Beiträge von Snowman

    die Kontrolliererei hat ehrlich gesagt andere Gründe. Falls es mal zu einer Obsorgeentscheidung kommen sollte, hat man mir geraten das aufzuschreiben. Ich tu eh was für mich, das wird mir dann zwar immer vorgeworfen, es ist mir aber mittlerweile ziemlich egal.

    "und wenn sie nicht gestorben sind ...."


    dann trinkt sie immer noch. Tja wie wars seitdem? Im Grunde ging es gleich weiter wie bisher. Seit 28. November notiere ich mir jeden Tag ob/wieviel getrunken wird. Jetzt ist der 27. Jänner und wir kommen auf 10 nüchterne Tage, davon 4 berufsbedingt. Ich habe viel über das Thema gelesen, habe mit den Vorwürfen aufgehört. Hab zu dem Thema nur gesagt, " Du weisst selber, dass das ein Problem ist, aber das musst du selbst erkennen". Schlafe die meiste Zeit in einem anderem Raum im Haus. Am Wochenende wurde darüber auch kurz geredet, weil ja Streit ein quasi täglicher Begleiter ist. Die Diskussion am Samstag lief erstaunlich freundlich. Sie hat gesagt, ja sie weiss, dass sie zuviel trinkt, sie wird unter der Woche nicht mehr trinken. Darauf folgte ein nüchterner Sonntag und ein ( zu meinem Erstaunen ) ein nüchterner Montag. Heute kommt sie heim, bei den Einkäufen, eine Flasche Wein. Ich hab dann nur gesagt " Ich dachte du trinkst unter der Woche nicht, ist am Dienstag schon Wochenende ? Na dann gings rund. Zu einer Beratung will sie nicht, für sich glaubt sie, weil sie ja funktioniert ( beruflich ) ist das ja nicht so schlimm und sie liebt Wein ( bei dem Spruch musste ich innerlich ein paarmal bis 10 zählen, so wütend hat der mich gemacht ). Tja ihr hattet recht. Und ich muss mir überlegen wie es weitergeht.


    In kurzen Worten was ich derweilen verändert habe:

    1. Ich gehe meinen Hobbys nach

    2. Ich habe nur mehr selten einen Streit angefangen wegen der Trinkerei

    3. Wenn ich beschimpft werde, gehe ich.

    Ja das ist zuwenig, ich bin aber ziemlich ratlos.

    Ruhe ist das nicht, aber besser als vorher, Zufrieden bin ich damit natürlich nicht, dafür ist schon zuviel passiert. Und ich nehme an, dass sich die Situation wieder ganz schnell ändern kann, respektive ändern wird.

    hmmm. Wie läuft es aktuell. Naja, ich hab ihr einmal in Ruhe mitgeteilt, dass sie definitiv ein Problem mit Alkohol hat, sie da aber selber draufkommen muss. Die letzten 2 Wochen hat sie unter der Woche ( Mo-Frei) abstinent verbracht, an den Samstagen hat sie eine Flasche Wein getrunken. Wenn das so bleibt, ist ja eine positive Tendenz feststellbar. Ich traue der "Ruhe" aber nicht. Es wurde ja auch prophezeit, dass sie bis Ostern ganz brav ist. Also hab ich ( wie jedes Jahr ) Angst vor Ostern, da ging es immer ziemlich rund. Ich denke, das wird ganz schnell wieder kippen, aber ich gehe immer grundsätzlich in Allem vom Schlimmsten aus.

    Also was machst Du für Dich?

    LG Momo

    Keine Ahnung, hab momentan extrem viel Arbeit. Jetzt ist Ruhe ( denk ich mal) vor dem (Wochenende) Sturm. Die letzten 2 Tage waren alkoholfrei, das Verhalten war als ob wiedermal nie was geschehen ist. Das macht mich persönlich ziemlich wütend. Ich denke, wenn ich morgen von der Arbeit heimkomme wirds ein typisches Wochenende werden. Man ist gespannt.

    mir wurde am Sonntag erklärt, dass diese Woche alkoholfrei ist, bis Freitag. Heute ist anscheinend Freitag, hat ja genau einen Tag geklappt. Als ich dann erwähnt habe, das Dienstag nicht Freitag ist, wurde ein massiver Streit vom Zaun gebrochen, mit fantasivollen Theorien und Annahmen. Hab die Diskussion dann beendet mit " du lenkst nur ab, damit du in Ruhe trinken kannst" und bin gegangen. Ich glaub ich halt das nicht mehr lange aus.

    ja ich schau nächste Woche das ich einen Termin bekomme.


