Beiträge von Mg-Midget

    Liebe Linde,

    du glaubst es nicht, während ich das vorhin geschrieben habe, dachte ich mir ... vielleicht kann ihn jemand hören den Stein....

    Danke das du ihn gehört hast! Danke !!!

    Für mich ist mein Job, wenn ich mal in Ruhe arbeiten kann, was selten vorkommt wie Therapie. Ich kann kreativ sein und ich weiß, da ist eine Menge potenzial da, was blockiert wird und ich blockieren lasse!

    Mir tut es unheimlich gut das ich in letzer Zeit immer mehr aus dem Gedankenkarusell, wie kann ich meinen Mann dazu bringen etwas zu ändern, austeige und wieder mehr in mich gehe und meine Talente und meine Fähigkeiten sehe. natürlich wird das noch eine Menge arbeit, was ja logisch ist und es wird sicher Rückfälle geben, wie Wut und Opferhaltung.

    Ich muss keine Angst haben, wenn ich mir selbst wieder vertraue!

    Das macht mich auch traurig, manchmal weine ich, wie jetzt gerade , aber es gibt nun mal keinen anderen Weg.

    Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit einem Kunden von mir, der mir sagte: weißt du eigentlich wie viel Potenzial dir verloren geht, wenn du von negativen Energien umgeben bist? fast 50 Prozent!

    Wenn du selbst permanent unter Druck stehst oder kämpfen musst, verliert man den Blick das passiert schleichend .... da reicht dann eine kleine Mücke, die zum Elefanten wird und dann bist du verseucht von negativer Energie.

    Mein Körper zeigt mir das sehr, sehr deutlich! und meine Seele auch, es wird Zeit, allerhöchste Zeit darauf zu hören.

    Ich erinnere mich an meine Mom, die sagte einmal zu mir: weißt du was ich an dir bewundere? Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, wie konzequent du dann deinen Weg gehst! Ich glaube auch daran, wenn man etwas fokusiert, seine positiven Energien auf etwas richtet dann öffnen sich auf einmal Türen die man vorher gar nicht gesehen hat.

    Ich weiß noch wie ich vor zig Jahren in einer Krise steckte, habe nach Antworten gesucht....ich hab mich einfach in den Zug gesetzt und bin in eine große Stadt gefahren. rumgelaufen und hab mich in ein Cafe gesetzt.... es hat nicht lange gedauert da kam ein Mann zu mir und fragte mich ob er sich zu mir setzen darf

    Ganz unbekümmert ohne HInterredanken, Wir haben uns unterhalten über Gott und die Welt und er sagte einen Satz, ich weiß gar nicht mehr was er sagte und worum es genau ging, Aber dieser eine Satz hat mir die Augen geöffnet und auf einmal hatte ich die Antwort, die ich so lange gesucht habe.

    Ich habe diesen Menschen nie wieder gesehen.. Es lag auf einmal alles ganz klar vor mir. Ich kenne mich sehr gut und ich weiß das, wie soll ich sagen, ein Kanal hat sich in mir geöffnet. Ich weiß auch das es ein Prozess wird, der nicht von heute auf morgen alles verschwinden und lösen lässt und das es ein Weg wird der sicher nicht einfach wird emmotional.

    Ich war auch vor Jahren vor meiner 2. Ehe in Kanada, ich liebe dieses Land, dort habe ich an einer Indianischen Zeremonie teilgenommen, ich war voll mit negativer Engergie und eigentlich war es eine sponaten Entscheidung da mitzumachen.

    Jeder sollte symbolisch für seine Päckchen die er so trägt etwas in den Kreis legen, ich dachte mir, gut dann mach ich das mal... In dem Moment als ich es abgelegt habe, habe ich angefangen zu weinen, ich glaube es war mindestens eine Stunde ich konnte es nicht mehr kontrollieren und danach war ich gereinigt ich kann das gar nicht beschreiben. Ich war wie ich immer sage open Minded.

    Das rufe ich gerade immer wieder ab und das tut mir gut und hilft mir klarer zu werden und meine Stärken zu sammeln.

    lg

    Mg

    Hi Nala,

    ich habe mir deinen Beitrag duchgelesen.

    Mein Mann trnikt auch nicht tagsüber, nicht das ich wüsste. Jeden Abend vier Bier, beim 5 ten wird es dann Kritisch. Je nach seiner Kondition merkt man ihm nichts an, mittlerwiele stelle ich aber fest duch all die Medikamente die er nehmen muss wg seinen Krebs das Bier schon früher anschlägt.

    Ja ich bin auch sowas von genervt, wenn ich nach Hause komme und das Bier steht schon auf dem Tisch um 17Uhr. Das ist seine Zeit da fängt er an. Um 21 Uhr verabscheidet er sich dann ins Bett. Samstag oder Sonntags geht es früher los.

    Ich hatte Phasen da bin ich schon ausgeflippt wenn ich nur den zisch vom öffnen des Biers gehört habe.

    MIttlerweile ist es so, das ich allein im Wohnzimmer sitze und er in der Küche trinkt. Es benötigt auch mehrSchlaf, der Körper muss sich ja irgéndwie erholen.

    als Beispiel: heute morgen hat er mich zu Abeit gefahen, gestern waren es wohl mehl als 4 ,danach legt er sich ins Bett und schläft. So gegen 14 Uhr hat er mich abgeholt, sich etwas zu essen gemacht und nun liegt er wieder im Bett. Ich denke er wird in einer Stunde aufstehen und dann beginnt der Kreislauf von neuem.

    Glaube mir das wird immer schlimmer und du wirst immer mehr Kranft verlieren. es gibt immer einen Weg auch mit einem Kind, auch mit den Schulden.

    Ich habe mich vor 30 Jahren mit einem 4 Moante altem Säugling von meinem damaligen Mann getrennt. Er hat mir erst mal alle Konten gesprerrt, ich bin damals bei meinen Eltern unter gekommen und habe mich beraten lassen.

    Du bekommst Unterstützung, Ausserdem muss dein Mann Kindesunterhalt bezahlen, ansonsten zahlt das Jugendamt.

    Ich weiß gerade mit einem Kind ist es noch schwerer so eine Entscheidung zu treffen, aber dir wird es besser gehen als du denkst auch deinem Kind, wenn du diesen Schritt gemacht hast.

    Lg

    Mg

    Hallo Miteinander,

    ich habe heute eine Entscheidung getroffen die nur im Moment indirekt .... mit meinem Mann zu tun hat.

    Ich habe ja einen kleinen Laden mit Cafe und Chocolaterie. Ergo ist stelle sehr viel von Hand her, vor 10 Jahren habe ich meine Hobby zum Beruf gemacht und mich immer weiter voran gearbeitet. Vor2,5 Jahren, das war mein großes Ziel endlich mein Cafe etc zu haben. Ich hatte wiklich das Glück,das meine Vermieter einen Nachfolger suchten für ein alteingesessenes Feinkostgeschäft und mir den roten Teppich ausgerollt haben. Der Laden wurde komplett nach meinen Plänen und Vorstellungen umgebaut.

