*Rina* - Auf geht‘s

  • Für mich ein viel wichtigerer Aspekt ist, dass in meinem neuen alkfreien Leben in meinem persönlichen Umfeld kein Alkohol gehört. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Trockenheit.
    Also der Wein kommt weg.

    Guten Morgen Rina,

    hast Du das schon erledigt?

    Vorsorge ist besser als Nachsorge... d.h. Rückfall.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Ich weiß noch, wie ich meinen Keller vom "guten Wein" entrümpelt habe.

    Freunde brachten einen Wäschekorb mit, der war randvoll mit Einzelflaschen, dazu noch mehrere Kartons.

    Gesamtwert für die Beschaffung mind. 500 €.

    Wir Sonderlinge mit gutem Tarifvertrag beknallen uns ja nicht gerade mit Tetrapackfusel. Also nicht nur. :mrgreen:

    Hau wech dat Zeuch & sei froh, wenn es nicht mehr im Hause ist. Ich habe nicht eine Flasche bisher vermisst.

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
    Vor uns liegen die Mühen der Ebenen. (Bert Brecht) 8)

  • Super. Am Anfang habe ich mich auch gefragt, warum hier alle so einen Aufstand machen. Das Bier im Schrank hat ja meiner Frau gehört. Und ich dachte, da gehe ich ja nicht ran. Aber ständig zu wissen, dass es da ist, strengt irgendwann an. Und ich glaube nicht, dass ich so weit gekommen wäre, wie ich heute bin, wenn das so geblieben wäre. Wohne inzwischen nicht mehr dort. Hier in der Wohnung ist nichts. Natürlich auch nicht im Keller. Das ist ein gutes Gefühl.

    Es macht für mich auch keinen Sinn, eine potenzielle Gefahr, sinnlos im Haus zu haben.

  • Huhu, ich habe ja einen frisch leer geräumten Keller. 8) Zwei Weinfaschen und Schnapspralinen. Im Nachhinein frage ich mich, warum das so lange noch rumgelegen hat. ????
    Ich habe mir jetzt ein System für Alk Geschenke überlegt. Gar nicht erst einlagern, sondern im Auto lassen und direkt weiter verschenken.
    Liebe Grüße

    Rina

    Noch besser, Rina: Erst gar nicht annehmen!

    Ich lehne freundlich dankend ab, weil ich keinen Alkohol trinke. Das brauche ich noch nicht einmal begründen. Ich trinke keinen Alkohol und fertig.

    Mittlerweile weiß jeder von denen, die mir mal etwas Gutes tun wollen, dass es ohne Alkohol sein muss!

    LG Elly

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    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Elli,

    Ja! Das stimmt! Besser erst gar nicht annehmen.

    Der Wein wird von meinen Kunden in der Adventszeit verschenkt. Ich habe mir überlegt, es Situations oder Tagesform abhängig zu handhaben. Mal sehen, wie gut es mir gelingt, nein zu sagen. Ich bin zufrieden mit mir, wenn ich nicht anfange zu sammeln…..

    Liebe Grüße

    Rina

  • Das klingt anstrengend, weil du dir jedes einzelne mal einen Kopf machen musst, statt einfach grundsätzlich nein zu sagen. Was, wenn du einen schwachen Moment hast oder einen stressigen Tag oder sonstige Gründe, bei denen du früher getrunken hast? Riskant. :?

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ich finde es zudem auch absolut überholt, eine Flasche Alkohol zu verschenken.

    Außerdem total gedankenlos einfach eine Flasche von irgendetwas zu verschenken, wenn man gar nicht weiß, ob jemand erstens Alkohol trinkt, und zweitens ist die Vorliebe doch ganz in eine ganz andere Richtung.

    Nicht umsonst gibt es auch Witze über rotierende Alkohol Präsente, die scheinbar nie getrunken oder gegessen werden.

    Da sollte tatsächlich ein Umdenken geschehen! Aber es ist ja einfach eine Flasche von irgendwas zu ordern, und schon ist der Schenker fertig. Gedankenlos ist das!

