Beiträge von Rennschnecke
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Danke für Dein Lebenszeichen und Glückwunsch zum fundierten Neustart, Lila!
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Filme und Werbung schaffen oft Fantasiewelten und bedienen (in vieler Hinsicht konsumfördernde) Sehnsüchte, die mit der Realität nicht viel zu tun haben.
Da hift es nur, die alten Denkmuster durch neue zu überschreiben und sich immer wieder an den den bekannten Leitsatz "Glaub nicht alles, was du denkst" zu erinnern.
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Ich saß im Auto und mein Saufhirn ist angesprungen: Saufgedanken, die dürfen und ich nicht, Unruhe, ich könnte hingehen.
Du darfst auch (auf einen frühen Säufertod hinarbeiten), bist ja ein freier Mann.
Aber du hast was Besseres mit Deinem Leben vor, oder? Nimm das, Suchthirn, und halt die Klappe!
Und was den Döner angeht: Kann Deine Frau den nicht ohne Dich holen, wenn er unbedingt von dem Imbiss kommen muss?
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Mein Suchthirn hingegen kommt gerade wirklich mit den dümmsten Ideen überhaupt daher. "Sauf halt mal wieder, um dir wirklich zu beweisen, dass es schei*e ist" oder "Du bist ja vielleicht doch kein Alkoholiker. Als du dir die Diagnose gestellt hast, warst du halt gerade down". Ich kann gar nicht glauben, dass das wirklich in meinem Kopf spukt, (...)
Das Suchthirn tut, was ein Suchthirn tun muss. Was anderes hat es nicht auf Lager - wie ein Dealer an der Straßenecke.
Und Du? Du hast mehr drauf! Du musst ihm nicht zuhören - und schon gar nicht glauben.
Du musst auch nicht dagegen an argumentieren. Ein gepflegtes "Klappe, verpiss dich" reicht völlig, und dann die "skills" aus dem Notfallkoffer anwenden, immer und immer wieder, bis das Suchthirn Ruhe gibt und sich schlafen legt.
Ich hab Deinen Faden auch noch mal durchgelesen, weil ich es schade finde, wie Du Dich quälst.
Besonders treffend finde ich folgenden Beitrag von 8.8.25:
Akzeptiere dass die freie Zeit deine Belohnung ist. Nicht das Bier welches die die freie Zeit stiehlt. Du musst nur noch den Wert der freien Zeit erkennen. Dann kommst Du nicht auf die Idee diese wertvolle Zeit zu löschen indem Du sie mit Bier wegschüttest.
Und meinen Respekt, wie reflektiert Du Dich hier mitteilst, auch wenn Du gerade nichts Positives zu berichten hast.
Dranbleiben - Irgendwann platzt auch bei Dur der Knoten. Alles Gute!
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Gut ja, aber eben noch immer reichlich grün hinter den Ohren 😉
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das die Sucht auf Alkohol weniger bis weg ist....heißt der Suchtdruck
Mit Denke meine ich das Wiegen in falscher Sicherheit.
Suchtdruck betr. Alk ist vielleicht schon länger nicht mehr bei Dir vorgekommen (bei mir auch nicht), aber das ist keine Garantie, auch wenn Du gerade eine heftige Suchtverlagerung in Richtung anderer Stoffe erlebst.
Die Sucht schlummert ja nur im hintersten Winkel des Gehirns und wartet ganz gemütlich auf ihre nächste Chance zum Saufen, und wenn die erst in 20 Jahren kommt - aber drüber weg bin ich nie, solange ich lebe. So habe ich es hier gelernt.
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Ich bin mit gerade mal 2 Jahren Abstinenz noch ziemlich am Anfang, habe hier aber genug gelesen, um zu wissen, dass diese Denke schon manchen Rückfall von Langzeittrockenen begünstigt hat.
Darum: Gut, dass Du Dich hier wieder meldest, Mexico!
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das mit dem Alkohol fällt mir am leichtesten...da bin ich drüber (hoffentlich) weg
Drüber weg sind wir Alkoholiker doch erst bei der eigenen Beerdigung, oder?
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Gut ist, wie viele hier auch in schweren Zeiten und unter größter Belastung abstinent bleiben.
Gerade dann - denn mit klarem Kopf geht alles wenigstens etwas leichter, nicht mit Alk ...
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Du bekommst hier Hilfe, schau mal, wer Dir alles schon geschrieben hat.
Es scheint Dir nur nicht zu gefallen, was Du liest.
Unterschätze die Sucht nicht, lies doch mal bei denen rein, die Dir geschrieben haben. Trockenwerden ist ein langer Prozess - "nur" nicht trinken reicht nicht!
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Das ist von den Theoretikern bestimmt gut gemeint, aber in der ambulanten Reha habe ich in der Konsequenz auch eher eine Verharmlosung gesehen.
So wie auch niemand darauf angesprochen wurde, wenn er oder sie bei den Vorstellungsrunden regelmäßig nur von einem "Alkoholproblem" bei sich sprach, oder "wegen Alkohol hier" zu sein bzw. "zu viel getrunken" zu haben.
Darum bin ich so dankbar für dieses Forum, hab mir lange genug selbst etwas vorgemacht.
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Nun ist nächste Wochen Skifahren angesagt. Das war früher ein typischer Trinkanlass. Ich bin aber guter Dinge, dass ich den gut und mit viele Freude trocken genießen kann.
Was macht Dich da so optimistisch? Hattest Du nicht gerade erst einen Rückfall?
Hast Du mal in die Grundbausteine betr. Urlaub geschaut?
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Scroll mal an den Anfang deines Fadens auf S. 2, da wurden sie Dir verlinkt.
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Jetzt bist Du erst mal hier, das ist fmdich schon ein großer Schritt.
Hier kannst Du für Dich beleuchten, wie Du in dies Situation gekommen bist, und wie Du am besten für Dich damit ungehen kannst. Willkommen!
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Oje. Die Dame ist vermutlich Theoretikerin (wenn überhaupt vernünftig qualifiziert, Coach darf sich ja jeder nennen). Und sie sollte doch darauf gucken, was DIR guttut.
Darum ist diese SHG so wichtig. Hier versammelt sich erlebtes Suchtwissen aus allen Perspektiven!
(Ich bin als Alkoholikerin mit Co-Anteilen hier, dauerhafte EKA-Erfahrungen habe ich nicht, nur "Phasen" in Kindheit und Jugend, die sich zum Glück mit zunehmendem Alter des betr. Elternteils gegeben haben. Und eigene Kinder habe ich, wohl zum Glück, auch nicht )
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Danke mal an dieser Stelle für Deine unermüdliche Verdeutlichung der Suchtmechanismen, Hartmut. Du bringst es immer wieder sehr klar auf den Punkt, wie Sucht funktioniert und wie Abstinenz gelingen kann. 💐
Und auch wenn ich kein Neuling mehr bin, kann ich es nicht oft genug lesen, um es voll und ganz zu verinnerlichen.
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Tipp: Wenn Du wieder zweifelst/wankst, immer mal wieder Deinen Faden von vorn bis hinten durchlesen.
Sei Dir mehr wert, das wünsche ich Dir.
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Klasse, Bibi, Glückwunsch zu Rückeroberung der Freiheit! 💐
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Einen ersten wichtigen Schritt hast Du schon geschafft, willkommen!
Es meldet sich bestimmt bald eine Moderatorin bei Dir und dann geht es weiter. Alles Gute!