    Bei mir gibt es Frühstück, Mittagstisch und the best Chocolate & Trüffelpralinen in Town ;-)Ich sage ohne überheblich zu sein, das ich eine Konditorin der alten Schule bin, Schrott oder Fertigprosukte gibt es bei mir nicht. Mein Name steht für Qualität :) Ich liebe meinen Job! Wenn es die Zeit erlaubt gebe ich Kurse.

    Ich war immer sehr engangiert hier in unserer Kleinstadt und habe PoopUpStores organisiert etc. Leider schafft das auch eine Menge Neider gerade in der Corona Zeit...Als ich dann endlich meinen Laden hatte, ging es los. eigentlich schon vorher... es wurde mir die Handwerkskammer auf den Hals gehetzt, das Ordnungsamt und die Berufsgenossenschaft. Sie haben es nicht geschafft mich zu vernichten. Ich wurde gemobbt ,weil ich mir erlaubt habe diesesJahr im Januar meinen Laden 2 Wochen zu schliessen, das ging fast 4 Monate, Kunden blieben weg, es wurden Gerüchte in Umlauf gebracht, Stammkunden angesprochen, bis ich mir die Kandiaten geschnappt habe und mit dem Anwalt gedroht habe wg Geschäftsschädigung.

    Es ist wirklich unglaublich welche Eigendynamik so etwas annehmen kann. Da Ganze ging bis in den Stadtrat!

    Währenddessen kämpfe ich um meine Existenz. Ich arbeite und arbeite und komme auf keinen grünen Zweig mehr. Ich nenne es , verbrannte Erde.

    Ich habe jede Menge Fans auch ausserhalb allerdings reicht das eben nicht zum Leben. Dazu kommt noch die allgemeine Situation unserer Wirtschaft etc. Für viele kleine Ladenbesitzer ist es ein Kampf, da bin ich nicht alleine.

    Ich habe vor ein paar Wochen mit meinen Vermietern gesprochen die absolut hinter mir stehen und abgeklärt das ich vorher aus dem Mietvertrag rauskomme ohne Vertragsstrafe etc. Es gibt sogar schon Interessenten. Alles was ich tun muss ist meine Kündigung schreiben.

    Bisher konnte ich das nicht loslassen, weil es ist ja mein Baby und ein wirklich wunderschöner Laden mit Blick in die Produktion. Ich wollte eine Ablöse für alles was drin steht, nur ist es eben so, das natürlich jeder versucht einen guten Deal zu machen und war nicht bereit bin das ganze Inventar für einen Apfel und Ei ( vieles ist fast neu) herzugeben.

    Also dachte ich mir Zähne zusammen beissen und weiter machen in der Hoffnung es kommen bessere Zeiten leider mache ich mich dabei immer mehr kaputt und bin nur noch damit beschäftigt die Kosten zu decken arbeite 60-70 Std die Woche und in gewisserweise auch finanziell abhängig von meinem Mann....

    Heute habe ich endlich losgelassen auch in dem Prozess stehend mich aus meiner Co-Abhängigkeit zu befreien.

    Ich werde nun den Vertrag zu Ende Apiil kündigen. Den Laden lasse ich noch offen bins Ende März ( Ostern nehm ich noch mit) Das komplette Inventar werde ich einlagern, das ist alles was ich besitze), wer weiß wann und wo ich es noch brauchen kann für einen Neustart ganz woanders. Ein Glück habe ich keine Kredite zu bedienen und bin Schuldenfrei und das soll auch so bleiben.

    Übergangsmässig habe ich schon einen Job in Aussicht, bis ich weitere Entscheidungen getroffen habe, der aber so gestaltet ist, das ich jederzeit mein Bündel packen kann.

    Das verschafft mir eine enorme Entlastung und Befreiung und der Druck, diese mega Verantwortung ist weg. Ich bin frei in dieser Hinsicht

    Ich bin unendlich erleichtert das ich jetzt endlich soweit bin und ich weiß tief im inneren meines Herzens, das es nur der erste große Schritt in mein neues Leben sein wird.

    Eine Tür geht zu, eine andere Tür geht auf!


    lg

    Mg

    Hallo Bernie,

    also das ist wirkich absolut harter Toback den du dir da reinziehst. Ich schleppe ja auch ne Menge Pakete mit mir rum aber das was du da schreibt, sprengt wirkich alles.

    Egal wie mein Mann jetzt drauf ist, niemals im Leben würde er mich so derart hängen lassen wenn meine Mutter sterben würde dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

    Du solltest Dir jetzt wirklich einmal die Frage stellen auch wenn es wehtut was du da noch erwartest und ins Handeln kommen. Mehr Emmotionale Kälte geht ja wohll nicht mehr. Deine Frau lebt in einer komplett anderen Welt und du unterstütz dieses Verhalten indirekt. sry das ich jetzt so direkt bin.

    Im ihrem Kopf denkt sie sich warhrscheinlich, super seine Mutter ist gestorben interessiert mich nicht die Bohne, anstatt dich zu trösten, beschimpft sie dich noch. Repekt ist da wohl absolut keiner mehr Vorhanden, im Gegentei das genzt ja schon an Masochismus was du da mit dir selbst beteibst.

    Anstatt dir darüber Gedanken zu machen ob du für sie einen Rettungsdienst besorgen muss, solltest du dir Gedanken machen ob du dir nicht schleunigst professionelle Hilfe besorgst und dich fragen was dich davon abhält.

    Es ist nur ein kleiner Schritt von vielen die danach folgen werden. Du hoffst insgeheim das deine Frau sich endlich Hilfe sucht und etwas verändert, während du selbst nicht bereit bist etwas zu ändern. Was hast du denn zu verlieren? Das Leid das du dir jeden Tag anschaust?

    Setzt deinen eigenen Hintern in Bewegung!

    Nicht böse sein, aber ich denke es ist besser als dir zu sage du tust mir so leid deswegen.

    Ich für meinen Teil, denke auch darüber nach was ich an X-Mas mache. Ich habe dieses Jahr das erste Mal am 24. frei und keinen Stress. Normalerweise kommen meine Kinder aber das weiß ich noch nicht weil mein Sohn selbst am 25. arbeiten muss und sie eine lange Anfahrt haben.

    Ich spiele mit dem Gedanken einen kleinen Ausflug zu ihnen zu machen, das entscheide ich aber a la minute. Meine Alterantive ist wirklich selbst rumgammeln und mich erholen, mein neues Zimmer streichen, mit dem Hund rausgehen, mit einer Freundin Frühstücken gehen oder in die Sauna. Oder ich schnappe mir meine Mom und wir fahren in Casino, das macht sie total gerne und sie ist ja schon 82 wer weiß wie lange wir das noch tun können.