    Ja das ist durchaus passiv aggressiv. Nur mir schlägt offene Aggression entgegen, zwar nicht körperlicher Natur, aber ich werde aufs übelste beleidigt und beschimpft. Dann wird eine eigene Realität gebaut, mit erfundenen Vorwürfen. Heute in der Früh kam ein " Tut mir leid das wir gestern gestritten haben". Hab nur in zwei Sätzen angemerkt, was passiert ist. Das wurde umgehend verdreht und jetzt herrscht wieder dicke Luft. War gestern ein Liter Wein, das hat gereicht. Natürlich bekommen die Kinder alles mit. Das älteste Kind sagt ihr auf den Kopf auch zu, dass sie aufhören soll zu trinken. Gestern hat sie dem Kind dann gesagt " Ich trinke wann ich will". Und mir, dass ich die Kinder gegen sie aufhetze. Ich habe Angst vor dem heutigen Tag und sitz mit feuchten Augen vorm PC, während ich die Zeilen hier tippe. Wenn sie heute wieder trinkt, werde ich mich so verhalten, als wäre sie nicht da. Wenn ich flüchte, wird mir vorgeworfen, dass mir das Familienleben egal ist und mir ist ja sowieso alles egal. Es wird halt alles so gedreht wie es gerade gebraucht wird. Wenn ich mich normal verhalte agiert sie, als ob nie was gewesen wäre. Oder habt ihr eine bessere Idee, wenn ich von der Arbeit heute heimkomme und sie sitzt mit einer Flasche da, was soll ich tun?

    Um mich gehts da nicht mehr ( meiner Meinung nach), weil dafür schon zuviel passiert ist. Mir geht es um die Kinder. Ich kann nicht riskieren, dass sie sie mitnehmen würde.

    Ich werde eine Beratung für Angehörige aufsuchen, du hast recht.

    Der Trennungsgedanke ist durchaus real, nur wegen der Kinder habe ich Angst. Mein derzeitiger Strohalm ist, dass wenn das jüngste Kind 14 ist ( und dann bei einem Richter mehr Gehör findet) das ganze real wird, sollte sich nichts ändern.

    Wie willst du leben?

    Ich, in meinem Haus mit meinen Kindern.

    Wie regelt ihr das mit den Kindern?

    Tja, die wären in einer optimalen Welt bei mir, sie kann sie natürlich sehen wann sie will.

    Was wirst du für dich ändern?

    Nichts, sie wäre weg und ich wäre alleine ( und das wäre völlig in Ordnung, es reicht ja schon, wenn nicht jeden Tag ein betrunkener Mensch im Haus Stunk macht und mich alle paar Tage dann aufs Gröbste beleidigt).

    Es ist in letzter Zeit vorgekommen, dass ich nach der Arbeit 1 Bier mit ihr getrunken habe ( bei mir ist es dann aber wirklich nur eines ). Das werde ich einstellen. Ich habe ihr gestern auch gesagt, dass ich sie in Zukunft ignorieren werde, wenn sie trinkt. Sie braucht mich dann auch nicht ansprechen, sie wird keine Antwort bekommen.

    @ Elly, sorry. Hab das anscheinend noch nicht verstanden wo ich jetzt posten kann.

    @ Anna

    wie hat dein Partner reagiert, oder bist du aktuell single?

    Bei mir gings gestern wieder rund, auch vor den Kindern. Was würde ich mir wünschen, dass es bei meiner Frau auch "klick" macht.

    Ich kann es dir nur für mich als Alkoholikerin beantworten ohne dass ich weiß ob das auf sie übertragbar ist.

    Nein. Man weiß nicht was man tut- vor allem nicht was man anderen damit antut. Man glaubt das eigene saufen ist Privatsache und geht keinen was an.

