Beiträge von Rennschnecke
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Gut so, Morck, der Anfang ist gemacht, darauf kannst du aufbauen, damit aus Abstinenz irgendwann zufriedene Trockenheit wird.
Das dauert noch ein bisschen, ist aber ein Prozess, bei dem Du viel lernen kannst, über die Sucht, aber vor allem über Dich.
Also: Am besten gerade mindestens so viel im Forum lesen/schreiben wie in den Stellenportalen ...
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Wie ist es Dir heute ergangen, Nicky? Hat der Übergang vom Bürgerhaus zur Einrichtung gut geklappt, bist Du gut untergekommen?
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Lies hier am besten ganz viel, bei Dir und anderen Betroffenen, damit Du immer wieder siehst, wo Du nicht mehr hin möchtest... Und Austauschen tut gut. Alles Gute!
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Hier bist Du richtig, um deiner eigenen Abhängigkeit auf die Spur und aus der Endlosschleife raus zu kommen, Sanni.bleib dran an Dir!
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aber was soll ich da sagen wenn 4-5 betrunkene da rumsitzen und saufen, das wäre nicht gut ausgegangen.
Richtig, dafür gibt es die Polizei...
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an eine gute bezahlbare Wohnung kommt man nur durch Glück oder Vitamin B
Ja, das wird immer schlimmer. Deshalb:überall rumhören und rumerzählen, dass Ihr evtl. Eine neue Bleibe braucht, kann doch nicht schaden?
Wunder gibt es immer wieder, allerdings nicht bei nassen Alkoholikern, die ihr privates Saufparadies gefunden haben.
Ja ich muss das klar ansprechen, vielleicht fällt es mir nicht so leicht weil ich ja die selbe Krankheit habe.
Es geht ja nicht um die Krankheit, sondern um das störende Verhalten, das durch nichts zu rechtfertigen ist.
Da muss die Erbengemeinschaft Abhilfe schaffen, sonst wäre das ein Grund für eine Mietminderung. Kann für die Mutter im Penthouse auch nicht schön sein ..
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Es ist vielleicht auch gut, sich parallel nach einem Plan B umzuschauen/-hören?
Kein schönes Umfeld für Kinder und einen gerade trocken gewordenen Alkoholiker ...
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Klasse, Morck, Du liest Dich schon ganz anders!
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Wie schön, Nicky, vielen Dank für Dein Lebenszeichen! Du hast nicht lockergelassen, bist Du Hilfe bekommen hast - super! Dein Kind bekommt eine echte Löwenmama!
Das Gedankenkarussell wird Dich bestimmt noch eine Weile beschäftigen, dafür hast Du einfach schon zu viel Schlimmes erlebt, wie es scheint.
Aber das ist ja auch nicht an einem Tag passiert und muss auch nicht an einem Tag aufgelöst werden. Lass Dir Zeit, komm erst mal zur Ruhe und mache dann einen Schritt nach dem anderen, damit Du in Zukinft nicht mehr auf solche "Partner" angewiesen bist. Das Forum ist weiterhin für dich da!
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Das wurde in der Sendung, die ich im Kopf habe (ich meine sogar, es war ein Hirschhausen-Special Anfang des Jahres, wo er ganz viele Betroffene und "Experten" aufsuchte und zu Wort komnen ließ) leider nicht näher erläutert.
Aber das Wort "Konfrontationstherapie" ist mir in meiner staionären Reha auch am Rande begegnet, scheint wohl durch die Lehrbücher zu geistern.
Dass das Experiment - ggf. Mit Tagen/Wochen/ Monaten Verspätung - im schlimmsten Fall tödlich ausgehen kann, ist denen wohl nicht klar. Eine perfide Form der Kundenbindung möchte ich jetzt nicht unterstellen.
Da war ich umso mehr froh, genau wie im ambulanten Teil der Reha, dieses Forum als Korrektiv im Rücken zu haben.
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ich weiß gibts alkfrei-brennt aber nicht und das brauch ich)
Da denk noch mal drüber nach ...
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Da stand drin, dass man manchen Abstinenten Alkohol hinstellt, sie den anschauen und daran riechen sollen, um zu schauen wo sie stehen. Fand ich sehr fragwürdig. Käme für mich jetzt nicht infrage. Ich weiß wie das Zeug riecht und vor mir will ich es auch nicht stehen haben. Der Autor wird sich was dabei gedacht haben oder auch nicht.
Ich vertraue lieber auf die Erfahrungen hier und halte mich fern davon.