    Auf jeden Fall etwas für mich tun, Selbstfürsorge betreiben sozusagen.

    Lg

    Mg

    Guten morgen Holy,

    ich denke das weder dein Mann noch mein Mann glücklich damit ist. Seine Familie weiß auch Bescheid und schweigt, Vor allem sene Mutter, im Endeffekt leidet er heute noch unter seiner Kndheit. Es ist aber nicht mein Auftrag diese Knoten zu lösen, das muss er selbst tun.

    Es ist aber auch Fakt das wir nur selbst an unserer Situation etwas ändern können.

    Ich habe meinen Mann hoch unter runter analysiert, gehofft das er etwas ändert. Mich schockiert es das er so schlecht mit sich selbst umgeht trotz des Krebes, das zeigt mir aber auch das er sich selbst nicht liebt, wenn er so mit sich umgeht. Wie kann er dann jemanden andern lieben? Das hat auch nichts mehr mit dem Alkkohol zu tun.

    Ich bin geradedabei meine Kindheit zu durchleuchten, da werden die Anlagen gelegt. Ich kann ihn nicht ändern aber ich kann schauen was bei mir los ist warum ich bei einem Mann bleibe, der mir überhaupt keien Liebe geben kann.

    Ich hatte schon oft Flashbacks in dieser Beziehung, da habe ich mich gefühlt wie ein kleines Kind.... das zeigt mir einiges über mich selbst und meine Beziehung zu meinem Vater, der konnte auch keine Liebe zeigen, umarmungen gab es fast nie und ich musste funktionieren. Alkohol hat in unserer Familie nie eine Rolle gespielt.

    Im Endeffek habe ich mir einen änlich gestrickten Mann gesucht wie mein Vater und leide wie damals als Kind.

    Aber zuerst kommt die Erkenntniss auch wenn es verdammt weh tut, aber nur so kann ich mich und meine Muster duchschauen und ändern, um eventuelll irgendwann einmal einen Beziehung auf Augenhöhe fürhen zu können.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag geh weiter deinen Weg und lass dich nicht erpressen wegen dem Kind, Das ist das einzigste Druckmittel das er hat !


    LG

    MG

    Hallo Holly,

    nur ein kurzes Wort ich muss in die RiRa Rappelkiste ;)

    Vorab ich möchte meinen Mann nicht schlecht machen, er ist ein liebenswerter Mensch allerdings komme ich eben nicht mehr mit ihm klar!

    vielleicht magst du dir ja mal meine Geschichte durchlesen? Womit ich mich gerade sehr beschäftige bzw. was ich für mich erkenne, wo ich mich manipulieren lasse, bzw wo mein Mann versucht mich zu manipulieren und wie er sich windet Verantwortung zu übernehmen und die Schuld immer den anderen zuschiebt. Er hat es immer wieder geschaftt in seinem Leben auch vor unserer Ehe, andere Menschen dazu zu bringen, das sie für ihn Verantwortung übernehmen bzw .Dinge für ihn regeln, auf die er keine Lust hat. Wenn das dann nicht so gelaufen ist wie er sich das vorgestellt hat, waren das dann Feiglinge, Obrigkeitshörige etc.und er war stinksauer und hat einen auf einsamen Wolf gemacht.

    Dabei war es ihm auch egal ob er andere Menschen schädigt auch finanziell. Er ist sehr intelligent und erkennt sofort die Schwachstellen oder auch die Wünsche und Sehnsüchte anderer Menschen und versteht es geschickt diese zu seinem Vorteil zu nutzen. er kann sehr hartnäckig sein und wenn er etwas will setzt er alle Hebel in Bewegung , solange bis er es hat und wenn er es hat, dann wird es benutzt, ich sage bewusst benutzt, weil er diese Dinge oder Menschen nicht pflegt, das überlässt er dann anderen.

    Kleines Beispiel, er wollte unbedingt diese große Wohnung wo wie jetzt leben, Wir haben sie zusammen renoviert und schön gemacht. Hier leben wir seit 13 Jahren, in all dieser Zeit hat er hier so gut wie nichts mehr getan, ausser unter massivem Druck und Streitereien. Ich glaube seit wir hier Leben hat er vielleicht fünf Mal den Staubsauger in die Hand genommen, noch nie die Badewanne geputzt etc. Ich habe in der Zwischenzeit die ganze Wohnung durchgestrichen, spachtle Löcher zu, und pfelge und hege sie.

    Natürlich besorgt er mir die Sachen die ich dazu benötige, die Arbeit überlässt er mir weil er ganz genau weiß, das ich es gerne schön mag und das nutzt er aus. Er schmiert mir Honig ums Maul, so al la das machst du doch gerne etc. In all den Jahren hat er keinen Cent in die Wohnug gesteckt und macht das ganz geschickt und bringt mir dann Blumen mit... schau als Deko wo du alles so schön gemacht hast. Sein Geld steck er in sein Hobby!

    Er hat auch kein Problem damit den Leuten zu zeigen wie schön wir es doch haben und schmückt sich damit obwohl er keinen Handschlag freiwillig macht.

    Es spielt auch keine Rolle ob ich ihn freundlich frage oder Bitte, in ich Botschaften rede oder tobe.

    Sein Leitzsatz, wenn ich etwas tue dann mache ich das wenn ich das will. Da können ganz banale Dinge sein, alles kommt sofort als Forderung bei ihm an und er ist sehr geschickt darin, das ich am Ende dastehe und darüber nachdenke ob meine Bitte übetrieben war oder ob ich verkehrt bin.Ich könnte dir tausend Beispiele nennen, in seiner Welt ist das ein Angriff gegen ihn. Er unterstellt sogar unserm Hund das er ganz bewusst Dinge tut um ihn zu ärgern.

    In Kombi mit Alkohol verstärkt sich das Ganze noch

    Ich habe in den letzten 2 Jahren extrem an Gewicht verloren, auch wegen meiner Arbeit und auch wegen dem Stress in unserer Beziehung und seiner Krebserkrankung.

    Er sagt zb, du bist ja soo dünn geworden, du musst mehr essen, obwohl er ganz genau weiß, warum das so ist, er sitzt den ganzen tag Zuhause rum, während ich mir in meinem Laden den Wolf abrödle und sagt mir ich würde dir ja gerne helfen aber du weiß ja das ist nicht so meins oder er sagt zu mir, wenn ich dir was helfen kann sage es mir, sage ich es ihm dann tut er es aber nicht. Dabei erwarte ich nicht das er irgendwelche Kunden bedient oder sonst was, es ist schon ein Kampf das er mir mal die leeren Kartons wegfährt, Ja und Zuhause macht er auch nichts oder nur dann wenn er halt mal Bock drauf hat, das zeigt er mir dann und möchte gelobt werden.