    Dass es das Umfeld total fertig macht kapiert man null. Außerdem wird die Sucht heruntergespielt. Immer werden Gründe zum saufen gefunden. Wenn sich einer beschwert oder mahnt- hysterische Spaßbremse. Auf diesem Auge war ich komplett blind. Da kannst du toll argumentieren, mit Liebe oder Drohungen kommen- hilft leider alles nix.

    Darf ich dich fragen, was hat bei dir dann die Erkenntnis erwirkt, dass die Realität eine andere ist? Wie ist es dir dabei ergangen ?

    Bei mir im Haus ist gerade Vollmond und meine Frau hat meinem Sohn ( auf seine Kritik, das Frau Mutter betrunken ist) gesagt. " Ich trink wann ich will, das ist kein Problem". Dann gabs einen familiären Rundumschlag und ich hab mich verzogen.

    Ich find das großartig, dass KAdett mir ihre Seite gezeigt hat. Nur bin ich mir da nicht so sicher, ob meine bessere Hälfte das auch so empfindet. Wenn ich es anspreche gibt es gleich mal Aggressionen. Mir wurde ja gesagt, das man den Karneval bis inkl. Faschingdienstag ja ruhig was trinken dürfte. Danach ist ja Fastenzeit. Da dachte ich mir, schau schau, mal sehen was das wird. Tja, Fastenzeit war nach einem Tag ( gestern ) vorbei. Heute wurde mir erörtert "ich brauch einen Drink, die Woche war so anstrengend". Ich hab dann die Aussagen bezgl. Fastenzeit in Erinnerung gerufen. Da gabs dann einen kurzen Aggressionsimpuls. Und danach hat sie sich auf einen Drink verzogen. Also wäre Auroras Frage wie es mir geht, wahrscheinlich auch beantwortet.

    Letzte Woche war wild, mir wurden eines Abends wieder Dinge gesagt, die ich mit ins Grab nehmen werde. Am nächsten Tag gab es dann auf der anderen Seite auch Schuldgefühle, die aber gemildert wurden durch : "Du weisst, dass ich sowas nie ernst sagen würde, ich wollte dir nur wehtun". Schön.


    Nur was ist jetzt bei mir des Pudels Kern? Gespräche, Vorhaltungen, Streit bringt anscheinend nichts. Was bleibt einem Angehörigen also übrig, ausser sich zu trennen? Akzeptieren, dass der Ehepartner Alkoholiker ist, es hinnehmen? Die Kinder so gut es geht zu beschützen? Schützt man seine Kinder, wenn man sich nicht trennt, oder fügt man ihnen einen derartigen Schaden zu, dass man im Erwachsenenalter der Kinder dann realisiert, was für ein Idiot man war?

    Hab da mal mit einem sehr lieben Freund darüber gesprochen. Seine Mutter ist Alkoholiker und er hat als ältester Sohn quasi seine Geschwister grossgezogen. Die haben zu ihm sogar Papa gesagt. Sein Vater war auch, ähm umtriebig. Er hat sein Leben im Griff, er hat nur aufgrund meiner Geschichten gemeint, dass ihm eine Gänsehaut aufzieht, weil er Flashbacks aus seiner Kindheit kriegt. Mit meiner Mutter habe ich auch über das Thema diskutiert. Mein Vater war auf kein Kind von Traurigkeit und sie hat mit ihm viel mitgemacht. Irgendwann hat sie es akzeptiert. Vor uns Kindern hat sie das eigentlich ganz gut ferngehalten. Ich hätte im Nachgang meinen Vater nicht als Trinker gesehen, ich wusste nur, dass er mit Vorsicht zu genießen ist, wenn er getrunken hat. Er war aber auch nüchtern ein ziemlich gemeiner Mensch, also war der Übergang da fliessend. Er hat mir aber in der Vaterrolle als Abschreckung gedient. Ich mache in meiner Vaterrolle alles gegensätzlich zu ihm. Meine Kinder lieben mich, vertrauen mir und erzählen mir von ihren Problemen. Ich richte auch nicht über sie und ich gebe ihnen im Gegensatz zu meinem Vater nie das Gefühl, dass sie minderwertig sind. Also das elterliche Abschreckungsbeispiel hat bei mir zumindest funktioniert.

