Abgesetzt heißt ja nicht, dass ich sie nicht ausgeschlichen habe. Das habe ich! Und wie erwähnt hatte ich es mit einem Arzt besprochen. Ich weis ihr macht euch Sorgen oder findet es leichtfertig. Aber man kennt sich selbst am besten und wenn es mit einer fachkundigen Person besprochen wurde...is alles in trockenen Tüchern.
Beiträge von ChrisMoon88
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Tatsächlich habe ich es nicht mit meinem Neurologen versprochen. Ich hab ihm es lediglich mitgeteilt, dass ich es schon gemacht habe. Ich bin seit 3.1 also runter von allem. Den "Entzug" habe ich also schon hintermir gelassen. War ein paar Tage etwas unangenehm aber nicht sehr wild. (Hatte das mit einer Ärztin aus der Suchtmedizin besprochen) Sie hat zwar nicht in die Hände geklatscht als ich ihr gesagt hab was ich vorhabe, aber es auch nicht als lebensbedrohlich oder sehr gefährlich deklariert.
Lirum Larum. Der Entzug ist fertig und ich trocken 🙏
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Guten Morgen Chris Moon,
Du bist ja inzwischen freigeschaltet und ich habe auch gelesen, dass Du heute Nacht anscheinend schlaflos im Forum warst

Bei Dir selbst hast Du jedoch gar nichts geschrieben, deshalb komme ich mal zu Dir rüber und frage nach:
Wie geht es Dir denn? Bist Du nach wie vor abstinent und wie kommst Du zurecht?
LG Cadda
Hi ihr,
Ich bin nach wie vor trocken (na klar!) Ich bin ja quartalstrinker gewesen, von da her verändert es mein Leben jetzt nicht besonders wenn ich ohne Alkohol bin. Aber die Entscheidung -Nie wieder- etwas zu trinken ist ja ganz neu für mich. Mein Leben wird sich auf jeden Fall verändern, das steht außer Frage. Es wird besser werden auf kurz der lang. Da habe ich gar keine Zweifel, da einfach so viel Negatives wegfallen wird. Negatives das immer durch den Alkohol verursacht wurde.
Ich hab ja am 3.1 aufgehört zu trinken. Und hab im gleichen Zug auch alle Medikamente abgesetzt. Die Medikamente habe ich genommen weil ich das letzte halbe Jahr eine sehr schlechte Zeit hatte. Es waren Antidepressive, Neuroleptika und am Ende sogar Benzodiazepine. Ohne habe ich es nicht mehr ausgehalten. Wenn ich das letzte halbe Jahr nicht so viel Alkohol getrunken hätte, hätte ich die Medis wahrscheinlich gar nicht gebraucht.
Ich bin ein sehr sehr sensibler Typ. Ich kam mit der Trennung nicht klar. Hab getrunken... und der Alkohol macht viel mit mir. Es ist ja ein Nervengift und wenn man zu Depressionen neigt und eine Trennung hinter sich hat .... kann das nur alles in die Hose gehen.
Die Zeit seit dem Neubeginn (3.1) ist hart und intensiv und ich bin noch verletztlich wie ein rohes Ei. Aber es wird besser. Der Hund von meinem Profilbild ist bei mir
es ist sowas wie ein Leihhund den ich mir immer holen kann wann ich will. z.Z. bin ich krankgeschrieben und das bleibt wahrscheinlich auch noch eine Weile so. In drei Wochen bekomme ich einen Platz in einer psychosomatischen Klinik. Aber im Moment denke ich eher von Tag zu Tag weil mich alles überfordert.Ich kam mit Trennungen nie klar. Hab immer 4 bis 6 Monate gebraucht um mich wieder einzubekommen. War dann auch irgendwann in ner Klink für psychosomatik. Muss aber dazu sagen ... ich hab immer konsumiert. Ich hab mich schon immer versucht zu betäuben, weil die Gefühle zu stark waren. ----- oder waren die Gefühle so stark weil ich mich betäubt habe? ich kann es nicht sagen.
Aber ich werde es rausfinden! Denn ich bin jetzt clean. Und die nächste Trennung wird irgendwann kommen. Und dann mal sehen.
ps. dass ich im Forum schreib tut mir Leid. Ich hab gerade einfach viel Zeit und das Thema ist halt einfach mein Thema. Unser aller Thema hier.