    Ich nenne es, er wirft mir kleine Häppchen zu um mich ruhig zu stellen.

    Abends sitzt er dann vor seinem PC und trinkt seine Bierchen.

    Ich weiß gar nicht wie oft ich schon alleine im Wohnzimmer gesessen bin und geweint habe und mich endlos alleine gefühlt habe.

    Ich habe das all die Jahre gar nicht durchblickt und als der Krebs bei ihm ausgebrochen ist war das für ihn natrülich schrecklich und das großte Problem mit dem er nicht klar kommt ist das er den Krebs nicht kontrollieren kann. Das hat ihn in eine fette Depression gestürzt und das nagt mal mehr oder weniger an ihm. Er redet auch nicht darüber, sonder meiner Meinung nach benutzt er ihn noch.

    Ich habe alles versucht um ihn das zu zu bringen sich Psychoonkologische HIlfe zu suchen. Ich habe das vor 2 Jahren aufgegeben. Wenn er wieder in seinem Loch sitzt sagt er dann vorwufrsvoll; Ich habe noch nie Krebs gehabt, ich weiß auch nicht wie das ist, er begibt sich sozusagen in die Opferrolle .. Hilfe sucht er sich allerdings keine.

    Seine Hilfe sind die Antidepressiva und der Alkohol.

    Ich wollte das die Ganze Zeit nicht wahr haben und denk mir immer noch, das kannn doch nicht wirkich wahr sein!

    Leider ist es so, ich kann es nicht ändern,das musste ich mir jetzt eingestehen, weil ich sonst wirklich vor die Hunde gehe. Ich arbeite jeden Tag daran.

    Umso mehr ich mir das eingestehe, umso mehr durchschaue ich all die Manipulatonen und auch meine eigenen Muster und Defizite. Ich fange an wieder für mich und meine Bedürfnisse einzustehen und sie ernst zu nehmen und ich weiß genau, das mein Mann weiß was Sache ist. Er würde die Beziehung nie beenden, weil er sonst nicht das Opfer sein kann. Wenn dann muss ich gehen, das ist mir vollkommen bewusst.

    Ich habe schon oft daürber nachgedacht mich zu trennen, aber ich wollte ihm das hier nicht alles kampflos überlassen, das was ich so lange gepfelgt und gehegt habe..

    Aber was sind schon all die Materiellen Dinge ? Mittlerweile ist es mir nicht mehr so wichtig. Mein Seeelenheil ist mir wichtiger.

    Ich habe ein Glück einige Anlaufstellen wo ich hin kann, die Türen für mich dahingehend stehen sperrrangelweit offen, nur den Schritt muss ich selbst gehen, diese Entscheidung kann mir niemand abnehmen.


    In diesem Sinne eine gute Nacht


    Lg

    MG

    Hi Miteinander,

    ich hatte nun heute meinen 2. Termin bei der Suchtberatung für Angehörige . Das Gespräch war sehr gut und es hilft mir sehr zu wissen, ich bin nicht alleine! Es ging auch darum warum ich noch nicht bereit bin in die Selbsthilfegruppe hier vor Ort für Co-Abhängige zu gehen.

    Ich habe berichtet das ich mich hier angemeldet habe und mir das lesen und schreiben hier sehr gut tut, auch um meine Angst das mich da jemand kennt.... diese Angst konnte er mir nehmen, in der Gruppe sitzen wir ja alle im selben Boot....! Er fand es gut das ich mir eine Alternative gesucht habe, gab mir aber den Gedanken mit das es schon einen großen Unterschied macht ob ich im Netz bin oder mit realen Menschen rede, die alle das selbe Problem haben wie ich und es auch unheimlich gut tun kann einfach mal in den Arm genommen zu werden....ja das in den Arm genommen zu werden, das fehlt mir!

    Alternativ hat er mich in eine andere offene Gruppe eingeladen hat die an 7 Terminen stattfindet, verschiedene Themen behandelt und von einem Therpeuten geführt wird.

    Da werde ich nun zum ersten Mal übernächste Woche hingehen und bin schon sehr gespannt und freu ich mich schon richtig drauf!


    Lg

    MG

    Einen schönen Abend euch allen,

    heute habe ich einmal wieder die Bestätigung meines Mannes erhalten, das er in keinster Weise ein Problem bei sich sieht und der Meinung ist ich würde das sowieso alles überbewerten...... Achtung Manipulation!

    Ich war ja von ein paar Wochen das erste Mal bei der Suchtberatung für Angehörige.... mein Mann wusste das ja ich gehe offen damit um. Als ich mich von meinem Berater verabschiedet habe, fragte ich ihn: Mein Mann wird sicher wissen wollen was beim Gesräch rausgekommen ist, weil er ja dachte ich schimpfe die ganze Zeit da über ihn was sage ich denn da am Besten?

    Er meinte: gar nichts wenn er was wissen möchte sagen sie ihm er soll einfach mitkommen.

    Ergo habe ich genau das getan ,okay ich habe ihm noch gesagt das ich Co-Abhängig bin und das nun ändern werde und wenn er mehr wissen möchte soll er mitkommen.

    Seine Antwort war, gut dann komme ich das nächste Mal mit!

    Heute Abend sagte er mir das er morgen wieder zur Immuntherapie muss...... ich meinte nur ja ich habe morgen auch einen Termin bei der Suchtberatung.

    Seine Antwort war, schön, dann pass gut auf!

    Ich konnte es mir nicht verkneifen nachzufragen,wie er das meint

    Die Antwort war, das war ein Spässchen ein Witz ich soll da jetzt nicht wieder anfangen irgendetwas reinzu interpretieren. Für mich wieder eine ganz klare Manipulation!

    Ich habe diesmal nicht locker gelassen,

    und sagte, ja für mich kommt das so als ob du das Ganze nicht so ernst nimmst, er meinte nur ich solle aufhören alles zu hinterfragen, das wäre ja so anstregend und er ist der Meinung er hat kein Problem. Er wollte dann noch ausholen von wegen ich sollte mal etwas mehr entspannt sein etc er ist beim 3. Bier ( keine Ahnung ob er tagsüber auch mal eins zieht) Ich habe sofot abgeblockt, hat funktioniert!

    Ich fand das alles sehr interessant muss ich sagen und fühle mich weiter darin bestätigt meinen eigenen Weg zu gehen!

    Sein Leben, sein Krebs, seine Sucht, sein Körper!

    In diesem Sinne

    Es geht mir gut!

