Beiträge von Paul_dry

    ja, das hat sich bei mir auch verändert. am anfang war es eher so: nein, danke, gerade nicht. vielleicht später.

    nach einiger zeit: für mich nicht.

    heute: nein, danke. ich trinke keinen alkohol (mehr).

    das ist dann auch immer wie ein mantra, oder eine positive bestärkung.

    und: in 99% der fälle kommt keine nachfrage oder blöde bemerkung.

    in der apotheke habe ich letztens aber deutlicher werden müssen: ich hätte gerne die tropfen ohne alkohol.

    apothekerin: ach was, da ist so wenig drin, das könnten sogar kinder nehmen.

    ich: für einen alkoholiker reicht das schon.

    apothekerin: entschuldigung. selbstverständlich.

    war auch ok für mich.

    ich hab blöderweise beim einkauf nicht daran gedacht und nicht nach alkoholfreier medizin gefragt. bei meinen propolistropfen habe ich schon die alkoholfreien tropfen, das ist automatisiert.

    und ich habe die alkoholhaltigen hustentropfen grade weggeschmissen. warum? weil mein suchtgedächtnis, dieser dr*******sack, sich sofort gemeldet hat: "wenn du medizin mit 24% alkohol nimmst, dann ist das ja quasi ein rückfall, dann kannst du auch wein trinken!"

    also, die medizin macht stress. weg damit. kann ich nicht gebrauchen. habe mir jetzt tabletten geholt. fühlt sich besser an.

    und schon sehr interessant, was so ein bißchen hustensaft in seele und hirn auslösen kann!

    danke für eure schnellen antworten!

    Schönen guten Abend, ich sitze gerade mit fetter Erkältung vor einem Berg Medikamenten. Und frage mich, wie war das jetzt mit Alkohol in Hustentropfen, etc.?

    Geht das für uns? Oder würdet ihr die Finger von Alkohol in Medizin lassen?

    Danke, Liebe grüße

    Und das führt mich eben wieder zu der grundsätzlichen Frage, wie ich nach außen mit meiner Sucht umgehe.

    ich begründe seit einiger zeit überhaupt nichts mehr, wenn mir ein glas angeboten wird. ich sage einfach "Nein". oder: "ich trinke keinen alkohol." punkt. ich finde, das ist selbstbewusst genug und klingt nicht nach entschuldigung, so wie "alkohol schadet meiner gesundheit." ich finde, man muss nix erklären. nur tun.

    was weihnachtsmärkte anbetrifft: ich hasse sie, weil sie unter dem deckmäntelchen der romantik nichts anderes sind als organisiertes saufen. und das sage ich dann auch so, bzw weniger drastisch ;)

    Carl Friedrich : ja, das verstehe ich. mich nervt es auch, wenn ich betrunkenen oder angetrunkene menschen im bekannten- und freundeskreis erlebe. es riecht nicht gut, die gespräche sind nicht gut, die menschen verändern sich (oft zum aggressiven). dann entziehe ich mich auch.

    aber es gibt eben auch situationen, die -sagen wir mal- sozial verpflichtend sind: weihnachten, ostern, hochzeiten, familienfeiern ganz allgemein. das versuche ich für mich gut zu steuern. (lieber nachmittags zum kaffe, oder zum vormittgasbrunch (warum muss da eigentlich immer sekt sein?) und wenn's dann nass wird gehe ich. das ist nicht so das problem. )

    aber diese situationen gibt's eben und die sind immer eine herausforderung. und an manchen tagen nervt das.

    ich glaube, es gibt einen direkten weg von fremdbestimmung zu alkoholmissbrauch. zum einen sit alkohol der perfekte fremdbestimmer, alles dreht sich irgendwann um ihn und das ist dann das muster, das man aus seiner fremdbestimmtheit eh schon kennt.

    andererseits dämpft er das bewusstsein davon und dann merkst du's nicht merh, zumindest im rauschzustand. das aufwachen ist dann der große seelenkater.

