Guten Morgen Zusammen,
Ich bin wohl etwas empfindlich, weil mein Geschriebenes nicht so verstanden wird, wie ich es möchte. Das ist wohl der Nachteil, wenn das persönliche Gespräch fehlt. Jeder hat ja seine eigenen Gedanken im Kopf.
Suchtbewältigung habe ich so gar nicht gesehen. Bewältigung impliziert ja ein Suchtende, das es ja nicht gibt. Ich meinte das eher in Richtung Alltagsbewältigung, also Leben mit der Sucht.
@ Dagmar
Ich hatte damals von Deinem Rückfall gelesen. Was für ein schreckliches Erlebnis. Und wie toll für Dich, dass Du den Absprung geschafft hast, nicht weiter zu trinken.
Mein Satz mit der Selbstkontrolle bezog sich ausschließlich auf meinen Keller. Ich finde die Situationen lassen sich nicht miteinander vergleichen. Du wusstest ja nicht was im Kühlschrank steht und bist ganz übel überrascht worden.
Ich müsste ja erst den Gedanken haben ‚jetzt gehe ich in den Keller und mache eine Flasche Wein auf‘, oder ich gehe 150 Meter weiter und einkaufen.
Um genau so ein Trinken ohne Denken zu vermeiden bin ich hier im Forum, damit nicht eines Tages mir jemand ein Bier vor die Nase stellt und ich es ‚aus Versehen‘ trinke.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
rina