Beiträge von sun

    Zu meiner Sauferei gehörte, dass ich es möglichst heimlich gemacht habe. Habe mich auch vor meinem Mann dafür geschämt. Jetzt zwinge ich mich, mit ihm zu reden, wenn der Druck kommt oder ich über Wahrnehmungen nachdenke. Das Reden hilft, über die Ursache und v.a. das Gefühl klar zu werden und nimmt oft schon die Spitze.

    Er kontrolliert mich nicht, auch sonst im Leben nicht. Wir sind ein gutes Team, das aufeinander aufpasst.

    Jedes Argument gegen den Alk hilft mir. Und wenn es schlimme Nebenwirkungen mit Medis gibt, ist es wieder ein Punkt. Ist halt nur ne Krücke, um sicherer zu werden.

    Da haben wir wohl sehr unterschiedliche Gärten. Bin ganz froh, dass die Schlepperei und Buddelei beim Ausbau vorbei ist und nun nur noch ausgeputzt, verschnitten, geharkt, gemäht, gegossen und genossen wird.

    Jetzt erstelle ich ein Gartenporträt: alle Sorten (viele sind neu bei uns), Pflegekalender, Fotos der Entwicklungsphasen, Tiere, Entwicklung der Wildbienen, Sandbienen und Hummeln, ...

    Ich war immer sehr aktiv, sehr sportlich, immer unterwegs, wollte viel erleben. Jetzt finde ich nach und nach zur Ruhe. Kann mal sitzen und gucken und atmen. Das ist viel wert und hilft.

    Der regelmäßige Austausch hier im Forum würde Dir bestimmt guttun, Sun.

    Dein letzter Eintrag hier in Deinem Thread ist von Ende Juli.

    Es ist gerade am Anfang der Abstinenz wichtig, dass man sich mit anderen, trockenen Alkoholikern austauscht.

    Ebenso, wie Du schon bemerkt hast, viel im Forum lesen aber auch schreiben!

    Uff.

    Zitat

    Wie ist mit Deinem Job, kannst Du da eine Weile weniger arbeiten, damit Du etwas mehr Zeit für Dich und Du

    weniger Stress hast?

    Nein. Es ist keine Zeitfrage. Es sind immer emotionale Belastungsspitzen, die mit anderen Dingen zusammenkommen. Das würde eh bleiben. Ändern muss ich meine Wahrnehmung und meinen Umgang damit.

    Zitat

    Du hast vor kurzem erst Deinen Vater verloren, mein Beileid zu Deinem Verlust. Auch das ist etwas, das schwer

    auf der Seele liegt.

    Mein Vater starb vor mehr als einem Jahr. Das war eine große Erleichterung. Er wirkt auf der Seele nach, ja. Ich bin auf dem Weg, Frieden mit ihm zu schließen. Indem ich mehr von ihm in mir finde, schließt sich der Kreis. Er hatte vermutlich auch ADHS mit der entsprechenden Wirkung auf die Familie.

    Diese Verarbeitung funktionierte nicht, solange er da war.

    Zitat

    Ich finde es gut, dass Du einen Termin bei der Psychiaterin hattest und sie Dich auch medikamentös unterstützt.

    Wie oft hast Du jetzt Termine bei ihr, jede Woche?

    Wie kannst Du die Zeit überbrücken, bis die Medikamente wirken?

    In 5 Wochen. Zwischendrin email, ob sie wirken und ein neues Rezept gebraucht wird. Im Notfall kann ich einfach kommen. Passt für mich. Hab schonmal nicht die recht häufig auftretenden Schlafprobleme. Das ist prima.

    Es geht da ja zum Großteil um das ADHS. Also beobachte ich mich und atme viel.

    Es hilft schonmal dadurch, dass es ein deutliches Verbot von Alk gibt, wenn man es nimmt.

    Zitat

    Hast Du ein Hobby, machst Du Sport oder auch laut Musikhören und dazu tanzen kann helfen.

    Ich habe Hobbys und nen Garten. Den haben wir dieses Jahr ausgebaut. Jetzt ist er unglaublich bunt und voller Insekten. Sehr genial.