    LG

    MG

    Hallo Holly,

    ob er ein Narzist ist weiß ich nicht, ich weiß allerding das bei mein Mann im betrunkenen zustand extreme narzistische Züge zum Vorscehin kommen, das heißt er entwertet dich um sich gut zu fühlen. Wenn er sieht das du immer kleiner wirst und dir vielleicht sofgar noch für etwas entschuldigst hat er dich im Sack und das Spiel beginnt von vorne.

    schau du versuchst es mit viel LIebe und beim nächsen Mal wirst du wieder runter gemacht, das ist die Spirale.

    Würde er seine Entschuldigungen ernst meinen, würde er es bei nächsten Mal nicht wieder tun, das ist leider die nackte Realität die ich erfahren habe,

    Die nackte Realität ist auch ,bin ich mir selbst so wenig Wert, das ich mir so etwas reinziehe und da musst du ansetzen bzw. das ist das wo ich bei mir ansetze.


    Lg

    MG

    Hallo Holy,

    dein text berührt mich sehr!

    ich kenne das nur allzu gut, das kannst du sehr gerne in meiner Geschichte nachlesen und ich bin immer noch dabei meine Wunden zu heilen!

    Versuche niemals mit einem betrunkenen zu dikutieren! Das macht überhaupt keinen Sinn.

    Verlasse den Raum, wenn er dich beschimpft! Setze Grenzen!

    Ich kann dir nur raten, pass sehr, sehr gut auf dich auf! Ich habe mir die Finger wund recherchiert auch zum Thema Narzissmus und Gashlithing

    Da was da stattfindet ist Manipulation auf höchster Ebene! und das wird dich über kurz oder lang psychisch krank machen.

    Bei mir war es so, das mein Mann bei jeder Disksussion in betrunkenem Zustand angefangen hat, entweder sofort Agressiv zu werden und es geschafft hat, das ich mich am Ende schuldig und klein und wertlos gefühlt habe oder angefangen habe mich selbst in Frage zu stellen. Das ging soweit, das ich dachte ich bin nicht mehr richtig im Kopf und mir selbst meinen Gefühlen und Instinkten nicht mehr vertraut habe.

    Brainwashing nenne ich das.

    Das Ziel dabei ist, Schritt für Schritt dein Selbstwertgefühl zu zerstören, damit sich der Alkoholiker wieder gut fühlt. Er wird sich auch nicht entschuldigen, weil da müsste er sich selbst reflektieren und das tut ein Süchtiger nicht der nicht die bereitschaft hat etwas zu ändern!

    Danach kommt schwiegen mit der Ansage, denk mal drüber nach oder reflektiere dich mal selbst. Während du darauf wartest oder hoffst, das er sich entschuldigt danach, wird das ganze bagatellisiert oder weg gewischt und du rennst immer noch rum mit deinen Zweifeln an dir selbst, weil das Streitgespräch niemals aufgeöst wird. Er wird sich auch nicht entschuldigen!

    Die Schuld liegt immer bei den anderen, niemals bei ihm selbst, das ist ja auch die einfachste Lösung, um Verantwortung abzugeben bzw. keine zu übernnehmen und der Co-Abhängige legt sich noch mehr ins Zeug und verliert sich dabei noch mehr und wird noch unsicherer.

    Ich habe mir eine 2 Affiramtion an den Spiegel im Bad gehängt, dir mir sehr geholfen habe und nun in meinem Kopf sind, so erkenne ich sofort wenn mein Partner wieder einmal versucht mich zu manipulieren und mich versucht klein zu machen.

    Ich bin ein liebenswerter Mensch und habe es verdient , das man mir mit Freundlichkeit und Respekt begegnet!

    Ich vertraue meinen eigenen Gefühlen und Instinkten !


    Lg

    MG

    @ Antonio,

    auch mein letzter Kommentar, ich kann jede Menge von meinen Erfahrungen berichten, das kann Loka sehr gerne nachlesen ( es wundert mich nur ein wenig, das du so genau weißt, wie man Loka am Besten helfen kann ;) Leider denke ich das es mir nicht möglich ist, eine Prognose darüber aufzustellen, bezüglich der Wahrscheinlichkeit auf eine gute Entwicklung....warum? weil ich nun mal keinen Einfluss darauf habe, ob mein Mann aufhört zu trinken............und nur für mich selbst eine positive Entwicklung erwirken kann, alles andere liegt nicht in meiner Macht.

    @ Antonio auch @ Loka,

    natürlich steht es niemandem zu eine Diagnose zu stellen aber eines kann ich aus meiner eigene Erfahrung mit meinem Alkoholkranken @ Loka auch Lungenkrebskranken Partner berichten. Zu Thema man sagt auch nicht zu einem Partner von Schwerkranken dazu zähle ich auch eine Lungenkrebserkrankung er soll sich trennen.

    Warum eigenlich nicht? Ist es verwerflich sich von einem Schwerkranken zu trennen wenn man einfach keine Kaft mehr hat. Meist betrifft zb eine Kreberkrankung die Angehörigen noch härter als den Kranken selbst, vor allem dann wenn er sich mit Alk und Drogen wegdrückt und sich sein Wesen so derart verändert zb durch Chemo etc. das man selbst als Angehöriger vor die Hunde geht. Das sind meine Erfahrungen aus der Krebsberatung! Das ist ein Tabuthema,weil so was macht man nicht bei einem schwer Kranken!

    Meine Erfahrung aus der Suchtberatung für Angehörige: Dort saß mir ein Mann gegenüber, der selbst Alkholiker war und sein Tagesgeschäft sind Angehörige die deswegen zu ihm kommen, weil sie meist schon so verzweifelt sind und endlich jemanden brauchen der sie einmal aufklärt, so ging es mir jedenfalls. Während des Gespräches sagte ich ihm das ich denke das ich irgendwie Co-Abhängig bin ( Ich hatte mich vorher schon ein wenig darüber eingelesen) Seine Antwort war: Ihr Mann ist Alkoholiker und man wird über kurz oder lang als Partner immer Co-Abhängig! Das ist ein schleichender Prozess, der einem oft erst dann bewusst wird, wenn man schon mittendrin ist oder am Rand so wie ich. Er stelle mir auch die Frage ob ich Schuldgefühle hätte, weil mein Mann Krebs hat das wars es dann vollkommen vorbe und ich bin in Tränen ausgebrochen.

    Rums.....!!! Das war eine richtige harte Nummer für mich! Hatte ich doch irgendwie erwartet das man mir sagt, du Arme du tust mir leid. Aber..... das war genau das, was ich gebraucht hatte, auch wenn es weh getan hat und ich heulend nach Hause gelaufen bin. Es hat Klick gemacht bei mir. Das war vor 3 Wochen, den Krebsi gibt es schon seit 4,5 Jahren mit allem was dazu gehört, den Alk schon länger, das Ganze hat sich noch verstärkt mit der Erkrankung.

    Ich bin dankbar dafür das ich endlich weiß was mit mir los ist oder auch

    Hallo ich bin MG und ich bin Co-Abhängig!

