Beiträge von Marliese

    Kann ich toppen. Ich habe damals in meiner Ex Familie kommuniziert, dass ich zum Schutz der Kinder den Konsum in ihrer Gegenwart nicht mehr tolerieren werde. Und meiner Ex Schwiegermutter sagte ich zudem, dass ich auf keinen Fall die selbe Co-Abhängigkeit leben möchte, wie sie es tut.

    Dann hat diese Familie den richtigen Moment abgewartet, mir die Kinder weg genommen und mich raus geworfen. Beim Jugendamt haben sie erzählt ich hätte das Alkohol und Drogenproblem. Und mich versucht bei allen und jedem schlecht zu machen mit den wildesten Geschichten.

    Also manche, die in ihrer Sucht stecken beschimpfen nicht nur, sondern verdrehen völlig die Wahrheit um von sich abzulenken...

    Ich verstehe dich Sonnenschein. So einen psychoterror braucht kein Mensch. Und dass du das Gefühl hast aufgeben zu wollen kann ich nur mehr als nachvollziehen. Ich habe auch sehr viel bösartiges von meinem XY und seiner Familie hinter mir, wo ich zwischendurch nicht mehr konnte. Und auch ich dachte, wenn ich doch meine Klappe gehalten hätte, dann wäre all das nicht passiert.

    Aber das Leid wäre nur ein anderes gewesen. Die Trennung und der anschließende Terror trifft einen mit einer Wucht, ja. Aber wäre man geblieben, dann hätte man schleichend vor sich hin gelitten, mit pech wären Jahrzehnte vergangen bis man sich endgültig verloren hat.


    Ich wünsche dir noch ganz viel Kraft liebe Sonnenschein ❤️

    Ich habe Fotos vom Auto gemacht, inklusive Innenraum. Das ganze Auto voll mit Dosen, vodka und Whisky Mischgetränke. Zudem kam er mir letzte Woche mit dem Auto entgegen, ich weis also mit Sicherheit, dass er noch fährt.

    Keine Rechtsberatung, aber würde das mein XY machen, könnte ich glaube nicht schweigen. Es ist ja schon mal vernünftig, dass er eure Kinder nicht fährt. Aber (!!) wenn er heimlich fährt und wirklich betrunken ist, können auch andere Menschen, andere Kinder in Gefahr gebracht werden. Nur mal so ein Gedankengang...


    weder reicht er beim Anwalt die Dokumente ein, damit der Unterhalt berechnet werden kann, noch hat er für diesen Monat kindesunterhalt bezahlt. Er sitzt es aus, habe ich das Gefühl…

    Kenne ich... Hier genau das gleiche Spielchen. Es macht einen mürbe. Aber er kann sich nicht ewig davor drücken. Es braucht Geduld. Die deutschen Mühlen mahlen sehr langsam.

    Ich hoffe du kommst auch ohne den Unterhalt einigermaßen über die Runden. Alternativ kann man jederzeit Unterhaltsvorschuss beantragen.

    Dieser Faden richtet sich an alle, Alkoholiker wie Angehörige, die sich Gedanken machen, ob und wie sie die nachfolgende Generation (Kinder, Enkel, Schüler ...) davor bewahren können, selbst (alkohol)süchtig zu werden.

    Ich kann da nur von mir sprechen. Ich habe einen sohn aus erster Beziehung im Teenager Alter.

    Meine süchtige Ex-Familie hat dafür gesorgt, dass mein großer keine Lust auf Alkohol hat. Noch...

    Er hat diese Familie als mahnendes Beispiel. Er sagte mir mal, dass er niemals so werden möchte wie die.

    Ich hoffe er hält an diesem Glaubenssatz fest.

    jetzt packt er lauter Drohungen aus will mich verklagen

    Da würde ich ja jetzt mal nen riesen Abstand von nehmen, ihm eine Meldeadresse möglich zu machen, wenn er so drauf ist.

    Abgesehen davon, um zu klagen benötigt man Geld. Er hat noch nicht mal eine Wohnung ... Lass dich nicht einschüchtern. Das sind nur hohle Worte.

    aber gerade der Umzug bedeutet, dass die Kinder an seinen Wochenende räumlich weiter entfernt von dir sind.

