht.

    Ich mache mir auch so viele Vorwürfe und denke, ich hätte eine "nettere, tollere, einfacherer" Tochter sein sollen. Ich habe selbst auch psychische Probleme und war auch lange krank und in Behandlung. Ich mache mir Vorwürfe, dass ihn das alles nur noch mehr zum trinken gebracht hat. :(

    Wie lange trinkt er denn schon?

    Wahrscheinlich bist du psychisch krank geworden, weil du mit einem Suchtkranken Elternteil aufgewachsen bist. Leider ist es so, dass Kinder sehr darunter leiden, wenn sie so aufwachsen müssen und oft werden sie eben selbst psychisch krank und/ oder abhängig.

    Hast du dich schon mal an eine Suchtberatungsstelle gewendet? Dort gibt es auch Hilfe für Angehörige.

    Das klingt wirklich richtig furchtbar. Wie gut, dass er erstmal mitgefahren ist!

    Du hast auf jeden Fall recht, das solltest du nicht miterleben müssen und die Kinder sowieso nicht. Wie alt sind denn euren beiden?

    Ich drücke euch die Daumen, dass er erstmal im Krankenhaus bleibt.

    Jetzt hast du ihn immerhin schon mal aus der Wohnung.

    Vielleicht kann er ja erstmal zu seinen Eltern gehen nach dem KH?

    Hey JeyEm,

    es ist gut, dass du hier bist. Du kannst hier alles loswerden, hier ist fast immer jemand online. Und hier sind viele, die ähnliches erlebt haben, wie du.

    Mir hat das Lesen der Geschichten hier die Augen geöffnet und sehr geholfen.

    Es ist sehr gut für dich, dass ihr nicht zusammen wohnt, so kannst du dich erstmal um dich kümmern und Abstand gewinnen.

    Hey Peter,

    super, dass du schnell nach Hause gegangen bist und die Situation gemeistert hast!

    Mein Mann hat für solche Notfälle immer eine Flasche Wasser und Süßkram im Auto (Schokoriegel, Weingummi, Hustenbonbons usw).

    Vielleicht wäre das auch was für dich, auf dem Heimweg immer ein paar Bonbons, Kaugummi etc. in der Tasche zu haben?

    Wasser hast du eh immer dabei, richtig?

    Klar, geht es mir phasenweise auch mal nicht so gut, aber dann rufe ich mir all die schlimme Erlebnisse ins Gedächtnis. Das hilft enorm. Und bestärkt mich wieder bei meinem Entschluss.

    das hab ich auch gemacht, ich hatte quasi eine Liste mit schlimmen Erlebnissen, die ich in schlechten Phasen durchging und dann war ich mir wieder sicher, dass ich so nicht mehr leben und das nicht mehr mitmachen will.

    Zitat Marli "In die Beziehung stecke ich keine Energie mehr. Das habe ich aufgegeben, und das habe ich meinem Mann auch so gesagt. Ich stecke meine Energie gerade in meine Kinder und in mich. Schreibe Bewerbungen, damit ich im Fall der Trennung finanziell besser dastehe. Mache mir Kopien von wichtigen Unterlagen. Sobald ich Zeit finde, prüfe ich den Kreditvertrag für unser Haus. Schaue nach Möglichkeiten, zumindest für eine Zeit im Haus bleiben zu können, damit ich den Kindern im Falle einer Trennung nicht gleich ihr ganzes Umfeld nehmen muss. Wenn ich gehe bzw er geht, will ich darauf vorbereitet sein. Überstürzen kann ich es immer noch. Ich sage nicht, dass die Situation hier toll ist. Aber meiner Einschätzung nach ist sie nicht so dramatisch, dass alles andere besser ist. Weißt du, was ich meine?"

    Bekomme das mit dem Zitieren nicht richtig hin, sorry.

    Marli, ich finde, das klingt vernünftig bei dir! Einen Schritt nach dem anderen gehen!

    Eine rechtliche Beratung was den Kreditvertrag, künftige Möglichkeiten etc. angeht, wäre bestimmt auch sinnvoll für dich.