    Der Urlaub ist rum. Es gab keinen Tropfen Alkohol, dafür viele schöne Abende am Meer und auf Bergen. Gelegentliches Flirten mit Leichtbier im Supermarkt, aber kein Kauf. Softeis ist eh viel leckerer!

    Die Lust war da, dann Kopf einschalten, was anderes tun, fertig. Einfacher als sonst.

    Danach mehrere Wochen im Elternhaus und Pflegetätigkeit. Nach dem Tod meines Vaters wurde aller Alk entsorgt. Da wurde echt viel weggeworfen. Also nichts im Haus, einkaufen nur mit Mutter -> keine Gelegenheit. Sie baut zusehends ab, das macht sehr traurig. Worin finde ich nun Trost und Ablenkung? Momentan im Internet. Kurzfristig ok, keine Suchtgefahr.

    Bis hierher konnte ich meinen Rhythmus leben, es gab kaum Herausforderungen, etwas leisten zu müssen. Nun ist wieder Alltag und leider gibt es gesundheitliche Sorgen. Das macht großen Stress, bei vollem Job. Ein paarmal schon hätte ich mich gerne betäubt.

    Bauch krampft, noch mehr Sorgen, noch mehr Anstrengung. Alk würde das Psychische lösen für eine Zeit. Das weiß ich aus Erfahrung. Ich suche also täglich nach Möglichkeiten, den Druck loszulassen. Andere Süchte helfen aus, aber das ist halt auch Mist.

    Stressbewältigung ist die Lernaufgabe.

    Es kostet Überwindung, aber ich sage es jetzt sofort meinem Mann, wenn ich unsicher werde. Sein strenger Blick hilft.

    Und: es gab vorgestern einen Termin bei einer Psychiaterin. Nun hab ich Medis, die sowohl die stark vermutete AD(H)S als auch den Stressdruck beruhigen soll. Bin gespannt. Braucht Aufbauzeit, die wirken nicht schnell.

    Heute hat mir das querbeet Lesen hier geholfen, den Fokus wieder zu finden. Danke!

    Es beginnt im Bauch.

    Zuerst ist es eine schwelende Unruhe. Dann ist der Bauch im Inneren zunehmend angespannt.

    Die Hände müssen immer was tun. Die Schultern werden steifer. Die Gedanken springen hin und her. Der Bauch bleibt permanent in Spannung, die immer spürbarer wird und sich auf den Darm auswirkt..

    Das kann ich alles mit viel atmen und Konzentration zurückfahren. Sobald das Leben weiter geht, ist es aber wieder unkontrolliert und türmt sich auf.

    Es geht über Stunden, auch mal Tage. Die Stimmung wird deutlich mieser, ich reagiere ungerecht, motzig, bin super unzufrieden mit mir selbst.

    Ablenken funktioniert manchmal, nicht immer.

    Manchmal hilft die Flucht in eine alternative Sucht. Ungiftiger als Alk, aber eben nach dem gleichen Muster.

    Manchmal geht es auch einfach vorbei.

    Ein echtes Ausgleichsmittel hab ich noch nicht gefunden.

    Der Urlaub kam schneller als gedacht, hatte mich glatt um eine Woche vertan.

    Nun sitze ich schon einige Abende an verschiedenen schönen Plätzen vor dem Camper und genieße die Sonnenuntergänge und Aussichten.

    Ein paarmal kam die Lust hoch. Aber im Camper ist nichts. Bin wohl eine der wenigen Urlauber, die keinerlei Alk mit nach Skandinavien nehmen :)

    Geholfen hat bisher immer die Frage "würde ich das Erleben dieses Abends beenden wollen und im Suff versinken, wenn was da wäre?" Nö. Will ich nicht.

    Ich schlafe super, bin 7.00 ausgeschlafen und starte mit Energie in den Tag. Ok, das mit der Energie kommt erst nach dem Kaffee draußen am Meer oder am See.

    Mein erster Urlaub seit Jahren, den ich nüchtern erlebe.

    Es lohnt sich sooo!