    Ich sehe das nicht als Brandmarkung, sondern als Chance mein Leben wieder zum Positiven zu ändern!

    Liebe Grüße

    MG

    Hi Miteinander,

    heute möchte ich mal von meinen Triggerpunkten die ich ganz bewusst wahrnehme berichten....

    Gestern Abend war mein Mann wie immer leicht angefetzt, wie ich es nenne. wir haben zusammen einen Film geschaut alles war gut soweit. Bezüglich Manipulationen habe ich noch eine sehr, sehr dünne Haut .....

    Ich stand also später im Bad und habe mir meine Zähne geputzt wie immer. Mein Mann saß auf der Toilette beobachtet mich und auf einmal sagt er zu mir lachend, Mensch weißt du eigentlich das du dir tolal agressiv die Zähne putzt. Ich daraufhin, nein wie kommst du darauf ich putze mir die Zähne wir immer, er lacht und meinte, doch schau dir mal selbst zu wie agressiv du dir die Zähne putzt und hat vehement darauf bestanden, das ich mir total agressiv die Zähne putze.

    Eigentlich lächerlich, aber nach all den Manipulationen die schon abgelaufen sind, hab ich gemerkt wie ich sauer wurde und hab ihm gesagt, das er aufhören soll mir irgendein Kind in den Bauch zu reden und das ich darüber keine Diskussionen führe-Punkt. Er hat dann lachend und kopfschüttelnd das Bad verlassen.Das hat mich absolut genervt, ich bae mir dann gedacht.. okay reg dich nicht auf er ist betrunken take it easy! hat geklappt!

    nächster Triggerpunkt

    Mein Mann ist ja gerade in Immuntherapie.....er hat Metastasen hinter der Speiseröhre die gerade bekämpft werden. Eine Nebenwirkung ist, das die Lymphknoten entzündet sind und auf die Stimmbänder drücken und die Stimmbänder entzündet sind. Ergo ist er seit Monaten heißer. Was habe ich recherchiert und was habe ich an ihn hingeredet das der Alkohol das Ganze noch verstärkt, was natürlich immer im Streit geendet hat.

    Vorhin hatte ein Bekannter angerufen und wie so oft wird er natürlich gleich darauf angesprochen, wie es ihm geht und das er sich ja nicht gut anhört. Er hat dann erklärt warum, wieso er heißer ist, das hätte ihm der Arzt so gesagt, auf die Frage des Gegenüber ob er irgendetwas dagegen tun kann meinte er nur, ach ne das verlass ich mich ganz auf die Ärzte, da könne man gar nichts machen.

    Ich war kurz davor, anzusetzen und ihm wieder einen Vortrag zu halten... wie schon sooooooo oft. Was zu Folge gehabt hätte das wir wieder gezofft hätten und ich mich wieder so derart reingesteigert hätte und die halbe Nacht nicht schlafen würde.

    Dann kam das große Stopschild in meinem Kopf. Lass es, es bringt nichts, es ist sein Körper, sein Krebs, seine Stimmbänder und seine Sucht und Deine Energie die du verschwendest! Hat geklappt oder auch in meinen Worten: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und konnte die Gedanken ziehen lassen.

    Es tut wiklich gut das aufzuschreiben und hilft mir enorm, meine Spiralen zu erkennen und zu durchbrechen.


    Viele Grüße

    Mg

    Liebe Petra, glaube mir ich bin seit diesem Ereigniss mit Scheuklappen rumgelaufen. es ist für mich als ob sich der Himmel lichtet oder als ob ich langsam aus dem dunklen Tunnel rausfahre.. Stück für Stück, wenn du mich in meinem Geschäft sehen würdest, du würdest niemals denken das ich mir selbst so ein Programm reigezogen habe und noch ziehe.

    Aber ich bin auf meinem Weg, all diese Engergie die mich das gekostet hat.... wenn ich die wieder für mich alleine habe kann ich fliegen :)

    Liebe Petra,


    das kenne ich nur zu gut. Andere Menschen zu beraten.... grins... wenn mir jemand meine eigenen Geschichte erzählen würde, würde ich auch nur den Kopf schütteln und mir denken..mein Gott gehe einfach! Aber deswegen sind wir ja hier.... weil wir auch Abhängig sind.....

    Als ich bei der Suchtberatung war, der Typ war wirklich gnadenlos zu mir! aber genau das habe ich gebraucht! Jemand der mir ganz klar sagt was Sache ist, ungeschminkt! Ich weiß noch wie ich heulend da raus bin, ich konnte mich gar nicht mehr beruhigen, aber es hat mir die Augen geöffnet!

    Übrigens sitzt mein Mann gerade wieder in der Küche und hat sein erstes Bier aufgemacht.... nur mal so zur Info!

    Es sind noch so viele andere Dinge die mich dazu bewegen.... alles was so drum herum passiert, wie man sich selbst verändert.

    Ich denke ich muss mich auch selbst hinterfragen.... meinenen eigenen Selbstwert überprüfen. Meine Liebe zu mir Selbst. Ich gehöre eher zu den Menschen die sehr empathisch sind und gerne helfe.

    Es gab Phasen, da dachte ich, ich bin irre, ich konnte meinen eigenen Gefühlen nicht mehr vertrauen. Weil egal was du sagst zu deinem Alkoholiker, er wird immer versuchen, dir die Schuld zu geben. Er wird immer versuchen jegliche Gespräche rumzudrehen, das du am Ende dastehst und dich fragst: habe ich überreagiert, bin ich normal, stimmen meine Gefühle und so weiter. Ich dachte manchmal mir wird mein Gehirn gewaschen.

    Du bist zu emmotional

    Du brauchst Hilfe

    Du bist Putzkrank

    Stell dich nicht so an

    Reflektiere dich mal selbst

    oh die Liste ist sooo lang.

    Dann habe ich angefangen zum Thema Narzissmus zu recherchieren...

    Irgendwann habe ich begriffen, das es absolut keinen Sinn macht mit einem Betrunkenen zu diskutieren. .... wie oft bin ich heulend im Wohnzimmer gesessen und habe mich gefragt ob ich noch normal bin, ob mein Mann nicht doch recht hat....! er hat mir immer das Wort im Mund rumgedreht, mich maipuliert und ich habe mich manipulieren lassen. ich habe begriffen, das ich immer mehr verschwinde, meine eigenen Gefühle und Grenzen nicht mehr wahr nehme und setzte. Mir selbst nicht mehr vertraue. Ich habe angefangen tiefer zu graben... in meiner Vergangenheit.... ich musste immer das große Mädchen sein, habe Verantwortung übernommen als ich noch ziemlich Klein war, auch in der Ehe meiner Eltern... da wurde nie getrunken! Aber immer gestritten und ich war der Prellbock. Ich wurde auf Leistung getrimmt, wenn du was leistest bist du was wert.

