🙂Herzlichen Glückwunsch![]()
Beiträge von Maeron
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Umgang mit Einladungen
Es ist ein unglaublich schönes Gefühl festzustellen, dass ich den Alkohol nicht mehr vermisse. Früher hatte ich oft Angst, etwas zu verpassen, wenn ich Nein sage – heute fühle ich einfach nur Zufriedenheit. Ich merke, wie gut es mir tut, ganz bewusst Treffen abzusagen, die mich früher getriggert hätten.
Gerade bei Menschen, mit denen ich früher viel getrunken habe, fällt es mir heute leichter zu sagen: „Ich treffe euch gerne, aber nicht in diesem Rahmen.“ Das Sitzen am Feuer oder das bloße Reden in der Wohnung verbinde ich noch zu stark mit alten Gewohnheiten. Ich möchte meine Zeit lieber mit aktiven Dingen füllen. Diese neue Entschlossenheit fühlt sich richtig gut an. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Weg so weitergeht
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Hallo

Ich melde mich mal wieder in diesem Bereich hier.
Ich habe morgen 1 Jahr geschafft, nach meinem Rückfall. (Davor war ich 2 Jahre trocken. ).
Seit einigen Monaten bin ich seelisch mit der Abstinenz zufrieden.
Zuletzt vor vier Monaten Suchdruck gehabt.
Ich habe das Gefühl, das es jetzt gut bleit. Ich kämpfe nicht mehr.
Ich bin derzeit glücklich!
LG
Der Märon
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Hallo und Willkommen. Ich habe deinen Text gelesen und bin mir sicher, das hier ein guter Ort für dich ist. Ein Moderator wird sich hier bald bei dir melden.
Gut das du dich hier gemeldet hast!
Liebe Grüße , viel Kraft für heute

Der Maron
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Das kann ich gut nachvollziehen.
Ich musste dabei daran denken, wie sehr ich mich immer gefreut habe, wenn der billige TETRA PACK Glühwein nach Weihnachten so richtig reduziert wurde! Da habe ich mich schon vorher drauf gefreut. Schön im Topf , da natürlich noch "Schuss" dazu und dann gib ihn. Alleine.
Oh man ....
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aber in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage
Der Arbeitsmarkt für SozPäd. ist doch derzeit sehr, sehr gut!
Und neben dem Job funktioniert eine ambulante Suchtreha, wie ja hier schon vorgeschlagen wurde.
Google Rentenversicherung + Reha bei Abhängigkeitserkrankungen.
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Ich bin von Beruf Sozialpädagoge
Hallo Berufskollege!

Ich lese später mal intensiver bei dir. Erst einmaö Herzlich Willkommen, bleibe dran, es lohnt sich!
LG
Maeron
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Ich frage manchmal, ob ich stattdessen einen Espresso bekommen kann. Klappt eigentlich immer.
Richtig gute Idee!
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Du weißt, was Dich erwartet, und tust es dir trotzdem an, warum?
Wir haben uns mit Freunden getroffen, von iegendwem kam der Vorschlag. Ich hatte nicht daran gedacht.
Aber auch wenn, es ist irgendwann auch an der Zeit der Konfrontation.
Das Essen war ja lecker!
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Hallo,
soweit geht es mir gut, bin trocken.
Turzeit fehlt mir der Alkohol nicht .
Letztens beim Griechen, wo immer penetrant Schnapps verteilt wird, diesen abgelehnt. "Ich stelle ihn hier trotzdem mal hin, der wird schon weg kommen, haha.", so der Kellner. Da stand er dann und hat mich angeschaut. Der Schnaps, nicht der Kellner. Andersrum wäre es mir lieber gewesen. Habe dann meinen Tischnachbarn angestoßen, dieser hat dann mit den schlückchen Gift selbiges getan.
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In der Schule, das war so anfang der 2000er, hatten wir eine Aufklärung zu Drogen von einem Arzt in einem Krankenhaus. Dort wurde auch gesagt, wie schädlich und tödlich Tabak ist. Die "coolen" Jugendlichen damals, haben direkt danach die schultern gezuckt, eine geraucht und trotzig gelacht. Da hat das überhaupt nichts bewirkt.
Ich hingegen , der damals brave und schüchterne Schüler, bin später Alkohol- und Nikotinsüchtig geworden.
Ich bin der Meinung es sollte UNBEDINGT gesetzlich stark reguliert werden. Canabisbesitz sollte zudem wieder verboten werden. Es ist überaus schädlich, wenn Jugendliche das Zeug konsumieren (Gehirnentwicklung) und da so leicht ran kommen.
Der Staat sollte seine Schutzpflicht bei Alk. und allen anderen Drogen soweit ausdehnen und umsetzten wie möglich (gem. GG um Sinne der Verhältnismäßigkeisprüfung usw.).
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... und ansich sind hier alle freundlich, auch wenn es am Anfang vielleicht nicht so wirkt und man konfrontiert wird