    Mir ist bewusst, das auf Campingplätzen getrunken wird, aber muss man denn allen Scheiss mitmachen? Und in der heutigen Zeit sollte die Akzeptanz, das man keinen Alkohol trinken möchte, bei den Leuten angekommen sein.

    Campingplätze wären für mich eine nicht zu bewältigende Herausforderung.

    Da sitzen jeden Abend feiernde trinkende Menschen 20m weit entfernt, fußläufig kann man bis spät Alk kaufen, oft ist ein Restaurant daneben. Ne, den Stress will ich im Urlaub nicht jeden Tag haben.

    Gerade im Camperumfeld ist das Nichttrinken eher selten. Im Gegenteil: ankommen, Bier auf, allen mit dem lauten "Ahhh" mitteilen und jeden Nachbarn dazu einladen.

    Ich will auch nicht immer wieder mit meiner Saftschorle neben den Flaschen und Gläsern sitzen, selbst wenn das akzeptiert wird. Habe erst 9 Monate rum, sooo sicher fühle ich mich längst nicht.

    Ich setze und hoffe auf meine Motivation, die Abende bewusst genießen zu können, am nächsten Tag ausgeschlafen paddeln und radeln zu können. Der Alk hat mir so viele Tage auf den letzten Touren verdorben, so viele Erinnerungen gelöscht. Das will ich so nie wieder haben.

    Was könnte helfen? Wie kommt man am besten durch triggernde Abende, wenn die Gemütlichkeit oder Unruhe nervt? Spazierengehen am Meer, Fotos der Mitternachtssonne, Sterne gucken... keine Chips essen!

    Das Campen ist keine Verführung: ich stehe immer frei, da gibt es nix zu kaufen und niemanden neben mir. Falls doch: klare no-go-Situation, sich neben trinkende Leute zu setzen. Hab ich auch sonst kaum mal gemacht.

    Hartmut Yep. Danke!

    Tja, wie geht es mir. Im Haus ist nichts, mein Mann hatte tatsächlich alles weggekippt. Und ich bin gestern nur mit echten Lebensmitteln aus dem Supermarkt gekommen. Aber es zehrt. Immer und immer wieder regt sich das Verlangen.

    Ich habe Sorgen vor der übernächsten Woche. Ich fahre in Urlaub, wohne in meinem Camper. Das ist eine sehr gewohnte Trinksituation, die ich noch nicht "umdeuten" konnte. Auf dem Sofa und im Bett habe ich Dinge verändert, um vom Alk-Setting wegzukommen. Im Camper kann man da nicht viel machen. Ein paar Kleinigkeiten müssen aber sein. Da muss ich diese Woche noch mal drinliegen und schauen. Jetzt wird er erstmal startklar gemacht und eingeräumt.

    Also einerseits grandiose Vorfreude auf 4 Wochen Skandinavien und andererseits Respekt und Unsicherheit. Zumindest würde Trinken dort finanziell echt weh tun...

    Ansonsten hab ich gelesen und gelesen und gelesen. Hier und auf vielen Seiten mehr. Irgendwo habe ich einen Bericht zu Sucht und ADS gefunden. Und mich in so vielen Punkten wiedererkannt. Alk ist nicht meine einzige Sucht. Nur wird zumindest die eine davon nicht so genannt und nicht so wahrgenommen. Also gab es auch nie wirkliche Auseinandersetzung damit. Sie hat aber einen direkten Bezug zu ADS.

    Auf dieser Spur werde ich jetzt weitersuchen. Es würde so unglaublich viel im Alltag erklären. Eigentlich hat es das jetzt schon. Donnerstag hab ich einen Hausarzttermin. Da werde ich alles das erwähnen. Diverse sehr umfangreiche Tests zeigen jedenfalls sehr deutlich auf ADS.

    Muss nur aufpassen, dass ich nicht alles darauf schiebe und nicht mehr verantwortlich sein muss.

    Hinter dem Bewerbungslink kommt, dass ich keine Berechtigung habe und mich erst vorstellen soll. Also hier nochmal etwas neu beginnen?