Gut so, Leonie. Hab ich auch schon im TV in einer Sendung zur Alkoholsucht und deren Behandlung gesehen. Gruselig. Das können sich wohl nur Theoretiker ohne eigene Suchterfahrung ausdenken.
Mit den Grundbausteinen und der 24/7-Unterstützung hier fährst du auf jeden Fall besser, d. H. sicherer! Komm erst mal in Ruhe an.
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Warte erst mal die Beratung ab, nichts überstürzen ...
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Ganz klar: Kundigen lassen. Längere Krankheitphasen können doch bei jedem vorkommen. Wenn du ein Sabbatical nach so kurzer Jobdauer daraus machst, könnte das auch als versteckte Arbeitslosigkeit gedeutet werden.
Noch ein Rat, für alle Lebenslagen, nicht nur die Sucht: Ich muss nicht jedem alles auf die Nase binden, aber möglichst auch nicht lügen. Ist auf Dauer einfacher - auch für den Blick in den Spiegel.
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Bitte nicht allein auf der Parkbank! Zur Polizei oder Bahnhofsmission oder Obdachlosenunterkunft oder, oder ...gehen und nicht fragen, sondern hinsetzen und fordern: "Ich bin schwanger, in akuter Gefahr durch meinen gewalttätigen und süchtigen Ex, der mich nicht gehen lassen will, und brauche nur heute Nacht einen sicheren Ort, ab morgen ist alles mit dem Jugendamt geregelt, hier istcdie Nummer." Notfalls immer wieder wiederholen. Denk dran: Du machst das auch für dein Kind!
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Warum kündigen? Wärst Du dann nicht in der Pflicht, dich woanders zu bewerben? Alkoholsucht ist eine schwere Krankheit (die du nicht angeben und für die Du dich nicht schämen musst).
Wäre da eine Krankschreibung nicht sinnvoller und auch gerechtfertigt, damit Du Dich ganz auf die Stabilisierung Deiner Abstinenz konzentrieren kannst?
Es ist gut, das alles morgen bei der Suchtberatung anzusprechen, die kennen sich aus Erfahrung aus ...
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Aber es hält sich doch auch hartnäckig das Gerücht, dass diejenigen Nichtraucher, die mit dem Rauchen aufgehört haben, zumeist zu den "extremeren" Zeitgenossen ihrer Zunft gehören. Oft viel schlimmer als die, die nie geraucht haben. In ihren Ansichten, ihrem Verhalten, ihrer Konsequenz. Ist das vielleicht bei den trockenen Alkoholikern auch so? Dass man sich als trockener Alkoholiker erst recht beweisen will und eine härtere Gangart gegenüber denjenigen einschlägt, die den Absprung leider nicht geschafft haben? Ich fürchte es fast ein wenig...
Kennst Du den Spruch aus dem Titanic-Umfeld. "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche"?
Das wäre, bezogen auf Alkohol, der Fall, wenn wir uns nicht mehr auf unsere eigene Trockenarbeit fokussieren, sondern meinen, alle um uns herum missionieren zu müssen. Z. B. : "Wie, Ihr trinkt 'zur Feier Eures Hochzeitstages' ein Glas Sekt? Ihr wisst aber schon, dass das Gift ist?" Sehe ich hier nicht.
Die vermeintliche Härte (die ich gestern bei meiner Antwort auch kurz bei mir selbst befürchtet habe) resultiert wohl eher aus dem, was wir hier gelernt haben: Wir können niemandenbretten, trockenlieben oder -verstehen. Betroffene mussen selbst zur Einsicht und in die Puschen kommen, sonst wird es immer schlimmer.
Von außen sagt sich das natürlich leicht, ich hätte auch nicht in Deiner Haut stecken mögen. Und da ich bei deinen wiederholten Gesprächen mit ihm nicht dabei war, kann ich auch nicht beurteilen, wie empathisch Du dabei vorgegangen bist und ob Du genügend Hilfsangebote gemacht bzw. aufgezeigt hast.
Es spricht auf jeden Fall für Dich, dass Du Dir so viele Gedanken dazu machst.
PS: Wenn seine Frau ihn wegen seiner ungebremsten Sucht verlassen hat, was naheliegt, ist das aus gesammelter Forumserfahrung heraus doch auch alternativlos, weil sonst schlimmstenfalls beide untergehen . Warum sollte es beim Arbeitgeber - nach genügend Chancen zur Besinnung - anders sein?
Aber ein blödes Gefühl bleibt wohl immer ...