Beiträge von Zoezoe

    Weil ich einmal mehr zu feige war, mich klar zu positionieren. Wir waren beim gleichen Unternehmen beschäftigt. Er wurde von einem Kollegen nach dem Besuch vom Oktober Fest zusammengeschlagen. Die anderen Kollegen haben ihm nicht wirklich geholfen. Ich war nicht mit dabei. Leider hat unser Chef nicht so toll reagiert, er hat so getan, als ob es nicht wirklich schlimm sei. Ich bin weiter zur Arbeit gegangen und saß jeden Tag neben dem Kollegen, der nicht geholfen hat. Ich habe auch meinem Chef nicht gesagt, wie ich sein Verhalten finde. Mein Lebensgefährte wurde dann gekündigt, weil er dem Chef gesagt, was er von dessen Reaktion hält. Und nun wird mir vorgeworfen, dass ich einmal mehr nicht an seiner Seite war. Und damit hat er ja auch irgendwie recht. Unser Chef hat ihn auch nicht einmal gefragt, wie es ihm geht, er war 4 Wochen krank geschrieben. Ich habe einfach Angst meinen Job zu verlieren, aber es hat mich auch sehr fertig gemacht, j3den Tag zur Arbeit zu gehen, mit dem Wissen, dass meinem Lebensgefährten Unrecht getan wurde. Der Kollege, der zugeschlagen hat wurde nicht freigestellt. Das hört sich jetzt alles wirr an, tut mir leid. Tja und gestern konnte er damit nicht mehr zurecht kommen und wurde wieder einmal handgreiflich und hat mich übelst beschumpfen. Und ich frage mich, ob er nicht doch recht hat und dass ich hätte anders reagieren müssen.

    Ich habe es schon mal hier versucht, bin aber wieder einmal mehr eingeknickt. Es ändert sich nichts, nie. Ich habe mir ab morgen ein Hotelzimmer gebucht. Warum ich heute nicht die Polizei gerufen habe, ich will ihn wohl immer noch schützen...mir tut das kleine angsthundle so leid, dass wir vor 3 Monaten geholt haben. I

    Letzte Woche war ich in kkh wegen tia, warum kann ich dieses Drama nicht einfach beenden.? Ich habe niemanden den ich um Hilfe bitten könnte.

    Ich bin zu ihm zurück. Er wirkt depressiv. Ich verstehe mich selber nicht. Mein Kopf sagt, dass ich gehen muss, und zwar schnell. Weil nicht vorhersehbar ist, wann es wieder eskaliert. Warum kann ich nicht meinem Verstand folgen? Ich bin hin und her gerissen.

    Wie lange will ich das noch mitmachen? Liebe Grüße Zoezoe

    Hey ihr Lieben, der Tag war so stressig bei der Arbeit (Kollege krank) und mit dem Ummelden des Autos, das ich nicht dazu gekommen bin, eine Beratungsstelle anzurufen. Das habe ich mir für morgen fest vorgenommen. Meine Sachen hat er wieder ausgepackt und eingräumt, auch die Küche ist wieder so, wie sie war. Er macht einen völlig gebrochenen Eindruck und ist nüchtern. Jetzt ist er wieder in die Werkstatt gegangen. Die Wohnungsbesichtigung für morgen wurde mir abgesagt, sie haben einen Mieter gefunden. Naja, am Mittwoch kommt die Anonce in der Zeitung, ich bin optimistisch. Liebe Grüße, Zoezoe

    Guten Morgen ihr Lieben, er hat Wort gehalten und war die Nacht über in der Werkstatt. Gerade kam er kurz ins Haus um seinen Hund reinzubringen und mir die Kennzeichen zu geben. Er macht keinen guten Eindruck. Er sieht aus, als ob er am Ende wäre. Das tut mir weh. Wir brauchen glaube ich beide dringend Behandlung.

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Ich will mich nicht wegbeamen. Vielleicht war das gute Gefühl wirklich nur deshalb da, weil es nicht so schlimm kam, wie ich es mir ausgemalt hatte. Polizei, er dreht komplett durch und ich muss dann 2 Hunde ins TH bringen und alles ist weg und ich ohne Obdach und das mit dem neuen Job. Gerade bin ich nur einfach froh, hier zu sein und meinen Hund um mich zu haben. Und ich glaube, es war wirklich schlimm für ihn. Sonst schnorchelt er nicht so auf dem Sofa. Ich danke euch allen von ganzem Herzen!