    Tatsächlich nicht. Von der Entfernung ändert sich nicht viel. Er wohnt quasi in der Mitte zwischen meinem jetzigen Zuhause und der neuen Wohnung.

    Ich denke manchmal, dass alles so seinen Grund und Sinn hat.

    Nach diesem Motto lebe ich auch.

    Es ist die letzten 3 Jahre eine regelrechte Achterbahnfahrt gewesen. Viele viele Tiefen. Viel emotionaler sch****. Ich hoffe das bedeutet, dass es dafür bald umso besser wird. Aber bis da hin habe ich noch einige Aufgaben. Einfach wird es nicht

    Manchmal frage ich mich, ob das Leben für mich die Kategorie Drama ausgewählt hat. Eine Komödie oder Romanze wäre mir deutlich lieber gewesen....

    Mittlerweile sitze ich hier und denke: was kommt noch?

    Nein, der bevorstehende Umzug, die damit verbundenen Finanziellen Ängste, die emotionale Belastung mit meiner Familie reichen wohl noch nicht.

    Wie sagt ein Sprichwort: Alkohol macht gleichgültig? Scheint bei meinem XY wohl der Fall zu sein. Mein Kind hat sich eine Verletzung bei ihm zugezogen. Er hat es nicht ärztlich abklären/behandeln lassen, geschweige hat er mir etwas davon erzählt. Nichts!

    Bin direkt zum Kinderarzt und habe es abklären lassen. Tja, dadurch kam was ins Rollen, das ich mir zwar "erhofft" habe, allerdings ist es gerade schier der ungünstigste Zeitpunkt. Das Jugendamt ist nun involviert, die Kinder dürfen erstmal nicht zu ihm. Mal sehen ob er Auflagen bekommt, oder ob es erst mal nur begleiteten Umgang gibt...

    Ja, die kleinen sind jetzt sicher, da fällt mir wirklich ein Stein von Herzen. Doch wird es jetzt anders stressig. Renovieren mit zwei kleinen Kids ist eine Mammutaufgabe. Aber wir schaffen das 💪 irgendwie.........

    Ich melde mich nochmal zurück.

    Nun ist Dezember, das Jahr bald zu Ende.

    Ich war die letzte Zeit sehr mit mir selbst beschäftigt und habe angefangen mein Leben "aufzuräumen". Selbstachtung und Selbstschutz waren meine Prioritäten. Und die Konsequenz beinhaltet auch Verlust. Es tut noch weh, doch es ist wohl normal auf dem weg zu innerem Frieden.

    Ich stehe gerade am Wendepunkt zu einem absoluten Neuanfang. Es ist beängstigend aber auch befreiend.

    Ich habe eine neue Wohnung gefunden in einer weiter entfernen Stadt. Der Umzug wird nächstes Jahr stattfinden. Dort werde ich Unterstützung haben und wahrscheinlich eine tolle neue Job Perspektive.

    Meinen Eltern habe ich einen Brief geschrieben in dem ich ihnen meine Gefühle offenbart habe, dass es mich sehr traurig macht, dass sie sich gar nicht für mich und ihre Enkel interessieren, dass ich sehr unter der emotionalen Kälte leide und mir wünschen würde, dass irgendwann mal ein besseres Verhältnis entstehen kann. Nun, die Reaktion darauf war null und meine Vater hat mich in WhatsApp blockiert...

    Das hat mir gezeigt, dass der Schritt weg zu ziehen nur sinnvoll ist. Ich habe akzeptiert, dass meine Eltern mir nie geben können und/oder wollen, was ich mir wünsche. Das jeden Tag zu "sehen", da ich ja neben ihnen wohne, belastet ungemein.

    Im neuen Wohnort werde ich mir mal einen Psychologen suchen. Ich muss es meinem Ex ja nicht sagen. Und selbst wenn er es rausbekommen sollte, hoffe ich, er wird es verstehen. Ich denke, es ist mir positiv auszulegen, dass ich mir Unterstützung suche um eben NICHT so zu werden wie meine Eltern. Meine Erziehung war geprägt von emotionaler Erpressung, Ignoranz, Schuldumkehr, Desinteresse. Ich war immer der Sündenbock, auch wenn ich nicht mal etwas getan habe. Genau das möchte ich meinen Kindern NIEMALS NIE antun.