    ich habe für mich festgestellt, dass der erste schritt zur selbstbestimmheit war, das trinken aufzuhören. damit ist nicht alles gelöst, im gegenteil, nüchtern merkst du j erst, wo du gerade stehst. das macht's nicht einfacher, aber mit der zeit, schrittchen für schrittchen, wird's besser. und es gibt ja dann nur noch dich, die entscheidet und entscheiden muss. das ist manchmal ganz schön schwer, aber es bist DU und nicht dein alkoholisiertes iregndwie-ich.

    muster zu verändern dauert lange, der erste schritt ist, sie zu erkennen, dann gehts meist automatisch voran.

    Entweder zu Hause oder Tage später entsteht Saufdruck oder ich habe das Gefühl, es würde mir nichts ausmachen, und ich gehe weiter größere Risiken ein.

    ja, diese erfahrung habe ich auch gemacht. die konkrete situation lässt sich für mich mittlerweile ganz gut ertragen, ich kann sogar spaß haben. aber danach, das kann manchmal ein paar minuten dauern, manchmal länger folgt unweigerlich entweder eine gewisse erschöpfung oder ein doofer gedanken: naja, so ein gläschen ... . das dauert dann, bis ich ihn wieder abgeschüttelt habe. also, der punkt, wo nasse veranstaltungen und deren auswirkungen für mich keine gefahr mehr sind, der ist noch nicht da. das kommt vielleicht, vielleicht auch nicht. in der regel ist das auch nicht weiter schlimm, ich geh dann halt nicht hin, manchmal aber muss es sein. ich habe aber mittlerweile meine erfahrungen damit und bin gewappnet. und das ist auch gut so.

    Ich stelle mich in den nächsten Wochen auch auch sporadische Grüße ein, da ich in dieser Zeit ab Mitte November bis Anfang Januar immer besonders heftg soff. Das ist im Suchtgedächtnis gespeichert: Winterzeit = Hochsaufzeit

    ja, die glühwein-weihnachtsmarktzeit, die weihnachts-feiertags-völlerei, die silvester-räusche. ich denke mit grauen daran. <X und versuche das gebiet zum zweiten Mal weiträumig zu umfahren.

    Rennschnecke : ich glaube, es gibt immer wieder so phasen. manchmal bist du stärker, manchmal hilfsbedürftiger. manchmal sind die mauern höher, manchmal niedriger. ich lerne gerade, das zu akzeptieren. deshalb bringt mich mein suchtgedächtnis auch nicht mehr in panik. es gehört zu mir, ich kann nicht verhindern, dass dass es aufblitzt, aber ich bin ihm nicht ausgeliefert. ich habe meine taktiken und strategien gefunden, damit umzugehen. natur, sport, tee, etc. kurz gesagt: mir hilft am meisten, wenn ich mir etwas gutes tue, wenn das suchtgedächtnis wieder da ist. denn sich selber guttun ist tausendmal besser, als der sucht etwas gutes zu tun. das eine bin ich, aber für die sucht bin ich nur gefäß. auch hier die gedanken aufzuschreiben, ist hilfreich. dann merkt man, man ist nicht allein mit den gedankenspiralen. alles gute!

    noch immer so intensive Cravings hast. Was tust du denn dann dagegen? Kannst du ein Muster erkennen?

    ja, das ist seltsam, aber auch auszuhalten, da diese cravings sehr kurz sind. mehr ein aufblitzen mit stetigem abschwellen. muster ist ganz einfach: wenn mich was triggert. erinnerungen, situationen, ... das kommt meist aus heiterem himmel, ist da und wieder weg. wie ein regenschauer. das selbe muster habe ich auch beim rauchen, das ich vor vielen, vielen jahren aufgehört habe. so alle zwei drei jahre kommt mal wieder eine attacke, blitzschnell ist sie da und wieder weg. insofern bringt mich das nicht aus der fassung, ich bleib halt wachsam.