    Ich traue es mich fast nicht zu schreiben. Er hat sich gemeldet und war normal. Er hat mich gebeten zurückzukommen, wegen meinem Hund. Er gehe, so lange ich da sei dann in die Werkstatt. Ich habe die Autoschilder angesprochen, er meinte, wenn ich das Auto morgen ummelde, sei es kein Problem. Ich habe die Beschimpfungen angesprochen, davon wusste er nichts. Und ich bin jetzt tatsächlich zurück. Er hat insofern Wort gehalten, er ist nicht im Haus. Er hat auch nichts zerstört. Meine noch dagebliebenen Klamotten hat er in Umzugskartons gepackt. Die Küchensache wollte er offensichtlich noch packen. Es ist glaube ich wirklich so, meine Chemie im Kopf ist durcheinander. Beim Zurückfahren habe ich mich gut gefühlt. Und das kann nicht normal sein. Ich werde morgen telefonieren, damit ich einen Beratungs- oder was auch immer Termin bekomme. Gibt es Psychopharmka gegen den Misstand im Gehirn? So geht es nicht weiter, ich drehe mich im Kreis und kann aus dem Karusell nicht aussteigen, dabei will ich es. Mein Hund ist sichtlich erleichtert, dass ich wieder da bin. Seinen hat er mit in die Werkstatt genommen.

    Linde, meinst Du ich kann bei der Polizei anrufen? Bei denen ist er doch schon abgespeichert und meine Mobilnummer auch. Wenn ich dort sage, dass er sie abgeschraubt hat, dann ist das doch Diebstahl, für den Fall, dass er sie nicht rausrückt. Und das wird er nicht. Da war die Aussage klar.

    Und ich möchte wirklich ungern die Polizei involvieren, dann eskaliert wirklich alles und ich muss dann 2 Hunde ins Tierheim bringen,

    Ich war nach dem Mietwagen holen kurz wieder hier bei meinem Bekannten. Es erfolgten Anrufe...nicht schön, ich weiss nicht, was er jetzt mit meinen Sachen macht. Von Wegwerfen bis zu Einlagern auf meine Kosten war alles dabei. Und dass mir mein Hund egal sei, daran sehe man genau, was ich für ein mieser Mensch bin (das ist jetzt noch die harmlose Variante). Er hat mir Hausverbot erteilt. Das Auto steht bei ihm im Hof, er keinen Schlüssel. Was mache ich nur mit den Kennzeichen? Als verloren melden und neue kaufen? Ich habe das Gefühl, dass ich das alles nicht schaffe.

    Ich habe dann vorhin das Telefon auf lautlos gestellt und bin spazieren gegangen. Das hat gut getan. Aber jetzt sitze ich wieder hier und könnte verzweifeln...

    Ich könnte heulen, ich würde alles dafür geben, dass er mich in den Arm nimmt und sagt, dass alles gut wird. Das ist nicht normal! Mein Bekannter hat mich vor 4 Jahren schon mal aufgenommen. Für ihn ist es unbegreiflich. Und er weiß nur einen Bruchteil von dem, was vorgefallen ist.

    Wie kann es sein, dass man so abhängig wird? Trotz gesundem Menschenverstand? Kann das wirklich mit der Chemie im Gehirn zusammen hängen?

    Bei der Hilfestelle geht niemand ans Telefon.

    Ich weiß nicht, wie es mit mir so weit kommen konnte. So war ich früher nicht. Klar, Trennungen waren immer schlimm. Aber das jetzt fühlt sich einfach noch schlimmer an.

    Und ich traue mich nicht, jemandem, der mich kennt, die Wahrheit zu sagen. Ich schäme mich und möchte ihn gleichzeitig weiter schützen. Kann das jemand verstehen?

    Ich fühle mich so verzweifelt. Wie konnte ich es so weit kommen lassen? Ein Teil von mir weiß, dass ich auch aus Angst nicht früher den Absprung geschafft habe. Weil ich eigentlich schon seit Jahren wußte, dass es keine normale Trennung sein würde. Aber warum gab ich ihm dann noch das Geld für sein Unternehmen? Warum ersetze ich die Sachen, die er in seiner Wut kaputt geschlagen hat? Warum kaufte ich für alles mögliche, was er in meinen Augen brauchte? Wollte ich mich irgendwie freikaufen? Das macht alles keinen Sinn. Ich halte es gerade nur sehr schwer mit mir selber aus.