    Das ist für mich das Schlimmste. Was ich meinen Kindern damit antue. Die Kinder meinen unisono zu dem Thema eigentlich "Ja es nervt, ja sie nervt, wenn sie betrunken ist". Auf der einen Seite hoffe ich, dass sie keinen Schaden abbekommen, aber nüchtern betrachtet ( haha) glaub ich eher, das sie das eher sagen, weil sie darüber nicht reden wollen. Hab ihr schon gesagt, ja bitte, dann geh. Aber die Kinder bleiben bei mir. Um mich und meine Beziehung gehts da schon lange nicht mehr.

    Wegen wieder hier her gefunden ist gut. Hab alle 2 Wochen reingeschaut und mir Geschichten von anderen Betroffenen durchgelesen, allein mit dem Hintergedanken " du bist nicht allein".

    Nur heute ist halt wieder so eskaliert, dass ich wieder hier geschrieben hab. Ich werd einen Moderator anschreiben, tut mir leid wegen der Umstände. Das Internet ist halt wie ein Swimmingpool, schütt ne Flasche Wein rein, die kriegst du nie wieder raus.

    Tja, ich hab mich damals nicht getraut weiterzuschreiben. Ihr werdet es kaum erraten, es wurde nicht besser. Eskaliert ist die Situation vor einem Monat zu Vollmond, das waren Beleidigungen auf tiefster Ebene. Ich habe dann 3 Tage geschwiegen und auf Nachfrage, warum ich mich so dumm benehme mal die Situation Revue passieren lassen. Fein, Filmriss. Das war ihr dann sehr peinlich und ich habe dann gesagt, dass wenn unter der Woche weiterhin der Alkohol am Programm steht, lasse ich mich scheiden. Das hat exakt 2 Wochen funktioniert. jetzt läuft wieder alles in gewohnter Manier und heute ist mal wieder alles eskaliert. Ich würde gerne hier weiterschreiben, mit meinen Freunden kann ich schon drüber reden, nur die können mir auch nicht helfen. Ich fühle mich aktuell wie der einsamste Mensch auf der ganzen Welt. Wem muss ich schreiben, dass man evt. meinen Benutzernamen und das Alter und Anzahl meiner Kinder ändern kann?

    Ich glaub ich trau mich das nicht in den offenen Bereich zu schreiben, der ohne registrierung über google zu finden ist, gibt es keinen geschlossenen Bereich nur für registrierte Mitglieder? Den Beitrag hier sieht man eh nicht ohne Registrierung, oder?

    Ich denke ich werde auch einen Termin bei einer Beratungsstelle ausmachen.

    @ Elly

    Die Kinder sind sich der Situation schon bewusst, das ältere spricht sie auch offen darauf an.

    Mein jüngstes Kind spricht sie auch öfter darauf an. Meiner Wahrnehmung nach sind die Kinder von dem Verhalten meist eher genervt, mit dem älteren Kind hab ich schonmal darüber gesprochen, dass das zuviel ist und definitiv ( meiner Meinung nach) kein sorgloser Umgang mit Alkohol und das ich schon öfter mit ihr darüber gesprochen habe, das das zuviel ist, aber sie nicht auf mich hört. Hab dann auch gefragt, ob das traurig macht, wenn so ein Abend ist. Die Antwort war, traurig nein, der Respekt geht der Mutter gegenüber verloren und hauptsächlich nervt es und es ist alles gut, weil sie beide sich auf mich immer verlassen können. Ob das jetzt natürlich alles so stimmt, weiss ich nicht. Beide Kinder sind super in der Schule, beliebt bei ihren Freunden.

    Die Schnaps Episoden sind nicht dauernd ( einmal im Monat ca ) , meistens gehen halt in einer Woche 6 Flaschen Wein drauf, die trinkt sie meistens allein, während sie Musik hört oder Zeitung liest. Manchmal trinke ich nach der Arbeit ein Bier mit, dann gehe ich, meistens weil Richtung Flaschenende die Gesprächskultur leidet und es leicht passieren kann, dass sie sich wieder auf mich einschiesst, weil ihr viele Dinge nicht passen.

    Kintsugi

    Alltag und Freude.