Immer wenn ich mal wieder frisch aufgehört habe zu trinken, dann vertiefe ich mich sehr in das Thema Abstinenz. Es gibt glaub ich keinen Podcast den ich nicht gehört habe, kein Youtubevideo und keine Doku zu dem Thema, dass ich nicht gesehen habe. Das hilft mir sehr.
Ein Forum hatte ich allerdings noch nie. Das ist neu für mich und ich mag es hier.
Gruß Chris
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Erde an Yannick, bitte kommen?!
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Hi Cadda. Ich verstehe. Ein Leben lang am Ball bleiben, wenn man das fühlt, dass man das muss um trocken zu bleiben,ist das wohl besser.
Heute bin ich eine Woche trocken. Darf ich jetzt eigentlich schon außerhalb meiner Vorstellung schreiben ?
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Du trinkst schon seit 13 Jahren nicht mehr? wow. Und trotzdem bist du noch hier Aktiv? Hast du nach wie vor Angst vor einem Rückfall?
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....diese Spiel habe ich persönlich ...Jahre gemacht .Und immer verloren .
Ja ich auch. Jahre lang. Man muss es halt irgendwann einfach verstehen. Aber das kann dauern. Und manche, leider zu viele, kommen nie zu diesem Punkt. Ich war einmal letztes Jahr im Entzug. Ich hatte wieder eine Trennung hinter mir und dann 4 Tage am Stück getrunken. Am 5 ten Tag war nicht mehr viel von mir übrig. Und meine Mutter hat mich dann dahin gefahren. Ich hatte mega Glück dass ich aufgenommen wurde, denn ich hatte 0.0 Promille (hatte mich die Nacht davor ausgeschlafen) aber ich war psychisch so fertig und am weinen dass ich bleiben durfte.
4 Tage war ich also dort. In der Klink zum Entzug und ich hab mit jedem dort gesprochen. Hab jeden nach seiner Geschichte gefragt. Krasssss sag ich euch. Was man da so hört. Und wenn dann irgendwelche "neuen" kommen... mit 4 Promille und das 20 mal zum Entzug.... Ich hab richtig Angst bekommen und dachte immer.
ICH WILL NICHT DASS ICH IRGENDWANN EINER VON DENEN BIN!
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Hi ihr.
Ja ich habe 3 Mitbewohner. Zwei davon trinken eigentlich nie. Und einer trinkt schon oft, ist aber erst 23 und hat kein Alkoholproblem. Diese Erkenntnis dass man nicht nur eine Pause macht sondern jetzt ganz aufhört fühlt sich.... nach ENDLICH Frieden an. Ich mein... und ihr werdet das kennen... ich werde dann nie wieder so einen Tag haben an dem man vor lauter Scham, nicht mehr in den Spiegel schauen kann. Und das fühlt sich gut an.
Manchmal sagt dann die Sucht... aber aber dann kannst du nie wieder mit Leuten in ne Kneipe, oder auf ne Party oder.....
Aber wenn sich dann der Verstand meldet und sagt..... Chris? mal ehrlich... wie waren diese Partys denn wirklich? Immer Scheise eigentlich.... Du hast gesoffen und nach 3 Stunden warst du so dicht, dass du kein Wort mehr rausbekommen hast und vor lauter Panik zu lallen (hatte wie am Anfang erwähnt immer ein Problem mit Kontrollverlust) das weite gesucht hast.
Und wenn man dann denkt. Nie wieder Alkohol? oh gott wie schlimm! Mach ich mir bewusst dass die Male wo man mit anderen zusammen trinkt sich auf maximal 10 mal Pro Jahr belaufen hat. Also sind es eigentlich nur 10 Tage im Jahr bri denen ich auf etwas verzichten muss. Und das ist jawohl völlig im Rahmen 😜.
Die anderen 40 mal im Jahr die ich getrunken habe.... habe ich alleine bei mir im Zimmer bzw. auf meinem Wintergarten getrunken. Damit mich ja keiner sieht und ich mich einfach zulaufen lassen kann.
Oh man wie erbärmlich...
2023! Endlich.... ☝️nie wieder Alkohol.
ND4C - NoDrinksForChris... vielleicht lass ichs mir tätowieren xD
Trocken Tag 6
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Auch dir danke Lobster.
wenn man mit dem Zeug nicht umgehen kann.... kann man mit dem Zeug einfach nicht umgehen. Vorallem die "Nachsauftage" also wenn man am zweiten Tag dann weitertrinkt haben mir das Genick gebrochen.
Habe auch meiner einen (insgesamt sind wir 4) Mitbewohnerin gesagt, dass ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinken will. Also nicht nur für ne Phase... sonder nie wieder. Und auch einer guten Freundin. Das soll mir ein Sicherheitsnetz schaffen.