    Heute sind es 13 Monate und ein paar Tage ohne Alkohol.

    Zum letzten „Jubiläum“ hat sich nicht viel Neues getan. Die Pausen zwischen den Suchtattacken werden länger, dauern kürzer, aber sind in der Intensität, im Druck, genau so stark wie am ersten nüchternen Tag. Ich kann gut damit leben, wenn die Pausen länger werden. Ansonsten lebe ich mein neues Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen.

    Die Erkenntnis dieses Monats: Alkohol macht dich unglücklich. Kein Alkohol macht dich nicht automatisch glücklich. Aber du lebst dein Leben und es liegt an dir, ob es glückt. Das schafft Neugier auf den neuen Tag.

    Allen einen schönen Tag!

    Doch trotzdem verliere ich mit der Abstinenz gleichzeitig ein Stück Identität. So fühlt es sich an.

    ja, das dachte ich auch. bis ich gemerkt habe, dass ich nicht meine identität verloren habe, sondern den alkohol, der mir eine identität vorgegaukelt hat ( lässig, locker, witzig, unbesiegbar). aber das war nicht ich. und natürlich hätte ich mit alkohol so weitermachen können - bis zum exitus. aber jeder alkoholiker -da bin ich mir total sicher- weiß insgeheim, dass es nicht richtig ist, wenn er sich die welt und sich selbst schön säuft. der wunsch eine eigene identität zu haben, ist ganz tief drin in einem. und zwar eine ohne die krücke alkohol.

    angstsörungen sind schrecklich. sind das so panikattacken? das hatte ich auch. das war so schlimm! die vorredner haben ja recht, dass ängste zum leben gehören, aber definitiv nicht angsstörungen! ich habe das weggebracht über verhaltenstherapie und ganz banal - atemübungen. das hat nicht einmal lang gedauert und die attacken kamen nie mehr zurück - bis ich dann zu exzessiv getrunken hatte, da kam gelegentlich das grauen wieder. ein grund mehr, alkohol sein zu lassen.

    vielleicht ist es ja so: du hast die angsstörungen nicht, weil du nicht mehr trinkst. du hast vielleicht deine ängste nicht so gemerkt, weil du sie weggesoffen hast. und jetzt bist du ganz pur und da treten sie umso offener zu tage. das geht aber wieder weg, wenn du es behandelst. alles gute!

    Und hier liegen die Fallstricke. Woher weiß ich das? Was tut mir gut, was schadet mir? Wie finde ich das heraus ohne mich versehentlich zu beschädigen? Schaden mir Dinge wirklich oder habe ich eine hemmende Angst? Was mache ich in den Momenten in denen ich mich schädigen möchte?

    Ich habe wirklich große Probleme diese Fragen für mich zu beantworten. Ich weiß es oft nicht und tappe im Dunkeln.

    ja, das kann ich gut nachvollziehen. ohne die krücke alkohol ist man ja erst einmal ganz pur, neu und unerfahren in vielen dingen und lebenssituationen. und das das angst macht und unsicher, das ist nicht schön.

    aber ich bin mir da 1000%ig sicher, dass jeder mensch, wirklich jeder, weiß oder zumindest spürt, was richtig ist und was nicht. (ich habe z.b. immer gewusst, dass saufen nicht richtig ist, auch wenn ich es trotzdem getan habe.) und ich glaube, manchmal hat man so viel angst vor der angst, dass man sich ihr ergibt und gar nichts mehr tut. alle meine guten lebensentscheidungen haben mir mut abverlangt. und ehrlich gesagt, die allerwenigsten entscheidungen sind irreversibel. seltsamerweise habe ich nie den wunsch gehabt, wenn ich eine wichtige entscheidung getroffen hatte, sie zu revidieren. nicht alle haben mich zu dem ziel gebracht. aber sie haben mir neue wege eröffnet, auch umwege.