    Das wird mein erstes Weihnachten ohne meine Ursprungsfamilie. Und tatsächlich fühlt es sich gut an. Das erste mal seit vielen vielen Jahren wo ich mich drauf freue. Heiligabend verbringe ich erst mit meinen Kindern und einer guten Freundin. Wir werden was tolles kochen und Bescherung haben. Abends kommen einige Freunde und wir spielen Gesellschaftsspiele. Das wird toll!!

    Bei meinem XY ist es gerade auch relativ ruhig. Ich gehe davon aus, er trinkt noch immer sehr viel, aber dagegen etwas tun kann ich ja ohnehin nicht. Ich hoffe einfach nur, er und seine Familie schaffen es an Weihnachten sich gut um die Kinder zu kümmern und es passiert nichts. Kurz vor Weihnachten ist der Todestag von einem seiner Familienmitglieder und ich habe etwas Angst, dass diese Trauer ertränkt wird und die kinder das alles mitbekommen...

    Lange nichts geschrieben...

    Die Situation ist unverändert. Ich bin intensiv auf Wohnungssuche, allerdings gestaltet es sich sehr schwierig. Als selbstständige, alleinerziehende Mama mit Hund scheint man eine redflag zu sein... sehr schade. Auch die Mietpreise sind ja der Wahnsinn mittlerweile. Aber ich gebe nicht auf. Ich sage mir, dann war bisher nie die richtige Wohnung dabei.

    Ich hoffe allerdings es findet sich sehr bald was passendes. Ich halte das hier langsam nicht mehr aus.

    Der Müll von meinem Bruder ist natürlich noch immer im ganzen Haus verteilt. An Ordnung schaffen ist nicht zu denken.

    Meine Eltern interessiert es nicht. Die wollen mit der "Scheißhütte" nichts mehr zu tun haben.

    Ich habe mich auch immer mehr zurück gezogen. Ich möchte dieser einseitigen emotionalen Verantwortung entfliehen. Und nun sind sie sauer auf mich. Haben es mir aber nicht gesagt, sondern meinem Bruder.

    Vielleicht ist es doch mal besser mir einen Therapeuten zu suchen. Jedoch habe ich wirklich Angst, dass es gegen mich verwendet werden kann...

    Alles nicht so einfach

    Nach seinem dreitägigen Verschwinden hatte ich versucht seine Geschwister ins Boot zu holen. Das Resultat war, dass ich zum Problem gemacht wurde und man mich ziemlich angegangen ist. Man muss dazu sagen, dass die Familie eine ziemliche Alkohol Karriere vorzuweisen hat. Mutter und Vater beide Alkoholabhängig. Opa auch. Mein Mann und eine seiner Schwester.

    Das kenne ich nur zu gut. Mein XY und seine Familie sind auch allesamt abhängig.

    Und ich war auch das Problem. Die Spaßbremse, die die ihren Mann unglücklich macht, immer nur am meckern etc...

    Wie habt ihr es geschafft, euch aus solchen Beziehungen zu befreien und wie lange hat es gedauert?

    Indem ich mich endgültig unbeliebt gemacht habe, indem ich ganz klar die Grenze gezogen habe zum Schutz der Kinder.

    Zusätzlich habe ich es noch gewagt meiner Schwiegermutter den Spiegel vorzuhalten und habe auch klar kommuniziert, dass ich wehement ablehne so wie sie in der Co-Abhängigkeit zu leben.

    Hat nicht lange gedauert, dann haben die mich "entsorgt". Sie haben mir quasi die Entscheidung abgenommen. Und das war auch gut so. Aber dem Moment ging es mir jeden Tag besser.

    Ich muss mich korrigieren. Ich habe jetzt das richtige Wort. Es war finanzielle Nachtrennungsgewalt. Und diese führt er und seine Familie noch weiterhin fort.

    Die wollen mich mürbe machen. Ich denke das wäre jetzt der falscheste Zeitpunkt mir Hilfe zu suchen. Wenn ich "psychisch nicht mehr ganz auf der Höhe" sein sollte, dann fliegt mir das ganze (gerichtlich) nur um die Ohren.