🙏
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Selbstvorwürfe helfen mir tatsächlich sehr. Das Problem zu erkennen und trocken zu bleiben.
Btw. trocken Tag 5.
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nein ich bin nicht ehrlich. es ist furchbar, ja! aber irgendwie komme ich da emotional nicht drann.... was da wieder los war... es sollte mich VIEL mehr belasten als es tut... wahrscheinlich weil das bestimmt schon das 20 - 30 mal war wo die scheise so scheise gelaufen ist..... sry für die wortwahl
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Ja.... das Zeug stehen zu lassen ist (gerade) nicht das Problem... ich hab gerade in mein Tagebuch geschrieben... das erste mal seit über nem Jahr. Und hab aufgeschrieben was da an Silvester und die ersten 48 Stunden im neuen Jahr passiert ist....
Kurz nachdem es rum ist, also man diese 3 nassen Tage hinter sich gebracht hat und es einem wieder besser geht... fängt man... nein...! fange ich schon mit dem verdrängen an... bzw. man will erst gar nicht darüber nachdenken wie man die letzten Tage zugebracht hat....
Aber jetzt wo ich das gerade alles aufgeschrieben habe.... ALTER... das kannst du keinem erzählen...
und irgendwie muss ich daran denken.... wenn andere... meine mutter meine familie oder meine freunde oder alle die ich in meinem Leben noch kennenlernen werde.... das über mich wüssten.... wiederlich.... omg mir gehts grad durch Mark und Bein
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Es ist völlig egal, ob Du jeden Tag trinkst oder nicht. Irgendwann ist es so weit, dass Du
die Kontrolle vollständig verlieren wirst!
Kontrollverlust ist ein eindeutiges Zeichen, dass Du mit Alkohol nicht umgehen kannst.
Da sagst du was Elly... aber hallo kann ich damit nicht umgehen... Ich hab schon immer meine Probleme mit Alkohol "gelöst" Wenn ich eine Depression (immer durch einen Partnerverlust ausgelöst) trinke ich.... nicht täglich aber oft und mit Abstürzen.... und ich weis mittlerweile nicht mehr... ob diese Depressionen vielleicht erst richtig durch den Alkohol in Fahrt gekommen sind....
danke für deine Antwort
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Mein Tag 2
Ich war heute beim Arzt und habe alles abgeklärt für einen Entzug zu Hause. Sollte sich aber in grenzen Halten, da ich ja nicht lange am Stück getrunken habe und auch nicht "Unmengen".
Ich hab entschlossen, nie wieder zu trinken. Was ich wissen will. Warum geht mir das so... naja.... irgendwie schwer über die Lippen? Angst vor nem Rückfall? oder das wenn es mir gut geht dass ich dann wieder anfange? puhh

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Hi ich bin Chris. Ich bin.... quartalstrinker. bin gerade 34 geworden.
Ich hab ein alkoholproblem und das eskalierte gerade etwas.... Eskalierte. Also Vergangenheitsform.
Ich hab die letzten 8 Jahre problematisch getrunken... Wenn ich einmal anfange gabs kein halten mehr. Ein Bier? habe ich nie getrunken... dann musste immer mehr und mehr her, bis ich schließlich nach ca. 8 x0. 5Liter meinen Pegel erreicht hatte..... danach bin ich eigentlich auch immer gleich ins Bett gegangen oder hab mich von der Party abgeseilt oder irgendwie geschaut dass ich jetzt zeitnah alleine bin, weil wenn ich mit 4 Litern Bier im Kopf nicht alleine bin bekomme ich regelrechte Panikattacken. Weil ich angst hab das ich lalle oder die Leute merken das ich betrunken war. Ich denke das kommt von meinem.... ach meinem Leben.... ich hab so oft alleine getrunken. Ich wohn in ner Wg, und jeder alki kennt das.... es kommt immer zu Situationen in denen man sich zusammenreisen muss weil man betrunken ist und es die anderen nicht mitbekommen sollen, dass es auch dann völlig automatisch abläuft sich zusammenzureisen wenn man es gar nicht muss, weil z. B. bei einem Fest oder Party oder bei ner Hochzeit etc EH jeder betrunken ist und es eigentlich "okay" ist betrunken zu sein...