    und habe mich gefragt, wie man im nassen Umfeld langfristig trockenbleiben will.

    ja, das ist die große frage! wenn ich bei einem kindergeburtstag eingeladen bin, dann knallen IMMMER ab einem bestimmten zeitpunkt die sektkorken. wenn ich in ein theater gehe, dann trinkt 70% des publikums in der pause alkohol. wenn ich in ein fußballstadion gehe, dann ist die hälfte der zuschauer*innen angetrunken. in der kirche trinkt der pfarrer messwein. ist das alles nasses umfeld?

    ich habe festgestellt, ich kann machen, was ich will, um mich herum wird alkohol konsumiert. es gibt kaum ein gesellschaftliches feld, in dem alkohol nicht eine gewisse rolle spielt. ich bin also gefordert.

    wie damit umgehen? ich habe für mich festgestellt-

    - wenn eine veranstaltung vom eigentlichen anlass (kindergeburtstag) zum alkoholevent wird, gehe ich.

    - wenn eine veranstaltung ein alkoholfreier ersatz für alkoholveranstaltungen ist, gehe ich nicht hin (in diesem sinne, lavendelfuchs, wäre ich nicht zu deiner veranstaltung gegangen).

    - wenn bei einer veranstaltung (fußball) der event im vordergrund steht, bleibe ich.

    - wenn ich irgendwie unruhig, nervös werde, gehe ich sofort oder gar nicht hin.

    - manche situationen sind hirnmäßig mit alkohol verbunden (im cafe in der sonne sitzen = weißwein), die habe ich mittlerweile umgepolt: jetzt ist in der sonne sitzen = cafe americano.

    - kann ich die situationen nicht umpolen, meide ich sie (volksfeste, partys)

    was ich gelernt habe: zu meinen, man könne sein leben weiterführen, wie bisher, nur eben ohne alkohol, ist ein gewaltiger irrtum. ohne alkohol leben heißt, sich von verschiedenen menschen, gepflogenheiten und orten zu verabschieden. ohne alkohol leben heißt aber auch, neue menschen, neue gepflogenheiten und neue orte entdecken und einem speziellen menschen ganz neu wieder zu begegnen: sich selbst. and that's worth it!

    p.s. Lavendelfuchs : natürlich funktioniert auch bloßes spazierengehen. hauptsache natur. ist dir schon einmal aufgefallen, wieviele verschiedene grüntöne es gibt? und: gerade ist pilzsaison. ab in den wald!

    Gratulation! 9 Monate, das ist dann ja fast schon die Geburt eines nüchternen neuen Lebens ;)

    Mir hat Sport sehr geholfen. Ich bin nicht ins Fitnessstudio gegangen, aber ich jogge und walke viel. mittlerweile ist es eine feste routine geworden. und ganz ehrlich, wenn du luft riechst, bäume siehst, vögle hörst, das ist das beste überhaupt, um sich mit dem leben und dir selber zu verbinden.

    alles gute!

    weil Alkohol ganz einfach überall legal und zu jeder Tageszeit in Massen verfügbar ist.

    ja, das ist echt ein riesenproblem. gerade war ja wieder oktoberfest und all die großen bierzelte überall. und das nennt man dann volksfeste oder bier sei ein grundnahrungsmittel. ich habe lange in münchen gewohnt und dieser kollektive rausch genannt oktoberfest war echt krass. und noch krasser ist die alkohollobby, die so mächtig ist.