    Zitat

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    Hm, jetzt bin ich grad unsicher, ob ich hier überhaupt weiter schreiben darf. Muss ich jetzt warten bis ich freigeschaltet bin? Kann nicht einschätzen, was nach den 2 Flaschen Wein letzte Woche von euch erwartet wird.

    Mich beschäftigt sehr der Gedanke vom Anfang hier:

    Zitat

    Fühlt man sich irgendwann zu sicher? Ich hatte die Zeit zuletzt kaum Druck, konnte mich schnell gut ablenken.

    Erschrocken bin ich über die Vehemenz des Drucks. Da gab es keine Diskussion in mir.

    Im Alltag konnte ich bisher triggernden Situationen ausweichen oder mich vorbereiten, solange kein einschlägiges Glas oder Flasche im Haushalt steht. Auch anstrengende Tage im Job sind halt so und führen nicht zwingend zu Druck am Abend.

    Vielleicht eine Frage an die Frauen hier: Kennt ihr solche Schwankungen? Kann sich der Zyklus und damit vorhandene Dünnhäutigkeit auswirken?

    Gibt es hier irgendwo ne Liste von triggernden Situationen? Kneipe, Partys, Supermarkt usw. sind ja klar. Welche habt ihr noch?

    Ich denke auch in Richtung "sich belohnen", Geschmack/Genuss.

    Überseh' ich was? Was kann einen von 0 auf 100 bringen, was vorher nie so eine starke Rolle gespielt hat? Ich möchte aufmerksamer werden...

    Erstmal bin ich ganz froh, dass der Schock groß genug war, um gleich zu reagieren und zu stoppen. Das Lesen hier war schon hilfreich.

    Nach dem Hopplahopp-Einstieg wäre eine kleine Vorstellung vielleicht noch gut.

    Bin 51 und trinke seit Jahren gemächlich aber zunehmend vor mich hin. Immer nur abends, nach einer bestimmten Menge mag ich nichts mehr, dann höre ich auf. Zuletzt war ich zu dem Zeitpunkt schon geistig weg.

    Habe deutliche Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme bekommen, der Darm leidet und die Alltagsgestaltung war nur noch auf die nächste Gelegenheit zu Trinken gerichtet.

    Nach viel Verzweiflung, Wut, Selbsthass und vielen kurzen Versuchen habe ich im September den Absprung geschafft.

    Allein, nachdem mein Hausarzt auf meine vorsichtigen Erklärungen galant abgewiegelt hat. Ich war da viel zu gehemmt, schäme mich und will alles allein hin kriegen.

    SHG war so gar nichts für mich, stehe schon seit 2 Jahren auf der Liste für einen Therapieplatz - auch aus anderen Gründen. Aber es geht mir nicht schlecht genug, bin nicht dringend, die Listen sind lang.

    Körperlich bin ich (leider aus Gründen) gut durchgecheckt, sonst hätte ich das im Herbst auch nicht so versucht. Noch ist da nix passiert. Glück gehabt.

    Der Online-Weg fühlt sich deutlich besser an, ich bin weder Feier- noch Freunde-Mensch.

    Ich suche hier nach Erfahrungsberichten und Infos, habe schon über Fallen gelernt und eine neue für mich machbare Strategie für eine bestimmte Situation gelesen. Das macht Mut.

    Die Listen der Anlaufstellen im Forum hab ich hier liegen, es wird nicht ganz allein gehen.

    Nach dem Neustart beginnt gerade Tag 3.

    Wieso hast du überhaupt Alkohol im Haus.? Ist dein Mann süchtig? Nicht verstecken, weg mit dem Zeug. Es dient als dein Schutzraum.

    Nein, ist er nicht. Schätze, er hat die Flasche schon weggekippt.

    Tja. Warum hab ich ihn am Mittwoch gekauft. Nach 3 Wochen berufliche Daueranspannung mit Reizthema kam eine Situation + eine Nachricht + Wissen um die Herausforderung am nächsten Tag -> überfordert, Panik, Flucht -> Supermarkt.

    Es hat mich völlig überrascht, dass ich diese Flucht genommen habe. Is ja nicht so, dass der Job ansonsten flockig wäre. Die Wachsamkeit ließ nach, dann ging es ratzfatz.