    Gute Frage. Freude bereiten mir die Kinder, ich kümmer mich auch hauptsächlich um sie, da ich mir meine Zeit beim Arbeiten einteilen kann, ich bring sie in die Schule, 50% bringt sie meine Frau mit, 50% hole ich sie. Ich kümmer mich um das Mittagessen. Es gibt schon Hobbies, denen ich nachgehe, nur meist hat das den Beigeschmack, dass ( was mir auch oft vorgeworfen wird), ich dann nicht da bin am Abend und mir eh alles egal ist

    Das meine Psyche ziemlich kaputt ist, weiss ich. Habe schon über eine Psychotherapie nachgedacht. Hab mir den ganzen Text jetzt nochmal durchgelesen und mir steht das Wasser in den Augen. Und ich bin wütend, wütend darüber, weil ich das Gefühl habe, dass ich um mein Leben betrogen werde, dass die Jahre vergehen und wenn die Kinder erwachsen sind, bin ich 50 Jahre alt.

    Ich bin seit 17 Jahren verheiratet, wir haben 3 Kinder. Meine Frau hat schon immer gerne getrunken, nur seit einem Jahr ist es im Schnitt eine Flasche Wein am Tag. Ist kein Wein da, wird auch mal was hochprozentiges genommen. Es ist mir unmöglich Alkohol zu kaufen ( z.b. um ihn dann zu verschenken), man kommt am Abend heim und wenn kein Wein da war, dann kann es schon passieren, dass die angebrochene Flasche, die ich für einen anderen Anlass oder zum Verschenken gekauft habe, im Kühlschrank steht. Die kann man dann ja kaum noch verschenken. Sie sieht auch überhaupt nicht ein, dass sie ggf. ein Problem hat. Spreche ich das an, wenn sie betrunken ist, werde ich beschimpft, tw. unterste Schublade. Die Kinder kriegen natürlich fast alles mit, was mich sehr schmerzt. Die Kinder sind extrem genervt, wenn "die Mama betrunken" ist.

    Selber trinke ich ( nicht jeden Tag, eher 2x die Woche ) mal ein Bier, maximal 2. Es fällt mir irrsinnig schwer, das hier zu schreiben, ich gehe mit der Situation schon zu lange alleine um. Die Woche lief so ab, 1,5 Flaschen Wein am Montag, da hab ich ihr wiedermal die Trinkerei vorgeworfen. Dienstag die halbe Flasche Wein, die noch da war, dann noch fast eine halbe Flasche Schnaps. Dann gabs von mir wiedermal einen sinnlosen Aufstand, dann war Mittwoch mal kein Alkohol angesagt. Donnerstag gabs dann eine drittel Flasche Schnaps ( wieder Aufstand von mir). Heute komm ich am Abend heim, wieder eine 3/4 Flasche Wein und ( als ob nie was gewesen wäre, dabei wurde ich gestern wüstest beschimpft) die beiläufige Bemerkung das wir übermorgen bei Verwandten von ihr ( beide Alkoholiker) zum Geburtstag eingeladen sind. Jetzt sitz ich da vor meinem PC und ich hab einfach keine Kraft mehr, keine Lebensfreude. Hab mir jetzt eine halbe Stunde lang die Registrierungsseite angeschaut, bis ich mich überwunden habe. Ich möcht doch nur eine normale Ehe, ein normales Leben mit meiner Familie führen und nicht am Abend von der Arbeit in die Küche kommen und die leere Flasche Wein sehen. Ist die Stimmung nicht aggressiv, versucht sie dann immer ein normales Gespräch zu führen, nur allein das Lallen in der Stimme verursacht bei mir mittlerweile starke Aggressionen. Meistens gehe ich dann. In der Früh wird nichts getrunken, sie scheint auch nie einen Kater zu haben, arbeiten geht sie ganz normal. Wenn ich mal ( vielleicht alle zwei Monate) 3 oder 4 Bier trinke, gehts mir am nächsten Tag elendig.

    Was soll ich tun, wie soll ich mit der Situation umgehen, insbesonders wegen der Kinder?

    Ich konnte mich derweilen noch nicht überwinden, zu einer Alkoholberatung für Angehörige zu gehen.