    Nope, ich richte mein Krönchen und lächle weiter 😁

    Hast Du psychologische Unterstützung?

    Tatsächlich nicht... Ich habe bisher alles mit mir alleine ausgemacht.

    Ich hab auch Tage, da kümmert mich das ganze nicht. Ich bin grundsätzlich eigentlich ein sehr fröhlicher Mensch. Meine Therapie sind bislang Freunde.

    Ich "traue" mich auch ehrlich gesagt nicht, mir da Hilfe zu holen. Am Ende bekommt das mein XY raus und dann wird es gegen mich verwendet. Hänge ja noch mitten im Scheidungskrieg und er und seine Familie warten ja nur darauf, dass ich einen "Fehler" mache.

    Falls sich wer erinnert, nachdem ich klar kommuniziert habe, dass ich seinen Konsum in Gegenwart der Kinder nicht mehr akzeptiere, hat er mir später die Kinder weg genommen und mich raus geworfen. Dann folgten nur noch Schikanen...

    Also sollte ich irgendwann dokumentiert bekommen, dass ich psychisch Hilfe benötige, bekomme ich Panik, dass er mir wieder versucht die Kinder wegzunehmen

    Bei mir ist es auch eher der eine Elternteil. Der andere hat zwar oft meine Meinung vertreten, allerdings stand dieser völlig unterm Pantoffel. Das Ergebnis davon ist nun, dass dieser psychisch völlig am Ende ist. Es ist hier ein Tanz auf eierschalen. Das macht es hier nicht leichter...

    Ich hatte vor vielen vielen Jahren mal eine Reha für mein ältestes Kind. Dort hatten auch die Eltern Gespräche mit Psychologen. Dort habe ich mal von meiner Kindheit/Jugend berichtet und brach in Tränen aus.

    Ein beispiel von vielen: Ich wurde mit 18 durch einen Unfall schwanger. Trotz Pille, Antibiotika und Kondom passierte es. Ärgerlich... Tja, der eine elternteil sprach dann so lange nicht mehr mit mir und strafte mich mit bösen blicken, bis ich letztendlich abgetrieben habe.

    Der Psychologe erklärte mir dann was von emotionaler Erpressung. Das habe ich da das erste mal gehört und es passte leider. Auch er riet mir, dieses Umfeld zu verlassen.

    Dies tat ich dann irgendwann auch und zog mit meinem alkoholkranken XY zusammen.

    Vom Regen in die Traufe... 😔

    Ja sie haben mich aufgenommen. Aber auch nur, weil mein Bruder interveniert hat.

    Und nein, ich erwarte natürlich nicht, dass sie sich kümmern. Allerdings, wenn man direkt nebenan wohnt, schmerzt es schon, das täglich und nah zu erleben. Als ich in die Wohnung einziehen konnte, hat es keine Stunde gedauert, bis sie alles, restlos alles von mir und den Kids zu mir gebracht haben. Die haben nicht ein einziges Spielzeug von den kleinen bei sich gelassen. Ich finde das traurig.

    Wenn Sie zu meinem Bruder auch so wären, käme ich vielleicht besser damit klar. Aber da ist es genau anders rum. Bei ihm ist das Interesse da. Ihm wird die Wäsche gewaschen, geholfen, gekümmert, bezahlt. Ja, das klingt nach Neid. Aber wie soll der auch nicht entstehen, wenn man seine Kinder so ungleich behandelt?

    Ganz abgesehen davon, im Gegensatz zu mir muss er hier in dem Haus keine Miete zahlen... Er müllt restlos alles zu und meine Eltern sagen dagegen gar nichts. Er soll auch bald das Haus bekommen. Dass er regelmäßig Post von Gerichtsvollziehern bekommt, schon eine Insolvenz hinter sich hat und wieder neue Schulden macht ist denen auch egal. Der zahlt nichts...

    Ich mag meinen Bruder, aber ich möchte hier nicht mehr wohnen, wenn er dabei ist das ganze gegen die Wand zu fahren.

    Also ja, es ist eine harte Entscheidung. Aber hart wegen meinem seelenwohl und dass meine Kinder und ich weiterhin ein sicheres Dach über dem Kopf haben.

    Vielen Dank Elly


    Manchmal frage ich mich wirklich, ob es an mir liegt...