    LG Elly

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    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Rina,

    ich sehe es wie Elly, finde es einfach völlig unpassend, Alkohol zu verschenken. Ich glaube, das geht sogar viel mehr Leuten so, nur dass sich eben viele auch nicht trauen, das offen zu sagen. Dabei wäre das so viel schöner und würde vielleicht endlich mal zum Umdenken anregen.

    Ich war vor gar nicht langer Zeit bei einem Notartermin. Zum Abschluss des Vertrages holte der Makler Tüten heraus und überreichte sie sowohl mir, als auch der anderen Partei. Zu meiner Überraschung, war ich dann nicht die Erste, die ablehnte. Die andere Partei nahm die Flasche nicht an und erklärte, er würde keinen Alkohol trinken. Ich habe dann genau so reagiert und der Makler stand da mit seinem Talent ... und den Tüten mit Sekt :)

    Diese Situation führte dazu, dass er selbst sich darüber beklagte, dass er es wirklich blöd findet, dass die Bank ihn immer noch mit diesen Geschenken ausstattet und er Blumen oder Gutscheine viel schöner finden würde. Er war dann letztendlich derjenige, der doof da stand, obwohl er nicht mal was dafür konnte, das ist klar.

    Beim Griechen dasselbe. Wenn da die Bedienung mit Kurzen kommt, lehne ich ab. Selbst wenn jemand an meinem Tisch sagt "kannst Du annehmen und mir hinstellen lassen" sage ich aus Prinzip Nein. Ich möchte, dass zur Kenntnis genommen wird: "Nein Danke ich trinke keinen Alkohol", damit die Person, die schenken will oder soll damit ansitzt und eventuell an höherer Stelle einmal erwähnt, dass sie es unangebracht findet. Je unangenehmer Situationen für den Schenker sind, umso besser und umso eher findet in der Gesellschaft ein Umdenken statt.

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich da mit der Zeit von Jahr zu Jahr taffer geworden bin.

    Wie auch immer Du die Situation für Dich löst: Ich würde die Flasche weder in mein Zuhause, noch in mein Auto einziehen lassen. Entweder nicht annehmen oder wenigstens stehen lassen.

    LG Cadda

  • Ich bin da leider auch noch überhaupt nicht gut drin: ich habe heute Besuch bekommen, gute Freunde, die meinen Weingeschmack kennen, die haben mir heute eine Flasche Wein mitgebracht…. Und ich war zu feige abzulehnen - ich hatte im Vorfeld mit meiner Tochter gesprochen und ihr gesagt wenn die beiden Wein mitbringen, werde ich ihnen diesen wieder mitgeben. Worauf sie sagte, das soll ich nicht tun, sie würde ihn nehmen. Ich erwiderte, dass ich keinen Alkohol im Haus haben will und sie sagte, sie nimmt ihn mit zu ihrem Freund. Jetzt steht die Flasche in der Diele…

    Mein Weg ist noch lang….

    Liebe Grüße

    Evelin

  • Hier ist gesunder Egoismus gefragt. Neulich beim Griechen wollte meine Mutter auch, dass ich den Ouzo annehme. Letztes Jahr habe ich einmal den Fehler gemacht und mich schlecht gefühlt. Meine Partnerin hat ihn auch nicht angenommen. Meine Schwester auch nicht. Die hat noch nie welchen getrunken. Dann stand der Ober da und hat groß geschaut.

    Vielleicht lernt er daraus, im Vorfeld mal nachzufragen. Der wollte sich gar nicht wegbewegen. Wahrscheinlich kennt er das gar nicht, dass fast der ganze Tisch ablehnt.

    Als ich davor, mit meinem Sohn, beim Griechen war, habe ich schon gleich gesagt, dass ich statt einem Ouzo, nach dem Essen einen Espresso möchte. Und den habe ich anstandslos bekommen. Notfalls hätte ich ihn halt bezahlt.

    Das kann sich so festigen, wie das Nicht-Trinken. Ich nehme nichts an. Da brauche ich gar nicht zu überlegen. Man darf auch mal stur sein. Es geht um meine Gesundheit und mein Gefühlsleben. Ob das dann die anderen verstehen, ist eigentlich unerheblich. Das ist nämlich ganz alleine meine Sache.