    Wie hat mein Vater immer gesagt: Mehr Rechte, mehr Pflichten, das war sein Leitsatz! Auch meine eigener hoher Anspruch an mich selbst.... daran muss ich arbeiten, es muss nicht immer alles perfekt sein, das wird mir jeden Tag in meinem eigenen Geschäft vor Augen gehalten ;)

    Was aussen vor sich geht.... wie tief Verstrickungen gehen und wie andere Menschen mit dem großen Finger auf dich zeigen .....

    Mein Mann hat ja einen Kumpel mit dem er an seinen Autos rumschraubt.... Wir wohnen alles zusammen in einem Haus mit mehreren Wohnungen. Er war oft bei uns wir haben zusammen Diskutiert und auch getrunken. Seine Frau hat sich immer rausgezogen. Sie arbeiten zusammen und sie war froh wenn er mal weg war. Wir hatten bis vor 1,5 Jahren ein gutes Verhältniss, es wurde auch zusammen Sylvester gefeiert, gemeinsame Aktivitöten etc.

    Mir wurdne die Abende in unserer Küche irgendwann zuviel und ich habe angefangen mich auszuklinken. Die beiden haben dann gesoffen und gekokst was das Zeugs hällt und ich habe immer wieder versucht meinen Mann dazu zu bewegen auch wegen seiner Kranheit damit aufzuhören- ohne Ergebniss-

    Vor 2,5 Jahren habe ich mein Geschäft eröffnet, mein Mann war zu dem Zeitpunkt schon hoch depressiv und hat sich komplett in sein Bastelzimmer zurück gezogen. Ich war nach 10 Std arbeit so am Ende und musste noch alles Zuhause erledigen das ich natürlich Zoff gemacht habe.

    Es war dann so, das ich total kaputt nach Hause kam und die Herren schon total dicht im Bastelzimmer saßen und mir dann noch erzählen wollten wie das Leben läuft. Mein Mann war nicht mehr erreichbar für mich. Während der Nachbar täglich zur arbeit ging hat mein Mann geshlafen und am Abend ging das ganze von vorne los.

    Dann wurde am Wochenende in der Werkstatt gesoffen und gezockt. Ich war total am Ende, aber wohl noch nicht am Ende genug.

    Die Frau meines Nachbarn hat die beiden dann mitten in der Nacht abgeholt damit sie nicht besoffen Auto fahren. Wir oft habe ich versucht mir ihr zu reden, aber das war ihr egal, sie meinte ach ich bin froh wenn ich meinen Mann nicht sehr, wir arbeit ja den ganzen Tag zusammen. Im Nachinin hat sie mich benutzt so sehe ich das .

    Ich war total verzweifelt weil ich mir dachte das tut ihm nicht gut mit seinem Krebs , dazu noch das Koks...was die beiden mit alles erzählt haben.. unglaublich. Seiner Frau war das wie sie sagte scheiss egal. Irgendwann habe sie mir dann versprochen, das sie das koksen lassen. Der nachbar ist übrigens koks abhängig ebenso alkoholiker, das ist mir jetzt alles klar geworden.

    Dann war eine Weile Ruhe,sie hatten mir beide versprochen das sie nicht mehr kosken, allerdings hatte ich zwischendrin immer wieder das Gefühl das mein Mann immer mal wieder kokst. Er ht mir erzählt ih würde rumspinnen unsw. usw. Ein paar Monate später habe ich dann durch Zufall koks gefunden bei ihm und bin total ausgerastet.

    Ich bin zu seinem Kumpel in die Werkstatt gefahren ausser mir und habe ihn angebrüllt was für ein Freund er wäre, daraufhin hat er mich an der Kehle gepackt, mit den Worten ich solle mich verpissen und mein mann wäre ja wohl alt genug.

    Ich bin dann nach Hause und habe an der Tür seiner Frau geklingelt und ihr geagt was vorgefallen ist, ihre Aussage ihr Mann würde sich nicht koksen ( obwohl sie das sehr genau weiß) und hat mir die Tür vor der Nase zugeknallt. Mein Mann war zu dem Zeitpunkt voll drauf- wie ich mal sage und meinte na ja ohne Grund wird er das wohl nichtgemacht haben! Unglaublich im Nachgang aber wahr. Da hätte ich meine Koffer packen sollen aber ich tat es nicht.

    Einen Tag später ist mein Mann auf Reha gefahren und hat sich mit den Worten: such dir mal hilfe, du bist ja nicht mehr normal- verabschiedet.

    Ich war so verzweifelt ich wusste nicht mehr vor und zurück und habe meinem Sohn angerufen und ihm alles erzählt, er war ausser sich und hat bei den Nachbarn angerufen und gedroht das er jetzt gleich einen Schläger Trupp loschicken wird. Das wusste ich aber nicht, einen Tag später rief mein Mann an was das solle und hat mich sowas von klein gemacht. Im Endeffekt war mein Sohn der einzigste der mich verteidigt hat und zu mir gestanden hat.

    Daraufhin habe ich dann meiner Nachbarin eine Nachricht geschickt und mich für das Verhalten meines Sohnes entschuldigt und für meines. Stell dir vor, ich habe mich dafür entschudigt, das mein Nachbar mich gewürgt hat!! Ich habe meinem Nachbarn hausverbot erteilt und ihm gesagt er wird keine Fuss mehr in unsere Wohnung setzen solange ich da wohne und meinem Mann sagte ich wenn er saufen und kosken will soll er rüber gehen.

    Seit dem werde ich von seiner Frau nicht mehr gegrüßt, mein Mann schon sogar wenn ich nebendran stehe.

    Das ging soweit das ich vorher geschaut habe ob jemand im Hausflur war bevor ich aus der Wohnung bin. Ich habe mich gefühlt wie der letzte Dreck an mir selbst gezweifelt all die Schuld auf mich genommen! Ich habe montelang unter dieser Situation gelitten und mich schlecht gefühlt. Bis zu dem Zeitpunkt vor ein paar Wochen als ich wieder einmal Koks bei meinem Mann gefunden habe. Immer wieder hab ich ihn gefragt hast du was genommen, wenn er so manisch aus der Werkstatt kam-er hat mir ins Gesciht gelogen, mir erzählt ich würde spinnen usw.

    Ich bin sogar einen Schritt auf meinen Nachbarn zugegangen und habe Hallo gesagt um des lieben Frieden willens.

    Aber das vor ein paar Wochen hat mir die Augen geöffnet! nun gehe ich erhobenen Hauptes aus der Tür. Ob mich die Frau meines Nachbarn grüßt interssiert mich nicht mehr. Warum? Weil ich begriffen habe das sie selbst Co-Abhängig ist. Ich habe angefangen zu tief zu graben und sie zu konfrontieren damals und deswegen hat sie den Kontakt abgebrochen . Es ist immer leichter mit dem erhobenen Zeigefinger auf andere zu zeigen, als vor der eigenen Hauszüte zu kehren.