    Zitat

    Wenn du Alkoholiker bist und den Weg in die Trockenheit suchst, können wir dich unterstützen, helfen musst du dir selbst. Selbsthilfe ist das A und O für den Alkoholiker. Keine Therapie, keine Selbsthilfegruppe wird dir helfen können, wenn du noch nicht so weit bist.

    Schon klar. Es ging im ersten Beitrag um Soforthilfe, Reaktionen von Leuten, die die Situation kennen, einen Strohhalm.

    Zitat

    Siehst du dich denn als Alkoholiker? Weiß das dein Arzt?

    Ja und ja.

    Immer die gleichen Strategien führen immer zu gleichen Ergebnisse. Machst du was anderes als Vorher?

    Ja. Hab sofort mit meinem Mann geredet und gebeten, alles zu verstecken. Das erste Mal so proaktiv. Sonst hab ich immer das heimlich besorgte Zeug vor ihm versteckt. Es war mir sehr peinlich und klar, dass ich damit meinen "Fluchtweg" verbaue. Aber hilft ja nix.

    Brauche in dem Moment Ablenkung und positive Bauchgefühle. Bilder gucken hab ich gestern das erste Mal probiert. Alles Aktivwerden hatte bisher nicht wirklich genutzt.

    Die 3 Tage sind überstanden. Leider nicht erfolgreich, aber zumindest nicht völlig abgestürzt. Jetzt geht es daran, das aufzuarbeiten. Hab mal wieder was über mich und bestimmte Situationen gelernt.

    Hier zu lesen, war gut, hat mich zweimal über gefährliche Momente gebracht.

    Zum Glück zeigt der Körper jetzt schon, dass er das Sch... findet.

    Strategie für heute abend: früh schlafen gehen, vorher alte Urlaubsbilder gucken, das macht gute Laune.

    SHG hab ich probiert, die eine erreichbare passt so gar nicht für mich.

    Auf nen Therapieplatz warte ich seit 2 Jahren. Im September hab ich es dann allein versucht. Hat geklappt, hat die Sucht aber nur ins Essen verschoben.

    Nun ist der Alk zurück.

    Ambulant ist auch eine Option hab ich gerade gelesen. Da such ich mal weiter.

    Ja, Probleme lösen kann er für mich offensichtlich immer noch gut. Bis zum nächsten Morgen. Danke für Eure Reaktionen!

    Fühlt man sich irgendwann zu sicher? Ich hatte die Zeit zuletzt kaum Druck, konnte mich schnell gut ablenken. Hab es aber auch nicht bearbeitet.

    Erschrocken bin ich über die Vehemenz des Drucks. Da gab es keine Diskussion in mir.

    Bin wieder wach, hab die zweite Flasche meinem Mann zum Verstecken gegeben und lese mich jetzt hier durch. Die nächsten 3 Tage trocken überstehen ist die Aufgabe.

    Entzug muss nicht: waren 3 einzelne Flaschen in 3 Wochen. Mein Hausarzt hat letztes Jahr schon nur abgewiegelt, als ich wirklich viel getrunken habe. Der war keine Hilfe.

    Seit September trocken. Ohne schlimme Tage.

    Jetzt, seit wenigen Wochen kämpfe ich jeden Tag. Was ist das? Es gibt Stresstage, die verführen. Ich habe an 3 einzlnen Tagn nachgegeben und ne Flasche Wein gekillt. danach wieder einige Tage ok. Immer Kampf.

    Jetzt kommen stressige Tage, die machen mir Angst. Nichts exentiell bedrohliches, aber meine Widerstandskraft nimmt zusehends ab. Ich will das nicht! Jeden Tag kämpfe ich, 3 Flaschen Wein sind innerhalb von 2 Wochen weg. Bin geschockt.

    Heute mit Angst vor morgen ist eine Flasche Wein schon drin, die nächste steht hier.

    Könnt ihr helfen?

    Es geht um Angst, zu versagen, Angst vor MItmenschen, die es nicht gut meinen...

    Danke!