  • Guten Morgen Zusammen,

    Ich denke auch, dass mit der Zeit viele Routinen entstehen und ein klares Nein einfacher wird. Als ich aufgehört habe zu rauchen war das ganz anders. Jeder weiß rauchen ist ungesund, aufzuhören wird durch die Bank positiv aufgenommen.
    Jetzt werde ich mitleidig angeguckt ‚Na, dann hast Du aber vorher übertrieben…‘ Jeder überprüft das eigene Trinkverhalten und stellt fest ‚Nö, bei mir ist alles in Ordnung‘

    Ich bin letztens gefragt worden, ob ich schwanger sei. Geht‘s noch? Ich bin 55. Ich habe mich dann für das Kompliment bedankt. :D. Die nächste Frage kam nach einer MPU und danach, ob ich noch Auto fahren müsste. Das sind drei anerkannte Gründe nicht zu saufen. Schwanger, MPU, Auto fahren. :shock:
    Akzeptanz erfahre ich nur von Menschen, die eh so gut wie nix trinken. Im engeren Freundeskreis schleift sich das so langsam ein und ich erfahre Anerkennung.
    Wenn ich zurück denke, war ich genauso, ich fand Leute, die aufgehört haben zu saufen, immer etwas unheimlich. Tja und jetzt gehöre ich selbst zu den Spaßbremsen. Und tatsächlich kommt von Woche zu Woche mehr echte Fröhlichkeit in mein Leben.
    Nicht zu trinken ist für mich kein Verzicht sondern eine Bereicherung in meinem Leben.

    schönen Sonntag und viele Grüße

    Rina

  • Hallo Zusammen,

    Heute habe ich die letzte Weinflasche vor Weihnachten geschenkt bekommenen und innerhalb einer Stunde weiterverschenkt. Ich bin damit zufrieden. Kein Wein ist in meinem Keller gelandet. Ablehnen wäre natürlich noch besser, das ist dann die Kür. Dafür brauche ich noch mehr trockenes Selbstbewusstsein. Ich hoffe, das kommt mit der Zeit.

    Was macht Ihr denn so über die Feiertage?
    Ich besuche an einem Weihnachtstag meine Eltern, die restlichen Feiertage werde ich mit meinem Freund vergammeln. :thumbup: Ich liebe die Tage zwischen den Jahren. Ich finde diese Zeit hat so ihren ganz eigenen Zauber. Das Letzte in diesenm Jahr noch erledigen, Pläne schieden für das nächste Jahr.
    Sylvester wird dann anstrengend. Wir haben uns entschieden doch auf eine Party zu gehen. Anstrengend weil wir schlecht vor 12.00 gehen können und wir dann abwarten müssen, bis die Knallerei sich gelegt hat, weil mein Hund mit dabei ist.
    Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, vertrage ich extrem schlecht Zigarettenqualm…… also Kopfschmerzen sind mir sicher.
    Aber Zuhause abzuhängen, finde ich schon zu öde. Das ist dann meine erste komplett nüchterne Sylvesterparty seit mindestens 35 Jahren.:/ Ich werde berichten.

    Liebe Grüße

    Rina

  • Guten Abend Rina,

    wieso willst Du Dir und Deinem Hund so einen Abend zumuten?

    Alkohol und Zigarettenqualm? Und dann die folgenden Kopfschmerzen. Eigentlich ein hoher Preis, den Du für etwas Gesellschaft zahlst, oder?

    Ich selbst bin Raucherin, aber seit Jahren wird überall nur draußen geraucht. Überlege Dir das alles nochmal in Ruhe. Auch dem Hund zuliebe!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Elli,

    Ich möchte tanzen!
    Seit 9 Monaten bin ich dann so gut wie nie weggegangen, war auf keinen Weihnachtsmarkt, habe mich nicht mit Freundinnen getroffen, mit denen ich früher Wein oder Sekt getrunken habe. Ich habe eigentlich mein ganzes Leben umgekrempelt und das war alles gut und richtig. Aber jetzt ist es an der Zeit mal raus zu gehen. Wenn es mir gar keinen Spaß macht, mache ich nächstes Jahr was anderes.
    Mein Hund ist ein Jagdhundmix, ziemlich schussfest. Der verputzt die Reste vom Katzenfutter und darf aufs Sofa.
    Was machst Du denn über die Feiertage?
    Liebe Grüße

    Rina

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