    "fun"-fact: neulich hat mir ein tankwart erzählt, das meiste geld machen tankstellen morgens mit den kleinen alkoholfläschchen neben der kasse. morgens! und dann meinte er noch: wenn du wüßtest, wer da alles morgens schnaps kauft .... .

    dass ist doch toll! freu dich daran!

    und dass es immer wieder nicht so gute phasen gibt, ist, glaube ich ziemlich normal. auch nocht-alkoholikern geht's manchmal schlecht.

    ich habe das auch, dass ich in einem tunnel bin und wenig spüre. das geht dann wieder vorbei und die sonne scheint wieder. in den phasen heißt es standhaft bleiben. und einfach weiter machen. es hat ja einen sinn, dass du nicht mehr trinkst!

    einen tag nach meinem 1. trockenen geburtstag war da plötzlich brutal hartnäckig diese stimme: gratulation zu 365 tagen! du hast bewiesen, du kannst es ohne. jetzt kannst ja wieder trinken!

    es hat fast eine stunde gedauert, bis die stimme weg war.

    lehre für mich war: das belohnungssystem funktioniert und selbst da findet das suchtgedächtnis einen andockpunkt.

    wachsam bleiben!

    Heute bin ich stolz.

    Vor exakt einem Jahr habe ich meinen letzten Tropfen Alkohol getrunken. Und dass nun schon 365 Tage ohne dieses Teufelszeug vergangen sind, ist für mich unglaublich toll. Es ist ein neues Leben! Ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles.

    Jetzt habe ich alles, was so im Normalleben stattfindet, einmal durch. Das erste Weihnachten, den ersten Geburtstag, den ersten Urlaub, die ersten Einladungen, die ersten Veranstaltungsbesuche .... . Und ich habe nichts getrunken. Die Erkenntnis ist: es ist möglich, ein Leben ohne Alkohol zu führen und zwar ein gutes.

    Was hat sich verändert? Positive Grundeinstellung zum Leben, keine Panik mehr und damit größere Gelassenheit. Mentale Stärke, Zugewandtheit zu anderen Menschen und Dingen, Freude an kleinen Dingen, viel Sport und die Erkenntnis, dass viele Probleme, die ich mit Alkohol vermeintlich bekämpft habe, sich auflösen, weil sie erst durch Alkohol verursacht wurden.

    Aber natürlich ist es auch nicht immer einfach. Manchmal habe ich immer noch Suchtattacken, die Abstände dazwischen werden zwar länger, aber es gibt sie. Die neugewonnen Freiheit ist auch Verpflichtung. Alkohol lässt einen vor Konflikten und Problemen davonlaufen. Jetzt bleiben sie da. Sie müssen gelöst werden - und zwar von mir. Manchmal nicht einfach. Das Leben ist purer, im Schönen, wie im Hässlichen. Es gibt keine Filter mehr. Damit umzugehen, ist eine Lernaufgabe. Aber das Lernen ist an sich schon wieder eine schöne Sache.

    Ein Jahr abstinent ist wenig im Vergleich zu meinen vielen Jahren als Trinker. Aber, das habe ich auch gelernt, ein trockenes Jahr ist tausendmal mehr wert als alle nassen Jahre davor. Im Moment träume ich viel und habe viele Erinnerungen an den Beginn meiner "Trinkerkarriere". Ich glaube, ich war immer schon süchtig, auch wenn mich die Sucht nicht von Anfang an dominiert hat. Lange Zeit war es eine Koexistenz, bis sie mich komplett im Griff hatte.

    Mir ist klar geworden und ich habe begriffen: ich habe eine Krankheit, die nicht heilbar ist, die ich aber steuern kann. Ich muss für den Rest meines Lebens vorsichtig sein, aber das ist im Vergleich zum erneuten Trinken, ein geringer und lohnender Umstand. Und das verstanden zu haben ist ein Riesengeschenk!

    Danke an das Forum, es ist eine enorme Hilfe, zu wissen, dass man nicht allein ist mit der Sucht. Und wenn es euch auch Mut macht, zu erfahren, dass ein Jahr ohne Alkohol machbar ist und schneller vorbeigeht, als man meint, dann freut mich das.

    Mir selber gibt diese Jahr die Zuversicht, dass ich nie wieder Alkohol brauchen werde. Das Leben ist um so viel besser ohne. Ich möchte es so weiter führen.