Beiträge von Rennschnecke
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ich überlege in letzter Zeit immer wieder hin und her, hier zu schreiben oder nicht, am Ende denke ich mir leider, dass ich es erstmal mit dem Schreiben lasse
Wie kommt das?
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Wie geht es dir inzwischen, Matrix?
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Ich würde Deine Wahrnehmung auch nicht als "geschädigt" abwerten, sondern als besonders "sensibilisiert" einschätzen. Sei dankbar dafür, Zabou!
Dass jemand eine Kiste Bier nach Hause schleppt, ist eine Sache, solange wir nicht wissen, wie viele Personen die in welchem Zeitraum leertrinken.
Aber am hellichten Tag (oder frühen Abend) besoffen und noch dazu mit dem Fahrrad unterwegs sein? Das habe ich nicht mal in meinen nassesten Zeiten gemacht. Dein Ekelgefühl darfst Du, wie generell Deine Wahrnehmung, getrost ernstnehmen.
Manchmal denke ich, dass Suchtkranke ganz genau spüren, dass bei mir eine Co- Abhängigkeit da ist und gerade deswegen versuchen, anzudocken.
Darüber lohnt es sich nachzudenken ...
Ich weiß es gerade nicht mehr, Zabou: Was hast Du denn bei Dir verändert, um nicht irgendwann in die nächste Co-Abhängigkeit zu rutschen?
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Ich habe den Faden auch noch mal gelesen, empfehle ich dir auch.
Du hast die mögliche Übergangslösung Personalwohnheim angesprochen (mit dem Nachteil Schulwechsel).
Ist das wirklich schlimmer als das, was deine Kinder schon viel zu lange aushalten müssen? Was muss denn noch passieren?
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Was spricht dagegen, ihnen alles zu sagen und mit ihrer Unterstützung möglichst schnell eine Übergangslösung zu finden, aus der heraus du eine gute Dauerlösung finden kannst?
Diesem Menschen kannst Du doch nicht wirklich noch eine Sekunde deine Kinder anvertrauen - kein Wunder, dass Du zu nichts mehr Lust hast, das zermürbt doch ...
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Das ist das Schöne am Nüchternsein. Die klaren Gedanken, klare (Tag)Träume. Klare Vorstellungen und Wünsche. Klare Tagesabläufe. Ein wenig wie Pippi Langstrumpf „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“… soweit es eben möglich ist.
So ist es, wir dürfen die Fülle des Lebens neu entdecken.
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also wie kann ich mich lösen oder geht das nur durch Trennung?
Kommt darauf an, wie viele weitere "Malheure" Du noch mitzuerleben bereit bist ...
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Ich bin gespannt und beobachte weiter…
Wie das eine gute Co eben so macht ... Und was ein Alkoholiker eben so macht, wenn er seine Co bei der Stange halten will ...
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Es gab Zeiten, da habe ich mir gewünscht, weinen zu können, Wieweiter, das befreit...lass es laufen...
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Das ist menschlich so verständlich, liebe Minna...Aber es liegt leider nicht in Deiner Hand ...😢
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Alles Gute für Deinen Umzug, Minna! Das tut jetzt alles noch mal furchtbar weh, aber danach wird es Dir bessergehen. Verloren hast Du ihn doch schon längst, und sitzen lässt du ihn auch nicht, sondern befreist dich nach unzähligen vergeblichen Hilfeversuchen aus einer unhaltbaren Situation. Das schaffst du jetzt auch noch!
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Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Stromer, da hast Du mir ja fast ein Jahr voraus, Respekt!
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Also, dass Du ein zufriedenes Leben führen kannst ...so oder so.
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Egal wie es mit uns ausgeht, ich wünsche mir für ihn, dass er es schafft und ein zufriedenes Leben führen kann…
Das wünsche ich Dir auch, Joshi ...
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Ich habe exakt sowas hier schon bei einigen COs gelesen.
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Viele Laien halten es für vorteilhaft, wenn noch keine Physische Abhängigkeit erkennbar ist oder noch keine "harten" Getränke konsumiert werden - das ist der Sucht aber egal, die verschwindet so oder so nicht mehr und kann allenfalls durch lebenslange Abstinenz gestoppt werden.
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Eine Beratung ist eine Beratung. Er erfährt, wir er entgiften kann und wie er danach weitermachen kann, um abstinent zu bleiben. Es wird aber niemand zum Abstinentwerden überredet oder gedrängt, falls Du Dir das erhoffst. Es muss sein eigener ehrlicher Wille sein, sonst ist es vergebliche Liebesmüh.
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Hoffnung ist ja was Schönes, wenn es dafür irgendeinen Anlass gibt. Den sehe ich aber bei ihm nicht, im Gegenteil.
Mein Tipp: Lies dir mal den Faden von Aurora durch. Dauert ein paar Abende, ist aber in jeder Hinsicht lesenswert und lehrreich.
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Wieso, Joshi, würde das irgendwas ändern?