naja wie auch immer. Seit 8 Jahren isses problematisch. An einem Abend 8 Bier zu trinken ist jetzt nicht besonders viel... was mir das Genick bricht, sind die tage wo man mal etwaa mehr trinkt oder mal ein paar schnäpse... dann nicht besonders viel schläft und dann noch mit Alkohol im Blut aufwacht... also noch einen schwips hat. Denn dann lodert ein Feuer in mir. Ich will dann mehr bzw. ich will weitertrinken. Wie gesagt, wenn ich mal angefangen hab, gibts kein halten mehr. und. dann geht's halt einfach weiter. Und dann trinke ich also am zweiten tag.... schlafe, wache auf bin immer noch (noch mehr) angeschwipst und WEITER geht's.... dann kommt der dritte Tag und mir gehts körperlich dann eigentlich so scheise. Dass dann auch Schluss ist. Mir geht's dann echt elendig schlecht. Ich habs leider generell etwas mit der psyche (selbstwertprobleme und mindestens einmal im Jahr eine Depression) und am dritten tag ist dann von meiner seele meist nichts mehr übrig und ich kann nicht weitertrinken. Und das Prozedere kommt so... 6-8 mal im jahr vor.
puhh
wenn ich in ner Partnerschaft bin, bin ich NUR glücklich... es geht mir phenomenal. Alkohol? Brauch ich nicht. dann trinke ich auch über einen längeren Zeitraum nichts. Alkohol interessiert mich dann nicht die Bohne. Aber wenn ne Beziehung vorbei ist.... falle ich ins bodenlose... dann bin dann so Unglücklich und hab krankhaften Liebeskummer dass ich das irgendwann nicht mehr aushalte und dann trinke ich.
ich bin in der "glücklichen Lage" keiner dieser Alkoholiker zu sein die täglich trinken, das habe ich nie gemacht.... vielleicht ein zwei mal, dann eine Ganze Woche hindurch aber selbst dann immer nur abends.
Vor 6 monaten wurde ich verlassen von meiner Partnerin (Alkohol hatte damit nichts zu tun, ich trinke nicht wenn ich in einer Beziehung bin) wir waren auch nur kurz zusammen (3 Monate) aber ich fiel mal wieder ins Nichts.... und trank.... von 180tagen... bestimmt an 70 oder sowas. Depression und so weiter.
2023 jetzt muss ich aufhören.. und am besten ganz und für immer. Sonst hat das kein Gutes Ende.
Silvesterabend.... lustig eigentlich, der Vorsatz fürs neue Jahr war gesetzt (eigentlich soll man sich ja keine Deadlines) setzten wenn man aufhören will, weil es dann eigentlich noch schwieriger wird und man die letzten tage dann "nochmal richtig reinhaut". Aber nun gut.... Also 2023... Generell ist Silvester scheise um damit aufzuhören... weil... es gongt die uhr um 24 uhr und man ist.... BETRUNKEN IM NEUEN JAHR. Also will sagen, man ist ja schon betrunken und das neue Jahr läuft ja schon) dann lieber einen Tag vorher aufhören Und nüchtern ins neue Jahr... zumal hatte ich das die letzten 5 Jahre auch hinbekommen.... also nüchtern ins neue Jahr....
Um 4 uhr dann auf jeden Fall ins bett gefallen mit 1/2 Sekt, 5 Schnäpsen, 5Bier und noch etwas Glühwein (war eine Feier bei Freunden)
am. nächsten tag aufgewacht und? Natürlich. weitergetrunken (dank restalkohol) dann ganzen tag durchgetrunken, nächster tag selbes Spiel und völlig..... bah.... einfach nur fürchterlich ins neue Jahr gestartet.
Ich hab heute morgen nur noch gebrochen, ich hatte nichts im bauch... da war nichts zum Erbrechen da außer meinem Selbstwert und meinen Vorsätzen und meiner Seele....
Und dass solls gewesen sein!!! Ich hab soooo kein Bock mehr... ich will das nicht mehr. es nimmt mir einfach viel mehr als das es mir gibt.
Aufhören war bisher kein Problem, wenn ich mir gesagt hab. Okay jetzt mal mindestens ein Jahr kein Alkohol, hat das geklappt. ohne suchtdruck oder so. aber ea kam halt immer wieder der punkt wieder anzufangen. Weil es einem dann "gut" geht... Der Zahn der Zeit hat die ganzen furchtbaren Erlebnisse verblassen lassen und man "könnte ja mal wieder" ich hoffe dazu kommt es nicht (noch einmal)
habs gelöscht.hast recht
puhh sorry für den ewig langen Post. aber es musste raus