    Bei meinem XY bin ich in Ungnade gefallen, da ich es ja gewagt habe ihm und seiner ganzen Familie den Spiegel vorzuhalten.

    In meiner Ursprungsfamilie bin ich auch das schwarze Schaf. Füge ich mich nicht, werde ich mit Ignoranz und Desinteresse gestraft. Das war schon immer so.

    Scheinbar fühle ich mich in destruktiven Umgebungen wohl. Diese Muster versuche ich gerade zu erkennen.

    Ob es wirklich sinnvoll ist "abzuhauen" weiß ich noch nicht. Ich rede es mir schön. Denke, ich brauche den Abstand. Ganz woanders, an einem völlig neuen Ort. Einem schönen Ort.

    Am liebsten würde ich den Kontakt zu meinen Eltern nach meinem Auszug auch abbrechen. Es ist ja jetzt schon so, melde ich mich nicht von selbst, höre ich von denen ohnehin nichts...


    Das muss glaube einfach mal raus...

    Hallo in die Runde

    Ist länger her, als ich geschrieben habe. .....Edit....... . Aber so ganz weg will ich wohl doch nicht.

    Auch wenn ich bisher keinen Schritt weiter bin, so glaube ich, hilft es doch, manches nieder zu schreiben.

    Die Situation mit dem XY ist unverändert und es hat für mich lange gedauert zu akzeptieren, dass ich nichts ändern kann.

    Ich muss akzeptieren, dass er im Beisein der Kinder trinkt. Ich muss akzeptieren, dass unser Rechtssystem diesbezüglich eine Katastrophe ist und man erst was unternehmen kann, wenn etwas "passiert" ist. Sein Körper macht schon schlapp... Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. So lange heißt es, Füße still halten und akzeptieren.

    Akzeptanz... Ebenso ein Thema in meiner Ursprungsfamilie. Ich habe akzeptiert, dass ich auch hier niemanden ändern kann, bzw ich kann nicht auf etwas hoffen, was einfach nicht vorhanden ist. Ich kann nur mein Leben ändern. Und das werde ich.

    Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mich nach der Trennung in meine alte Wohnung einziehen ließen. Aber es ist nun Zeit weiter zu ziehen. Es tut mir nicht gut hier... Es besteht kein Interesse an mir und den Kindern. Unterstützung habe ich keine. Mein Bruder wohnt mittlerweile auch in dem Haus und müllt alles zu. Ich möchte das einfach nicht mehr ertragen.

    Von einem toxischen Umfeld ins nächste...

    Nun bin ich wieder auf Wohnungssuche. Gut eine Stunde entfernt von meinem jetzigen Wohnort. An einen Ort, in den ich mich schon vor vielen Jahren verliebt habe. Dort werde ich auch nicht allein sein. Ich habe eine liebe Freundin in unmittelbarer Nähe.

    Ein wenig Angst habe ich noch vor diesem Schritt, aber ich denke er ist notwendig. Ich denke nur so kann ich richtig heilen...

    Ach wie ich das alles kenne liebe Wichtelmama. Mir erging es genauso...

    Auch mit den Auffälligkeiten der Kids. Mein älterer hat bald einen Termin bei einer Kinderpsychologin, da es auch schon in der Kita aufgefallen ist.

    Habe mir auch ein Buch zugelegt. Es wurde mir bei der Diakonie empfohlen von einer Dame, die Familien im Suchtsystem betreut. Das Buch heißt "Nono im Taumeltraumel". Sehr schön beschrieben und sehr kindgerecht und allgemein zum Thema Sucht gehalten.

    Aber es gibt da sicher nicht richtig oder falsch. Im Vordergrund steht sicher, was für die Kinder in der Situation (und das kann sich mit der Zeit ändern) das Beste ist.

    Ganz genau. Es hat alles seine Vor und Nachteile...

    Bei dem einen hat man eine Regelmäßigkeit, die aber mit Konsequenzen behaftet ist, wenn man sich nicht dran hält. Dann MUSS der Umgang stattfinden. Von beiden Seiten aus.

    Bei dem anderen fehlt diese Regelmäßigkeit, jedoch hat man da noch selbst alles in der Hand. Wenn die Kinder nicht wollen, dann müssen sie auch nicht.