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Ja, das stimmt. Es wäre vermeidbar. Eine Gefahr welche akzeptiert werden kann, aber nicht muss.
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Bei uns ist es so:
- zuhause ist alkoholfreie Zone , - immer!
- Wenn sie mal etwas im Restaurant trinken will, fragt sie mich, ob es ok ist. Dies ist es. Wenn nicht, würde ich es sagen.
- Nach meinem Empfinden sprechen wir wenig über meine Sucht. Ich will sie aber nicht damit belasten.
-Grundsätzlich ist sie denke Ich sehr froh , das ich abstinent lebe. Sie ist nicht mehr Zielscheibe meines besoffenen Ichs.
- Ich esse Süßes und das oftmals süchtig. Dies kommentiert sie. Ich antworte. Ist halt so. Analysieren tun wir nicht. Wir bemerken , erkennen, sagen was wenn wir wollen... Aber letztendlich bleibt es mein Thema. Auch wenn ich mir manchmal mehr Empathie wünsche, was meine Sucht angeht, - sie kann es halt nicht verstehen und sie muss es auch nicht verstehen. Ich versuche nicht zu trinken. Heute. Und das ist meine Verantwortung. Und wenn ich es Tag für Tag schaffe, so ist es auch mein persönlicher Verdienst.
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Als ich das obere gelesen habe, las sich das für mich nicht so, dass dir das klar war, dass die Verzichtsgedanken und das Gefühl der eingeschränkten Freiheit eben genau Suchtgedanken sind.
Nur darauf wollte ich hinweisen, dass das für mich nasses Denken ist, und für mich persönlich ist klar, dass nasses Denken mich dem Rückfall näher bringt.
Ich habe nochmal nachgelesen und stimme dir zu.
Es ist so, dass ich mich gerade freue, demnächst zu einem Treffen ohne Alkohol zu gehen. Und ich nehme mir die Freiheit, auch vorher noch Zeit für mich einzuplanen. Gemütlich zu lesen. Und ich werde nach dem Treffen gehen können, wenn ich will. Und ich werde wortwörtlich gehen können. Und ich werde nicht bereuen, was ich gesagt habe, betrunken. Weil ich frei bin und nicht mehr trinke. Eben noch war kurz der Gedanke da, das ich etwas verpasse , weil ich nichts trinke. Ich habe daraufhin die oben beschriebenen Gedanken gehabt (Zeit für mich, kein Bereuen). Und jetzt kann ich dadurch diesen Suchtdrang gar nicht mehr fühlen.
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Ich habe eben in der ZDF Mediathek den Film "Im Rausch" entdeckt, da geht es um eine alkoholabhängige Journalistin.
Danke für den Tipp, war wirklich sehr sehenswert
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Hallo,
dann will ich auch nichts weiter dazu sagen.
Grundsätzlich finde ich es für mich hilfreich, hier in den Austausch zu gehen!
Mir hilft auch sehr zu den AA Meetings zu gehen. Dort erzählt jeder von sich. Jeder darf ausreden. Das ist gut. Vielleicht auch für dich?
LG und alles Gute
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Hallo,
Jetzt fühle ich mich sehr wohl mit meiner Abstinenz. Es ist gut so. Es schwankt einfach so sehr bei mir.
Liebe Grüße