Lilo, wie hast du das denn geschafft, mit dem ‚Zwangseinweisen‘? Wenn ein Mensch am nächsten Tag wieder etwas klaren Verstand hat, wird er doch wieder entlassen und der eigene Wille, dass man nichts machen möchte, muss akzeptiert werden. Habe ich bei meiner Frau zigmal durch. Sie hat sich nach der Entlassung aus der Klinik sogar schonmal mit dem Taxi über einen Kiosk als Zwischenstopp fahren lassen, um wieder weiter zulaufen. Alles sehr furchtbar und traurig, für die Angehörigen belastender als für die Alkoholiker selbst.
Also das war so ich wollte ihn schon paar Mal akut einweisen. Zusammen mit it dem Hausarzt und seinen Eltern usw.
Wie es jetzt tatsächlich dazu kam :
Er kam extrem schlecht gelaunt und betrunken von der arbeit.
Ich direkt seine Eltern informiert Kind versorgt.
Er kam dann verwirrt gestresst ich hasse mein Leben und hat mit dem Messer rumgefuchtelt.
Mit seinen Eltern dann das Messer weg und ihm - edit, Medikament - gegeben. Was für ein Kampf.
Sein Papa sofort 112 ich so erstmal Messer weg und - edit - dann.
Er meinte dann wehe ihr macht das usw.
Freund angerufen er hat ihn beaufsichtigt und der Hausarzt kam dann und hat kurzen Prozess gemacht.
Er ging dann mit.
Durch eigen und Fremdgefährdung und 2,6 Promille atemalkohol war es Recht einfach. Es hieß dann auch es müsse ein Richter kommen wenn er nicht will usw. Da hieß es dann direkt naja wenn der so ruhig entspannt da. Sitzt lässt ihn der Richter gehen. Ich hab mich da schon zum Kampf angekündigt. Usw.
Er ist dann aber mit etwas Nachdruck durch Bruder und Freund geblieben.
Morgen kommt er in eine andere Klinik auf eine offene Suchtstation und bin da aus Langzeitreha das organisieren wir gerade
Ich telefoniere usw mavh die Papiere damit einen möglichst lückenlosen Übergang schaffen und die zwei bearbeiten ihn das er es durchzieht.
Wir haben ihn wie ein kleines Kind mit lego Technik bestochen.....
Es war auch im Gespräch macht er nicht mit vorübergehend sein Bruder als Vormund Rechtsbeistand Zb. Klinik hat da Hand in Hand mit uns gearbeitet da sie den Bedarf einer tieferen Therapie sehen mitgeholfen in dem wir alles zusammen absprechen usw.