    Soweit zum Thema Selbstachtung!


    Vor zwei Jahren hatte mein Mann eine extreme Depressive Episode

    Liebe Petra,

    danke für deine Worte!

    Ich werde den Mut haben, das weiß ich, das weiß auch mein Mann!

    Für mich ist es wichtig wieder Ich zu sein! Ich habe schon so viel geschafft in meinem Leben. Ich war allein erziehend mit einem 3 Monate altem Säugling als ich mich von meinem Ex Mann getrennt habe. Ich habe Sozialhife bekommen, bin putzen gegangen und was weiß ich alles. Ich habe mich selbst aus dem Dreck gezogen und bin mächtig stolz auf meinen Sohn der gestern 30 Jahre alt geworden ist und auf unser Verhältniss. Er ruft mich an wenn es ihm nicht gut geht, ich kann ihn anrufen wenn es mir nicht gut geht, ich kann unsere Liebe spüren. Meine Schwiegertochter ist einfach super!

    Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich nun zu alt bin, um diesen Schritt zu gehen.. nochmal von Vorne anzufangen. Die Angst alles zu verlieren was wir uns aufgebaut haben.....tja und dann hab ich mir all die Dinge in Erinnerung gerufen die ich alleine geschafft habe.

    Die Blokaden sind nur und nur in meinem Kopf

    Ich habe mich gefragt, ob ich mein Leben weiterhin in Tränen und Frust, unglücklich verbringen möchte.

    Nein das will ich nicht, ich sehe meine Mom 82 Jahre eine Lebenslustige Frau die nun unseren Vater pflegt, der sie erstickt mit seinem Frust und seiner Kontrolle und seinem Starrsinn. Meine Mom sagt immer zu mir, mein Kind möchtest du so Leben wie ich?

    Loslassen ist verdammt schwer!

    In einem Podcast zum Thema Co Abhängigkeit hat eine Betroffene gesagt..

    Stell dir vor ihr schwimmt zusammen im Meer und seid beide am ertrinken...

    Was passiert wenn ihr euch gegenseitig festhaltet?

    Ihr werdet beide ertrinken!

    Ich habe beschlossen zu schwimmen!


    Liebe Grüße

    MG

    Hallo MIteinander,

    ich bin froh, das ich hier schreiben darf, schreiben hilft mir Dinge zu verarbeiten, das war schon immer so :) Nachdem ich gestern meine Geschichte hier aufgeschreiben habe, ging es mir heute wirkich besser. Gestern Abend war wieder so ein Abend, an dem mein Mann alleine getrunken hat. Ich konnte meinen Frust von der Seele schreiben.

    Mein Mann und ich kennen uns schon über 25 Jahre und hatten vor unserer Beziehung und Ehe schon einmal ein kleines Intermezzo. Ich war damals allein Erziehend und er hatte sich gerade von seiner damaligen Frau getrennt. Er war damals so durchgeknallt, das ich gleich die Flucht ergriffen habe. Aber er hat Jahrelang nicht locker gelassen ;-). Wir haben beide jeweils einen Sohn, beide mittlerweile Erwachsen.

    Es gibt auch viele gemeinsame Bekannte.. einer davon war früher sein allerbester Freund, ein toller Typ, total kreativ, Atmospheriker haben wir immer zu ihm gesagt. Beide hat die Leebe zu Oldtimern verbunden, sie waren früher wie Brüder. Sein Freund nennen wir in O, das war sein Spitzname, sein größter Wunsch war ein Kind. Es hat fast 45 Jahre gedauert bis er endlich Vater wurde. Wir waren so happy für ihn. Leider hat er auch zuviel gesoffen und seine Frau hat sich getrennt mit samt Kind.

    Dann kam der Bauchspeicheldrüsenkrebs bei ihm. Mein Mann hat damals immer gesagt wie schade er das findet, er könne O nicht verstehen, das er alles wegwirft. Sie hatten sich ein wenig aus den Augen verloren biszu dem Tag ( wir wohnen sehr ländlich) als wir uns wieder einmal getroffen haben. O sah schlecht aus, sehr schlecht und war dem Tod schon ein paar Mal von der Schippe geprungen.

    Saufen war damals nicht mehr möglich...... Mein Mann war so derart entsetzt von seinem Zustand das er Zuhause geweint hat. Er war sichtlich schockiert was aus diesem Menschen geworden ist und hat noch mit ihm ein paar Runden mit dem Oldtimer gedreht und über die alten Zeiten gequatscht. Das ist ca. 4,5 Jahre her. O, wusste der Tod ist Nahe und als mein Mann vor etwas mehr als vier Jahren seine Diagnose Krebs bekam, hat O meine Mannn noch versucht aufzubauen.

    4 Wochen später war O tot. Ganz alleine ist er Zuhause in seinem Sessel eingeschlafen, niemand war bei ihm. Mein Mann und ich fanden das so schrecklich, daran kann ich mich noch gut erinnern. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mein Mann sagte, er könne die Frau verstehen, das sie sich getrennt hat etc.....Er konnte auch nicht auf seine Beerdigung gehen, er sagte das packt er nicht.

    Das fiel mir heute Morgen alles ein.

    Heute morgen habe ich dann folgende Worte an meinem Mann gerichtet, nach den endlosen Drohungen das ich ihn verlasse, betteln und so weiter.

    Ich habe zu ihm gesagt: Ich möchte Dir etwas sagen und das sage ich nicht als deine Partnerin und Ehefrau, sondern als dein Freund!

    Ich kann dir nicht helfen, das weiß ich nun, ich muss auf mich selbst achten.

    Ich lege dir ans Herz, dir Hilfe zu suchen nicht nur wegen dem Alkohol, sondern auch wegen deiner Depressionen und deinem Krebs.

    Du selbst hast es in der Hand!

    Tust Du das nicht, wirst du genauso enden wie dein Freund O, du wirst alleine sein wenn du stirbst ( seine Familie kümmert sich schon lange nicht mehr um ihn, bzw. sie verschliessen die Augen, das weiß er, ich weiß er leidet darunter.

    Ich werde diesen Gang nicht mit dir gehen! Ich habe für mich entschlossen zu leben!

    Ich habe ihm diese Worte ohne jegliche Emmotionen gesagt, ruhig und sachlich und er weiß das ich diesen Schritt gehen werde. Er weiß auch das ich zur Suchtberatung war, ich gehe damit offen um. Komischerweise was das für mich eine Feststellung, ohne HIntergedanken und Hoffnung das er endlich etwas tut.

    Er war total schockiert!

    Mich hat das ziemlich erschreckt, das ich schon so weit weg bin aber es war auch ein Gutes Gefühl für mich selbst.


    Viele Grüße MG